- Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
- Verlag: C. Bertelsmann Verlag (29. August 2016)
- ISBN-10: 357010236X
- ISBN-13: 978-3570102367
- Originaltitel: Leaving Time
- Genre: Gegenwartsliteratur
Bertelsmann Kurzbeschreibung:
Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.
*** abgebrochen ***
Meine Meinung:
Schon bevor ich das Buch in der Bücherei vorbestellt habe, habe ich bereits befürchtet, dass dieser Picoult Roman nicht wirklich meiner sein wird. Fast 200 Seiten habe ich gelesen, doch dann habe ich aufgegeben.
Jodie Picoult gehört zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen und fast immer bin ich begeistert von ihren ganz besonderen Geschichten. Bereits einmal habe ich ein Buch von ihr abgebrochen (Zeit der Gespenster) und auch da war das Übersinnliche ein Teil des Romans. Doch hier hat es mich nicht gestört, denn gerade der Abschnitt übere Serenity, ein Medium, war sehr interessant und konnte mich kurzzeitig fesseln. Leider war das Alles, denn auf den fast 200 Seiten erfuhr ich nicht wirklich viel mehr, als im Klappentext angegeben.
Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter Alice. Nach einem Unfall im Elefantengehege, wo Alice Kollegin umgekommen ist, wurde Jennas Mutter schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Doch von dort verschwand sie damals spurlos. Jenna möchte nach 13 Jahren endlich Gewissheit haben und sucht den damals ermittelnden Polizeibeamten, sowie ein Medium auf, die ihr bei der Suche helfen sollen.
Tja, und sehr viel mehr Inhalt hatten auch die 200 Seiten nicht, außer jede Menge Geschichten über Elefanten. Diese waren eigentlich nicht uninteressant, aber der Rest der Erzählung plätscherte einfach ohne Höhen und Tiefen nur so dahin. Ich konnte weder eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen, noch fand ich in die Geschichte.
Deshalb beschloss ich mit wehem Herzen den neuersten Roman einer meiner Lieblingsautorinnnen abzubrechen.
















Abbrechen ist nicht schön - aber andererseits ist auch mir meine Lesezeit zu schade um sie mit einem Buch zu füllen welches mich nicht fesseln kann.
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Inge
Manchmal wünschte ich, ich könnte Bücher abbrechen. :D Schade ist es natürlich trotzdem immer, ob man es sich nun nur wünscht oder tatsächlich abbricht.
AntwortenLöschenHey Martina,
AntwortenLöschenich fand dieses Buch von Jodi Picoult auch schwächer, als gewohnt. Aber da ich es als Reziexemplar erhalten hatte, habe ich durchgehalten. Ähnlich wie du fand ich das Buch relativ ereignislos. Letztendlich war ich aber dann doch froh, dass ich durchgehalten hatte, denn ein überraschendes Ende entschuldigte bei mir die teilweise stagnierende Handlung.
Falls du meine Meinung zum Buch lesen möchtest, findest du diese HIER
Liebe Grüße
Babs
Ach, das ist schade. Aber Durchquälen wird tatsächlich nur selten belohnt. Vor allem, wenn man noch soo viele andere Bücher auf dem SuB hat, ist es doch oft verschwendete Zeit. Breche nun auch viel öfter ab, wenn mich etwas gar nicht unterhält - das ist ja immer noch unsere Freizeit, unser Hobby! Nach rd. 200 Seiten kann man m.E. ruhigen Gewissens aufhören.
AntwortenLöschenLiebe Grüße,
Enni
Hallo Martina,
AntwortenLöschenschade, dass es Dich nicht überzeugen konnte aber manchmal ist das einfach so.
Mich hat es als Hörbuch absolut mitgerissen und ich bin immer noch sehr begeistert von der Geschichte.
Sie hat tatsächlich ihre Länge aber die braucht sie auch.
Liebe Grüße
Ela
Hallo Martina,
AntwortenLöschenuff! Bisher habe ich leider nur vorwiegend schlechte Rezensionen zu dem Werk gelesen. Dabei macht es gerade durch den Klappentext und auch sein Cover, sehr neugierig. Doof ist dann natürlich, wenn sich das Werk selber nicht vom Klappentext lösen kann und man demnach auch nichts neues entdecken kann - dann macht das Lesen keinen Spaß. Das Buch wandert wohl wieder von der Wunschliste - schade!
Liebe Grüße,
Jen
Tja, als großer Picoult Fan schmerzt es noch mehr....;) Aber ich hoffe auf ihren nächsten Roman...
LöschenLG Martina