- Taschenbuch: 544 Seiten
- Verlag: Goldmann Verlag (15. August 2016)
- ISBN-10: 3442483123
- ISBN-13: 978-3442483129
- Genre: Thriller
- Reihe: ja - Band 3 um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez
Goldmann Kurzbeschreibung:
In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel ...
Meine Bewertung: * * * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Buch zur Goldmann Challenge
Es ist nicht unbedingt Voraussetzung die ersten beiden Bände zuerst zu lesen, doch ich empfehle dies immer wieder.
Meine Meinung:
Ich glaube die Meisten von Euch wissen, dass ich ein riesengroßer Andreas Gruber Fan bin! Vorallem seit ich ihn ja auch noch persönlich getroffen habe! =) *link dazu*
Bei diesem Treffen haben wir auch schon über sein neues Buch geplaudert, den 3. Teil der Maarten S. Sneijder Reihe.
Und Andreas Gruber versteht es wieder vorzüglich seine Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Ich habe das Buch inhaliert und war innerhalb von eineinhalb Tagen durch.
Das Wiedersehen mit Maarten S. Sneijder, dem berühmt-berüchtigten Profiler, der nichts anderes außer Vanilletee trinkt, sich selbst mit Akupunkturnadeln behandelt und wegen der Cluster-Kopfschmerzen auch noch Canabis raucht, ist ein Protagonist wie er in sonst in keinem Buche steht ;)
Sabine Nemez hat mittlerweile ihre Ausbildung beim BKA abgeschlossen und wird Sneijder als Partnerin zugewiesen. Doch der Profiler ist alles andere als ein Teamplayer....
Nemez wird in diesem dritten Band der Trilogie zur zweiten Hauptprotagonistin und nimmt mehr Platz ein, als bisher. Von Sneijder erfährt der Leser diesmal auch mehr persönliche Hintergründe, die ziemlich überraschen. Diesmal gibt es drei Zeitebenen: Die Jagd nach dem Verbrecher in der Gegenwart, Hannah Norlands Auftauchen auf Osterhever eine Woche vor den Verbrechen und als dritter Strang die Ereignisse vor fünf Jahren in Rückblenden.
Die Handlung erstreckt sich über die Schweiz, Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Nach dem Prolog steigen wir direkt in die Handlung in der Gegenwart ein. In Bern wurde ein Mordopfer gefunden, das die Handschrift eines Serienmörders trägt, den Sneijder vor fünf Jahren hinter Gitter gebracht hat. Dieser, Piet van Loon, sitzt seitdem im Gefängnis für abnorme Rechtsbrecher auf Osterhever ein. Während der Profiler noch mit Horowitz, einem ehemaligen Kollegen des Schweizer Dezernates grübelt, wird bereits das nächste Mordopfer in Dortmund gefunden.
Der zweite Handlungsstrang spielt ein paar Tage vor dem Mordfund in Bern und erzählt von der jungen Psychologin Hanna Norland, die eben in Osterhever angekommen ist. Sie hat die Stelle erst bekommen und soll eine Gruppentherapie leiten, der auch Piet van Loon angehört.
Im dritten Zeitstrang wird zurückgeblendet und näher auf die Vergangenheit des Täters eingegangen.
Die Wechsel zwischen den einzelnen Handlungssträngen sind gut gewählt und enden oft mit einem Cliffhanger. So hat man immer das Gefühl unbedingt weiterlesen zu müssen. Packend und mit überraschenden Wendungen kommt man auch kaum zum Luft holen und möchte unbedingt wissen, wie die Fälle zusammenhängen. Der Titel des Buches wird für den Leser ebenfalls nach einiger Zeit klar.
Die gewohnt bissigen und humorvollen Dialoge ließen mich sofort wieder "heimisch" fühlen. Diese nehmen allerdings in der zweiten Hälfte etwas ab und es wird actionreicher. Der Autor lässt im zweiten Abschnitt den Leser jedoch auch ein bisschen mehr hinter die Fassade von Maarten S. Sneijder blicken und macht ihn menschlicher. Das Ende ist äußerst temporeich und hat einige Überraschungen parat. Ein toller Trilogieabschluss, der jedoch etwas Wehmut hinterlässt.
Schreibstil:
Die Reihe lebt einfach von ihren Charakteren - natürlich allen voran der kautzige Profiler Marten S. Sneijder. Ich liebe seine ungehobelten Äußerungen und seine Exzentrik. Dazu kommt der grandiose rasante Schreibstil von Andreas Gruber, der fesselt und nichts für schwache Nerven ist. Der Autor ist ungeheuer kreativ, was seine Mordmethoden betrifft. Dabei ist er auch nicht zimperlich und so bleibt einem doch des öfteren bei einem grausamen oder bizarren Mord die Luft weg. Perfekt für einen Thriller!
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind mit Datum versehen, damit man den Überblick bei drei Zeisträngen nicht verliert.
Fazit :
Was soll ich sagen? Ich liebe einfach die Thriller von Andreas Gruber und "Todesmärchen" spielt in derselben Liga wie die beiden Vorgängerbände. Spannend, temporeich, grausam und mit unvorhersehbaren Wendungen - ein Thriller, der alles hat, was man sich als Leser wünscht! Meine Leseempfehlung!
Vielen Dank an den Goldmann Verlag und an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Die Reihe um Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder:
















Hallo Martina,
AntwortenLöschendanke für diese gelungene Rezi!
Jetzt bin ich noch neugieriger auf den neuen Maarten S. Sneijder!
Liebe Grüße,
Agnes
Liebe Martina,
AntwortenLöschenich habe jetzt nur dein Fazit gelesen, wie ich es immer mache, wenn ich das Buch selbst noch nicht gelesen habe. Und nun freue ich mich sehr, dass das Buch bereits auf meinem SuB liegt. Werde es definitiv im September lesen und finde es ganz toll, dass dich der 3. Teil auch wieder begeistern konnte.
Viele Grüße,
Kerstin
Ich hab so gern solche Bücher gelesen aber in letzter Zeit heben sie mich nicht an... Vielleicht wird das dann im Herbst wieder.
AntwortenLöschenHey :)
AntwortenLöschenDu Glückliche hast ein Rezi-Exemplar bekommen? Ich hab schon die Absage erhalten, wo das Buch noch nicht mal offiziell erschienen war ... Aber egal, ich kann dir absolut zustimmen, was Andreas angeht :). Und ich freu mich sehr, dass es ihn diese Woche zum Lesen endlich wieder einmal in die Steiermark verschlägt <3 <3.
Liebe Grüße
Ascari