- Taschenbuch: 316 Seiten
- Verlag: BoD – Books on Demand; 1. Edition (30. Juli 2023)
- ISBN-10 : 3757824784
- ISBN-13 : 978-3757824785
- Genre: Krimi
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| Die Bildrechte liegen beim Autor |
Amazon Kurzbeschreibung:
Flucht nach vorn: Um Abstand von seiner Ex-Freundin zu gewinnen, die ihn mit seinem besten Freund und Kollegen betrogen hat, lässt sich Kriminalhauptkommissar Sebastian Buck kurzerhand von Kassel nach Frankfurt versetzen. Sein erster Fall führt ihn in eine Reitanlage am Stadtrand: Der Reitlehrer Alexander Wiesner wurde vergiftet. Verdächtige gibt es viele, Spuren dagegen nur wenige. Gemeinsam mit Kollegin Maike Lange nimmt Buck die Ermittlungen auf, doch ihre Zusammenarbeit gestaltet sich schwierig. Als die Spurensuche ins Stocken gerät, liegen bei Buck die Nerven blank, der Konflikt zwischen den Ermittlern eskaliert. Dann geschieht auf der Reitanlage ein weiterer Mordanschlag.
Meine Bewertung: * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine
Meinung:
Der Klappentext und das Setting Reiterhof waren ausschlaggebend mich für diesen Krimi zu bewerben. Im Reitermilieu hatte ich bisher keinerlei Kriminalromane gelesen. Obwohl ich wie Sebastian Buck, der neue Kommissar in Frankfurt, Pferde eher mit viel Achtung begegne, fand ich eine Geschichte in diesem Ambiente spannend.
Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen, denn er erzeugt schnell Spannung. Reitlehrer und Pferdetrainer Alexander Wiesner wird tot im Reitstall aufgefunden. Bald stellt sich heraus, dass sein Tee vergiftet war. Wiesner wurde für seine Kompetenz geschätzt. Bei der Damenwelt war er sehr beliebt und ein richtiger Weiberheld. Menschlich war er jedoch alles andere als angesehen.
Auf der Reitanlage steht ein wichtiges Turnier bevor und der Konkurrenzkampf ist in vollem Gange. Die Schar der Verdächtigen ist deshalb groß und die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Dies liegt aber nicht nur an der Anzahl der möglichen Täter:innen, sondern vorallem an dem neu zusammengewürfelten Ermittlerpärchen.
Leider ist die anfangs erzeugte Spannung sehr schnell wieder verpufft. Sebastian Buck, der wegen Beziehungsprobleme freiwillig von Kassel nach Frankfurt gewechselt ist, ist ein problembehafteter Mann, der gerne unkontrollierte Wutausbrüche hat und es seiner Kollegin Meike nicht einfach macht.
Auch mir war der Kriminalhauptkommissar nicht wirklich sympathisch und ich empfand sein ewiges Selbstmitleid einfach nur ätzend. Sein Privatleben bekommt in diesem Krimi so viel Platz, dass der eigene Mordfall immer mehr in den Hintergrund gerät. Für mich hielt
sich die Spannung dadurch in Grenzen.
Während Sebastian Buck in all seinen Facetten beschrieben wird, bleibt Meike extrem blass. Von ihr weiß man auch am Ende nicht wirklich viel mehr als zu Beginn. Laut der Autorin soll sich das aber im zweiten Band ändern....
Der Schreibstil ist bildhaft und temporeich, manchmal etwas derb. Die Kapitel sind kurz gehalten, was den Lesefluss begünstigt. Das Setting hat mir ebenfalls gut gefallen.
Das Ende bleibt etwas offen, aber der Fall wird aufgeklärt, was für mich sehr wichtig ist.
Leider gab es auch noch so einige Fehler. Das Lektorat hat nicht ganze Arbeit geleistet, was für mich ebenfalls störend ist. Mein größter Kritikpunkt ist jedoch, dass Bucks Privatprobleme den Großteil des Krimis ausmachten und die eigentliche Krimihandlung zu sehr in den Hintergrund rückt.
Fazit:
Für echte Krimifans bleibt die Spannung leider zu sehr aus, weil der Mittelpunkt stark auf das Befinden des Kriminalhauptkommissars gelegt wird. Setting und Plot waren hingegen okay. Ich werde die Reihe allerdings nicht weiterlesen.















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