[Das Kino am Jungfernstieg] Der Filmpalast - Micaela Jary

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

    • Broschiert: 400 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag; Originalausgabe Edition (15. Februar 2021)
    • ISBN-10 : 3442488478
    • ISBN-13 : 978-3442488476
    • Genre: Historischer Roman, Familiensaga
    • Reihe: ja - Band 2 der Kino Saga



Goldmann Kurzbeschreibung:
1944: In den Babelsberger Filmstudios passiert ein Unglück mit fatalen Folgen. Sieben Jahre später: Der internationale Filmstar Thea von Middendorff kehrt zur Eröffnung der Berliner Filmfestspiele nach Deutschland zurück – jene Frau, die für das Unglück damals verantwortlich war, was sie aber zu verheimlichen wusste. Auf ihrer Spur befindet sich der britische Journalist John Fontaine, der Thea von Middendorff nun mit einem Interview kompromittiert. Das bringt wiederum die Hamburger Kinobesitzerin Lili Paal auf den Plan, die ebenfalls von der alten Geschichte weiß – und in die Fontaine hoffnungslos verliebt war...

Meine Bewertung: noch * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Nachdem ich vor nicht allzu langer Zeit den ersten Teil der Reihe gelesen habe, fand ich sehr schnell in die Geschichte, die am Ende des ersten Bandes sehr abrupt endet. Band zwei schließt nahtlos an den Vorgänger an.

Leider konnte mich auch der zweite Band nicht wirklich überzeugen. Das lag vorallem an Lili, mit der ich große Schwierigkeiten hatte. Was war bitte aus der selbstbewussten und erfolgreichen Cutterin aus Teil 1 geworden? Ich erkannte sie kaum wieder. Unsicher, voller Zweifel und total fremdbestimmt lässt sie alles über sich ergehen. Der "Nebel im Kopf", der sie seit dem Unfall vor fünf Jahren begleitet, wird immer wieder als Ausrede benutzt, statt sich endlich den Dingen zu stellen. Nach fünf Jahren sollte sie ihr Leben doch endlich in den Griff bekommen, auch wenn Frauen zu dieser Zeit weder ein Bankkonto besitzen, noch arbeiten durften, wenn ihr Mann damit nicht einverstanden war. Schwager Paul und Halbschwester Hilde nutzen Lilis Situation noch mehr aus, ebenso wie Lilis Ehemann Albert. Doch dann trift sie den Journalisten John Fontaine wieder, der damals mit ihr im Unfallauto saß......

Intrigen und Enthüllungen bringen etwas Spannung in die Geschichte, die mir trotzallem zu sehr Liebesgeschichte war und zu wenig Filmflair in den Roman brachte. Das titelgebende Kino scheint überhaupt nicht mehr auf. Es wurde zu einem Tanzclub umgebaut, in dem Lilis Mann Albert auftritt. Deshalb frage ich mich, wieso es, sowohl als Übertitel für die Trilogie, als auch für den Untertitel "Der Filmpalast" herhalten darf? Ja, es geht auch um einen Filmdreh mit der international gefeierten Schauspielerin Thea von Mittendorff, die aus ihrem Exil kommend wieder nach Deutschland einreist. Ihre Rolle in ihrem neuen Film birgt jedoch noch einige Überraschungen für die Diva, denn es gibt nur zwei Personen, die wissen, was damals vor sieben Jahren in den Babelsberger Filmstudios passiert ist.....

Den nostalgischen Charme der 1950iger Jahre konnte die Autorin wieder sehr gut einfangen. Auch die Charaktere sind sehr lebendig gezeichnet. Wir treffen viele Figuren aus dem Vorgängerband wieder.
Die Wohnungsnot und die Kriegsschäden in Hamburg werden wieder sehr bildhaft beschrieben. Viele Menschen leben einquartiert bei anderen Familien, wie auch Lili und Albert. Das Trümmergrundstück ihrer Eltern erweckt jedoch die Begierde ihres Schwagers und ihrer Halbschwester Hilde. Durch Intrigen versucht er die Hälfte des Hauses Lili abspenstig zu machen. Auch die Beziehung zu Albert wird immer angespannter und als verheiratete Frau ist sie von ihm abhängig. Er trifft die alle Entscheidungen. Lili wird erst munter, als er ihr verbietet zu arbeiten....doch da sind wir schon wieder im letzten Teil des Buches angelangt. Und für mich steht damit auch fest, dass ich den dritten Teil nicht mehr lesen werde.
Die drei Sterne vergebe ich vorallem für die bildhafte und authentische Beschreibung der damaligen Zeit und der wunderbar eingefangen Atmosphäre. Die Story selbst konnte mich allerdings nicht überzeugen.

Fazit:
Leider konnte mich der zweite Teil noch weniger überzeugen, als schon Teil Eins. Damit ist für mich klar, dass ich den Abschlussband nicht mehr lesen werde. Mir fehlt es an Spannung, an Kinoflair und an einer Protagonistin, die mich überzeugen konnte. Schade!

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Buch Contact für das Rezensionsexemplar!

Dampfer ab Triest - Günter Neuwirth

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 471 Seiten
    • Verlag: Gmeiner-Verlag; 2021. Edition (10. März 2021)
    • ISBN-10 : 383922800X
    • ISBN-13 : 978-3839228005
    • Genre: Historischer Krimi



Gmeiner Kurzbeschreibung:
Inspector Bruno Zabini ist ein wahrer Triestiner, er spricht mehrere Sprachen und liebt Kaffee. Seine Heimatstadt Triest ist für die Donaumonarchie der »Hafen zur Welt«. Als Bruno den Befehl erhält, zum Schutz des Grafen Urbanau an Bord des Kreuzfahrtschiffs »Thalia« zu gehen, ist er nicht erfreut. Viel lieber hätte er ein paar schöne Tage mit seiner Geliebten verbracht. Inkognito begibt er sich auf das Schiff und mischt sich unter die illustren Fahrgäste. Denn einer unter ihnen trachtet dem Grafen nach dem Leben …

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Günter Neuwirth entführt uns mit seinem neuen historischen Roman zurück ins Jahr 1907. Österreich-Ungarn unter Kaiser Franz Josef hat mit Triest seinen Zugang zum Meer und die Hafenstadt erlebt einen großen Aufschwung. Im Hafen liegt die "Thalia", das erste Dampfvergnügungsschiff. Das umgebaute Linienschiff soll erstmals zu einer Mittelmeer-Kreuzfahrt aufbrechen. Nachdem im Hafen ein Attentat auf Graf Maximilian von Urbanau verübt wurde, dessen Leben aber verschont geblieben ist, soll der 1. Polizeikommandant Bruno Zabini als Schiffsbauingenieur der Lloyd aufs Schiff geschleust werden. Er soll für den Schutz des Grafen und seiner Tochter, Komtess Carolina Sylvia von Urbanau, sorgen. Unter den gut betuchten und illustren Passagieren aus den gehobenen Gesellschaftsschichten muss sich auch der Täter befinden....

Günter Neuwirth hat mit "Dampfer ab Triest" ein perfektes historischen Sittengemälde geschaffen. Zu Beginn findet man ein Personenregister, das den Einstieg etwas erleichtert.
Die der Zeit angepasste und detaillierte Sprache führt den Leser direkt zurück in die k.und k. Zeit der Donaumonarchie. Eine ähnlich "leicht antiquierte Schreibweise" habe ich zuletzt bei Uta Seeburgs historischen Roman "Der falsche Preuße" genossen. Dadurch wirkt der Roman noch authentischer und sehr atmosphärisch.
Die illustren Gäste auf dem Dampfer machen es Bruno Zabini nicht unbedingt leichter. Das Leben an Bord ist ein Spiegelbild der damaligen Gesellschaft und er fühlt sich reichlich fehl am Platz. Einzig sein Charme, der bei den Frauen überaus gut ankommt, lässt ihn gesellschaftlich nicht deplaziert wirken. Die zahlreichen Figuren sind vielschichtig und bieten jede Menge Unterhaltungswert.
Da ist zum Beispiel die überaus neugierige Reiseschriftstellerin Theres Wundrak, eine bereits sehr emanzipierte Frau, die alles hinterfragt und ihm ziemlich bald auf die Schliche kommt. Die Komtess macht es ihm ebenfalls nicht leicht sie zu überwachen. Carolina hat ihren Liebhaber ein Schiffsticket bezahlt, damit er ebenfalls an Bord gehen kann. Der arme Theatherkünstler wäre wohl nicht wirklich im Sinne des Herrn Papa. Aber auch der Graf selbst ist nicht erfreut über die Bespitzelung durch einen Inspector. Er ist sich der Gefahr in der er schwebt nicht bewusst...

Der Autor amüsierte mich des öfteren mit interessanten Tischgesellschaften und sehr eigenwilligen Damen. Bruno ist ein sehr moderner Mann, der sich den neuesten Kriminaltechniken widmet. Er hat stets sein Köfferchen dabei, mit dem er Fingerabdrücke nehmen kann. Damals eine Revolution! Ebenso setzt er sich dafür ein, dass am Tatort fotografiert und keine handschriftliche Skizze angefertigt wird. Auch der Emanzipation der Frau steht er offen gegenüber, doch selbst heiraten möchte er nicht. Er liebt seine "Gspusi's" mit verheirateten Frauen.
Die farbenprächtigen Beschreibungen der Schauplätze und die unbekannten Ortsnamen haben mich neugierig gemacht. Nur bei Pola und Konstantinopel wusste ich, dass sich das istrische Pula und das türkische Istanbul dahinter verbirgt. Bei Smyrna, Mykene und Argos musste ich googeln...
Auch die politischen Hintergründe des damaligen Vielvölkerstaates und die bereits leicht brodelnde Stimmung unter den Menschen ist spürbar.

Durch die sehr detaillierten Personen- und Landschaftsbeschreibungen, den politischen Hintergründen und die Probleme des Vielvölkerstaates, kam der eigentliche Krimi ein bisschen zu kurz. Ihm fehlte es in der Mitte ein bisschen an Spannung, was der Autor jedoch mit einem überraschenden Finale wettgemacht hat.

Am Ende schreibt Günter Neuwirth in einem längeren Nachwort über die historischen Hintergründe, über die Bedeutung Triests, der Schifffahrt und dem Begründer der Kriminalistik, Hans Gross.

Fazit:
Ein sehr atmosphärischer historischer Krimi, der das Flair der Donaumonarchie und der gesellschaftlichen Standesdünkel perfekt übermittelt. Durch den sehr detaillierten Schreibstil hat der Krimi kleine Längen, hat mich aber trotzdem sehr gut unterhalten. Ich hoffe, es wird noch weitere Fälle für Inspector Bruno Zabini geben.  

Vielen Dank an den Gmeiner Verlag und an Lovelybooks für das rezensionsexemplar, sowie an den Autor für die nette Begleitung der Leserunde


Bernsteinsommer - Anne Barns

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 384 Seiten
    • Verlag: HarperCollins; 1. Edition (23. März 2021)
    • ISBN-10 : 3749900205
    • ISBN-13 : 978-3749900206
    • Genre: Gegenwartsliteratur




HarperCollins Kurzbeschreibung
:
Nach ihrer Ausbildung zur Konditorin hat Christina ihr eigenes Café eröffnet. Wunderschöne Aquarelle schmücken dort die Wände. Ihr Vater hat sie ihr geschenkt, doch seit er die Diagnose Alzheimer erhalten hat, malt er nicht mehr. Er verändert sich und verschwindet immer mehr in seiner eigenen Welt. Dass er trotzdem eines Tages  nach seinen Malkreiden fragt, ist für Christina ein Lichtblick. Ohne Zögern macht sie sich in seinem Arbeitszimmer auf die Suche und findet dabei ein Ölgemälde, das nicht von ihrem Vater stammen kann. Trotzdem fühlt sie sich wie magisch angezogen von der lichtdurchfluteten Meerlandschaft und begibt sich bei der Suche nach dem Künstler auf eine Reise, die sie von Hanau nach Rügen und in die Vergangenheit ihrer Familie führt.

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Der neue Roman von Anne Barns führt uns nach Hanau, Frankfurt und an die Ostsee. Und ich freue mich, dass das Cover des neuen Buches wieder an die alten anknüpft, die ich viel ansprechender finde, als diese Neuauflagen.

Christina Sander liebt ihren Beruf als Konditorin und ist stolze Besitzerin eines Cafés. Zu ihrem Leidwesen ist daraus ein kleines Bistro geworden, um überleben zu können. Auch privat läuft es nicht gerade rosig. Die Scheidung von ihrem Noch-Ehemann läuft noch und ihr dementer Vater, der in einem Pflegeheim untergebracht wurde, bereitet ihrer Mutter und ihr ebenfalls Sorgen. Da kommt ein Wasserrohrbruch im Café noch hinzu und die Ankündigung des Mieters, er wolle das gesamte Haus renovieren. Das Café muss für einige Wochen schließen. Diese Auszeit nutzt Christina, um sich Gedanken über ihre Zukunft zu machen. In dieser kommt seit kurzem auch Lukas vor, ein ehemaliger Kollege ihres Vaters. Doch ist sie schon bereit für eine neue Liebe?

Eines Tages fragt ihr Vater Christina nach seinen Malkreiden mit denen er früher gemalt hat. Bei der Suche im Arbeitszimmer fallen Christina Zeichnungen in die Hände, die nicht von ihrem Vater stammen können. Die Initialen "GS" und die Jahreszahl 1929" weisen auf jemanden aus ihrer Familie hin. Eines weiß Christina aber sicher - eine Zeichnung ihres Vaters ist das Ölbild des Kreidefelsen auf Rügen nicht. Ihre Neugier ist geweckt und sie beginnt nachzuforschen.
Im Prolog und in kleinen Rückblenden erfahren wir dann auch mehr über die geheimnisvolle "GS", die alles andere als ein erfülltes Leben hatte. Ihre Vergangenheit kam mir dabei ein bisschen zu kurz.

Das Thema Demenz hat die Autorin sehr gefühlvoll und sensibel in ihren Roman miteinbezogen. Es beherrscht nicht die Geschichte, zeigt aber trotzdem auf, wie sehr sich Menschen durch diese Krankheit verändern und wie sich die Angehörigen dabei fühlen, wenn sie immer weniger im Leben von Demenzkranken eine Rolle spielen. Manche Entwicklungen machten mich sehr nachdenklich und traurig, vorallem weil meine Mutter in ihren letzten Jahrem auch an Alzheimer erkrankte.

Die Schicksalsschläge, die Christine durchmachen muss, lösen sich allerdings meiner Meinung etwas zu schnell und zu leicht auf. Auf der anderen Seite wird den Lesern das Gefühl gegeben, dass man auch aus schlechten Zeiten immer wieder etwas Gutes herausholen kann.
Obwohl der Roman zwar die zu erwartenden Wohlfühlmomente erfüllte, plätscherte er grötenteils ohne Höhen und Tiefen dahin. Dies habe ich bereits im letzten Roman "Eisblumenwinter" kritisiert. Im Gegensatz zu ihrem letzten Buch hat mich die Autorin in "Bernsteinsommer" aber mit dem schwierigen Thema Demenz überzeugen können. Sie beschreibt die Krankheit sehr einfühlsam, denn Alzheimer ist nicht "Honig im Kopf", wie manche glauben möchten.

Sehr schön fand ich auch das Wiedersehen mit einigen Figuren aus den anderen Büchern der Autorin, wie Thea, Annie und ihre Enkelinnen Katharina, Pia und Jana. Der titelgebende "Bernsteinsommer", der Christina nach Rügen und nach Hiddensee führt, findet leider erst im letzten Drittel statt. Die stimmungsvollen Landschaftsbilder der Ostseeinseln und die Leckereien, die wieder gebacken werden, erfüllen schlussendlich alle Leser-Erwartungen. Auch das Familiengeheimnis um die geheimnisvollen Initialen "GS" wird aufgeklärt.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist flüssig und kurzweilig und die Charaktere sehr liebevoll gezeichnet. Mit Liljana hat Christina eine herzensgute Freudin gefunden, die ihr in allen Lebenslagen hilft. Ihre Direktheit mochte ich sehr. Lukas ist ein netter Kerl und schon sehr lange in Christina verliebt. Trotzdem fehlten mir an ihm Ecken und Kanten. Christinas Mutter ist eine sehr sympathische Frau, die sowohl für ihre Tochter, als auch ihren kranken Mann eine große Stüze ist. Sie weiß allerdings auch, wann sie loslassen und wieder ein eigenes Leben führen muss.
Nicht zu vergessen sind die leckeren Rezepte am Ende der Geschichte und die Erwähnung der "Hiddenseer Malweiber" im Nachwort/Danksagung.

Fazit:
Ein herzerwärmender Wohlfühlroman über Familie und Freundschaft, der aber auch einige schweren Themen beinhaltet. Trotzdem bleibt die Geschichte zuckersüß und vieles löste sich für mich zu schnell in Wohlgefallen auf. Wer Anne Barns kennt, findet sie auch in "Bernsteinsommer" wieder, wobei ich schon bessere, aber auch schon schwächere Romane von ihr gelesen habe. Ich vergebe 3 1/2 Sterne, die ich auf anderen Plattformern gerne auf 4 Sterne aufrunde.

Vielen Dank an HarperCollins und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Finstere Havel - Tim Pieper

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 304 Seiten
    • Verlag: Emons Verlag (18. März 2021)
    • ISBN-10 : 3740811412
    • ISBN-13 : 978-3740811419
    • Genre: Krimi
    • Reihe: ja - Band 5 um Toni Sanftleben




Emons Kurzbeschreibung:
Ausgefeilte Krimispannung vor traumhafter Kulisse. Ein Auto wird aus der Havel geborgen, am Steuer eine tote Frau. Beging sie Selbstmord, war es ein Unfall oder wurde sie umgebracht? Die Ermittlungen führen Hauptkommissar Toni Sanftleben in den Naturpark Westhavelland, wo die Biologin an einem großen Flussprojekt mitarbeitete und in ihrer Freizeit den Nachthimmel erforschte. Doch am dunkelsten Ort Deutschlands ist es so finster, dass man die Gefahr nicht kommen sieht.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Der neue Havel Krimi von Tim Pieper "Finstere Havel" ist bereits der fünfte Band rund um Hauptkommissar Toni Sanftleben. Man kann diesen Band auch ohne Vorkenntnisse zu den Vorgängerbänden lesen.

Gleich zu Beginn wird man mit dem Unfalltod einer jungen Frau konfrontiert, die mit ihrem Auto aus der Havel geborgen wird. Die Tote, Melanie Berndt, war angeschnallt und die Türen waren verschlossen. War es Selbstmord? Ein Unfall oder gar Mord?
Die Biologin war hochsensibel und suchte oftmals die Einsamkeit.  Sie verbrachte viel Zeit am Ufer der Havel oder betrachtete den nächtlichen Sternenhimmel. Melanie steckte mitten in einer Scheidung und kämpfte um ihre Tochter, die beim Noch-Ehemann lebt. Beruflich ist sie auf der Überholspur, wenn sie nicht gerade gesundheitlich  angeschlagen ist oder zu Alkohol greift. Ihr Chef, Professor Wendschneider, hält trotzdem viel auf seine Angestellte, die sich besonders für den Naturschutz einsetzt. Ihr Nachbar, ein arbeitsloser Mechaniker, ist aber gerade aus diesem Grund gar nicht gut auf Melanie zu sprechen

Neben der persönlichen Sichtweise von Toni gibt es auch immer wieder Einschübe, die aus der Sicht der toten Melanie Brandt geschildert werden. Die junge Frau war Biologin und hat sich besonders für den Naturschutz eingesetzt. Ein großes Flussprojekt hat ihre letzten Wochen viel Zeit in Anspruch genommen. Und doch scheint sie ein Geheimnis und Schuld auf sich geladen zu haben...

Tim Pieper hat diesmal so einige Themen in seinen aktuellen Krimi verpackt: Naturschutz, Stalking, Hochsensibilität, Erpressung. Je mehr die Ermittler über die Tote erfahren, umso zahlreicher werden die Ungereimtheiten. Lange tappen Toni und sein Team im Dunkeln. Der Autor lässt uns wieder direkt an den Ermittlungen teilhaben. Dabei streut er geschickt überraschende Wendungen ein und lässt den Leser mitraten.

In diesem Band wird es auch etwas privater. Toni und Caren sind nun ein Paar und er hat seine Vergangenheit hinter sich gelassen. In seinem Team scheinen ebenfalls Frühlingsgefühle ausgebrochen zu sein. Gesa versucht sich weiblicher zu kleiden und kommt plötzlich mit Make Up ins Büro und auch Phong schaut plötzlich mehr auf sein Äußeres. Bahnt sich etwa hier etwas an?

Schreibstil:
Der Schreibstil ist gewohnt einnehmend, bildhaft und flüssig. Die Charaktere sind vielschichtig und überraschen den Leser das eine oder andere Mal. Besonders Phong ist am Ende förmlich über sich hinausgewachsen.
Tim Pieper versteht es die einmalige Flusslandschaft rund um die Havel sehr bildgewaltig darzustellen. Als Österreichein ist mir das Flachland nicht wirklich bekannt. Durch die anschaulichen Beschreibungen kann auch ich mir ein gutes Bild der Landschaft machen.

Fazit:
Wie schon Band 1 - 4 konnte mich auch der fünfte Band rund um Toni Sanftleben wieder überzeugen, auch wenn ich den Vorgängerband etwas lieber mochte. Eine tolle Krimireihe mit viel Lokalkolorit und Spannung. Wer sie noch nicht kennt, sollte zugreifen!

Die Reihe rund um Toni Sanftleben:

  1. Dunkle Havel  *Rezi*
  2. Kalte Havel   *Rezi*
  3. Tiefe Havel  *Rezi*
  4. Stille Havel  *Rezi*
  5. Finstere Havel

Finsterdorf - Peter Glanninger

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 440 Seiten
    • Verlag Gmeiner-Verlag; 2021. Edition (10. März 2021)
    • ISBN-10 : 3839228239
    • ISBN-13 : 978-3839228234
    • Genre: Krimi, Thriller




Gmeiner Kurzbeschreibung:
In einem kleinen Dorf in Niederösterreich verschwindet eine junge Frau. Als sie nach einigen Tagen völlig verwirrt wieder auftaucht, soll sich der junge Kriminalbeamte Thomas Radek um den Fall kümmern. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf eine Mauer des Schweigens und einige zwielichtige Gestalten. Wovor haben die Leute Angst? Verbindet sie alle ein dunkles Geheimnis? Der dörflichen Idylle entwächst eine finstere Bedrohung. Als Radek selbst in Gefahr gerät und ein Zeuge ermordet wird, überschlagen sich die Ereignisse …

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge 

Meine Meinung:
Was habe ich mich gefreut, dass ich einen neuen Autor kennen lernen darf, der noch dazu nicht weit weg von mir wohnt. Zusätzlich spielt die Geschichte im Krimi ebenso in meiner Umgebung...zwar schon etwas "weiter" weg, aber der Bezirk Scheibbs, in dem hier das (fiktive) schaurige Dorf Schandau liegt, ist nur 15 km entfernt....

Peter Glanninger hat mich von der ersten Seite an überzeugt. Es geht richtig spannend und gruselig los, wobei ich nach dem Beenden das Wort Thriller statt Krimi passender finden würde. In "Finsterdorf" spielt zwar auch Polizeiarbeit eine große Rolle, die den Krimis vorbehalten wird, aber an Grusel und auch einigen Brutalitäten wird nicht gespart.
Thomas Radek vom Landeskriminalamt St. Pölten wird in den kleinen niederösterreichischen Ort Schandau im Bezirk Scheibbs geschickt. Er soll sich das mysteriöse Verschwinden und Wiederauftauchen einer jungen Frau vor Ort näher ansehen. Zusätzlich wird im Polizeibericht auch von Satanismus gesprochen. Seinen Kollegen ist diese merkwüdige Geschichte nur einen Lacher wert, die die zuständige Polizistin von der Polizeiinspektion Gresten an das LKA weitergeleitet hat. Thomas Radek ist aber froh endlich von der Schreibtischarbeit loszukommen und macht sich auf den Weg.
Radek stößt in Schandau jedoch auf eine Mauer des Schweigens. Die Vorkommnisse im Ort kommen ihm jedoch seltsam vor, denn die Menschen sind ängstlich und die Atmosphäre wirkt bedrohlich. Alle Einwohner wirken verstört und niemand wagt es offen mit ihm zu sprechen. Umso neugierer wird Radek und er hört schließlich doch noch von einigen merkwürdigen Vorgängen. Unter den Dorfbewohnern häufen sich die Verletzungen, wie Knochenbrüche. Außerdem war bereits eine weitere junge Frau einmal eine Woche verschwunden und sitzt seit ihrer Rückkehr in der Psychatrie.
Über dem Ort im Tal thront "der Baron", der größte Arbeitgeber der Region, der noch im letzten Jahrhundert stecken geblieben zu sein scheint. Er sieht die Einwohner "seines" Ortes als seine Untergebenen an. Auch Radek spürt bald seine korrupten Machenschachten und sein Netz bis in die höchsten Kreise....auch in Polizeikreise. Doch steckt hinter dem Verschwinden von Bernadette wirklich der Baron oder gibt es eine Gruppe von Menschen vor Ort, die sich einer satanischen Sekte angeschlossen haben?

Der Einstieg ins Buch ist heftig! Eine junge Frau aus dem Ort, Bernadette, wird entführt und in einem Kellerverließ gefoltert und festgehalten. Nach einer Woche kommt sie wieder frei und ist schwer traumatisiert. Danach flacht die Spannung etwas ab, denn Landeskriminalbeamter Thomas Radek sondiert erst einnmal die Lage in Schandau. Gemeinsam mit ihm rätseln wir was in dem Ort eigentlich vorgeht. Wovor haben die Menschen so große Angst, dass sie sogar Misshandlungen und Erpressung über sich ergehen lassen?
Zu Beginn ist man als Leser genauso ratlos, wie Radek. Erst nach und nach scheinen sich mehr und mehr Puzzlesteine zusammenzufügen. Das Gefüge der Dorfgemeinschaft ist nicht zu unterschätzen, denn viele sind voneiander abhängig. Überraschende Wendungen und die Spannung, die sich auf hohem Niveau hält, lassen den Leser trotz einiger kleinen überspitzten Figuren an der Geschichte kleben.

Geschickt und mit einem gewissen Gruselfaktor treibt Peter Glanninger die Aufklärung voran und erlaubt es dem Leser immer einen Schritt voraus zu sein. Obwohl mir doch relativ bald klar war, wer hinter all den Machenschaften steckt, ebbt der Spannungsbogen nicht ab und erst zum Ende hin erfährt man, ob man wirklich richtig vermutet hat. Dieses enthält ebenfalls noch eine kleine Überraschung bereit.

Peter Glanninger, der selbst Polizeibeamter war, hat mich mit seinen Krimi tatsächlich umgehauen. Man merkt, dass er weiß wovon er in seinem Buch schreibt und versteht die mysteriöse Atmosphäre im Dorf perfekt darzustellen. Man spürt richtig die Angst der Einwohner und bekommt leichte Gänsehaut, wenn man gemeinsam mit Thomas Radek durch Schandau spaziert.
Die Figuren sind authentisch und gut gezeichnet. Den Ermittler Thomas Radek habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Sehr gerne würde ich noch mehr Fälle mit ihm lesen und empfehle diesen Krimi/Thriller sehr gerne weiter!

Fazit:
Finsterdorf ist ein sehr atmosphärischer Krimi mit Gruselfaktor, der in meiner Gegend spielt. Nicht nur einige bekannte Locations, sondern auch die düstere Stimmung, hat mich richtig gefesselt. Ein spannender Krimi, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Leseempfehlung!

Vielen Dank an den Gmeiner Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar, sowie die Begleitung des Autors bei der Leserunde

Der Fall des Präsidenten - Marc Elsberg

    Die Bildrechte liegen beim Verlag


    • Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
    • Verlag: Blanvalet Verlag; Originalausgabe Edition (1. März 2021)
    • ISBN-10 : 3764510471
    • ISBN-13 : 978-3764510473
    • Genre: Thriller, Polit-Thriller, Justizthriller




Blanvalet Kurzbeschreibung:

Nie hätte die Juristin Dana Marin geglaubt, diesen Tag wirklich zu erleben: Bei einem Besuch in Athen nimmt die griechische Polizei den Ex-Präsidenten der USA im Auftrag des Internationalen Strafgerichtshofs fest. Sofort bricht diplomatische Hektik aus. Der amtierende US-Präsident steht im Wahlkampf und kann sich keinen Skandal leisten. Das Weiße Haus stößt Drohungen gegen den  Internationalen Gerichtshof und gegen alle Staaten der Europäischen Union aus. Und für Dana Marin beginnt ein Kampf gegen übermächtige Gegner. So wie für ihren wichtigsten Zeugen, dessen Aussage den einst mächtigsten Mann der Welt endgültig zu Fall bringen kann. Die US-Geheimdienste sind dem Whistleblower bereits dicht auf den Fersen. Währenddessen bereitet ein Einsatzteam die gewaltsame Befreiung des Ex-Präsidenten vor, um dessen Überstellung nach Den Haag mit allen Mitteln zu verhindern ...

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Marc Elsberg ist ein Autor, der aus dem Journalismus kommt und sich zudem wirklich gut verkaufen kann. Trotzallem haben seine Thriller immer aktuelle und brisante Themen, die mich immer wieder faszinieren und zu seinen Büchern greifen lässt. Fast immer blicken wir mit seiner Lektüre in die nahe Zukunft, wobei die Themen beim Lesen ein oftmals unheimliches Gefühl transportieren.

In "Der Fall des Präsidenten" hat der Autor nun eher einen Polit-/Justiz-Thriller erschaffen, der mit der Verhaftung des amerikanische Ex-Präsidenten Douglas Turner (die Initialen DT sind dabei vollkommen willkürlich gewählt..oder auch nicht) startet. Als er mit seiner Entourage in Athen am Flughafen landet wird er festgenommen. Der ICC (der internationale Strafgerichtshof) lässt ihn wegen Kriegsverbrechen in Afghanistan verhaften. Als persönliches Aushängeschild des ICC ist die Dana Martin vor Ort, die  plötzlich ungewollt einer Hetze durch die Medien ausgesetzt wird. Die noch eher unerfahrene Juristin ist zunächst damit ziemlich überfordert. Das ehemalige Flüchtlingskind aus Sarejevo ist während des Bosnienkrieges mit ihrer Mutter nach Europa geflohen. Der Vater kam später nach. Gerechtigkeit war ihr schon immer ein Anliegen. Während in den USA der momentan amtierende Präsident Arthur Jones mitten im Wahlkampf für seine weitere Präsidentschaft steckt, entsendet er seinen engsten Mitarbeiter Derek Endvor nach Athen - mit ihm eine kleine Entourage aus Juristen, Kommunikationsberatern, Geheimdienstmitarbeitern, Außenpolitikern und Miliär. Sie sollen Turner schnellstmöglich wieder aus dem Gefängnis herausholen. Zusätzlich setzen die Amis alles daran die Griechen einzuschüchtern, sowie weitere ICC Mitarbeiter davon abzuhalten Dana Martin persönlich beistehen zu können. Es scheint, als hätte der Internationale Strafgerichtshof tatsächlich Beweise gegen Douglas Turner zu haben. Währendessen fürchtet auch der Whistleblower, der die Geschichte an den ICC weitergegeben hat, um sein Leben......

Elsberg greift in seinem neuem Thriller die problematische Haltung der USA gegenüber dem Internationalen STrafgerichtshof auf, die sich für die internationalen Menschenrechte einsetzen. Die Spannung hat der Autor auf den 600 Seiten erstklassig gehalten. Ich hatte Angst, dass es langweilig oder es zu zu vielen detaillierten politischen Erklärungen kommt, was jedoch nicht der Fall war. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten allem zu folgen. Einzig zu Beginn tauchen relativ viele Namen auf, die man anfangs noch schwer zuordnen kann. Das legt sich jedoch ziemlich schnell und man hat bald den Überblick über die Protagonisten.

Der Justizthriller ist sehr dialoglastig, rasant, spannend und informativ. Die einzelnen Szenen wechseln sehr schnell. Ich habe mich auf keiner Seite gelangweilt und bin sehr gut und schnell durch die 600 Seiten gekommen. Der leser wird durch Interessante Wendungen überrascht und natürlich gibt es auch ein bisschen Action.
Marc Elsberg hat wieder hervorragend recherchiert. Man merkt ganz genau, dass er sich mit seinen Themen intensiv beschäftigt und auch ein großes Interesse daran hat. Seine Bücher haben immer einen aktuellen Bezug. Da komme ich auch schon zu einem Kritikpunkt. Seine Versuche alles, was im Moment "en vogue" ist, (wie z. Bsp. "LGBTQ", Elektroautos, ehemaliger Flüchtling wird zur gefeierten Heldin, usw. miteinzubauen), gefiel mir nicht. Natürlich ist es wichtig diese Themen anzusprechen, aber müssen diese im Moment wirklich laufend zur Sprache kommen? Bei mir erzeugt es nämlich langsam das Gegenteil und ich bin nur noch genervt davon.

Fazit:
Ein spannender und temporeicher Politik-/Justiz-Thriller, der mir gut gefallen hat. Rasant, aktuell und informativ mit einer kleinen Botschaft die moralische Fragen aufwirft. Ich empfehle den Polit-/Justiztheiller gerne weiter!

Mein Lesemonat März

 Hallo meine Bücherwürmer!

Der März war für mich ein sehr guter Lesemonat. Ichhabe sehr viel gelesen.
Das sonnige und warme Wetter hielt sich hier noch ziemlich bescheiden im Hintergrund. Erst seit vorgestern ist es wirklich schön und sehr warm, aber mit heute kommt schon die Wetterverschlechterung - pünktlich zu Ostern.
Und so habe ich mich im März abends fast immer in meinen Lesesessel gesetzt und habe gelesen. TV haben wir keinen, aber "Starmania", die österreichische Version von "The Voice", habe mit meiner Tochter am PC  geschaut.

Am letzten Wochenende hatte ich dann noch den Schock meines Lebens: mein Facebook und Instragram Account wurde gesperrt oder gehackt. Ich habe tagelang versucht mit FB in Kontakt zu treten und dann hat es doch geklappt und sie haben mich gestern wieder freigeschalten! Puh!!!

Ostern steht vor der Tür und seit heute sind wir wieder im harten Lockdown (nur Wien, Niederösterreich und das Burgenland). Aber sprechen wir lieber über Bücher....

Ich war im März fleißig und habe 16 Bücher gelesen und rezensiert. Es waren insgesamt 5.663 Seiten...gar nicht so viele wie im Januar, obwohl ich mehr Bücher gelesen habe.
Ich hatte aber zwei sehr dünne Bücher mit nur 112 und 137 dabei und seit langer Zeit auch keinen richtig dicken Schmöker (ich habe zwar einen gelesen, aber noch nicht rezensiert). Trotz der Quantität hat diesmal auch die Qualität überzeugt!! Ich hatte vier 5 Sterne Bücher und sogar zwei Bücher mit ♥♥♥ Lieblingsbuch-Status ♥♥♥

Mehr dazu gleich.....

Zuerst gibt es den optischen Überblick:

 März:

  1. Die Douglas Schwestern - Charlotte Jacobi  (464 Seiten)  4 Sterne
  2. Die Rache des Lombarden - Petra Schier  (432 Seiten)  4 1/2 Sterne
  3. Wo wir Kinder waren - Kati Naumann  (496 Seiten)  4 Sterne
  4. Die Sterne über Falkensee - Luisa von Kamecke  (400 Seiten)  3 1/2 Sterne
  5. Die Mauern von Porto - Mario Lima  (368 Seiten)  4 1/2 Sterne
  6. Liebe mit Zimt und Schweden - Lotta Josefsdottir  (240 Seiten)  2 Sterne
  7. Abels Auferstehung - Thomas Ziebula (464 Seiten)  5 Sterne
  8. Leicht wie meine Seele - Annette Oppenlander  (137 Seiten)   4 Sterne
  9. Steirertanz - Claudia Rossbacher  (282 Seiten)   3 Sterne
  10. Das Kino am Jungfernstieg - Micaela Jary  (368 Seiten)  3 1/2 Sterne
  11. Lebenssekunden - Katharina Fuchs  (416 Seiten)  5 Sterne
  12. Die Roseninsel - Gabriele Diechler   (464 Seiten)  4 1/2 Sterne
  13. Der große Sommer - Ewald Arenz  (320 Seiten)  5 Sterne
  14. Dunkelnacht - Kerstin Boie  (112 Seiten)  5 Sterne
  15. Dresden: Roman einer Familie - Michael Göring  (300 Seiten)  4 Sterne
  16. Klaras Schweigen - Bettina Storks  (400 Seiten)  4 1/2 Sterne
    März Gesamtseitenanzahl: 5.663

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Da ich diesmal 4x die Fünf Sterne vergeben habe, zeige ich zuerst diese vier außergewöhnlichen Bücher

 Mein HIGHLIGHT im März 


Der neue Roman von Ewald Arenz "Der große Sommer" hat mich richtig begeistert. Vielleicht noch nicht ganz in der ersten Hälfte des Buches, obwohl es da schon top war, aber vorallem in der zweiten Hälfte. Deshalb hat es von mir den Lieblingsbuch-Status bekommen...

...genauso wie "Lebenssekunden" von Katharina Fuchs. Ihr dritter Roman und das dritte Mal von mir Lieblingsbuch-Status. Das hat noch kein(e) Autor(in) geschafft!

Meine ENTTÄUSCHUNG im März

 
Leider war "Liebe mit Zimt und Schweden" von Lotta Josefsdottir so gar nicht mein Fall. Völlig überzogen und unglaubwürdig
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Wie war denn euer März so? Hattet ihr auch viele gute Bücher?
Mit meinen Challenges bin ich leider nicht so gut vorangekommen, wie ich erhofft hatte, aber es ist okay

Ein Blick auf meine Challenges:

Weltenbummler Challenge: 167 Punkte (+58)
besuchte Länder: 5
(Deutschland, Großbritannien, Portugal, Österreich, Schweden)
#12für2021: 3/12 (0)
 

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