Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg...... - Jonas Jonasson


Amazon Kurzbeschreibung:
Allan Karlsson hat Geburtstag. Er wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die lokale Presse auf das große Spektakel vorbereiten, hat der Hundertjährige ganz andere Pläne: er verschwindet einfach – und schon bald steht ganz Schweden wegen seiner Flucht auf dem Kopf. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, er hat schließlich in jungen Jahren die ganze Welt durcheinander gebracht.

Meine Bewertung: * * *

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Meine Meinung:
Wochenlang war dieses Buch auf den Bestsellerlisten ganz weit oben. Da ich mich nicht entscheiden konnte es zu kaufen, fragte ich zuerst in unserer Bücherei nach, ob es denn angekauft wird. Doch die Chefin lehnte das Buch ab. Was war ich überrascht, als es dann wenige Wochen später als Neuzugang auf der Homepage der Bücherei zu finden war. Somit wurde es dort gleich reserviert und nach Beendigung des Buches, bin ich nun wirklich froh, es nur ausgeliehen zu haben.

Dabei beginnt die Geschichte wirklich interessant und lustig. Der Schreibstil des schwedischen Autoren Jonas Jonasson gefällt mir sogar ausgesprochen gut! Mit viel Humor, spritzig und unterhaltsam erzählt er das sehr turbulente Leben unseres hundertjährigen Protagonisten Allan Karlsson.
Das beginnt damit, dass Allan sich kurz vor seiner Geburtstagsfeier im Altenheim aus dem Staub macht und aus dem Fenster klettert....wie es der Titel uns ja schon verrät. Sehr amüsant beginnt Allans Reise über ein Stiefmütterchenbeet, durch den Park und dem Friedhof des kleinen Ortes Malmköping, wo er schlussendlich vor dem kleinen Reisezentrum oder besser einem Busbahnhof landet. Da er nur 50 Kronen eingesteckt hat, wählt er sein Reiseziel danach und landet mitten in der Einöde mitsamt einem Koffer, auf den er eigentlich kurz aufpassen hätte sollen....Doch dieser Koffer beinhaltet ganz besonders heiße Ware!
Bis hierhin habe ich mich wirklich köstlich amüsiert! Auch noch als es die erste "irrtümliche" Leiche gab ;)
Doch danach driftete die Geschichte immer mehr in die Unglaubwürdigkeit ab....sicher war alles weit an den Haaren herbeigezogen und auch so gewollt... Bei David Safier kennen wir das ja auch...
Trotzdem erheiterten mich die nächsten Kapitel immer weniger.

Zusätzlich zur Geschichte in der Gegenwart führt uns der Autor in Allan's Vergangenheit. Wir erfahren wie Allan zuerst Mutter und Vater und danach sein Zuhause verlor und in der großen weiten Welt einen Präsidenten und ein Staatsoberhaupt nach dem anderen kennen lernt.
Abwechselnd liest man sich nun durch Gegenwart und Vergangenheit, womit ich kein Problem hatte. Trotzdem fehlte mir etwas an der Geschichte, dass ich mich manchmal wirklich zwingen musste weiter zu lesen. Trotzdem wollte ich unbedingt wissen, wie das Buch ausgeht und diese verworrende Geschichte aufgelöst wird.

Die Euphorie um dieses Buch kann ich nicht ganz nachvollziehen. Sicherlich ist die Geschichte einmal etwas ganz anderes und der Schreibstil ist wirklich gelungen, aber das reicht mir für ein gutes Buch mit einer Bewertung von 4 bis 5 Sternen nicht aus!

Fazit: Sehr humorvoll geschrieben, jedoch zu überzogen und mit einigen Längen. Mich konnte die Geschichte nicht wirklich überzeugen....




3 Kommentare:

  1. Ach schade, es wäre mal ein etwas anderes Buch gewesen. Cover und Beschreibung sind toll, aber nach Deiner Rezi lohnt es sich nicht wirklich das Buch zu lesen.
    lg Sandra

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  2. Das Buch hab ich bislang aus zwei Gründen nicht gelesen. Zum einen find ich den Titel total abschreckend (für mich), zum anderen werde ich immer skeptisch wenn Bücher mit einem für mich merkwürdigen Inhalt von Lesern und Presse so hochgelobt werden mit "das muss man gelesen haben" ... wenn ich mir Deine Rezi so anschaue stelle ich fest, es war eine gute Entscheidung, ich hab scheinbar gute Zeit gerettet für andere Lektüre. Schön, dass nicht alle so euphorisch bewerten .. ich hatte schon Bedenken, weil es mich nicht anspricht ;)

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  3. Ach schade! Ich fand das Buch großartig! Aber immer wieder interessant, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Und das ist ja auch gut so :)

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