Sag, es tut dir leid - Michael Robotham


    • Broschiert: 480 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag (16. September 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3442313163
    • ISBN-13: 978-3442313167
    • Originaltitel: Say you're sorry
    • Genre: Thriller

Amazon Kurzbeschreibung: 
Als Piper Hadley und ihre Freundin Tash McBain spurlos aus dem kleinen Ort Bingam bei Oxford verschwinden, erschüttert es das ganze Land. Trotz aller Bemühungen können sie nie gefunden werden. Isoliert von der Außenwelt werden sie von ihrem Entführer gefangen gehalten, bis Tash nach drei Jahren die Flucht gelingt. Kurz darauf entdeckt man ein brutal ermordetes Ehepaar in seinem Haus in Oxford. Der Psychologe Joe O’Loughlin, der einen Verdächtigen befragen soll, vermutet, dass dieses Verbrechen mit der Entführung der beiden Mädchen in Zusammenhang steht. Währenddessen hofft Piper verzweifelt auf Rettung durch ihre Freundin. Doch mit jeder Stunde, die sie ausbleibt, wächst ihre Angst. Denn der Mann, der sie in seiner Gewalt hat, ist in seinem Wahn zu allem fähig.

Meine Bewertung: * * * * *

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Meine Meinung:
Wow...der neue Robotham ist wirklich wieder ein absoluter Spitzen-Thriller!! Ich vergebe selten bei diesem Genre fünf Sterne, aber bei dieser Geschichte musste ich nicht einmal nachdenken, wie ich es bewerten werde, denn dies war mir, nachdem ich das Buch zugeklappt hatte, selten so klar. Das passiert mir wirklich selten!
Die Geschichte an sich ist nicht wirklich neu. Zwei Teenager werden entführt und in einem Versteck gefangen gehalten. Doch der Autor versteht es hier großartig, den Leser mitfiebern zu lassen und auf falsche Fährten zu schicken. Ich mag es, wenn ich bis zum Schluss nicht weiß, wer der Täter ist, obwohl mir andere Zusammenhänge doch relativ bald klar waren. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und man kann sich von jeder Person ein recht gutes Bild machen.

Die Geschichte wird in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Bereits im Prolog lernt der Leser Piper Hadley, einen der beiden entführten Teenager, kennen. Ihre Gedanken sind in kursiver Schrift festgehalten und lassen uns mitfühlen und hoffen, dass alles noch gut ausgeht.

Im zweiten Erzählstrang, der ebenfalls in der ich-Form erzählt wird, treffen wir auf den (altbekannten) Psychologen Joe O'Loughlin, der an Parkinson erkrankt ist und sich auf ein Wochenende mit seiner Tochter Charlie freut. Seit der Trennung von seiner Frau lebt diese bei der Mutter und Joe ist nach London zurückgekehrt. Da er jedoch zu einer Konferenz nach Oxford muss, nimmt er Charlie kurzerhand mit. Doch es dauert nicht lange und die Polizei, die an einem Mord an einem Ehepaar ermittelt, bittet ihn um Mithilfe. Der vermeintliche Täter, Augie Shaw, ist psychisch krank und Joe soll ein Gutachten erstellen. Doch er ist nicht überzeugt von seiner Schuld und schon bald überschlagen sich die Ereignisse.
Gemeinsam mit seinem alten Freund, dem ehemaligen Polizisten Vincent Ruiz, beginnt er auf seine Weise den Fall aufzuklären. DCI Drury, der zuerst sketpisch ist, bindet ihn bald immer mehr in die Polizeiarbeit mit ein und als eine weitere Tote gefunden wird, die eines der beiden verschwundenen Mädchen ist, läuft ihnen die Zeit davon. Mehr will ich hier gar nicht verraten....

Leider  habe ich die Bücher von Michael Robotham nicht der Reihenfolge nach gelesen und auch nur einige davon, aber die anderen werde ich mir jetzt sicher noch zulegen.

Cover:

Die beiden englischen Cover sind sehr unterschiedlich. Während man am linken Bild ein Mädchen, das wegläuft, sieht, das zwar sehr gut zur Geschichte passt, aber zu warm angezogen ist, ist das rechte Cover sehr düster und spiegelt das Verlies dar, in dem die Teeneger gefangen gehalten werden. Mir gefällt aber auch das deutsche Cover. Der Schmetterling passt zwar nicht wirklich, aber der Vergleich mit dem unter einer Eisdecke festgefrorenen Lebewesen passt genauso.


Schreibstil:
Intensiv, spannend, bildhaft und gekonnt entführt uns der Autor in eine Story, die einem packt. Er versteht es die Charaktere bis zum letzten Nebendarsteller sehr lebendig darzustellen.

Fazit:
Ein toller Thriller, der einem packt und nicht mehr loslässt. Michael Robotham ist hier ein absoluter Pageturner gelungen, der von der ersten Seite an hält, was er verspricht! Absolute Leseempfehlung!



4 Kommentare:

  1. So geht's mir auch. Ein weiteres Buch, das nun auf meiner Wunschliste landet. Danke für die tolle Rezi!

    Lieben Gruß,
    Sandra

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  2. Das klingt wirklich spannend. Werde ich mir auch direkt mal näher anschauen. War bisher irgendwie weniger in Krimi/Thriller Stimmung; habe aber aktuell "Böser Wolf" angefangen. Bisher spannend - aber ich mag die Ermittler auch.
    Ob ich mich direkt danach an "Der Hof" wage, kommt auf meine Leselust an - bin aber schon gespannt, auch wenn natürlich automatisch ein Vergleich zur David Hunter Reihe gezogen werden wird.

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  3. Da haben wir ja wirklich vollkommen gegensätzliche Meinungen zu dem Titel. Aber schön, dass dir die Reihe gefällt und du noch ein paar Bände entdecken kannst. :)

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  4. Dieses Buch ist ja zur Zeit überall präsent - schön, hier nun Deine Rezi zu lesen und zu erfahren, dass es offensichtlich WIRKLICH gut ist :-). LG

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