[LESUNG] Helmut Scharner liest aus "Mostviertler Grafen"

 Hallo meine Bücherwürmer!

Im Februar durfte ich bereits zum vierten Mal an einer Lesung von Helmut Scharner teilnehmen. Gemeinsam mit der lieben Nicole von "Zeit für neue Genres" war ich im Thalia Amstetten. Helmut Scharner las aus dem fünften Band seiner Mostviertel Reihe und man bemerkte, dass er langsam immer bekannter wird. Die Lesung war sehr gut besucht.
Nicole und ich waren eine halbe Stunde vor Lesungsbeginn an Ort und Stelle und es waren schon einige Fans da. Bis es soweit war, mussten sogar noch weitere Sessel aufgestellt werden. 

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Kurz zum Inhalt:

Mostviertel, Niederösterreich: Beim Schautriften im Mendlingtal wird ein lebloser Körper im Wasser entdeckt, zermalmt von Baumstämmen. Doch der Mann wurde zuvor mit einem geschmiedeten Nagel erstochen. Es handelt sich um den „Schmiedepapst“ Gottfried Lugbauer, eine angesehene Persönlichkeit der Mostviertler Eisenstraße. Der Kreis der Verdächtigen lässt sich rasch auf die Teilnehmer seiner Schmiedekurse eingrenzen. Doch auch Lugbauers Konkurrenz profitiert von seinem Ableben. Als ein weiterer Mord geschieht, beginnt für Major Brandner ein Wettlauf gegen die Zeit.

meine Rezension

Diesen fünften Band kann man ohne weiteres auch ohne Vorkenntnisse der ersten vier Bände lesen.
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Der Thalia in Amstetten ist klein, aber wirklich fein und die Angestellten geben sich große Mühe.

 Helmut Scharner liest hier aus "Mostviertler Grafen". Auch diesmal war alles top vorbereitet und jede Menge Zuhörer lauschten seinen Worten.

Der Autor beim Signieren

Und die glücklichen Bloggerinnen mit ihren signierten Büchern

Natürlich haben wir dann noch länger geplaudert, denn der Autor kennt uns mittlerweile schon sehr gut =)

Und nun freue ich mich auf eine weitere Lesung in dieser Woche.



Tod in Siebenbürgen - Lioba Werrelmann

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Broschiert: 304 Seiten
    • Verlag: ‎ Eichborn; 1. Aufl. 2023 Edition (24. Februar 2023)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3847901192
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3847901198
    • Genre: Krimi 
    • Reihe: ja - Band 1 um Paul Schwartzmüller



Eichborn Kurzbeschreibung:
Seit Jahrzehnten hat Paul Schwartzmüller Rumänien, das Land seiner Kindheit, nicht mehr besucht. Nun macht sich der Investigativjournalist auf den Weg nach Siebenbürgen, um das Erbe seiner kürzlich verstorbenen Tante anzutreten. Paul will den ihm vermachten Bauernhof schnell loswerden, doch die Reise nimmt eine überraschende Wendung. Als er in Siebenbürgen ankommt, schlägt ihm zunächst wenig Begeisterung entgegen. Nur Sorin, Pauls Freund aus Kindheitstagen, empfängt ihn herzlich. Als man auf dem sagenumwobenen Dracula-Schloss Bran einen Touristen tot auffindet, wird ausgerechnet Sorin zum Hauptverdächtigen - und Paul stellt selbst Ermittlungen an. Dabei wird er auch mit seiner eigenen Familiengeschichte konfrontiert.

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Der Investigativjournalist Paul Schwartzmüller erhält zur gleichen Zeit ein Angebot als zukünftiger Chefredakteur zu arbeiten und einen Brief von einem Anwalt aus Rumänien. In diesem erfährt er, dass er den Bauernhof seiner Tante Zenzi geerbt hat. Verstört fragt sich Paul wie das möglich sein kann, denn ihm wurde erzählt, dass sie bereits vor 30 Jahren verstorben sei. Bevor er seinen neuen Job antritt, reist er nach Siebenbürgen um den Anwalt aufzusuchen, der als Testamentsvollstrecker aufscheint.

Gemeinsam mit Paul reisen wir Leser nach Siebenbürgen - in ein Gebiet, welches einst von vielen deutschsprachigen Menschen besiedelt wurde. Als Paul im Dorf ankommt, welches er vor 30 Jahren überstürzt mit seinem Vater verlassen hat, fühlt er viele Erinnerungen in sich aufsteigen. Den geerbten Bauernhof möchte er trotzdem so schnell wie möglich wieder loswerden. Er hat aber nicht mit Maia gerechnet, die noch immer dort lebt. Auch die Einwohner des Dorfes sind ihm nicht wirklich wohlgesonnen. Nur Sorin, sein Freund aus Kindertagen, freut sich ihn wiederzusehen. Doch die Wiedersehensfreude währt nicht lange, denn Sorin, der als Fremdenführer auf Schloss Bran arbeitet, wird des Mordes angeklagt. Ein im Ort ansäßiger deutscher Geschäftsmann wurde tot in der Folterkammer aufgefunden.

Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Ich bin direkt in Siebenbürgen angekommen und habe mit Paul seine Heimat entdeckt. Lioba Werrelmann hat die Landschaft und vorallem die Eigenheiten der Dorfbewohner sehr greifbar und lebendig dargestellt. Ich fühlte mich, als wäre ich direkt am Ort des Geschehens. Dabei wird auch viel gegessen. Hungrig sollte man den Krimi nicht lesen, denn die Autorin stellt viele rumänische Köstlichkeiten vor.
Wir erkennen bald, dass Paul noch an seiner alten Heimat hängt und an einem Geheimnis knabbert, dass er nicht wirklich orten kann. Er musste als 14-jähriger sein Heimatland überstürzt verlassen und weiß bis heute nicht, was der Grund dafür war. Doch irgendwie fühlt er sich innen drinnen schuldig. Und warum hat ihm sein Vater damals erzählt, dass seine geliebte Tante Zenzi gleich nach ihrer Flucht verstorben sei? Vieles dreht sich um Pauls persönlichen Befindlichkeiten, die mit der Zeit immer mehr zunehmen. Die Krimihandlung tritt dadurch immer mehr in den Hintergrund.
Was mich aber am meisten störte, war Pauls handeln. Immer wieder wird seine Professionalität als Journalist hervorgehoben, doch bei seinen Nachforschungen wirkt er ziemlich unbeholfen - wir Österreicher würden hier "patschert" sagen. Von der versprochenen Hilfe für seinen Freund Sorin sind wir weit entfernt. Bei vielen Aktionen konnte ich nur den Kopf schütteln. Dies wirkte für mich sehr widersprüchlich und unglaubwürdig.

Der Schreibstil von Lioba Werrelmann ist sehr angenehm, bildgewaltig und atmosphärisch. Die Autorin hat das Mystische rund um Schloss Bran und den Aberglauben der Einwohner sehr stimmungsvoll eingefangen. Normaler Weise mag ich mystische Stimmung in Krimis oder Thriller weniger, doch in "Tod in Siebenbürgen" passt es perfekt. Der Aberglauben, die seltsame Stimmung im Dorf und rund um das Dracula Schloss wird so atmosphärisch dargestellt, dass man sich beim Lesen leicht gruselt. Schade, dass der Kriminalfall und die Hintergründe dazu dabei weniger beitragen. Das Thema, dass Lioba Werrelmann hier noch anspricht, wäre ein sehr wichtiges......

Fazit:
Ein sehr atmosphärischer und leicht gruseliger Krimi, der mit der Zeit leider zu viel um den Protagonisten und sein Befinden kreist. Auch ein wichtiges Thema, welches die Autorin aufgreift wird zu oberflächlich behandelt. Trotzdem hat mir der erste Fall für Paul Schwartzmann gut gefallen. Die sehr stimmungsvollen Bilder über Siebenbürgen und der leichte mystische Anteil ist gelungen. Ich runde auf anderen Plattformen gerne auf 4 Sterne auf.

Vielen Dank an den Eichborn Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Einsame Nacht - Charlotte Link

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Gebundene Ausgabe: 592 Seiten
    • Verlag: Blanvalet Verlag; Originalausgabe Edition (14. September 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3764508140
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3764508142
    • Genre: Krimi 
    • Reihe: ja - Band 4 der Kate Linville Reihe


Blanvalet Kurzbeschreibung:
Mitten in den einsamen North York Moors fährt eine junge Frau allein in ihrem Wagen durch eine kalte Dezembernacht. Am nächsten Morgen findet man sie ermordet auf, in ihrem Auto, das fast zugeschneit auf einem Feldweg steht. Es gibt eine Zeugin, die beobachtet hat, dass ein Mann unterwegs bei ihr einstieg. Ihr Freund? Ein Fremder? Ihr Mörder? Kate Linville beginnt mit ihren Ermittlungen und ist schnell auf einer Spur, die in die Vergangenheit führt, zu einem Cold Case, in dem Caleb Hale damals ermittelt hat und der nie gelöst werden konnte …

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Band 4 spoilert auf den dritten Band! Deshalb empfehle ich die Reihe von vorne zu lesen!

Meine Meinung:
Einsame Nacht ist der vierte Band rund um die Reihe von Detective Sergeant Kate Linville und der für mich bisher beste. Trotzdem gibt es auch Kritik meinerseits.
Jedes Buch der Reihe ist zwar in sich abgeschlossen, dennoch würde ich empfehlen die Reihenfolge einzuhalten. Vorallem auf Band 3 wird diesmal oft zurückgeblickt und der Täter sogar namentlich genannt. Wer sich nicht spoilern möchte, beginnt deshalb am besten mit Band Eins.

Der Prolog hat es diesmal richtig in sich. Er führt uns in die Vergangenheit und zu einem wirklich grausamen Mord. Damit hat mich Charlotte Link sofort gepackt.
Danach sind wir im Handlungsstrang der Gegenwart. Nachdem DCI Caleb Hale aus den Polizeidienst ausscheidet, hat Kate mit Pamela eine neue Vorgesetzte.
Kates erster Fall unter Pamela führt sie zu einem abgestellten Wagen, in dem man die Leiche einer jungen Frau findet, die mit unzähligen Messerstichen getötet wurde. Als Leser wissen wir, dass es eine Zeugin gibt, die hinter der Frau gefahren ist und gesehen hat, wie ein Mann plötzlich mitten auf der Straße ihren Wagen anhält und ins Auto steigt. Doch diese Zeugin hat nicht vor eine Aussage bei der Polizei zu machen.....

Zwischen den Mordfällen erhält der Leser noch Einblicke in das Leben eines stark übergewichtigen Jugendlichen. Seine Geschichte wird nach und nach aufgerollt und ist das verbindende Glied zwischen den Morden.

Charlotte Link hat mit dem vierten Kate Linville Krimi wieder eine sehr komplexe Story aufgebaut. Die Autorin bleibt ihrem bewährten Erfolgsrezept treu und verwebt viele ineinandergreifende Handlungsstränge, die jedoch durch eine nicht allzu hohe Personenanzahl überschaubar sind. Die Figuren scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben, was allerdings täuscht. Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven.
Link gelingt es besonders gut über das Innenleben von Menschen zu erzählen, die in der breiten Masse keinen Platz finden oder gesellschaftlich isoliert sind. Sie gibt dem Leser Einblicke in die Gefühlswelt dieser Figuren.
Dennoch ist nichts so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Charlotte Link hat viele falsche Fährten gelegt.

Pamela, die neue Vorgesetzte von Kate ist selbstbewusst, vorschriftstreu und erklärt ihr zu Beginn, dass sie keinerlei Einzelgänge respektiert. Hier kommt ein weiterer großer Kritikpunkt, denn genau diese regelkonforme Chefin verhält sich plötzlich derart leichtsinnig und gegen ihre Prinzipien, dass es einfach nur unglaubwürdig wirkt. Und sie ist in diesem Krimi auch nicht die Einzige, die Alleingänge heraufbeschwört....

Obwohl dieser Krimi 592 Seiten hat, wurde mir nicht wirklich langweilig. Trotzdem fand ich einige Zufälle etwas zu konstruiert und die Kürzung einiger Seiten hätten der Geschichte sicher gut getan.
Die Stimmung ist generell ziemlich depressiv. Kate scheint leider nicht aus ihrem Tief zu kommen und ihr Selbstbewusstsein ist einfach nicht vorhanden. Diese A-typischen psychischen Probleme der Figuren, die oftmals bei skandinavischen Thriller zu finden sind, schreibt Charlotte Link ihren Figuren wiederholt auf den Leib. Ich hoffe aber noch immer, dass sie Kate in Zukunft vielleicht etwas positiver präsentieren wird.....

Trotz der  vielen angeführten Kritikpunkte hat mich der Krimi jedoch bestens unterhalten und die 592 Seiten waren schneller gelesen, als ich dachte.

Die Reihe steigert sich von Band zu Band, auch wenn es einige typische und klischeehafte Handlungen gibt. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen und hoffe, dass Charlotte Link Kate Linville endlich etwas selbstbewusster und positiver erscheinen lässt.

Fazit:
Der bisher beste Krimi der Reihe, jedoch auch etwas konstruiert und von der Stimmung her sehr depressiv. Trotzdem gut zu lesen, spannend und mit vielen falschen Fährten ausgestattet. Hier ist vieles nicht so, wie es scheint....

Die Reihe um Kate Linville:

  1. Die Betrogene  *Rezi*
  2. Die Suche   *Rezi*
  3. Ohne Schuld  *Rezi*
  4. Einsame Nacht

TTT #614 - 10 Bücher, deren Titel mit dem Buchstaben "K" beginnen

 


Diesmal bin ich wieder beim wöchentlichen Top Ten Thursday mit dabei, denn Aleshanee vom Blog Weltenwanderer veranstaltet. Wir suchen diesmal

10 Bücher, deren Titel mit dem Buchstaben "K" beginnen
(vorzugsweise ohne der, die, das)


Das "K" ist wieder einfach, als beim letzten Mal das "J". Deshalb habe ich heute auch lauter Bücher, die von mir sehr gut bewertet wurden.

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Kleine große Schritte - Jodie Picoult
Kranichland - Anja Baumheier
Kinder des Aufbruchs - Claire Winter
Kleine Wunder um Mitternacht - Keigo Higashino
Kalt und still - Viveca Sten
Klaras Schweigen - Bettina Storks
Kirschblüten und rote Bohnen - Durian Sukegawa
Kingsbridge - Ken Follett
Krone des Himmels
- Juliane Stadler
KADEWE Haus der Träume - Marie Lacrosse
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Jodie Picoult
Kleine große Schritte
Roman

Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist …

meine Rezension
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Anja Baumheier
Kranichland
Roman

Die Groen-Schwestern wachsen im Ost-Berlin der sechziger Jahre heran. Unterschiedlicher könnten die beiden Mädchen nicht sein: Charlotte, die ältere, brennt ebenso für den Sozialismus wie ihr Vater Johannes, der am Ministerium für Staatssicherheit Karriere macht. Die künstlerisch begabte Marlene hingegen eckt überall an und verliebt sich Hals über Kopf in Wieland, einen Pfarrerssohn, der die DDR kritisch hinterfragt. Mit jedem Tag wächst die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit. Als das junge Paar beschließt, in den Westen zu fliehen, trifft Marlenes Vater eine Entscheidung - mit fatalen Folgen, die noch Jahrzehnte später spürbar sind …

meine Rezension
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Claire Winter
Kinder des Aufbruchs
Roman
Band 2

Sechs Jahre nach dem Mauerbau lernt die erfolgreiche Dolmetscherin Emma in West-Berlin die aus dem Ostteil der Stadt geflohene Sängerin Irma Assmann kennen. Als sie ihrer Zwillingsschwester Alice davon erzählt, reagiert diese beunruhigt. Alice schreibt als Journalistin über die Studentenbewegung und steht in Kontakt mit verschiedenen Fluchthilfe-Organisationen. Ist Irma mit ihren ehemaligen Beziehungen zum KGB als Informantin im Westen? Oder sind die Schwestern und deren Männer Julius und Max durch ihre Verbindungen zur DDR zu Zielscheiben geworden? Kurz darauf wird die Sängerin ermordet, und die vier geraten inmitten der Studentenunruhen zwischen die Fronten der Geheimdienste. 

meine Rezension
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Keigo Higashino
Kleine Wunder um Mitternacht
Roman

Es ist kurz vor Mitternacht, als drei junge Einbrecher in einen verlassenen Gemischtwarenladen eindringen, um nach ihrem Raubzug unterzutauchen. Doch Atsuya, Shota und Kohei wird keine ruhige Stunde bis zum Morgengrauen gewährt: Ein Brief wird von außen durch einen Schlitz in den Laden geworfen, obwohl in der Dunkelheit vor der Tür kein Mensch zu sehen ist. Als ihn die erstaunten Kleinkriminellen öffnen, beginnt eine unglaubliche Geschichte, die eine Nacht lang das Leben unzähliger Menschen verändern wird – und eigentlich begann sie vor über dreißig Jahren, als ein weiser alter Mann mit seinen Worten kleine Wunder vollbringen konnte.

meine Rezension
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Viveca Sten
Kalt und still
Krimi

Hanna Ahlander ist 34, als ihre Welt kurz vor Weihnachten in sich zusammenfällt. Ihr Freund verlässt sie für eine andere und ihr Vorgesetzter legt ihr nahe, den Dienst bei der Stockholmer Polizei zu quittieren. Nachdem sie nicht bereit war, einen kriminellen Kollegen zu decken, stellt sich das Polizeikorps gegen sie. Zum Glück gibt es in dieser Männerwelt auch Frauen: Etwa ihre ältere Schwester, die sie flugs nach Åre schickt in ihr leer stehendes Ferienhaus. Hanna badet noch in Selbstmitleid, als eine Vermisstenmeldung sie erreicht. Nach einer Party ist die junge Amanda nicht nach Hause gekommen. Bei Minus 20 Grad zählt jede Stunde. Hanna beteiligt sich an der Suchaktion und hält Augen und Ohren offen. Bald weiß sie mehr als die örtliche Polizei … 

meine Rezension
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Bettina Storks
Klaras Schweigen
Roman

Freiburg im Breisgau, 2018: Nach einem Schlaganfall spricht Miriams hochbetagte Großmutter plötzlich französische Worte – eine Sprache, die sie angeblich nie gelernt hat. Miriam erkennt schnell, dass Klara weit mehr verbirgt, doch alle Nachfragen finden kein Gehör. Was genau passierte im Leben ihrer Großmutter? Warum verließ sie Freiburg und ging im Dezember 1949 überstürzt nach Konstanz? Miriams Suche nach Antworten führt sie bis in die Bretagne, immer auf der Spur eines jahrzehntelang gehüteten Familiengeheimnisses …

meine Rezension
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Durian Sukegawa
Kirschblüten und rote Bohnen
Roman

Sentaro ist gescheitert: Er ist vorbestraft, er trinkt zu viel, und sein Traum, Schriftsteller zu werden, ist unerfüllt geblieben. Stattdessen arbeitet er in einem Imbiss, der Dorayaki verkauft: Pfannkuchen, die mit einem süßen Mus aus roten Bohnen gefüllt sind. Tag für Tag steht er in dem Laden mit dem Kirschbaum vor der Tür und bestreicht lustlos Gebäck mit Fertigpaste. Bis irgendwann die alte Tokue den Laden betritt. Die weise, aber sichtlich vom Leben gezeichnete Frau kocht die beste Bohnenpaste, die man sich nur denken kann. Auch deshalb verändert die Begegnung mit ihr alles, denn Tokue lehrt Sentaro ihre Kunst. Wenig später wird Wakana, ein Mädchen aus schwierigen Verhältnissen, zur Stammkundin des Imbisses und schließt Freundschaft mit Tokue und Sentaro. Doch die Welt meint es nicht gut mit den dreien …

Leseempfehlung!
meine Rezension
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Ken Follett
KINGSBRIDGE
Historischer Roman

England im Jahr 997. Im Morgengrauen wartet der junge Bootsbauer Edgar auf seine Geliebte. Deshalb ist er der Erste, der die Gefahr am Horizont entdeckt: Drachenboote. Jeder weiß: Die Wikinger bringen Tod und Verderben über Land und Leute. Edgar versucht alles, um die Bürger von Combe zu warnen. Doch er kommt zu spät. Die Stadt wird beinahe völlig zerstört. Viele Menschen sterben, auch Edgars Familie bleibt nicht verschont. Die Werft der Bootsbauer brennt nieder. Edgar bleibt nur ein Ausweg: ein verlassener Bauernhof in einem Weiler fern der Küste. Während Edgar ums Überleben kämpft, streiten andere um Reichtum und Macht in England. Unter ihnen: der gleichermaßen ehrgeizige wie skrupellose Bischof Wynstan, der idealistische Mönch Aldred und Ragna, die Tochter eines normannischen Grafen ...

meine Rezension
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Juliane Stadler
Krone des Himmels
Historischer Roman

Im Jahr 1189 wird die Welt vom großen Religionskrieg zwischen Abendland und Orient erschüttert. Das Schicksal führt die Handwerkertochter Aveline und den Wundarzt Étienne auf den Kreuzzug von Frankreich nach Jerusalem. Während der Belagerung der Hafenstadt Akkon wachsen beide über sich hinaus - doch ihre Liebe zueinander wird im großen Kampf um das Heilige Land auf die Probe gestellt ...


meine Rezension
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Marie Lacrosse
KADEWE Haus der Träume
Historischer Roman

Berlin, Anfang des 20 Jahrhunderts: Das Kaufhaus KaDeWe erstrahlt in Glanz und Luxus – eine Welt, die Judith Bergmann wohl vertraut ist. Denn die Tochter des KaDeWe-Justiziars soll Harry Jandorf heiraten, den einzigen Sohn des Kaufhausgründers. Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Rieke Krause hingegen ist von der Pracht des Kaufhauses schier überwältigt, als sie dort eine Stelle als Verkäuferin antritt. Schon bald verliebt sie sich in ihren Kollegen Hermann. Doch in den Wirren des Ersten Weltkriegs und der Nachkriegszeit werden die Lebenspläne von Judith und Rieke gewaltig durcheinandergewirbelt. Und auch das KaDeWe und sein Eigner Adolf Jandorf stehen vor großen Herausforderungen …
meine Rezension
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Was habt ihr heute bei "K" alles gefunden?

Mein Lesemonat Februar

 Hallo meine Bücherwürmer!

Ist es zu glauben? Der Februar startete für mich genauso, wie der Januar: KRANK!
Pünktlich am 1. Februar war ich das erste Mal Corona positiv! Und dass noch dazu 2 Tage vor meinem Geburtstag! Somit sind natürlich auch alle kleinen "Feierlichkeiten", wie mit meiner Freundin Cocktail trinken, mit meinem Mann Essen gehen, mit meiner Schwester frühstücken usw. ins Wasser gefallen. Ein Besuch im großen Thalia in Linz, wo ich einige Bücher von meiner Januar-Wunschliste kaufen wollte, war somit auch kein Thema mehr :(

Zwei tolle Ereignisse konnte ich im Februar doch noch erleben. Ich war in Wien bei meiner Tochter und wir haben uns das Musical "Rebecca" im Raimund Theater angesehen. Das Musical basiert auf dem Roman von Daphne du Maurier und wurde in den Vierziger Jahren von Alfred Hitchcock verfilmt. Den Film habe ich vor Jahrzehnten gesehen und das Buch liegt noch immer ungelesen im Regal. Das Musical hat uns sehr gut gefallen, denn wir waren beide sehr neugierig, wie die Geschichte auf der Bühne umgesetzt wird. Vorallem die Kostüme und die Kulisse waren toll und stimmlich hat mir ganz besonders die Figur der Mrs. Denvers gefallen.

Dann war ich am Ende des Monats bei einer weiteren Lesung von Helmut Scharner. Es war nun schon die vierte Lesung des Autors, die ich gemeinsam mit Nicole besuchen konnte.
Ich hatte vorher noch pünktlich seinen neuen Krimi "Mostviertler Grafen" ausgelesen und war erstaunt wie viele Zuhörer diesmal zum Thalia nach Amstetten gekommen sind. Meine Post zur Lesung kommt dann in einigen Tagen.


Im Februar habe ich 15 Bücher gelesen und rezensiert. Insgesamt waren es 5.830 Seiten. Dicke Bücher waren diesmal kaum vertreten, denn das dickste Buch mit 1.200 Seiten lese ich gerade noch und wird erst beim März Rückblick aufscheinen. Deswegen hatte das dickste Buch nur 496 und das dünnste 192  Seiten. 

Im Februar war ich mehr in Krimi und Thriller Stimmung. Trotzdem waren es wieder einige gemischte Genres, die ich gelesen habe. Neben Thriller und Krimis las ich einen Ratgeber, eine Familiensaga, zwei Gegenwartsromane, zwei historische Romane, zwei Spannungsromane, zwei Romane auf mehreren Zeitebenen und eine musikalische Biografie.


Februar:

  1.  ELVIS - Die Legende - Gillian G. Gaar  (192 Seiten)  5 Sterne
  2. Der Tote von Wiltshire - Katherine Webb (480 Seiten)  4 Sterne
  3. Happy New Year - Malin STehn  (464 Seiten)  4 1/2 Sterne
  4. Mein Herz in Alaska - Kerstin Sonntag  (320 Seiten)  4 Sterne
  5. Winterspuren in Arrowwood - Natascha Birjovljev  (400 Seiten)  4 1/2 Sterne
  6. STIGMA - Lea Adam  (400 Seiten)  4 Sterne
  7. Der Sturm - Jane Harper  (396 Seiten)  3 1/2 Sterne
  8. Blankense: Licht und Schatten - Michaela Grünig  (496 Seiten)   4 Sterne
  9. Das Verschwinden der Sterne - Kristina Harmel  (400 Seiten)  2 Sterne
  10. Ich dachte, zu zweit muss man nicht alles alleine machen - Heike Abidi und Lucibde Hutzenlaub (256 Seiten)  4 Sterne
  11. Die Zeit zwischen uns - Marina McCarron  (472 Seiten)  3 Sterne
  12. Das Geheimnis des Mädchens - Emily Gunnis  (432 Seiten)   5 Sterne
  13. Mostviertler Grafen - Helmut Scharner  (299 Seiten)   4 Sterne
  14. Das Gelübde der vergessenen Tochter - Manuela Schörghofer (432 Seiten)  4 1/2 Sterne
  15. Die Affäre Agatha Christie - Nina de Gramont  (391 Seiten)  3 1/2 Sterne
    Februar Gesamtseitenanzahl: 5.830
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Mein HIGHLIGHT im Februar


Der neue Roman "Das Geheimnis des Mädchens" von Emily Gunnis konnte mich richtig fesseln und hat verdiente 5 Sterne bekommen.
Schaut euch die Geschichte doch bitte an, denn sie ist wirklich toll! Meine Rezension wurde nämlich kaum geklickt.

Fünf Sterne habe ich auch dem Bildband/der musikalischen Biografie über ELVIS gegeben

Meine ENTTÄUSCHUNG im Februar


"Das Verschwinden der Sterne" von Kristin Harmel war wirklich eine sehr große Enttäuschung. Wäre es kein rezensionsexemplar gewesen hätte ich das Buch abgebrochen.
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Es lief ja tatsächlich sehr gut - trotz Krankheit zu Beginn des Monats.


Meine Challenges:
Weltenbummler Challenge: 171 Punkte (+81)
besuchte Länder: 9  (Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Österreich, Polen, Schweden,  und die USA)
 

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