- Broschiert: 416 Seiten
- Verlag: Goldmann Verlag (11. Januar 2016)
- ISBN-10: 3442314089
- ISBN-13: 978-3442314089
- Originaltitel: Close Your Eyes
- Genre: Thriller
- Reihe: Ja- Band 10 - Joe O'Loughlin und Vincent Ruiz
Goldmann Kurzbeschreibung:
Ein abgelegenes Bauernhaus in Somerset wird zum Schauplatz eines brutalen Mordes: Zwei Frauen, Mutter und Tochter, werden eines Nachts von einem skrupellosen Mörder hingerichtet. Doch trotz gründlicher Untersuchungen steht die Polizei vor einem Rätsel. Chief Superintendent Ronnie Cray bittet daher den erfahrenen Psychologen Joe O’Loughlin um Hilfe, der gleich mit mehreren verdächtigen Personen konfrontiert ist. Motive hätten sie alle, der betrogene Exmann genauso wie die zahlreichen Liebhaber. Spätestens aber, als eine weitere Leiche gefunden wird, auf deren Stirn der Buchstabe „ A“ eingeritzt ist, weiß O’Loughlin, dass er es mit einem verstörten und gefährlichen Täter zu tun hat. Jemand, der sich rächen will, für etwas, das ihm einst angetan wurde. Jemand, der vor niemandem haltmacht, auch nicht vor O’Loughlins Familie …
Meine Bewertung: * * * *
Buch zur Goldmann Challenge
Buch zur Weltenbummler Challenge
Man kann diesen zehnten Band
auch ohne Vorkenntnisse zu den Vorgängerbänden lesen - ich empfehle aber trotzdem
immer die Reihenfolge bei Reihen einzuhalten!
Meine Meinung:
Der 10. Band der Reihe rund um den Psychologen Joe O'Loughlin und Ermittler Vincent Ruiz behandelt diesmal neben den Morden etwas mehr das Privatleben von Joe, der neben seiner Parkinson Krankheit auch noch weitere Tiefschläge einstecken muss. Zu viel an Privatproblemen mag ich bei Thriller eigentlich nicht unbedingt, doch die beiden Protagonisten, die der Autor hier erschaffen hat, muss man einfach mögen.
Man kann gar nicht anders und schließt diese zwei Männer schon beim ersten Buch, das man über die Beiden liest, ins Herz. Und es ist egal, ob man Band 1 "Adrenalin" oder z. Bsp. mit Band 6 "Todeswunsch" beginnt (so wie ich). Das hört sich jetzt für einen Thriller vielleicht etwas komisch an, aber ich mag auch einige Krimi-Ermittlerpärchen sehr gern. Aber bei Robotham entwickeln sich die Charaktere von Joe und Victor in jedem Band der Reihe weiter und diese kommen wirklich authentisch rüber.
Der Einstieg ist spannend und man beginnt sofort mitzurätseln, wer hinter den beiden Morden steckt. Denn wie vom Autor gewohnt, lernt der Leser bereits auf den ersten Seiten die Gedanken des Mörders kennen und erhält im Laufe des Thrillers immer mehr und mehr Einzelheiten über sein Leben und sein Motiv.
Durch die verschiedene Vorgehensweise der beiden Morde stellt sich auch die Frage, ob es sich hier wirklich nur um einen Einzeltäter handelt. Außerdem gab es in der Vergangenheit bereits Überfälle auf Frauen, denen ebenfalls ein "A" auf die Stirn geritzt wurde, die aber alle am Leben gelassen wurden. Die Polizei tritt auf der Stelle und bittet zuerst einen jungen Psychologen um Hilfe. Dieser ist ein ehemalager Schüler von Joe, der sich durch die Nennung von Joe's Namen profilieren will. Dabei ist er mehr als hinderlich und gibt Dinge an die Zeitungen preis, die nur die Polizei wissen sollte. So kippt die Stimmung der im Ort lebenden Menschen und die der Medien sehr schnell und erschwert die Ermittlungsarbeit des ganzen Teams. Auch das äußerst brisante Privatleben der toten Mutter macht die Untersuchungen nicht einfacher. Deshalb bittet Superintendent Ronnie Cray Joe O'Loughlin um Hilfe. Die Tatverdächtigen mehren sich rasch und Joe versucht angestrengt ein Täterprofil zu erstellen....
Der Spannungsbogen verliert sich im Mittelteil etwas und auch die Nachforschungen treten auf der Stelle. Doch auch als "mitermittelnder" Leser sieht man bald vor lauter Bäume den Wald nicht mehr. Durch überraschende Wendungen, die der Autor meisterlich beherrscht, tappt man genauso im Dunkeln, wie die Ermittler. Erst kurz vor dem Ende hatte auch ich meinen ersten Verdacht, der sich auch bestätigte.
Im letzten Drittel kommt es zu einem rasanten Show-Down, der Joe in tiefe Verzweiflung stürzt und ihn an seine Grenzen bringt.....
Schreibstil:
Gleich zu Beginn des Buches erhält der Leser Einblick in die Gedanken eines Kindes, das vom Tod seiner Mutter erzählt. Diese sind in der Ich-Perspektive und in kursiver Schrift geschrieben und heben sich deutlich von der restlichen Story ab. Danach beginnt das erste Kapitel, das ebenfalls aus der Ich-Perseptkive erzählt, jedoch aus der Sicht von Joe. Im weiteren Verlauf der Geschichte erhält der Leser immer wieder Einblicke in die Gedankenwelt des heranwachsenden Kindes und späteren offensichtlichen Mörders.
Der Schreibstil ist wie gewohnt spannungesgeladen und lässt sich sehr gut lesen.
Cover:
Das Originalcover, wie auch das deutsche Cover, passen perfekt in die jeweilige Reihe. Während auf englischsprachigen Büchern oft Landschaften wie hier links als Titelbild verwendet werden, sind die deutschsprachigen Thriller großteils in den Farben schwarz, rot und grau gehalten. Begeistert bin ich von keinem der Cover so wirklich.
Was ich aber idiotisch finde ist der deutsche Titel "Der Schlafmacher". Darunter kann ich mir überhaupt nichts vorstellen.
Die Reihe um Joe O'Laughlin und Vincenz Ruiz:
Darum geht's:
Als die Leiche von Elisabeth Crow und ihrer Tochter Harper in ihrem Farmhaus gefunden wird, tappt die Polizei lange im Dunkeln. Die Mutter wurde mit
unzähligen Messerstichen ermordet und auf ihrer Stirn wurde der Buchstabe „A“ eingeritzt. Ihre Tochter Harper wurde jedoch "nur" in ihrem Bett erstickt. Zwei sehr unterschiedliche Morde, die die Polizei vor Rätsel stellt. Als sie mit den Ermittlungen nicht vorankommen und ein junger Psychologe zu viel Details der Tat preis gibt, wendet sich Chief Superintendent Ronnie Cray an Joe O'Loughlin.
Meine Meinung:
Der 10. Band der Reihe rund um den Psychologen Joe O'Loughlin und Ermittler Vincent Ruiz behandelt diesmal neben den Morden etwas mehr das Privatleben von Joe, der neben seiner Parkinson Krankheit auch noch weitere Tiefschläge einstecken muss. Zu viel an Privatproblemen mag ich bei Thriller eigentlich nicht unbedingt, doch die beiden Protagonisten, die der Autor hier erschaffen hat, muss man einfach mögen.
Man kann gar nicht anders und schließt diese zwei Männer schon beim ersten Buch, das man über die Beiden liest, ins Herz. Und es ist egal, ob man Band 1 "Adrenalin" oder z. Bsp. mit Band 6 "Todeswunsch" beginnt (so wie ich). Das hört sich jetzt für einen Thriller vielleicht etwas komisch an, aber ich mag auch einige Krimi-Ermittlerpärchen sehr gern. Aber bei Robotham entwickeln sich die Charaktere von Joe und Victor in jedem Band der Reihe weiter und diese kommen wirklich authentisch rüber.
"Liebe und Hass sind nicht die Kehrseite einer Medaille. Das eine ist eine Illusion des Herzens, das andere betrogene Liebe. In der Mitte liegt Apathie"
- Seite 92 - (Gedanken des Täters)
Der Einstieg ist spannend und man beginnt sofort mitzurätseln, wer hinter den beiden Morden steckt. Denn wie vom Autor gewohnt, lernt der Leser bereits auf den ersten Seiten die Gedanken des Mörders kennen und erhält im Laufe des Thrillers immer mehr und mehr Einzelheiten über sein Leben und sein Motiv.
Durch die verschiedene Vorgehensweise der beiden Morde stellt sich auch die Frage, ob es sich hier wirklich nur um einen Einzeltäter handelt. Außerdem gab es in der Vergangenheit bereits Überfälle auf Frauen, denen ebenfalls ein "A" auf die Stirn geritzt wurde, die aber alle am Leben gelassen wurden. Die Polizei tritt auf der Stelle und bittet zuerst einen jungen Psychologen um Hilfe. Dieser ist ein ehemalager Schüler von Joe, der sich durch die Nennung von Joe's Namen profilieren will. Dabei ist er mehr als hinderlich und gibt Dinge an die Zeitungen preis, die nur die Polizei wissen sollte. So kippt die Stimmung der im Ort lebenden Menschen und die der Medien sehr schnell und erschwert die Ermittlungsarbeit des ganzen Teams. Auch das äußerst brisante Privatleben der toten Mutter macht die Untersuchungen nicht einfacher. Deshalb bittet Superintendent Ronnie Cray Joe O'Loughlin um Hilfe. Die Tatverdächtigen mehren sich rasch und Joe versucht angestrengt ein Täterprofil zu erstellen....
Der Spannungsbogen verliert sich im Mittelteil etwas und auch die Nachforschungen treten auf der Stelle. Doch auch als "mitermittelnder" Leser sieht man bald vor lauter Bäume den Wald nicht mehr. Durch überraschende Wendungen, die der Autor meisterlich beherrscht, tappt man genauso im Dunkeln, wie die Ermittler. Erst kurz vor dem Ende hatte auch ich meinen ersten Verdacht, der sich auch bestätigte.
Im letzten Drittel kommt es zu einem rasanten Show-Down, der Joe in tiefe Verzweiflung stürzt und ihn an seine Grenzen bringt.....
Schreibstil:
Gleich zu Beginn des Buches erhält der Leser Einblick in die Gedanken eines Kindes, das vom Tod seiner Mutter erzählt. Diese sind in der Ich-Perspektive und in kursiver Schrift geschrieben und heben sich deutlich von der restlichen Story ab. Danach beginnt das erste Kapitel, das ebenfalls aus der Ich-Perseptkive erzählt, jedoch aus der Sicht von Joe. Im weiteren Verlauf der Geschichte erhält der Leser immer wieder Einblicke in die Gedankenwelt des heranwachsenden Kindes und späteren offensichtlichen Mörders.
Der Schreibstil ist wie gewohnt spannungesgeladen und lässt sich sehr gut lesen.
Cover:
Das Originalcover, wie auch das deutsche Cover, passen perfekt in die jeweilige Reihe. Während auf englischsprachigen Büchern oft Landschaften wie hier links als Titelbild verwendet werden, sind die deutschsprachigen Thriller großteils in den Farben schwarz, rot und grau gehalten. Begeistert bin ich von keinem der Cover so wirklich.
Was ich aber idiotisch finde ist der deutsche Titel "Der Schlafmacher". Darunter kann ich mir überhaupt nichts vorstellen.
Fazit:
Auch der zehnte Band der Reihe ist wieder ein gelungener Thriller aus der Feder von Michael Robotham. In der Mitte verliert er allerings ein bisschen an Spannung, was jedoch der äußert packende Schluss wieder "gut macht". Für mich jedoch der bisher schwächste meiner gelesenen Bücher aus der Reihe rund um Joe O'Loughlin und Victor Ruiz - trotzdem wieder top!
Vielen Dank an den Goldmann Verlag und an das Bloggerportal für dieses Reziexemplar!
Die Reihe um Joe O'Laughlin und Vincenz Ruiz:

















Huhu,
AntwortenLöschenfür mich war das mein erstes Buch des Autors, aber das mit fehlenden Spannung in der Mitte ist mir auch aufgefallen. Jedoch war ich vor allem vom Ende echt schockiert und würde auch den nächsten Teil noch lesen bzw. hören.
lg, Steffi
Mich hat das Buch ja leider nicht so überzeugt - eben wegen der fehlenden Spannung im Mittelteil. Da hätt ich mir von einem Thriller einfach mehr gewünscht. Aber ich gebe dir recht, die Ermittler sind sehr sympathisch, deshalb werde ich Michael Robotham auch eine weitere Chance geben - zumal er mich mit "Um Leben und Tod" ja total begeistert hat.
AntwortenLöschenSchöne Rezension!
Liebe Grüße
Sabine
Das mit dem Titel ist interessant - er klärt sich nicht im Buch?
AntwortenLöschenUnd ist das generell bei den Robothams so? Falls du mehrere kennst und das überhaupt vergleichen kannst :)
Nein, für mich hat sich der Titel nicht erklärt, aber vielelciht stehe ich auch auf dem Schlauch. Die anderen Titel sind ja eher "gewöhnlicher" und meistens relativ passend für einen Thriller ;)
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