[LESERUNDE] (Die Hafenschwester) Als wir wieder Hoffnung hatten - Melanie Metzenthin

 

Am Montag, den 21. September startet die gemeinsame
 
LESERUNDE
zu
"Die Hafenschwester"
ALS WIR WIEDER HOFFNUNG HATTEN

der zweite Band rund um die Krankenschwester Martha von Melanie Metzenthin
 
*******
 
KLAPPENTEXT:
Hamburg, 1913: Mit ihrer großen Liebe Paul hat Krankenschwester Martha drei gesunde Kinder, eine schöne Wohnung und sogar eine Einladung nach Amerika, um ihre Freundin Milli zu besuchen. Doch die Stadt steht kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges und Marthas Träume von der Zukunft zerplatzen. Trotz seiner 41 Jahre wird Paul eingezogen und Martha muss sich in dieser schweren Zeit allein um das Überleben ihrer Familie kümmern. Als Paul nach einem Granatenangriff schwer entstellt zurückkehrt, wird ihre Ehe auf eine harte Probe gestellt. Martha tut alles für ihren Mann, Paul unterzieht sich aber nur unwillig den nötigen Operationen und scheint aufgegeben zu haben …
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EINTEILUNG DES BUCHES:
 
Abschnitt 1 (Kapitel 1- 9, Seite 7 - 103)
Abschnitt 2 (Kapitel 10 - 21, Seite 104 - 218)
Abschnitt 3 (Kapitel 22 - 34, Seite 219 - 321)
Abschnitt 4 (Kapitel 35 - 43, Seite 322 - 411)
Abschnitt 5 (Kapitel 44 - Ende, Seite 412 - Ende)

Teilnehmer:
Andrea vom Leseblick
Sabine von Buchmomente
und ich
___________________

Jeder, der mit uns mitlesen möchte ist herzlich willkommen

81 Kommentare:

  1. Liebe Martina,

    wie schön, du startest eine Leserunde. Eigentlich möchte ich gern mitmachen, aber nach unserem Urlaub habe ich reichlich Lesestoff bekommen.
    Ich wünsche euch viel Spaß beim Austauschen, die Reihe klingt schon verlockend.

    lg und ein schönes WE,
    Barbara

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  2. Ich bin schon sehr neugierig, wie es euch gefällt, denn es war ein sehr Recherche-aufwändiges Buch 😊

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    1. Danke liebe Melanie, dass du uns wieder begleiten wirst!!

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    2. Hallo Ihr Lieben,
      ich starte heute Abend. :-)

      LG Sabine

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    3. Ich habe gestern Abend schon ein bisschen reingelesen. Heute bin ich ziemlich müde, aber ein paar Seiten werde ich noch lesen...

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    4. Juhu, ich habe heute auch schon begonnen. Richtig los geht es dann morgen :) Freu mich auf unseren Austausch.

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    5. Ich habe ja hier mal das Experiment gewagt, das Happy End von Band 1 im Anfang von Band 2 fortzuführen, damit die Fallhöhe größer ist - so wie es ja auch war.

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  3. Antworten
    1. So, ich mache mal den Anfang.
      Ich bin sehr gut eingestiegen und freue mich mit Martha und Paul, dass es ihnen mittlerweile so gut geht. Martha kümmert sich nach wie vor um die Armen und Schwachen und hat eine Aufgabe mit den Kindern der Familie Schwenke. Die lässt sich leider gar nicht leicht lösen.

      Der Imperator...was so einem Kaiser alles einfällt..einfach einen männlichen Artikel voransetzen! Ist das nicht das Schiff, das im Hafen in NY Feuer fing? Ich hoffe Martha und ihrer Familie passiert nichts!

      Heinrich und Li-Ming....ob ihre Story der Wahrheit entspricht? Ich bin gespannt!
      Und nun sind alle auf dem Schiff und sind auf dem Weg zu Millie. Ich bin schon neugierieg...

      Etwas sauer war ich, dass ich bei der Einteilung des Buches, wo ich nicht mal die Seiten richtig aufgeklappt habe, bereits Leserillen reingemacht habe. Ich mag das gar nicht und bin immer sehr vorsichtig! Mir fällt das in diesem Jahr besonders auf, dass die Qualität stark nachlässt...:(

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    2. Ich freue mich sehr, dass du so gut eingestiegen bist. Ja, der Imperator war das Schiff, das Feuer fing, allerdings erst ein paar Tage nach der Ankunft, kurz vor der Rückfahrt, wo keine Passagiere mehr an Bord waren. Deshalb findet das hier keine Erwähnung - also nicht wundern ;-) . Über Leserillen ärgere ich mich auch immer. Sogar beim Signieren muss ich wahnsinnig aufpassen. Das war leider bei Band 1 auch so. Dafür sind die Innenklappen toll geworden, oder? Ich hatte darum gebeten, dass es zeitgenössische Fotos von Hamburger Hafen werden. Man sieht sogar noch den großen Gasbehälter, der die Stadt mit Gas versorgte und immer hoch und runter ging, je nachdem, wie viel Gas noch da war.

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    3. Ja, die Innenklappe ist toll! Ich habe das Bild studiert, weil ich vor 2 Jahren in Hamburg war. Ist das runde Ding der Gasbehälter?

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    4. Ja, das runde Teil ganz links.

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    5. Hier gibt es mehr dazu. Mein Vater hat früher bei den Gaswerken gearbeitet und war noch oben auf dem "Behälter" wie man ihn dort nannte. https://de.wikipedia.org/wiki/Gasometer_Grasbrook

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    6. So ich bin auch bei Kapitel 10 angekommen. Hoffe, dass Audible die gleiche Aufteilung hat. Daher vorab einmal bitte die Info, ob im Buch das neunte Kapitel auch mit dem "Verkaufsgespräch" der französischen Bankiersfrau endet? Wenn ihr mit ein Go gebt, lege ich los ☺️😉

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    7. Ja, das endet mit dem "Verkaufsgespräch". Du hörst das Audible? Das ist toll. Ich höre das auch gerade und besonders toll spricht Sabine Kaack später Paul im 1. WK - das ist ganz großartig, wie sie das macht.

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    8. Ja Melanie, ich bin dieses Mal aus Zeitgründen auf das Hörbuch von Audible umgestiegen und bisher gefällt mir die Sprecherin sehr gut.

      Auch ich hatte einen guten Start in den zweiten Band.
      Die Begeisterung der Kinder am Anfang hinsichtlich des Schiffes fand ich unheimlich toll und süß. Umso schöner die Neuigkeit, dass sie mit dem Schiff in die USA fahren werden. Ich freu mich schon sehr auf Milli und wie sich ihr Leben dort so gestaltet hat.

      Ebenso interessant finde ich die Darstellung des Falls der Familie Schwenke. Wie minimal die Möglichkeiten damals vorhanden waren und welch gute Tat Martha da an den Tag legt. Denn eigentlich gehört es nicht zu ihren Aufgaben, die 9 Kinder "zu vermitteln".

      Was ich euch im Hörbuch voraus habe, ist der typische Hamburger Akzent von Herrn Westphal. Mag ich total. Und das er mit Li-Ming nicht warm wird, war klar. Es sind zwei ganz unterschiedliche Kulturen. An ihre Liebe glaube ich übrigens nicht. Aber den Einblick in das asiatische fand ich sehr unterhaltsam.

      Also ich freu mich auf NY, auf Milli und weitere Entwicklungen.
      P.S. Ich habe vom Imperator noch nichts gehört. Zumindest nicht bewusst. Freu mich, also wieder dazugelernt zu haben :)

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    9. Ja, die Sprecherin ist großartig, das wird noch besser werden. Ich war übrigens tatsächlich im Rauhen Haus und habe in den Archiven die echten Zöglingsunterlagen von 1913 sehen dürfen, inkl. Rechnungen. Ich wohne da gleich um die Ecke und das war echt toll, dass die mir ihre Archive gezeigt haben. Der Imperator war ein tolles Schiff - hier mal ein Video, in dem Originalfotos koloriert wurden (die Musik passt auch gut in die Zeit). https://youtu.be/hOp93KVWVXM

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    10. Hallo zusammen - sorry, ich bin ein bisschen spät. Der Alltag hat sich vorgefuscht, aber jetzt bin ich auch mit an Board.

      Ich fand den Einstieg auch sehr gelungen und man kann das Glück der beiden richtig fühlen. Mich hat vor allem der Part um die Kinder Schwenke sehr berührt - aus heutiger Sicht völlig unverständlich, 9 Kinder in so unsicherer Situation zu haben und dann ohne Mann großziehen zu müssen. So langsam scheint es neben den Armenhäusern ja auch andere "Institutionen" zu geben, die sich um Kinder kümmern - obwohl ja einige doch weiter durchs Raster fallen. Und sie sind zum Teil sehr teuer und gerade die armen Familien kaum leisten können. Ob Martha da auch noch als Vormund auftreten wird?
      Das Verkaufsgespräch hat mich sehr belustigt - und fand es klasse, wie Martha da reagiert hat. Und natürlich bin ich jetzt gespannt, wie es weitergeht. :-)

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    11. Die zeitgenössischen Fotos sind interessant - und der Gasbehälter erinnert mich an das Gazometer in Oberhausen - nur kleiner.

      In Hamburg ist er aber abgerissen, oder?

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    12. Hallo Sabine, freut mich, dass du auch gut reingefunden hast. Ja, der Gasbehälter in Hamburg wurde Mitte der 1980er Jahre abgerissen. Jetzt kommt ja alles per Fernleitung und man muss es nicht mehr speichern. Ich fand es schon als Kind spannend, wenn mein Vater mir erzählte, dass seine Cousins noch in einer Wohnung mit Gasbeleuchtung lebten. Ich kannte die Gaslampen vom Campingplatz, die man anzünden musste, aber in den Wohnungen damals musste man tatsächlich nur einen Schalter drehen. In einigen Altbauten gibt es noch große Löcher in der Decke, durch die jetzt Elektrokabel ziehen. Das waren früher die Gasleitungen. Und eigentlich wurden die Häuser zum Beleuchten mit Gas versorgt - dass es gut zum Kochen war, kam erst viel später. Noch eine Anekdote für alle, die nicht campen - in Wohnwagen kann man auch heute noch alles auf Gas einstellen, sogar die Kühlschränke.

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    13. Sehr cool.

      ICh habe immer das Problem, mir vorzustellen, wie Gas (was man ja nicht sehen kann) gelagert wird.

      Das Gazometer in Oberhausen nutzt man jetzt als Ausstellungshalle - und ich kann die Ausstellungen da sehr empfehlen, einfach weil die Location so cool ist. Also wenn mal jemand in der Nähe ist - bitte melden. :-)

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    14. @Sabine: Das Gasomter in Wien wird ebenfalls als Event- und Ausstellungshalle genutzt.

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    15. @Andrea: Da bin ich froh, dass ich das Buch lese, auch wenn der Hamburger Dialekt authentisch wäre...als Österreicherin tu ich mir da sicher nicht so leicht =)

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    16. Der Hamburger Dialekt ist gut verständlich. Nicht so wie Bayrisch, sondern nur so'n büschen nordischer, ne?

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    17. =) Der bayrische Dialekt ist doch super verständlich...heart si genauso au wie unsera

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    18. Nö, bayrisch ist nicht verständlich. Die Amerikaner verstehen die Bayern auch nicht. Mein Vater war 1945 als 12-jähriger Hamburg nach der Ausbombung in Bayern evakuiert, als die Amerikaner als Besatzer kamen. Von denen sprachen viele Deutsch. Aber die verstanden die Bayern nicht. Die waren dann froh, als sie meinen Vater trafen, der richtig deutsch sprach, so wie man das als Hamburger eben tut. Und dann baten sie meinen Vater immer, ihnen das Bayrisch in Deutsch zu übersetzen und gaben ihm dafür Schokolade. Mein Vater fragte ganz irritiert, wieso die Amerikaner die Bayern denn nicht verstehen, die sprechen doch auch deutsch. Die Amerikaner sagten: "Ne, das ist Bayrisch, das ist kein Deutsch."

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    19. Hihi, Melanie, ich bin da ganz bei dir :)
      Ich habe mit den Sachsen schon Probleme. Bayrisch oder Schwäbisch, puh, da komme ich absolut an meine Grenzen.

      In meiner Region (Sachsen-Anhalt) kommt mir sowas wie ein Gazometer überhaupt nicht bekannt vor. Hab mit meinem Mann eben Bilder von HH und Oberhausen angeschaut, aber auch ihm sagt so ein "Turm" gar nichts. Nun frage ich mich allerdings, wie das hier damals gelöst wurde...

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    20. Viele Gaswerke wurden ab den 1950er Jahren abgerissen, als man zum Erdgasverbundnetz überging. Möglicherweise gab es früher bei euch Behälter, die aber vor eurer Zeit schon abgerissen wurden.

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  4. Antworten
    1. Ich habe heute morgen vor dem Büro noch schnell den zweiten Leseabschnitt beendet.

      Zuerst befinden wir uns noch auf dem Schiff und bald schon in NY. Ich kann mir Marthas Erstaunen bildhaft vorstellen, als sie das Haus von Millie sieht. Mir wären wohl auch die Augen aus dem Kopf gefallen und das mehr als 100 Jahre später =)
      Sie scheint mit dem Arrangement sehr gut klar zu kommen und vorallem genießt sie ihre Stellung und ihre Freiheit als Frau. Das ist ja in Deutschland noch gänzlich anders zu dieser Zeit.

      Gefallen hat mir auch die Episode mit den Schwarfußindianern und als sie dann zurückkommen mit dem Reporter =) Rudi ist einfach ein Knaller!

      Li-Ming...es muss entsetzlich schmerzen die Zehen gebrochen zu bekommen und die Füße gebunden. Es ist für uns einfach unvorstellbar, was die Chinesinnen durchmachen mussten. Ich habe einen sehr guten Roman dazu gelesen....den kann ich allen hier nur empfehlen: "Der Seidenfächer" von Lisa See. Sehr beeindruckend und erschreckend!

      Li-Ming ist schwanger und Martha kommt ihr nun etwas näher. Ich finde Li-Ming bemüht sich sehr, auch wenn sie furchtbar abergläubisch ist.

      Und was wir ja alle wissen...der Erste Weltkrieg steht vor der Tür und wir erleben noch die Zeitungsmeldung des Attentats auf Ferdinand und seine Sophie. Letztendlich erklärt Österreich Servien den Krieg und die restlichen Länder folgen....
      Das nächste Kapitel wird sicher ein eher trauriges und ergreifendes....

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    2. Ach ja..ich finde es toll, dass die beiden kleinen Schwenke Kinder adoptiert wurden.

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    3. Der Seidenfächer von Lisa See ist ein tolles Buch, das habe ich auch sehr gern gelesen. Dadurch habe ich mich vor ein paar Jahren erstmals intensiver mit der Sitte des Füßebindens auseinander gesetzt und mir auch Fotografien dazu angesehen. Einfach gruselig. Die Schwarzfußindianer auf dem Dach des MacAlpin sind historisch belegt. Hier findet ihr die orginale Geschichte samt Fotos der Indianer. http://nygeschichte.blogspot.com/2011/06/natives-on-mcalpin-1913.html

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    4. Vorab sage ich Danke für den Buchtipp, notiere ich mir mal.

      Der zweite Abschnitt hat mir auch gefallen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es zu der Zeit sein musste: auf so einem riesen Schiff, die Einfahrt in den amerikanischen Hafen und dann die Einblicke in den amerikanischen Lifestyle. Millies Entwicklung ist nur mit Wow zu beschreiben oder?
      Findet ihr ihre Entscheidung, dass sie nach Amerika gegangen ist, richtig oder hättet ihr für Millie auch eine Chance in HH gesehen?

      Die Entwicklung von Li-Ming finde ich interessant, mit den ganzen Bräuchen usw und nun auch mit dem Nachwuchs. Dazu werde ich ja dann in eurem Buchtipp noch etwas erfahren.

      Der 1. WK steht in den Startlöchern und ich finde, die Unruhe ist schon zu spüren...

      Aber wie ihr wisst, beginnt nun meine Zeit. Ich freu mich.

      Was ich mich derzeit noch frage... Melanie planst du weitere Bände? Ich überlege ob dem Nachwuchs auch noch eine Geschichte zu gesprochen wird. Mit Millies Tochter Anna hatten wir nun die Hochzeit. Ob ihr Mann evtl auch in Gefahr schwebt, eingezogen zu werden? Paul hofft es ja noch nicht, aufgrund seines Alters, aber wie Melanie schon angedeutet hat, kommt Paul wohl leider nicht drumherum.

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    5. Es ist noch Band 3 geplant und schon angekündigt, an dem ich gerade schreibe - der umfasst dann die Weimarer Republik und die NS-Zeit und wird etwas dicker. Ich hätte gern zwei Bände gemacht - einen für Weimarer Republik und einen für NS-Zeit, aber der Verlag wollte, dass es in einen Band kommt. Na ja, kann ich auch, aber dann wird es eben deutlich über 500 Seiten stark werden. In der NS-Zeit hatten es Chinesen übrigens nicht leicht in Deutschland ...

      Annas Mann stammt aus der wohlhabenden Oberschicht und wird nicht im 1. WK eingezogen. Die USA trat ja erst sehr spät in den Krieg ein, das hatte auch wirtschaftliche Gründe, wie so vieles in der Zeit. Heute wird das ja gern als patriotische Pflicht kolportiert, aber es ist eine interessante Frage, ob es überhaupt den 2. WK gegeben hätte, wenn die USA sich nicht im 1. WK eingemischt hätten. Denn nur durch die massive Materiallieferung aus USA konnten die Alliierten gewinnen. Hätte der Krieg sich in Europa für alle ausgebrannt, hätten sie vielleicht einen Verständigungsfrieden auf Augenhöhe geschlossen. Aber so, wenn jemand glaubt, einen Siegfrieden zu bekommen (solche Stimmen gab es auch im Deutschen Reich) ist man schnell dabei, einen Verständigungsfrieden abzulehnen, um den viele auf allen Seiten kämpften.

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    6. So, ich bin auch angekommen.

      Ich finde millis Geschichte sehr spannend. Und für die Zeit ist es doch ein interessantes Arrangement - Menage a Trois. Auch wenn ich meist nicht mit der Lebensart der Amis konform gehe, hat sie meiner Meinung nach für sich die richtige Entscheidung getroffen. Vor allem stellt sie dazu und hadert überhaupt nicht- das ist klasse. Martha und Paul haben da sicherlich auch viel Glück gehabt in Deutschland. Naja - bis jetzt.
      Auch meine Zeit beginnt jetzt und auf diesem Abschnitt warte ich sehnsüchtig. Ich finde aber, der be Klappentext verrät schon wieder viel zu viel - ich weiß aber, Melanie, dass Autoren das meist wenig Mitsprache haben. Aber leider ist das halbe Buch ja schon dir erzählt... 😖
      Ich habe damals aus „Die Geisha“ viel über die asiatische Kultur gelernt. Mich hätte mi-Ling auch noch mehr interessiert.

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    7. Das mit dem Klappentext ist leider wahr und meistens lese ich den gar nicht mehr...nur wenn die Verlagsvorschauen kommen, aber danach nicht mehr, denn hier sortiere ich bereits aus, was auf meine Wunschliste kommt. Und Reihenfortsetzungen kommen sowieso immer drauf.

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    8. Ja, Klappentexte verraten viel und hier waren die sogar schon eingestellt, ehe ich sie zu sehen bekam ... da ging vieles durcheinander. Es gibt ja sogar schon einen Prä-Klappentext für Band 3, weil das Cover schon steht - und da wird angeführt, dass die Tochter Medizin studieren will, aber das Regime sich dagegen stellt. Ja, das passiert, aber erst in der 2. Hälfte des Buches und es ist nicht das Kernthema, sondern nur ein Aspekt. Bei Band 2 musste ich richtig noch darauf bestehen, dass eingefügt wird, dass am Anfang eine Einladung von Milli nach Amerika steht. Mir war es bei dieser Aufteilung ja wichtig, dass die Fallhöhe stimmt - da sind die uns liebgewonnenen Charaktere aus Band 1, die im Grunde alles erreicht haben, was sie sich am Ende von Band 1 gewünscht haben. Wir dürfen sie jetzt ein bisschen in ihrem Happy-End begleiten, aber in Wahrheit ist es gar kein Happy-End, sondern nur ein Abschnitt im Leben, das von Aufs und Abs geprägt wird. Aber gleichzeitig braucht der Leser auch die Information, was das Leben ein schönen Dingen für die Familie bereitstellte, weil man sonst unter Umständen nicht nachvollziehen kann, warum sie an dem, was noch kommt, nicht verzweifeln, sondern stark bleiben. Sie tanken in den positiven Momenten Kraft und Hoffnung und zugleich das Wissen, dass man alles erreichen kann, wenn man nicht aufgibt. Und wie sie dieses Wissen dann im zweiten Teil im Krieg nutzen, das ist eigentlich die Kernaussage. Deshalb fanden vermutlich einige Rezensenten, die meinten, der erste Teil plätschere so dahin, das Buch langweiliger als Band 1. Manchmal habe ich aber auch den Verdacht, dass sie es nicht so gut aushalten mochten, sich mit der Familie zu freuen und die Traumschiffatmosphäre zu genießen, weil der Leser ja genau weiß, dass es nicht so bleiben wird. Und das ist ja oft schwer auszuhalten, auch wenn man es sich gar nicht so bewusst macht.

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    9. Sorry, ich liege heute mit Migräne flach und kann nicht weiterlesen...wieder typisch am Wochenende :(

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    10. Du Ärmste! Gute Besserung, ich kenne das, ich bin auch oft von Migräne betroffen.

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  5. Antworten
    1. Wir befinden uns jetzt mitten im Krieg und Moritz ist einer der ersten, den es so richtig getroffen hat. Er verliert einen Arm und ein Bein und ist dementsprechend depressiv. Marta kümmert sich um ihm und durch eine riskante und neuartige Operation mit Hauttransplantation ist es dann doch möglich, ihm eine Prothese anzupassen. Marta arbeitet wieder im OP und setzt damit auch durch, dass sie als verheiratete Frau im Krankenhaus arbeiten darf. Cool ist ihr Auftritt in der Schule, nachdem ein Lehrer sich beschwert hat, dass ihr Sohn gegen den Krieg wettert. Dann erreicht Martha die Nachricht, dass ihr Mann im Krieg schwer verletzt wurde, ihm wurde das halbe Gesicht weggesprengt so dass er völlig entstellt ist. Auch hier wird Professor Liebknecht eine Operation versuchen, um ihn wieder “ansehnlich” zu machen.
      Sehr interessant fand ich die Moulagen, wie man ja als Vorreiter von Epithesen sehen kann. Es hat mich sehr begeistert, dass man damit schon im Krieg angefangen hat, auch wenn es sicherlich schwierig war, diese schweren Wachsteile zu tragen.
      Li-Ming hat Sorg um Heinrich und weiß nicht mehr, die Wohnung zu finanzieren - und findet eine Arbeit, bei der sie Geld verdient mit Bildern ihrer abgebundenen Füße. Das ist echt krass - nicht nur, dass das für manche ja ein Fetisch zu sein scheint, sondern auch, wie das Schönheitsideal und in China war und dass die Füße aber nur schön waren., wenn sie in hübschen Schüchchen steckten.
      Sehr interessant fand ich die Diskussionen um die verschiedenen OP-Techniken - wohl auch, weil ich selber Medizinerin bein. :-) Ich hab da auch bei Google geschaut - und fand es sehr spannend, dass die Transplantations-Chirurgie und der Wiederaufbau verlorener Gesichtsteile hier ihr Debut hatte.

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    2. Der im Roman erwähnte Doktor Joseph war was Nasenrekontstruktionen anging, sehr innovativ. Diese Schwenklappenplastik von der Stirnhaut um daraus eine Nase zu machen, wird bis heute in solchen Fällen praktiziert.

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    3. Ja -von ihm habe ich eine Menge gelesen und auch viele Bilder gesehen. Das fand ich hochinteressant und hat mich ein bisschen an "Der Arzt von Stalingrad" erinnert (ich weiß, Konsalik ist nicht gerne gesehen ...)

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    4. Konsalik war ein erfolgreicher Autor - einer der erfolgreichsten in Deutschland - und er hat durchaus spannend geschrieben ;-)

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    5. Ja -ich weiß. Aber dennoch wird die Nase gerümpft, wenn man von seinen Büchern spricht - ein bisschen so wie die Bild-Zeitung. Die liest ja auch keiner und dennoch gehört sie zu den auflagestärksten Zeitungen ...

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    6. Heute morgen beim Arzt (mein erster Arztbesuch seit Corona) habe ich noch ein bisschen gelesen und jetzt habe ich den dritten Leseabschnitt nach einem langen Bürotag beendet.

      Es trifft Moritz schwer. Er verliert die rechte Hand und den rechten Fuß. Unvorstellbar! Ich war schon schwer behindert, als meine rechte Hand im Gips war. Dass der lebenshungrige Moritz daraufhin in eine tiefe Depression verfällt...nur zu verständlich. Martha hilft ihm, wo es geht und ist auch bei seiner OP anwesend.
      Ich finde es immer wieder schlimm zu lesen, dass Frauen früher nicht arbeiten durften, wenn man verheiratet war (Lehrerinnen) oder eben nur mit der Unterschrift des Ehemannes. Hier hat sich viel getan, auch wenn es noch mehr als genug zu tun gibt!

      Und dann kommt die Nachricht, die wir schon aus dem Klappentext kennen...Paul ist schwer verletzt und verliert seine Nase und die Oberlippe. Man kann sich das gar nicht vorstellen...ein Loch mitten im Gesicht. Brr.
      Die kleine Ella hat mich tief berührt! Sie liebt ihren Papa aus ganzem Herzen.
      Auch ich fand diese Wachsmoulagen sehr interessant. Ich musste auch an Madame Tussaud denken =) Aber wo beginnt man wirklich, wenn ein großes Loch besteht?

      Und dann ist auch noch Heinrich vermisst. Li-Ming get auf das Angebot von Joseph ein. Fußfetischisten gibt es ja schon immer, aber wenn ich mir denke, wie das aussehen muss mit den gebrochenen Zehen, die nach hinten gebogen sind? Für Mi-Ling ist es sicherlich schwer....aber ihre einzige Chance.

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    7. Solche Fotos finde ich dazu immer berührend: https://www.greelane.com/geisteswissenschaften/geschichte--kultur/the-history-of-foot-binding-in-china-195228/

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    8. Das hier ist auch sehr interessant - aber auch gruselig. https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/jacques_joseph_1865_1934_._ein_streifzug_durch_die_geschichte_der_schoenheitschirurgie?nav_id=1031

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    9. Interessant, dass Jospeh eigentlich mit den Ohren begann. Als ich zur Schule ging (ich glaube wir sind gleich alt) wurde meine Freundin auch wegen ihrer abstehenden Ohren opereiert. das war in den 1070igern schon eine ganz normale OP.
      Die Bilder sind ganz schön heftig, vorallem von dem gesicht, bei dem ja fast alles fehlt! Puh!

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    10. Guten Abend die Damen,
      ich habe euch nicht vergessen, stecke auch schon mitten im 4. Abschnitt, aber kam gestern einfach nicht an dem PC zum Kommentieren. Per Handy ist mir solch langer Text nämlich nichts. Da kommen meine dicken Finger einfach zu oft auf löschen/zurück & co. So rennt mir hier vllt nur Willi (Kater) ein paar Mal über die Tastatur.

      Da ich wie Sabine aus der Medizinbranche komme, konnte mich der Teil der beiden Kriegsverletzten natürlich total begeistern. Beim Lesen muss ich mich immer wieder darauf konzentrieren, dass wir hier im 1. Wk sind. Auch bei den medizin. Möglichkeiten. Aber ich finde die Themen im Buch bisher super spannend gewählt Melanie. Habe ich bisher selten gelesen und sowas bleibt immer positiv in Erinnerung.
      Mit dem ganzen Op-Techniken werde ich mich nach dem Buch beschäftigen, sonst lese ich mich da fest^^

      Mi-Ling, ich mag ihren Kampfgeist. Zu arbeiten, um ich einen gewissen Lebensstandard leisten zu können.

      Und herzallerliebst war für mich die Rückkehr von Paul. Egal ob die Worte seiner Frau oder die Reaktionen seiner Kinder. Ganz toll und als gesprochenes Wort irgendwie doppelt berührend.
      @Melanie: Wie du es schon angekündigt hast, Paul wird super gesprochen, mit seiner Gesichtsverletzung. Total glaubwürdig. Und ich fand es eine immense Hirnleistung, dass er probierte Wörter, als Umschreibung zu benutzen, weil er andere nicht verständlich bilden kann.

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    11. @Martina
      Ich kenne das auch noch mit den Ohren-OPs aus den 1970er Jahren von Klassenkameraden.

      @ Andrea
      Ich finde diese ganze Medizinhistorie auch immer wahnsinnig spannend - allein das Recherchieren. Ich wollte schon lange etwas über Gesichtsverletzte schreiben, aber als eigenes Thema schreckt das Verlage ab. Aber ich kann ja nix dafür, wenn das Marthas Mann passiert. Dann muss man ja was tun, ne?
      Und du hast ja ein besonderes Bonbon, indem du dir Pauls Aussprache als Hörbuch anhören kannst. Ich habe beim Schreiben selbst immer versucht auszusprechen, ohne die Oberlippe zu nutzen, damit ich es auch richtig beschreibe. Sabine Kaack liest das wirklich ganz toll, da leidet man gleich doppelt so sehr wie beim Lesen, oder?

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    12. Oh ja, dass ist hier wirklich ein Pluspunkt. Ich höre zwar selten Hörbücher aus dem Genre, weil es doch meist sehr viele Informationen sind, aber da mir hier Band 1 und die Charaktere bekannt sind, ist das kein Problem und ich kann die Emotionen so richtig genießen.

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    13. Apropos hören - ich war heute im Radio mit der Hafenschwester. Der Podcast ist jetzt online: https://www.ndr.de/903/Interview-mit-Bestseller-Autorin-Melanie-Metzenthin,audio754672.html

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    14. Werde ich mal reinhören die Tage :)

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  6. Antworten
    1. Paul bekommt nach und nach ein neues Gesicht und ich war doch erstaunt, dass es alles direkt beim ersten Mal beklappt hat. Sehr freue ich mich für Moritz, der seinen Lebensmut wiedergefunden hat. Und Li-Ming leidet sehr unter ihrer Arbeit des "Füsse-Zeigens". Das hört sich vielleicht ein bisschen albern an, ist aber nicht so gemeint, denn ich verstehe da ihren Gewissenskonflikt durchaus. Dass sie sich dann am Ende des Abschnitts doch noch Heinrich öffnet, finde ich gut. Mir war das dann doch etwas zu schnell aufgelöst, also dass Heinrich einrenkt.

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    2. Ich hätte natürlich bei Pauls Gesichtschirurgie noch ein paar Fehlschläge einbauen können - aber ehrlich gesagt - hätte das den Roman weiter gebracht, oder wäre das nicht eher langweilig geworden? Und er hat ja Glück, dass er "Chefsache" ist und sich zwei Experten damit profilieren wollen. Insofern geben die sich natürlich besondere Mühe. Interessant, dass Heinrich in deinen Augen zu schnell einlenkt, als er die Geschichte von Li-Ming erfährt. Einige meiner Testleserinnen meinten, warum macht er so ein Theater deswegen und kann ihr nicht gleich verzeihen ;-) - so unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Aber klar - Heinrich wusste im Gegensatz zu den übrigen deutschen Familienmitgliedern, was das "Füße-Zeigen" (schönes Wort) wirklich bedeutet, während es aus deutscher Sicht ja harmlos war.

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    3. Da bin ich auch schon hier angekommen.

      Melanie, du sagst es.
      Als er seinen "Ausraster" mit schönem Hamburger Akzent hatte, dachte ich eben beim Abendessen zubereiten... Was verdammt ist sein Problem 😆 So unterschiedlich ist das. Fand aber schön, dass er Hilfe bei seinem Vater gesucht hat und nicht bei Marta. Das zeigt gleich nochmal, dass der Vater Verständnis für Li-Ming hat und da kein schlechtes Verhältnis existiert.

      Li-Ming in ihrer Verzweiflung wieder sehr gut gesprochen. Meine Hochachtung, wie man zwischen asiatischen und Hamburger Akzent zwitschen kann.

      Martha und andere Frauen kämpfen für mehr Rechte. Auch schön, dass das Thema beibehalten wird, auch wenn es für mich jetzt nicht zur Hauptstory gehört.

      Für Paul freue ich mich, dass sein äußeres wieder hergestellt ist, er wieder ein Lächeln rüberbringen kann und ein wenig Normalität zurückkommt. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob die Szene in 3 oder 4 war, aber das möchte ich noch erwähnen. Die Szene wie er beim Amt abgewiesen wurde. Schrecklich. Schockierend. Könnte etliche Worte aufzählen. Und sein wutausbruch trotz schwer fallender Sprache. Ganz toll!

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    4. Zu der Szene im Amt hat mich ein Erlebnis mit der Krankenkasse inspiriert, als man meiner sterbenskranken, querschnittsgelähmten Mutter den Rollstuhl weggenommen hat, mit der Begründung, im Pflegeheim braucht sie den nicht mehr ... Ich habe das dann geregelt und dann war der Rollstuhl bald wieder da, aber ich war so sauer, da musste ich Dampf ablassen und da entstand diese Szene.

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    5. @Melanie: Das habe ich damals auf Facebook mitverfolgt...welche Willkür!

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    6. Ich bin nun auch endlich weitergekommen. Diese Woche habe ich schon so viele Überstunden geschoben, dabei sind wir eigentlich auf Kurzarbeit!! Dafür darf ich nächste Woche zuhause bleiben, sonst würde ich über meine normalen Stunden kommen..

      Es war sehr interessant zu lesen, wie die OPs bei Paul durchgeführt wurden.
      Auch ich habe über Heinrich den kopf geschüttelt, weil er so ausgerastet ist, aber er hat das auch aus einem anderen Blickwinkel gesehen. Nicht umsonst hat sich li-Ming so geschämt. Für uns Europäer ist das nicht verständlich, aber du hast das großartig aufgezeigt.

      Der Amtsschimmel hat ja ordentlich gewiehert! Puh, ich denke ich wäre auch ausgerastet!
      Ich finde es toll, dass die Werft so hinter ihm steht. Das findet man auch heutzutage nicht so oft...

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    7. Sorry - dass ich so still war. Diesmal ist mein Internet ausgefallen, bzw. mein Router hat sich verabschiedet - und erschreckend, wie abgeschnitten ich mich da gefühlt habe. Aber jetzt bin ich wieder dabei. :-)

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    8. Ich hatte vor 3 Wochen ein kaputtes Modem und kein Internet. Was war ich froh, dass der A1 Techniker am Montag zur Mittagszeit schon da war! (Ein Blitzschlag hat das Modem am Samstag zuvor "getötet")
      Ja, man ist shcon total abhängig...ich auch.

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  7. Antworten
    1. Hier wird es wieder mehr politisch. Wir erleben, wie die Menschen immer mehr hungern müssen und wie auch noch die Spanische Grippe ausbricht.
      Moritz findet Gefallen an Carola und die beiden heiraten - trotz einiger Widerstände.

      Zum Ende geht auch der Krieg endlich zu Ende...und wie du schon oben angesprochen hast Melanie, wäre ein Verständigungsfrieden auf jeden Fall besser gewesen, aber die Machthaber denken immer nur an sich und nicht an die leidenen Menschen. Da hat sich bis heute nichts geändert und wird es wohl auch nie.
      Der Kaiser muss fliehen und nun wird es dann im nächsten Band mit der Weimarer Republik weitergehen....

      Die kleine Ella möchte in Martas Fußstapfen treten =)

      Im Nachwort habe ich noch über das Hamburger Auswanderermuseum gelesen, Das habe ich vor zwei Jahren, als wir in Hamburg waren, besucht. Wenn es mir nicht ein Freundin empfohlen hätte, wäre mir das nie "aufgefallen" und es war auch ganz schön "versteckt" Wir haben etwas länger gebraucht bis wir es gefunden haben.

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    2. Dann hast du im Auswanderermuseum hat die Originalnachbildung einer Kabine der 2. Klasse auf dem Imperator gesehen.

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    3. Ja, ich habe aber schon überlegt wo das war.....hm.

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    4. Ich bin auch durch, sogar schon länger - aber mein Router ist kaputt gegangen und ich war nicht mehr on ...

      Der Streik war in diesem Abschnitt nochmal Thema und ich fand es interessant, dass es doch auch immer wieder Vermittler gab - trotzdem krass diese Drohung, die Streikenden in den Militärdienst zu nehmen.

      Über Moritz und Carola habe ich mich sehr gefreut - vor allem, dass Moritz trotz seines Handycaps wieder so viel Lebensmut gewonnen hat. Das finde ich großartig. Aber auch Paul hat sich ja gefangen - mit seinem neuen Gesicht. Wobei ich mir immer bewusst machen muss, dass immer noch sichtbar ist, dass er schwer verletzt wurde, wenn ich an die Bilder der Gesichtsverletzten denke - auch, wenn sie wiederhergestellt waren.

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    5. Ja, Paul sieht man natürlich noch was an. Dieses Bild hat mich inspiriert. https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_dem_Kriege#/media/Datei:Buch2.gif

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    6. Und ich bilde dann das Schlusslicht, auch ich habe heute die letzten Kapitel fertig gehört.
      Die Szenen um die Streiks konnten mich auf den Ohren nicht ganz so unterhalten, wie einige andere Themen, dennoch war es interessant für was man damals kämpfen musste.
      Sowohl Frauen, wie auch Männer.
      Und wenn man bedenkt, dass da etwas mehr als 100 Jahre dazwischen liegen... erschreckend und ein Glück, in welcher Welt wir heute leben, auch wenn es in dieser alle andere als perfekt läuft.

      Für Moritz und Carola freue ich mich auch, das späte Babyglück. Beim dritten Band kann man ja bereits darauf schließen, dass das Thema Frauenrecht weiter eine Rolle spielen wird, da das Herausgeben der Zeitschrift erwähnt wurde.

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    7. Ich mag ja an Leserunden immer, dass man sich hier auch austauschen kann, was von den z.T. fantasievoll klingenden Ereignissen wirklich passiert ist oder dass man Bilder teilen kann, die in der Recherche inspirierten. Als Autorin kann ich ja nur einen Bruchteil dessen in so einen Roman einbringen, was ich alles recherchiert habe. Sonst wird es langweiliger Infodump.

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    8. Schön, nun auch ein Bild vor Augen zu haben.

      Liebe Melanie, ich denke, ich spreche für uns drei, dass es für uns auch eine Ehre ist, dass du uns hier schon zum 2. Mal beehrst. Solche Bücher bleiben einfach ganz anders in Erinnerung, wenn man noch so viele Zusatzinformationen bekommt. Darum mag ich LR auch.
      Bei LovelyBooks sind mir die LR meistens einfach zu groß/zu viele Teilnehmer.

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    9. Vielen lieben Dank, das freut mich sehr!

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    10. Ich kann mich Andrea nur anschließen und freue mich ganz besonders, dass du hier wieder mit dabei warst liebe Melanie! Vielen herzlichen Dank! Es war wieder unheimlich interessant!

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    11. Auch ich schließe mich an und danke für die vielen interessanten Hintergrundinformationen. :-)

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    12. Ich habe jetzt auch endlich das Bild in dieser PDF-Datei wiedergefunden, das die Nasenrekonstruktion aus der Stirnhaut zeigt. http://www.imwe-berlin.de/wp-content/uploads/2014/08/s12631-014-0319-7_behrbohm@park-klinik.com_.pdf

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