Die Ketzerbraut - Iny Lorentz

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Die Ketzerbraut ist zu Beginn des 16. Jahrhunderts angesiedelt. Die Münchner Bürgerstochter Genoveva, genannt Veva, reist gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder voller Vorfreude und gespannter Erwartung nach Tirol, wo sie heiraten soll. Doch sie erreichen ihr Ziel nicht: Der Brautzug gerät in einen Hinterhalt und wird überfallen, der geliebte Bruder wird ermordet, und Veva fällt in die Hände der Räuber. Das Mädchen wird zwar nach wenigen Tagen auf freien Fuß gesetzt, doch jetzt beginnt das eigentliche Drama: Vevas Verlobter kann trotz ihrer Beteuerungen nicht glauben, dass die Räuber sie unberührt gelassen haben, und löst die Verlobung – ein Mädchen, das keine Jungfrau mehr ist, eine Frau ohne Ehre, die will er nicht. In dieser ausweglosen Situation ergreift Vevas Vater die Initiative: Ohne sie zu fragen, verheiratet er sie kurzerhand mit dem Augsburger Ernst Rickinger, der nicht nur durch die Verbreitung von Ketzerschriften des „Pfaffenfeindes“ Martin Luther für Unruhe sorgt, sondern auch als Weiberheld berüchtigt ist...

Fazit: + + + +

Ich habe schon auf etlichen Bücher-Blogs, die ich verfolge, sehr negative Rezensionen über das Münchner Autorenpaar gehört, das unter dem Pseudonym Iny Lorentz schreibt.
Es stimmt, dass sich die Bücher sehr ähneln....immer eine behütete Bürgerstochter, die in Schwierigkeiten gerät und Ihren "Mann" steht, eine Liebesgeschichte - einmal mehr, einmal weniger ausgebaut, und meistens irgendwelche Burgen und Klöster....letzteres ist verständlich bei historischen Romanen....und trotzdem mag ich Ihre Romane, die sich gut lesen lassen. Ich habe die meisten Bücher von Iny Lorentz bis jetzt gelesen und dieses hier schließt nadlos an. Trotz der über 700 Seiten habe ich das Buch fast in einem durchgelesen (dazu gehörte es auch, dass ich Urlaub hatte und ungestört lesen konnte). Es ist spannend geschrieben und man will wissen, wie es mit veva weitergeht und wann endlich alle die Intrigen, die um Veva und Ernst gespinnt wurden, aufeglöst werden.
Als minus muss ich jedoch angeben, dass mir zu wenig von Martin Luther erzählt wurde....auch nicht wie es mit Ihm weitergeht als Ernst Ihn befreit....heißt das Buch doch "Die Ketzerbraut".
Auch den Schluss fand ich etwas unglaubwürdig....kurz nach der Geburt (noch dazu ein Frühchen) ein langer Ritt im Winter (mit Kind!) über die Alpen?! Naja.....
Dafür einen Punkt Abzug......(ja, ich vergebe nur äußerst selten 5 Punkte....;).....)

1 Kommentar:

  1. Hallo Martina,
    danke, dass du extra für mich diese Kommentarfunktion freigeschalten hast. ;)
    Ich freue mich sehr, dich entdeckt zu haben. Mir gefällt dein Lesegeschmack - er ist meinem sehr ähnlich. Ich werde hier definitiv öfter vorbeischauen! :)
    Mit der Meinung über Iny Lorentz sprichst du mir voll aus der Seele - Ich liebe die Geschichten, auch wenn sie sich so sehr ähneln. Vielleicht auch gerade deshalb. :)

    Herzliche Grüße,
    Celine

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