Inhalt:
Im Wien des 19. Jhdt. herrscht das Savoir Vivre: Adelige und reiche Bürger vergnügen sich auf Bällen, bei Pferdeschlitten-Rennen, Konzerten, Soirées und im Theater.
Vor kurzem lebt dort auch ein Adeliger aus dem Osten, ein Graf aus Siebenbürgen, András Báthoryder. Der attraktive Vampir wird von den Damen am kaiserlichen Hof umschwärmt. In einer kalten Winternacht rettet er dann zufällig die schöne Fürstin Therese Kinsky vor dem sicheren Tod. Die beiden fühlen sich schnell zueinander hingezogen. Doch dann wird die Wiener Gesellschaft von einer grausamen Mordserie erschüttert. . Immer wieder findet man die Leichen grausam ermordeter junger Frauen, denen die Kehle herausgerissen oder durchgeschnitten wurde. Auffällig dabei, dass sich an den Tatorten der Verbrechen erstaunlich wenig Blut findet. Hinweise führen die ermittelnden Kriminalbeamten auf die Spur des Grafen András – nur, dass dieser, ob zwar ein Vampir, nicht der Täter, sondern selbst das Wild ist …
Fazit: + + + + einhalb
Ich will gleich zu Beginn sagen, warum ich statt der fünf Punkte "nur" 4 einhalb verteile....einzig und allein, weil sich die ersten 200 Seiten ein bisschen ziehen...doch wer dran bleibt erlebt einmal einen Vampirroman der anderen Art. Ulrike Schweikert, die ja außer Vampirromanen großteils historische Romane schreibt, hat hier beides verwoben und es ist Ihr wirklich sehr gut gelungen. Anfangs musste ich mich etwas reinlesen, doch danach konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man wird in das Wien der k.u.k. Monarchie entführt und erlebt in eindrucksvollen Bildern, wie sich das Leben damals abgespielt hat. Im Buch steht nicht nur der Vampir Andras im Mittelpunkt, sondern auch etliche andere Persönlichkeiten. Diese lernt man ebenso näher kennen und auch lieben..... leidet mit Ihnen mit. Durch die Mordserie und den beiden Krimininalbeamten, die hier ermitteln, erhält das Buch auch die Spannung, die sich bis zum großen Finale am Schluss steigert.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen.
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