- Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
- Verlag: Blanvalet Verlag (26. August 2013)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3764504153
- ISBN-13: 978-3764504151
- Originaltitel: Fallen (Georgia 3)
- Genre: Thriller
Amazon Kurzbeschreibung:
Nach der Geburt ihrer Tochter Emma ist Faith Mitchell vom GBI zurück im Polizeidienst, und ihr Ermittlerinstinkt ist noch immer zuverlässig: Als sie eines Tages ihre Mutter nicht erreichen kann, die sich um Emma kümmern sollte, rast sie von der Arbeit nach Hause und findet ihre Tochter in einen Schuppen gesperrt, eine frische Blutspur an der Haustür, eine Leiche in der Kammer und zwei bewaffnete Männer im Schlafzimmer vor. Von ihrer Mutter – keine Spur …
Meine Bewertung: schwache * * * *
Buch zur Wir lesen dicke Dinger Challenge
Meine Meinung:
Wer meine Rezensionen der Bücher von Karin Slaughter verfolgt, der weiß, dass ich mit den ersten Büchern der Grant County Reihe noch begeisterter Fan war, was mit den weiterführenden Atlanta Romanen sehr abschwachte und nun mit der weiteren Folgereihe (Georgia) in etwa gleich blieb. Nun habe ich den 3. Band der Georgia Reihe beendet und kann sagen, dass ich mich langsam mit Will Trent und Sarah Linton als Paar anfreunden kann. Die Autorin hat es geschafft die Liebesgeschichtse sehr im Rahmen zu halten (was ich bei Thrillern bevorzuge) und diese relativ glaubwürdig darzustellen.
Natürlich ist auch "Harter Schnitt" nicht mit meinen Lieblingsbüchern "Belladonna" oder "Vergiss mein nicht" zu vergleichen, aber so enttäuscht wie bei "Entsetzen" usw. war ich nicht. Vielleicht aber auch, weil ich mir nicht mehr so viel von Slaughters neueren Büchern erwarte? Ich weiß es nicht....
Die Geschichte in "Harter Schnitt" handelt großteils von Will Trents Partnerin beim GBI, Faith Mitchell. Die sympathische Faith ist gerade wieder Mutter geworden und will ihre Tochter Emma bei ihrer Mutter Evelyn abholen. Doch als sie zuhause ankommt ist die Haustür offen, darauf ein blutiger Handabdruck. Drinnen ein toter Hispano, sowie ein Asiate und ein weiterer Hispano. Einer der Beiden kann vorerst flüchten, bevor Faith auch ihn erschießt. Während sie anschließend ihr Baby im Schuppen findet, bleibt Evelyn verschwunden.
Schon bald führt die Spur in die Vergangenheit von Faith's Mutter, einer ehemaligen Drogenfanderin. Während ihre beste Freundin Amanda, Will's Chefin beim GBI und Will Trent versuchen den Tathergang zu konstruieren, erinnert sich Will an den Korruptionsverdacht gegen Evelyn's Einheit vor wenigen Jahren. Während das gesamte Team bestraft wurde, kam Evelyn mit einem blauen Auge und einer vorzeitigen Pensionierung davon. Ihre Entführung scheint etwas mit diesen Vorfall aus der Vergangenheit zu tun zu haben...
Während ein ehemalige Polizist nach dem anderen aus Evelyns Einheit getötet wird, versucht Amanda auf eigene Faust zu ermitteln. So ahnt Will schon bald, dass Amanda irgendwie in die Sache involviert sein muss. Und was hat Evelyns Nachbarin Roz Levy gesehen ? Doch beide schweigen...
Die Geschichte beginnt sehr spannend, doch finde ich die Ereignisse und die Verbindungen etwas zu sehr konstruiert. Es fehlt auch der richtige Thrill...aber der fehlt ja leider schon seit den letzten Büchern der Autorin. In "Harter Schnitt" wird sehr oft in die Vergangenheit zurückgeblendet, so empfehle ich wieder, die Bücher der Reihe nach zu lesen! Denn nach dem ersten Drittel wirft die Autorin auch mit vielen verschiedenen Namen um sich und als "Nicht-Reihen-Leser" kann man hier doch leicht den Faden verlieren.
Zum Ende hin wird das Buch wieder sehr spannend und hat eine Überraschung parat, die mich aber nur teilweise überzeugen konnte.
Cover:
Die beiden englischsprachigen Cover zum Buch, die ich beide nicht wirklich überwältigend finde.
Schreibstil:
Sehr detailreich, doch gewohnt flüssig. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und dargestellt, wobei mir nicht immer alle sympathisch waren. Bezaubernd beschrieben und sehr undurchsichtig fand die kauzige Nachbarin, Roz Levy.
Fazit:
Auch dieser weitere Thriller von Karin Slaughter kann mit ihren ersten Bücher aus der Grant County Reihe nicht mithalten. Eine kleine Steigerung gegenüber ihren letzten Thriller „Letzte Worte“ kann man jedoch erkennen. Trotzdem fand ich hier einiges zu konstruiert....


















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