[LESERUNDE] "Kleine große Schritte" - Jodie Picoult


LESERUNDE
zu
"Kleine große Schritte" von JODIE PICOULT 

Diesmal darf ich die Leserunde zu einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen leiten.
Wir starten am 22. November in die Leserunde
  
Klappentext:
Ruth Jefferson ist eine äußerst erfahrene Säuglingsschwester. Doch als sie ein Neugeborenes versorgen will, wird ihr das von der Klinikleitung untersagt. Die Eltern wollen nicht, dass eine Afroamerikanerin ihren Sohn berührt. Als sie eines Tages allein auf der Station ist und das Kind eine schwere Krise erleidet, gerät Ruth in ein moralisches Dilemma: Darf sie sich der Anweisung widersetzen und dem Jungen helfen? Als sie sich dazu entschließt, ihrem Gewissen zu folgen, kommt jede Hilfe zu spät. Und Ruth wird angeklagt, schuld an seinem Tod zu sein. Es folgt ein nervenaufreibendes Verfahren, das vor allem eines offenbart: den unterschwelligen, alltäglichen Rassismus, der in unserer ach so aufgeklärten westlichen Welt noch lange nicht überwunden ist … 

 Einteilung des Buches:
Abschnitt 1 (Seite 1 - 106)
Abschnitt 2 ( Seite 107 - 198 )
Abschnitt 3 ( Seite 199 - 304)
Abschnitt 4 ( Seite 305 - 405)
Abschnitt 5 ( Seite 409 - 493)
Abschnitt 6 ( Seite 494 - Ende)


Teilnehmer:
Andrea vom Leseblick
Sabrina von Sabs Bookparadise
Diane von Buchbria
Steffi von Steffis Bücherbloggeria
Janine von LeseLiebe
Hibi von In the prime time of life
und ich

Falls noch jemand mitlesen möchte:
Gerne könnt ihr euch noch anmelden und jederzeit miteinsteigen! Einfach bei mir melden!
Viel Spaß!
 
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53 Kommentare:

  1. Antworten
    1. Hallo an alle. Ich habe es heute mit dem Hörbuch während der Autofahrt versucht. Beim Blättern fiel mir auf, dass ich nach 2,5 Std Fahrt schon mitten im zweiten Abschnitt war. Ich wusste, dass es gekürzt ist, aber so?? Ich bin schockiert und auch ärgerlich.

      Die Kapitelüberschriften wurden nicht gesprochen. Völlig konfus.

      Fazit: ich werde nun lesen. Blätter jetzt nochmal den ersten Abschnitt durch und schaue, was mir alles unterschlagen wurde :(

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    2. Oh weh...das ist aber schon heftig! Ich bin gerade beim Outlander schauen und war vorher im Sport...Mittwoch geht sich leider kein lesen aus....auch Donnerstag ist schwierig, aber ich hoffe morgen anzufangen.

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  2. Antworten
    1. In Turks Abschnitt erfahren wir, wie er Mitglieder rekrutiert. Dabei musste ich an die IS denken, die sicherlich sehr ähnlich vorgeht. Außenseiter und Menschen, die sich alleine fühlen und nirgens dazugehören, sind hier die Zielgruppen.

      Entsetzt war ich über die Vorgehensweise, wie man Ruth von uihause abholt! Sie durfte sich weder anziehe und auch ihr Sohn wird einfach gleich in Handschellen gelegt!

      Interessant war auch wie Kennedy ebenso gleich differenziert wo Ruth wohnt und welche Ausbildung sie hat.

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    2. ICH KOMME AM BESTEN ZURECHT, INDEM ICH UNSICHTBAR BLEIBE. NATÜRLICH WEISS ICH, DASS DER RASSISMUS EXISTIERT... (S. 148)

      Dieses Wissen trägt Ruth in sich, aber ihr Leben hat sie anders ausgelegt. Sehr früh hatte sie schon einen Plan für die Zukunft und die Bemühungen ihrer Mutter haben dies ermöglicht. Ruth hat die Chancen genutzt und viel erreicht. Dies hat sie sich dann auch später bewahrt und zieht dies bei Edison ähnlich durch.
      Doch mit Rassismus ist sie bisher nie so richtig konfrontiert gewesen, habe ich das Gefühl.
      @Andrea: dies meinte ich mit "passiv". Ruth ist sehr zielstrebig und besonnen, sie geht geradlinig ihren Weg. Nun wird aber ihre Hautfarbe ins Spiel gebracht und ich bin gespannt, welchen Platz sie einnimmt, wo diese doch - so habe ich das Gefühl - für sie nie eine große Rolle gespielt hat.

      @Martina: das Entsetzen teile ich mit dir. Und geht gleich weiter, als man sie dann auch noch so vor den Richter zieht. Wie einfach es sich das Krankenhaus gemacht hat, indem man darauf verweist, dass man ja Ruth vorwirft, das Baby `getötet´ zu haben und es mehr Sinn macht, sie als Schuldige den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen, empfand ich als nicht weniger entsetzlich.

      Kennedys Job ist ja ausreichend geschildert. Warum es gerade Ruth´ Fall ist, der ihr dabei nicht aus den Kopf geht und warum sie diesen unbedingt übernehmen will, wird interessant herauszufinden.

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    3. Turks Abschnitt fand ich weiterhin interessant. Mit seiner Rasur steht er nun zu seiner Einstellung und bei den Gerichtsverhandlungen tritt er so auf und bespuckt Ruth. Bei sowas bin ich immer so hin und hergerissen. Bei uns gibt es auch viele Rechtsradikale, aber ich betitel sie als normal. Die sind wahrscheinlich alle undercover, da sie alle einen recht hohen Bildungsweg eingeschlagen haben und ohne Glatze rumlaufen.

      Das Abführen aus der eigenen Häuslichkeit!! Ist das so überhaupt erlaubt??? Auch wie sie mit Edison umgegangen sind :O
      Wo ihr mir mal auf die Sprünge helfen müsst. Habe hier wieder das Gefühl, dass ich durch das Hören der ersten Seiten irgendwas nicht mitbekommen habe. Ruth' Schwester Adisa??? Ich habe Rachel als Schwester im Kopf. Zu dem habe ich ja auch die Vorgeschichte gelesen und auch da gab es nur Rachel.

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    4. Wir lernen Ruth Schwester zunächst als Rachel kennen und aus ihr wird mit dem Verlauf Adisa - eine Namensänderung, die sie sich selbst zugestanden hat, um ihre Wurzeln zu unterstreichen.
      Im Buch ist das auf Seite 72;
      "In den Zwanzigern besann sie sich auf ihre, wie sie es nannte, >>ethnischen Wurzeln<<, ließ offiziell ihren Namen in Adisa abändern und trug die Kräuselhaare auf natürliche Weise...Adisa kommt aus der Sprache der Yoruba, die in Westafrika angesiedelt sind - >>woher unsere Vorfahren tatsächlich stammten, als man sie als Sklaven hierherbrachte<<...Er bedeutet: eine mit klarem Kopf."

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    5. Ich habe es mir fast gedacht, dass es auf den ersten 100 Seiten erzählt wurde. Blödes Hörbuch und schlecht quergelesen. Danke für die Aufklärung :*

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  3. Antworten
    1. Bei diesem Abschnitt ist es mir sehr schwer gefallen, Turk und Brit als trauernde Eltern zu sehen. Ich mag ihnen nicht absprechen, dass sie es tun oder das sie sich nicht liebevoll um ihn gekümmert hätten. ABER bei den Schilderungen aus der Vergangenheit, bei denen klar wird, was sie anderen Menschen angetan haben, fällt es (jedenfalls mir) unsagbar schwer. Dieses "Davis soll nicht umsonst, sondern für `unsere´ Sache gestorben sein", macht es auch nicht besser.
      Dieser Einblick ins Turks Leben und Denken gestaltet sich recht schwer für mich und nicht, weil ich da irgendetwas nicht verstehe. Viel mehr fühlt es sich wie ein Stein auf der Brust an, der mir nach und nach mehr Luft nimmt.

      Dass sich Ruth um einen Job bemüht und da nicht wählerisch ist, hatte ich mir schon gedacht. Sie setzt alles daran, um für Edison und sich zu sorgen, ohne auf jemanden angewiesen zu sein.

      Die Kluft zwischen ihr und Christina wurde ihr wohl erst jetzt so richtig bewusst. Früher waren dies eher Kleinigkeiten, aber dennoch waren sie sich seit der Kindheit nahe. Damit ist es wohl nun vorbei. Oder wird ihre Freundschaft dies überstehen ?

      Wallace Mercy: auf seinen Part in der Geschichte bin ich echt gespannt.

      Bei Kennedy und Ruth musste es wohl erstmal richtig rappeln, damit die angespannte Luft raus ist. Oder wie seht ihr das ?

      Welche Veränderungen das Geschehen für Edison mit sich bringt, stimmt mich einerseits traurig und auf der anderen Seite lässt mich sein Handeln erkennen, welche Gedanken er sich macht und das er seine Augen nicht verschließt.

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    2. Sorry, ich komme auch heute wieder nicht zum lesen! :( Haben heute Abschiedsfeier meiner Kollegin, gestern war ich im Sport, aber morgen gehts weiter, wobei ich meine zwei Büchereibücher auch bis Dienstag schaffen soll....

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    3. @Martina: Manchmal kommt das Leben dazwischen. Ich habe mich nun auf 2 Bücher reduziert und bin dadurch gestern und heute ein gutes Stück vorangekommen.

      @Hibi: Zu Turk --> Er sucht Medienaufmerksamkeit und will sein Leiden unter "seine" Leute bringen. Ein Blog dient dazu wohl recht gut.

      Ich muss sagen, dass ich bei Turks Rückblenden immer noch besser zurecht komme und schneller umdenken kann, als bei Ruth. Diese Stellen finde ich sehr anstrengend. Du bist zu dem sehr gespannt auf Wallace Mercy. Ich weiß jetzt schon, dass es nicht meins wird und hoffe, dass Kennedy den Gerichtpart meistert und nicht Wallace einen größeren Part einnimmt.

      Den Krach zwischen Kennedy und Ruth musste es geben, dass denke ich auch.

      Edisons Situation finde ich fast tragisch. Eine sehr schwierige Situation. Bin gespannt, ob wir noch des Öfteren Einblicke in sein Handeln und Denken bekommen.

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    4. @Andrea: den Part von Turk zu begleiten, fällt mir einfach schwer, weil es so viel Aufruhr in mir mit sich bringt und doch ist er für mich am authentischsten dargestellt.

      Bei Wallace habe ich mich einfach gefragt, welche Rolle seine Figur in der Geschichte spielt. Er wird immer wieder erwähnt, fungiert als `Bürgerrechtler´?, wenn man das so sagen kann ?!

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    5. Nun bin ich schon etwas weiter und von ihm kam ja nun nicht sooo viel. Aktuell also eine Figur, die meines Erachtens gar nicht unbedingt von Nöten gewesen wäre. Der Schlagabtausch zw. Ruth und Kennedy wäre auch so okay gewesen.

      Turk finde ich auch sehr authentisch.

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    6. @Andrea: ich glaube, über Wallace reden wir zum Schluss noch mal.

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    7. Ich habe nun auch den dritten Abschnitt gelesen und bin wie Hibi schockiert ob der Brutalität, die sich Turk und auch Brit hingeben und dabei ein "Wahnsinnsgefühl" erleben. "Die Sache" dient nun auch für den Tod des Babies.

      Picoult schafft es wieder die beiden Extreme gut darzustellen.
      Wie Kennedy hier weiter gehen wird, wird interessant werden. Wie will sie die die Anklage ohne Rassenvorurteile hinbekommen?
      Mit Wallace schlägt Ruth nun den gegensätzlichen Weg ein, den Kennedy ihr empfohlen hat. Wallace erinnert mich eher an einen dieser so typichen amerikanischen Prediger.... Man merkt shcon die mentaliltät der Amis sehr, sehr stark heraus und irgendwie wird das immer weniger meins.
      Trotzdem ist es ehr interessant zu lesen und ich würde wirklich gerne nun alles am Stück lesen, aber ich soll bis Dienstag meine beiden Büchereibücher beenden und eines gabe ich noch gar nicht angefangen!! Da es das neue Ahern Buch ist, wird mir das auch nicht verlänget, also muss ich es jetzt lesen. mal sehen, wie es geht....so..und jetzt geh ich lesen =) Schließlich ist Freitagabend und ich habe frei! =)

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  4. Antworten
    1. Mädels, ich traue mich gar nicht so recht, zu schreiben. Dabei habe ich das Gefühl, nur langsam mit dem Buch voranzukommen.

      "ICH MÖCHTE EINEN TAG DER RACHE ZU EHREN MEINES SOHNES."
      Ich hätte Gänsehaut an dieser Stelle.
      Als Turk Raine aufsucht und er die Story zum Ausstieg aus der Bewegung erzählt, erinnerte mich das schon zum zweiten Mal (seitdem ich das Buch lese) an eine junge Frau, die bei Bettina Böttinger zu Gast war. Sie wurde in eine Familie, die der rechten Bewegung angehört, hineingeboren, hat nach diesen Idealen gelebt, war sogar in solchen Camps, ihr Denken hat sich verändert, sie ist ausgestiegen und hat eine Familie gegründet. Daher fand ich den Aspekt in dem Buch sehr interessant.

      `Was hat Brit vor ?´ diese Frage habe ich mir notiert. Turk bemüht sich, doch offensichtlich wollen alle den Ball so flach wie möglich halten. Werden die beiden allein `kämpfen´? Und wenn ja, wie wird sich dies wohl gestalten ?

      Wallace Mercy begegnet uns wieder. Durch ihn kommt es zum Streit zwischen Ruth und Adisa, der in dem Moment vergessen ist, als ihre Mutter stirbt.

      "WENN DU BEREIT BIST FÜR UNS, DANN SIND WIR FÜR DICH DA." Der Satz kam ja schon einmal vor und nun bekommt er die Bedeutung.

      Unglaublich finde ich, was alles zu der Geschworenenauswahl dazugehört.

      Sorgen mache ich mir um Edison.

      Erschreckend fand ich, dass bei dem Einkaufsbummel nur Kennedy bewusst wird, welche Vorurteile allgegenwärtig sind. Hätte ich so nicht gedacht, weil die Geschichte doch in der heutigen Zeit spielt.

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    2. NICHT nur Kennedy bewusst wird - meinte ich.

      Ich habe da heute desöfteren drüber nachgedacht. Dass Rassismus nicht von der Bildfläche verschwunden ist, daran wird man oft genug erinnert. Aber dass es zu solch einer Situation wie bei dem Einkauf kommen kann, damit habe ich so nicht gerechnet.

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    3. @Hibi: ich bleibe dran :)
      Stecke nun in der Mitte des 5. Abschnitts. Morgen geht es weiter. Heute Abend ist Kim Stone Zeit :) Der Fall reizt mich nämlich auch mega.

      Die Aussage von Turk habe ich mir auch notiert. Puh. Ich habe auch noch keinen Plan was Brit vor hat. In diesem Abschnitt kam bei mir auch der Gedanke auf, ob mir Turks Einblick als Vater gefällt oder ob ich mir hier lieber mehr von Brit gewünscht hätte. Mutter gegen Mutter sozusagen. Ihr Leidensdruck erscheint sehr groß. Aber einen Tag der Rache auszumalen. Puh. Bin gespannt, wie es da weitergeht.

      Den Part mit Raine fand ich ebenso interessant. Aber es ist wie es ist, Turks letzter Gedanke, als er fährt, ist Realität. Geschockt war ich, dass Turk erst 25 ist. Das war mir bisher überhaupt nicht klar. Er wirkt so erwachsen, gefesselt von der Bewegung (wie er denkt/handelt). Interessant den Einblick in die Hochzeitszeremonie.

      Wie findet ihr eigentlich den medizinischen Aspekt in dem Buch? Am Ende geht es ja um den Punkt, ob Davis MCADD hat. Krass fand ich den Punkt, dass ein zum Wochenende geborenes Kind "schlechtere" Chancen auf Erkennung hat, wegen dem Abwarten der Laborergebnisse.

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    4. @Andrea: bei den Ausflügen in die Vergangenheit von Turk war ich auch schon am Rechnen, um mir ein Bild von seinem Alter zu machen. Unterm Strich lässt uns die 25 erkennen, was er schon alles erlebt hat.

      Und wenn ich ehrlich bin, hätte ungern mehr aus der Sicht von Brit erfahren. Ganz am Anfang als Ruth noch Davis untersucht hat, empfand ich sie als sehr ruhig und hatte mich gefragt, ob sie sich Turks Idealen nur angeschlossen hat. Aber an der der, an der das erste Date sowie ihr Tat beschrieben wird, war es für mich vorbei und ich konnte keinen Funken Mitgefühl in mir finden...auch wenn ich selbst Mutter bin und ich den Tod von Davis sehr tragisch empfunden habe.

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    5. Mist, jetzt habe ich deine Frage zu dem medizinischen Aspekt vergessen, Andrea.
      Den Punkt mit dem MCADD fand ich durchaus interessant, weil er eben auch dazu beiträgt, dass es keine Rolle gespielt hat, wie Ruth gehandelt hätte, die Chancen von Davis standen sehr schlecht.
      Dagegen empfand ich die anfänglichen Begriffe zu Erläuterung, die du so schön aufgeklärt hast, als störend bzw. für mich nicht wichtig.

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    6. So, ich habe doch weitergelesen und die Büchereibücher Büchereibücher sein lassen ;)
      Die Mutter von Ruths und Rachel stirbt. Das war jetzt doch unerwartet. Ich hatte mir eigentlich gleich zu Beginn erhofft, dass die Familie, bei der sie gearbeitet hat eventuell Ruth hilft...mit einem Anwalt (also ganz zu Beginn) oder in diese Richtung. Aber da kam nichts.

      Um Edison mache ich mir auch etwas Sorgen, obwohl ich ihn anfangs zu brav fand, was nicht normal ist in dem Alter!

      Ich habe im letzten Abschnitt vergessen, dass ich beeindruckt von Turks Ideen für seinen Heiratsantrag war! Denkt man irgendwie nicht, dass er auch romantisch sein kann.

      Das Auswahlverfahren der Geschworenen fand ich sehr interessant.

      @Hibi: Ich denke betreffend Bluttests etc. ist das immer so. Im Labor wird auch am Wochenende nicht gearbeitet und da sich Labore fast immer wo anders befinden, ist so ein Test am Freitag verhängnisvoll. Aber ich bin Laie...wenn es jemand besser weiß...ich kann nur Vermutungen anstellen und wüsste hierzu auch gerne mehr!

      Auch bei mir wurde die kleine Sympathie für Brit durch ihre Taten radikal ausgelöscht.

      @Hibi und Andrea: Die Frage was Brit vor hat hatte ich schon ganz vergessen, wird aber wahrscheinlich zu einem Knalleffekt führen....oder was meint ihr?

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    7. @Hibi: Ich wollte noch etwas zu diesem Buch sagen...du meinst wahrscheinlich "Ein deutsches Mädchen" ? ich habe es in einer Zeitschrift angepriesen gesehen und auf meine WL gepackt. Bei Amazon sind die Bewertungen eher mau...liest du es schon???

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    8. @Martina: Mit dem Titel hast du recht. Aber ich werde das Buch nicht lesen. Jedenfalls nicht aktuell. Vor gar nicht allzu langer Zeit war sie bei der Böttinger zu Gast und hat aus ihrem Leben erzählt. Dies ist sehr nah an dem dran, was dieser Raine erzählt hat...die Wandel, das Umdenken...

      Bei Brit hatte ich die ganze Zeit Angst vor so einem Knalleffekt.

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  5. Antworten
    1. Teert und federt mich Mädels...aber dies war bisher der beste Abschnitt für mich. Auf einmal war da so ein Tempo, das mich mitgerissen hat. Ich vermute, dass es mit dem Ausbleiben der Rückblicke und damit verbundenen Sprünge zu tun hat. Es konzentriert sich alles auf den Prozess.

      Klingt es doof, wenn ich schreibe, dass es mir gefallen hat, wie Kennedy Corinna und Marie auseinandergenommen und die Auftritte der Ärzte für sich genutzt hat ?

      Aber auch Ruth konnte mich positiv überraschen - mit der Ansage an die Staatsanwältin.

      Entsetzt war ich, als man im Zusammenhang mit dem Gerichtsmediziner die Bilder vom toten Davis präsentiert hat. Ich mag Brit so gar nicht, aber da wäre ich auch ausgeflippt. Dass da so niemand auf die Idee gekommen ist, die beiden vorzuwarnen oder für diese Zeit nach draußen zu bitten ?! Oder meint ihr, dass die Staatsanwältin so hart drauf ist, dass sie diese Reaktion hervorgerufen hat ?

      Dass ich Sorge um Edison hatte, habe ich euch ja schon wissen lassen. Und irgendwie ist dies ein Auf und Ab. Er scheint immer öfter die Schule zu schwänzen und geht auch so vielen Dingen nach, die früher nie passiert wären. Ruth kann nur zuschauen und hoffen. Dann ist er wieder sehr erwachsen und kommt mit klugen Ansichten daher. Ich bin echt gespannt, wie es für ihn weitergeht.

      Die Aussprache mit Christina war jetzt nicht herzergreifend, aber es hat mich gefreut, dass es dazu kam. Selbst wenn sie so unterschiedlich sind, aber sie kennen sich doch schon so lang.

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    2. Auch ich war sehr schnell durch diesen Abschnitt durch.
      Dass das Foto des toten Davis gezeigt wurde, fand ich auch sehr makaber und fand ich absolut nicht in ordnung. Hier wäre wohl jede Mutter ausgeflippt. Trotzdem wir mir Brit immer unsympathischer und ich denke nun schon manchmal, dass sie noch schlimmer als Turk ist.

      Kennedy hat einen großartigen Job gemacht! Nicht nur wie sie Corinna und Marie auseinandergenommen hat, sondern auch der Abschluss dieses Leseabschnittes mit Turk...großartig gemacht!

      Um Edison fürchte ich auch. Nicht nur, dass er selbst etwas Dumnmes macht, sondern auch, dass Gefahr von Turk und seiner Gruppe ausgeht. Wenn er etwa denkt "Dein Sohn gegen meinen Sohn"...brr....da wird mir Angst und Bange! Bei Picoult weiß man nie!

      Heute Abend werde ich fertig lesen und ich bin schon gespannt, was noch passiert und wie Picoult die Sache löst.

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    3. Hallo ihr Lieben,
      ich habe das Buch gestern Abend noch beendet, aber nun erst Zeit zum kommentieren.

      Hinsichtlich Prozessen hat sie es einfach drauf. Wirken diese bei vielen Bücher meist langweilig und vor allem langatmig, habe ich mich hier auf und über jeden Zeugen gefreut.

      Es hört sich jetzt wahrscheinlich blöd an, aber ab Turks Vernehmung wurde es für mich unrealistisch und zu sehr ins "Schubladendenken" gezogen. Und zwar meine ich, dass sie Turk schon aufs Äußerste provoziert. Natürlich hat Kennedy einen Hintergedanken, der auch aufgegangen ist, aber für mich hätte da sofort ein Richter dazwischen "gehauen". Ebenso denke ich über seine Tätowierung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er mit der Kahlrasur und dem Zeichen der Swastika einen Gerichtssaal hätte betreten dürfen. Ahhhh, schwierig in Worte zu fassen. Es sind so kleine Dinge.
      Das Thema ist natürlich wichtig, aber für meinen Geschmack zu sehr auf Böse, böse, böse Skinheads ausgerichtet. Da hätte sie nicht sooo viele typisierte Fakten der Szene einbauen sollen.
      Meine Meinung.

      Mehr dazu dann im letzten Abschnitt.

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  6. Antworten
    1. Ich bin durch und muss das Geschehen samt Wendung erstmal etwas sacken lassen. In meine Gedanken fließt das Nachwort mit ein, denn irgendwie verschiebt es den Blickwinkel, auch dem man das Thema Rassismus - was ja der Aufhänger der Geschichte ist - betrachtet.

      Ich bin sehr auf eure Eindrücke gespannt. ;-)

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    2. Ich bin nun auch durch und bin mir nicht sicher, wie ich das Buch bewerten soll.
      Der letzte Abschnitt hatte sehr viele Überrashcungen zu bieten, wobei mich die erste rund um Britts Mutter echt ungehauen hat.
      Danach fand ich nicht alles ganz glaubwürdig....mehr will ich jetzt nicht sagen, bevor alle mit dem Lesen fertig sind. Ich würde aber noch gerne darüber diskutieren...

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    3. Auch ich bin durch und nun gleich die Frage, wollen wir mit diskutieren loslegen oder noch auf die anderen Warten. Nur ne Frage bevor ich hier loslege :) Können gerne noch ein paar Tage sacken lassen. Aber nach meinem Kommentar zum 5. Abschnitt könnt ihr euch meine Meinung evtl schon denken ;)

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    4. @Andrea: Ich schreibe dir einfach mal in den Abschnitt etwas hinein, damit ich im 5. nicht irgendwas ausplaudere.
      Für mich war es ja nun das erste Buch von der Autorin, weshalb ich keinen Vergleich ziehen kann.
      Was ich aber gemerkt habe, dass sie wohl ein Händchen für Prozesse hat und ihr das sehr gut gelungen ist. Auch ohne Vergleich hatte ich ja geschrieben, dass mir dieser am besten gefallen hat. Und selbst nach dem Auslesen bleibt das so, weil ich wie Martina mit dem Ende hadere.

      Vielleicht sollte ich ein endlich auch ein andere Buch von ihr lesen. Über die eine oder andere Empfehlung von euch würde ich mich sehr freuen.

      @Martina und Andrea: Da ich ja schon etwas früher durch war, habe ich natürlich schon damit begonnen, meine Gedanken zu dem Buch zusammenzufassen. Und es ist echt nicht einfach, muss ich sagen. Das Nachwort lässt erkennen, dass sie dieses Buch für eine bestimmte Zielgruppe geschrieben hat. Wenn es aber darum geht, mehr auf das Thema Rassismus einzugehen, war das wohl zu wenig. Dass sie sich bemüht hat, dies aus unterschiedlichen Perspektiven darzustellen, kann man erkennen, aber mir sind die Kanten zu hart. Ich habe das Gefühl, als hätte sie zu viele Probleme oder Möglichkeiten in dem Buch verarbeiten wollen. Das meinte ich anfänglich mit den vielen Fäden, die sie aufgenommen hat. Nehmen wir Wallace Mercy. Er war immer irgendwie vertreten und auch, wenn er am Ende eine Aufgabe zugeteilt bekommt, war er im Gesamten nicht so `wichtig´, wie man oder in dem Fall ich zunächst vermutet habe.

      Wenn ich das Buch einzig nach dem Aspekt Rassismus bewerten müsste, würde ich sagen, dass es ganz sicher bessere gibt und wäre bei 3 Sternen.
      Nun hatte ich aber schon geschrieben, dass das Nachwort bei meinen Gedanken mitspielt. Mir ist vollkommen klar, dass sie nur auf ihre Nachforschungen, Erfahrungsberichte sowie Geschichten anderer zurückgreifen und damit nur besagte Zielgruppe anprechen kann. Ich versuche das zu berücksichtigen, aber einfacher macht es mir dies nicht.

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    5. Es ist natürlich interessant auch zu erfahren, wie du das Buch bzw. die Gerichtszenerie empfunden hast, da du andere noch nicht kennst.

      An dieser Stelle auch meine Empfehlungen ;)
      Neunzehn Minuten (Amoklauf)
      Beim Leben meiner Schwester (Organspende)
      Die Einzige Wahrheit (Amish People + Kindstod)

      Alle durchweg 5 herzliche Sterne <3

      Bei deiner Meinung zum aktuellen Buch stimme ich dir vollkommen zu. Das Nachwort ist wichtig, aber mir sind es schon fast zu viele reale Fäden/ Erfahrungsberichte, die da zusammentreffen.
      Für mich geht das Thema Rassismus auch ein wenig unter. Ich habe stark drauf gehofft, weil ich es aus ihren alten Büchern, die bei Piper erschienen sind, so kenne, habe ich wieder auf große Emotionen gehofft, aber auch diese vermisse ich hier.
      Nochmal zum Themas Rassismus. Leider erscheint mir das Buch eher als Hetzbuch gegen die Skinhead-Bewegung (meiner Meinung nach erschuf sie hier auch das Bild, wie es in den 90er Jahren war, a la "American History X), als ein Buch über das Leid, welches Rassismus erschafft.

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    6. @Hibi: Mit den vorgestellten Büchern gehe ich absolut konform! 19 Minuten und Beim Leben meiner schwester sind meine absoluten Highlights der Autorin. Letzteres habe ich ja leide rnoch nicht gelesen, da ich damals keine Zeit für die LR hatte..leider...aber das Buch ist im Regal!

      Bei Wallache Mercy gebe ich dir recht! Auch dachte ich, dass es mehr Bezug zu Christina und ihren Eltern geben würde, nachdem es ein Prequel dazu gibt und zu Beginn viel darauf eingegangen wird. Danach verliert sich das komplett...

      Dass du mit der Rezi haderst, kann ich verstehen! ich wollte heute anfangen und bin shcon mal gescheitert! Sehr schwieirig....es gibt eindueitg bessere Bücher von ihr, aber auch schlechtere.

      @Andrea: Emotionen hatte ich eher in den ersten beiden Abschnitten, danach eher weniger. Die Gerichtsszenen sind wieder klasse, wie schon in ihren anderen Büchern. Ich finde auch, dass sie diesmal die Charaktere zu einseitig gemacht hat! Normaler Weise kann ich beide Seiten verstehen...ja, sogar oft die Mörder oder sonst was. Nicht immer, aber fast immer. Hier fehlte mir zu beiden Darsteller etwas. Ich kann es schwer ausdrücken :(

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    7. @Andrea: Wenn ich jetzt: "toll dass du American History X ansprichst." schreibe, klingt das im Zusammenhang mit dem Film total bescheuert. Ich habe ihn 2mal gesehen und doch habe ich bei dem Buch so gar nicht an ihn gedacht, weil er wohl zu lang her ist. Beim ersten Mal habe ich voller Entsetzen nur zuschauen können. Beim zweiten Mal habe ich mir die einzelnen Szenen genauer angeschaut.

      Um jetzt wieder die Kurve zum Buch zu bekommen, so hatten wir ja unabhängig voneinander festgestellt, dass es schon interessant ist, wie Turk in der Bewegung gelandet ist, was ihn geprägt/geformt und was ihn daran festhalten lassen hat. Dies wurde das ganze Buch über so intensiv dargestellt, dass einen das Ende schon perplex zurücklässt. Nicht, weil es total abwegig ist, sondern weil da auf einmal so ein Schnitt war. Wie oft haben wir das Geschehen um Turk als entsetzlich empfunden? Wie schwer ist es uns gefallen, ihn als trauernden Vater zu sehen? Wie sehr haben seine Taten uns verschreckt? Und dann dieses Ende?

      Was bzw. wen ich gestern vergessen habe anzusprechen, ist Francis. Auch er wird kurzzeitig ins Rampenlicht gezogen und dann verschwindet seine Figur an den Bühnenrand, teilweise hinter den Vorhang versteckt. So viel Einfluss in der Vergangenheit und dann...nur noch ein ehrlicher Auftritt am Ende, als es um Brits Mutter ging? Auch hier erst eine krasse Darstellung und dann das `Lämmchen´?

      @Buchtipps: ich danke euch beiden für eure Empfehlungen.

      @Martina: habe ich jetzt hier deine Frage zu dem Ende schon ausreichend beantwortet?

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    8. @Martina: Zu deinen Zeilen mit den Emotionen und deinem "Hier fehlte mir zu beiden Darsteller etwas." - Obwohl wir durch die Rückblicke sehr viel über sie erfahren und ihre Gedanken in der Gegenwart (bei Ruth zum Beispiel während des Notfalls) dargestellt wird, setzt man sich zwar mit den Figuren auseinander, man hat Emotionen, man denkt darüber nach, aber man kann keine Nähe zu ihnen herstellen...man schaut nur zu. So habe ich das empfunden.

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    9. Tagelanges Gedanken wälzen, schreiben, löschen, schreiben, Haare raufen und doch nicht zufrieden.
      Aber besser bekomme ich es wohl nicht hin:
      Meine Gedanken dazu

      Und doch habe ich das Gefühl, weiter über das Buch diskutieren zu wollen, weil es mich einfach nicht loslässt.

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    10. Ja, da kann ich dir zustimmen. Meine Rezi kommt nun morgen...hoffentlich...ich arbeite auch schon 2 Tage daran ;)

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  7. Habe den ersten Abschnitt dann heute früh beim Frühstück nochmal quergelesen und nun bin ich mir sicher, ist mir nichts entgangen. Ich dachte nie, dass ich ein Hörbuch als schlecht bewerten könnte, aber hier würde es gerade mal 1 Stern geben. Schrecklich!

    Da ich ja das EBook zum kleinen Einblick in Ruth Kindheit vorab gelesen habe, kamen mir Namen wie Ms. Mina und Christina natürlich bekannt vor. Interessant, was aus ihnen wurde :) Das HB startete übrigens erst auf Buchseite 23 :/ Den Anfang habe ich also nochmal komplett gelesen.

    Ruth, Turk und Kennedy.
    Alle drei sehr interessante Charaktere. Ich hatte immer Angst, dass Picoult im Bertelsmann Verlag Abstand von medizinischen und Muttergeschichten nimmt. In dieser Geschichte komme ich wieder voll auf meine Kosten und das freut mich schon jetzt.

    Ruth hat es nicht leicht und es wird noch schlimmer, ahne ich. Wie hätte man wohl selbst gehandelt? Hätten die paar Minuten des Überlegens in ihrem Handeln den kleinen Davis retten können?

    Turk. Ich hoffe, ich werde hier nun nicht niedergemacht, aber ich finde die Thematik der White Power Revolution sehr interessant und auch die Einblicke in Turk's Erfahrungsschatz. Das wars dann wohl mit undercover. Er steht nun zu seinem Tattoo und seiner Einstellung.

    Beim kurzen Strang von Kennedy (der im HB übrigens gänzlich gefehlt hat) fand ich ja Violet zu putzig. Sie selbst steht völlig unter Stress. Die Massagesituation und die Situation beim Inder haben mich zum Schmunzeln gebracht :)

    Nachgeguckt habe ich übrigens bei den Abkürzungen zur Thematik Schwangerschaft bzw habe ich meine Krankenschwesterbeziehungen befragt :) Die waren mir total unbekannt^^ Nun bin ich schlauer.

    Freue mich auf eure ersten Eindrücke. Morgen nachmittag werde ich langsam weiterlesen.

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  8. Auch ich habe den ersten Abschnitt gelesen und muss gestehen, dass es anfänglich etwas holprig für mich war. Dies ist mein erstes Buch der Autorin, sodass ich erst kennenlerne, wie sie arbeitet/schreibst.

    Für mich greift sie zeitgleich so viele - durchaus interessante - Themen auf und wirft dabei noch Rückblicke in die Leben der Figuren ein, dass ich mich an dieser Stelle frage, ob sie im Gesamten allem gerecht werden kann.
    Aber wie gesagt: mein erstes Buch von ihr.

    @Andrea: auch wenn Turk niemand ist, dem ich gern begegnen mag, so fand ich wie du die Schilderungen zu seiner Person, das Drumherum und welche Dinge/Personen ihn dabei geprägt haben interessant.

    Ähnlich empfinde ich bei Ruth und dies bezieht sich nicht nur auf das Geschehen in der Gegenwart. Der Blick zurück zeigt die Bemühungen ihrer Mutter, mit denen sie sowohl Ruth wie auch ihrer Schwester die gleiche Basis erkämpft hat und doch haben sie sich so unterschiedlich entwickelt.

    Wie hätte man wohl selbst gehandelt? So aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass ich nicht wie Ruth gezögert hätte. Aber durch sie verfolgt man ja den Kampf mit sich selbst bzw. mti dem Kopf. Was ist richtig, was ich falsch. Ich hänge mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, selbst wenn sie anders gehandelt hätte, würde es ebenfalls schlecht für sie ausgehen.

    Ich kann noch nicht beschreiben, warum, aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass Ruth eine passive Figur ist. Ob mich dieses trügt, wird wohl der Verlauf zeigen.

    Kennedy ist overload aber schlagfertig. Hier bin ich auf weitere Auftritte gespannt.

    Zum dem Punkt mit den Abkürzungen mag ich nur sagen, dass sie mit nicht unbekannt sind, aber irgendwie gehören sie zusammen mit den detailreichen (ich vermeide jetzt: detailüberladenen) Beschreibungen zu den Stolpersteinen, die für mich das Lesen etwas holprig machen. Doch dies ist mein Empfinden und ich hoffe, dass es von euch ganz anders, angenehmer aufgenommen wird.

    @Andrea: tut mir leid, dass die Sache mit dem HB so ein Reinfall ist. :/

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  9. So, ich habe nun auch den ersten Leseabschnitt hinter mir. Ich habe zwar die Einteilung gemacht, aber mir selbst keine Post-its für die Abschnitte ins Buch geklebt ;) Ups...

    Diesmal scheint es wieder ein typischer Picoult zu werden! Ich muss zugeben, dass ich mich tierisch aufgeregt habe, als ich Turks Meinung gelesen habe bzw. sein Denken erlebt habe. Somit wird das Buch wohl für mich ziemlich emotional werden. Auf der anderen Seite hat Andrea recht, dass es interessant ist mehr darüber zu erfahren. Ich habe erst vor kurzem "Stimme der Toten" gelesen (Rezi folgt noch) und auch da gab es einen Handlungsstrang, der sich mit einer ultra-rechtsradikalen Gruppe beschäftigte. Hier fand ich diesen Strang am interessantesten. Ob das bei diesem Roman auch der Fall sein wird? Ich bezweifle es noch.

    Von Kennedy haben wir noch nicht viel kennengelernt und da bin ich schon neugierig, was wir noch über sie erfahren werden und wie sie vorgehen wird. Denn wie ich die Autorin kenne werden wir die Gerichtsverhandlung miterleben.

    Die Abkürzungen kannte ich auch nicht...wird das bei uns auch so abgekürzt @Andrea? Was sagen deine Krankenschwesterbeziehungen?

    Es ist verdammt schwer zu sagen, wie man selbst gehandelt hätte. Aber ich denke, dass das Baby auf jeden Fall gestorben wäre. Ruth hat doch diese Töne gehört, die sie unbedingt abgeklärt haben wollte...

    @Hibi: ich denke alleridnga auch, dass es egal sein wird, ob Ruth den Kleinen nun noch mal in der Hand gehabt hätte oder nicht...

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  10. @Hibi: Wie meinst das, dass du Ruth als passive Figur vermutest? Wer oder was steht deiner Meinung nach im Mittelpunkt?

    @Martina:
    Ich habe auch Hoffnung auf einen altbekannten Picoult ;) "Stimme der Toten" schaue ich mir mal an (Danke für den Tipp).

    Hinsichtlich Kennedy denke ich auch, dass wir mit ihr die altbekannte Verhandlung miterleben werden. Solang es spannend bleibt und interessante Argumentationen kommen, verfolge ich die Verhandlungen ganz gerne bei der Autorin.

    Im Deutschen wird das nicht so abgekürzt. G steht für Schwangerschaften und P wie viele Kinder bereits geboren wurden. A steht für Abort und irgendwas war noch mit Frau Bauer --DM (Diabetes mellitus).

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  11. @Andrea: Danke für die Info zu den Abkürzungen.

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  12. Hallo,

    mein Buch ist letztes Wochenende auch endlich eingetroffen und ich kämpfe mich seitdem durch den 1. Abschnitt, aber so richtig voran komme ich einfach nicht. Die vielen Zeitenwechsel machen mir echt zu schaffen, obwohl ich verstehe, dass auch dies wichtiges Hintergrundwissen ist, aber beim Lesen brauche ich da wirklich Zeit.
    Ich hatte mit dem Perspektiv-Wechsel hin zu Turk gar nicht so gerechnet und finde ihn einerseits beängstigend und dann wiederum denke ich, er hatte so eine schreckliche Kindheit/Jugend, dass ich sein Bedürfnis auf Zugehörigkeit beinahe schon nachvollziehen konnte.
    Ruth habe ich irgendwie sofort ins Herz geschlossen und ich finde es bemerkenswert, wie sie arbeitet. Ich habe ja selber drei Geburten hinter mir, die ich mir selber so nie gewünscht hätte. Ruth hat da definitiv alles richtig gemacht und ich finde ihr Einfühlungsvermögen großartig.
    Etwas merkwürdig empfand ich hingegen das Verhalten von Ruth´s Vorgesetzter (Marie).

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  13. Habe heute morgen den 3. Abschnitt beendet und wie du Diana, finde auch ich die Parts/ Zwischeneinschübe der Vergangenheit immer noch extrem gewöhnungsbedürftig :(

    Und ich denke hinsichtlich der Kollegen von Ruth wird bestimmt noch was kommen. Dass sie nicht zu ihrem Handeln stehen oder Ähnliches.

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  14. @Diana: ich hatte auch so meine Startschwierigkeiten. Ich bin sehr gespannt, wie sich das für dich mit dem Verlauf entwickelt.

    Was meinst du mit `merkwürdig´ (bei Marie)? Dass sie so distanziert die Wünsche der Eltern umsetzt, ohne weiter auf Ruth einzugehen ?

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  15. Hallo Diana,
    du siehst es geht sowieso etwas schleppend voran. ich komme diese Woche schon die ganze Zeit kaum zum lesen. Die Zeitsprünge mitten in der Erzählung sind etwas gewöhnungsbedürftig....da gebe ich dir ebenfalls recht.

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  16. @Hibi: Ich fand es etwas merkwürdig, dass Marie so schnell klein beigab. Sie kennt Ruth viele Jahre, weiß, dass sie eine großartige Kinderkrankenschwester ist und setzt dann so schnell ein einfaches Post-it in die Akte ... aus rassistischen Gründen. Ich denke, dazu hätte wenigstens eine vernünftige Erklärung von Seiten der Eltern gehört.

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  17. Ah, ich verstehe, wie du das meinst. Ich hatte auch erst gestutzt, aber habe die Erklärung kam für mit den aufgerollten Ärmeln, die die Tattoos freigelegt haben.

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  18. Und was sagt ihr eigentlich zum Ende? ich finde der Epilog wäre nicht notwenig gewesen. Den Ausgang der Gerichtsverhandlung ist für mich auch irgendwie nicht "perfekt" gelöst

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