Eine unbeliebte Frau - Nele Neuhaus



    • Taschenbuch: 384 Seiten
    • Verlag: List Taschenbuch (3. April 2009)
    • ISBN-10: 3548608876
    • ISBN-13: 978-3548608877
    • Genre: Krimi
    • Reihe: 1. Teil der Bodenheim/Kirchhoff Reihe 
    •  
Amazon Kurzbeschreibung:
Eine Ladung Schrot aus dem eigenen Jagdgewehr beschert dem Frankfurter Oberstaatsanwalt ein schnelles, wenn auch sehr hässliches Ende. Die schöne junge Frau, die tot am Fuß eines Aussichtsturms im Taunus liegt, ist viel zu unversehrt, um an den Folgen eines Sturzes gestorben zu sein. Kriminalhauptkommissar Oliver von Bodenstein und seine neue Kollegin Pia Kirchhoff sind sich einig: Der erste Todesfall war ein Selbstmord, der zweite jedoch ein Mord. Bald häufen sich sowohl die Motive als auch die Verdächtigen. Doch was hat den Staatsanwalt in den Tod getrieben?

Meine Bewertung: * * * *

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Meine Meinung:
Lange hat es gedauert bis ich endlich auch mein erstes Buch von Nele Neuhaus gelesen habe! Obwohl ich "Schneewittchen muss sterben" auf meinen SuB habe, wollte ich natürlich mit dem ersten Band der Reihe um
Kriminalhauptkommissar Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff beginnen. Lange war das Buch auch in der Bücherei ausgeliehen, aber jetzt endlich habe ich es gelesen und ich will auch gleich verraten, dass es nicht mein letztes Buch der Autorin war! Ich freue mich schon auf die Nachfolgebände!

Wir lernen zuerst Pia Kirchhoff kennen, die nach 16 Jahren in der Großstadt Frankfurt und als Gattin eines Arztes ein priviligiertes Leben geführt hat. Vor kurzem hat sie sich von ihrem Ehemann getrennt und ein altes Bauernhaus gekauft, wo sie ihre zwei Pferde einstellen  und endlich wieder Landluft schnuppern kann. Zurück in ihrem alten Beruf bei der Kriminalpolizei fühlt sie sich wie neugeboren. Beim K11 der Hofheimer Kriminaldirektion hat sie einen Job bekommen und ist nun die neue Mitarbeiterin von Kriminalhauptkommissar Olover von Bodenstein, der ebenfalls mit seiner Familie aus Frankfurt in den Taunus gezogen ist.
Bei ihren ersten gemeinsamen Einsatz finden sie innerhalb kurzer Zeit zwei Tote, die beide Selbstmord begannen habe sollen. Während bei der ersten männlichen Leiche bald klar ist, dass es sich wirklich um Selbstmord handelt, schreit der Tod der jungen Frau, die am Fuße eines Aussichtturmes liegt,  nach Ungereimtheiten. Bald ist auch klar, dass die Tote durch eine Injektion eines Barbiturates gestorben ist, bevor man sie vom Aussichtsturm gestoßen hat. Beizeiten stellt sich heraus, dass die die junge Frau, Isabel Kerstner, die Frau des Tierarztes Micha Kerstner, kein unbeschriebenes Blatt ist. Jung und bildhübsch hat sie allen Männern den Kopf verdreht, sich vor kurzem von ihren Mann getrennt und lebt auf großen Fuß. Im Reitstall Gut Waldhof  verbrachte sie den Großteil des Tages als Dressurreiterin.
Bald schon häufen sich die Verdächtigen und man muss gewaltig aufpassen, dass man sich alle Namen richtig merkt und zuordnet.
Irgendwie scheine ich bei den letzten Büchern, die ich gelesen habe, Schwierigkeiten zu haben, mit den vielen Personen, die sich in diversen Krimis und Thrillers tummeln....

Kirchhoff und Bodenstein finden immer mehr Ungereimtheiten und verlieren selbst langsam den Überblick ;) Mit der Zeit finden die beiden Ermittler zwar keinen Mörder, aber immer mehr Indizien für dubiose Geschäfte, Geldwäscherei und Erpressung. So rückt der Mord an Isabel Kerstner  immer mehr in den Hintergrund, auch wenn die Beiden eigentlich versuchen die wahren Ereignisse der Tat zu recherchieren.
So verstrickt sich auch der Leser in allerlei Vermutungen und die Verdächtigen nehmen massig zu. Das macht den Krimi spannend, aber bringt auch sehr viel verschiedene verdächtige Personen ins Spiel.
Vom Ende war auch ich überrascht, egal wie viele Gedanken und potenzielle Täter ich schon im Kopf hatte..

Die beiden Hauptprotagonisten sind von der Autorin sehr lebensnah und sympathisch beschrieben. Man erfährt auch so einiges aus ihrem familiären Umfeld und kann sich so gut in das Ermittlerduo einfühlen.
Auch der Erzählstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich sehr gut lesen.

Fazit: Ein guter Beginn einer Krimireihe um ein sympathisches Ermittlerduo, der nicht mit zu viel an Lokalkolorit versehen ist (könnte auch woanders spielen!). Durch die vielen Nebencharaktere und "Nebensächlichkeiten" ziehe ich einen Stern ab, freue mich aber schon auf die Folgebände.

1 Kommentar:

  1. Oh, find ich klasse, dass Du auch schon den 1. Band gelesen hast. Ich hatte mit Schneewittchen doch irgendwo in der Mitte begonnen. Die Anfängen der beiden Ermittler wäre sicher eine gute Ergänzung gewesen.
    Der Film zu Schneewittchen muss sterben hat mir auch ganz gut gefallen, auch wenn viiiiele Teile aus dem Buch gefehlt haben.
    lg Sandra

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