- Broschiert: 368 Seiten
- Verlag: FISCHER Taschenbuch; 2. Edition (31. August 2022)
- ISBN-10 : 3596706661
- ISBN-13 : 978-3596706662
- Genre: Thriller
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| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Fischer Kurzbschreibung:
»Du warst es nicht. Aber sie haben dich auf Video. Wer soll dir jetzt noch glauben?«
Patrick Dostert freut sich auf einen freien Tag mit seiner Frau Julia, als noch vor dem Frühstück zwei Beamte der Kripo Weimar vor der Tür stehen. Patrick bittet sie herein, und von einer Minute zur anderen ändert sich alles für ihn.
Er wird verdächtigt, drei Tage zuvor eine Frau misshandelt und entführt zu haben. Patrick hat ein Alibi für die Tatnacht, doch der einzige Zeuge, der ihn entlasten könnte, bleibt unauffindbar. Und die beste Freundin des Opfers belastet ihn schwer.
Patrick beteuert seine Unschuld, bis das Video auftaucht. Das Video, in dem er zu sehen ist. Das ihn überführt. Obwohl er das Opfer noch nie gesehen hat. Aber das glaubt ihm keiner. Er kommt in Haft, soll verurteilt werden. Und kann absolut nichts tun, denn Bilder sagen mehr als tausend Worte. Oder?
Meine Bewertung: * * * undeinhalb
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine
Meinung:
das Opfer noch nie gesehen zu haben. Als auch noch sein Alibi nicht auffindbar ist und es weder den Mann, noch die Firma gibt, mit dem er zum Tatzeitpunkt ein Geschäftsessen hatte, wird er festgenommen. Patricks Leben wird von einem Tag auf den anderen völlig auf den Kopf gestellt und auf perfide Art und Weise zerstört.
Strobels Thriller sind Pageturner und man legt sie ungern aus der Hand. Strobel legt viele Spuren und versteht es den Leser immer wieder zweifeln zu lassen. Was ist nun die Wahrheit und was nicht? Mittlerweile wissen wir, dass alles gefälscht werden kann, was jedoch für einen Laien nicht ersichtlich ist. Deepfakes machen kriminelle Machenschaften schier unbegrenzt - was mir wirklich Angst macht!
Die Charaktere sind ein bisschen blass geblieben. Besonders von Julia konnte ich mir kein richtiges Bild machen. Mit der Auflösung am Ende hat mich der Autor überrascht. Sie ist gelungen, aber so ganz plausibel fand ich sie nicht, wenn man länger darüber nachdenkt ;)
Der Verlag hat sich wieder eine tolle Idee einfallen lassen, indem er zwei verschiedene Versionen veröffentlicht hat. Auf einem der Cover steht "FAKT" mit einem "T", darunter das E für Fake und auf dem anderen sieht man das Gegenteil - wie oben angezeigt.
Fazit:
Wieder ein Pageturner, den uns Arno Strobel hier geliefert hat. Spannend zu lesen und immer mit der Frage im Hinterkopf:"Was ist die Wahrheit?" Aber auch ein Thriller, der sich nicht wirklich von anderen unterscheidet und für kurze Zeit spannend zu lesen ist, aber ebenso schnell wieder vergessen wird: Fast Food eben.















Guten Morgen Martina,
AntwortenLöschenobwohl ich auch beide Thriller recht hintereinander gehört habe, habe ich mich vom Thema/Aufbau her eher an Stobels Vorgänger Sharing erinnert gefühlt. Obwohl du natürlich recht hast, dass auch die beiden nen ähnlichen Hintergrund haben.
Und ich kann dir auch so bei den Kritikpunkten zustimmen. Ich bin den Figuren auch nicht wirklich nah gekommen und auch das Ende hat mich nicht wirklich überzeugt. Ich fand es eben auch nicht glaubhaft, das man das so machen könnte, ohne dass das andere Verhalten irgendwann mal durchbricht..
Als für mich war das nicht Strobels stärkster Thriller.
Liebe Grüße,
Steffi