- Broschiert: 276 Seiten
- Verlag: Gmeiner, A; Auflage: 1 (4. Februar 2015)
- ISBN-10: 3839216834
- ISBN-13: 978-3839216835
- Genre: Krimi, Regionalkrimi
- Reihe: ja - Sandra Mohrs fünfter Fall
Gmeiner Kurzbeschreibung:
Sandra Mohrs Auszeit neigt sich dem Ende zu, als sie der Ruf des Chefinspektors Sascha Bergmann zu einem Leichenfund ereilt. Diensteifrig folgt die LKA-Ermittlerin diesem in ein Waldstück nahe Straden, um dort den verstümmelten Toten zu begutachten, dem beide Hände fehlen. Wenig später erfährt sie, dass es vor Kurzem einen ähnlichen Mord in der Nähe gab – der Leiche waren die Beine abgetrennt worden. Sandra befürchtet, dass der Täter bereits ein weiteres Opfer im Visier hat. Und sie soll recht behalten …
Meine Bewertung: * * * undeinhalb
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine Meinung:
Claudia Rossbachers fünfter Fall um Sandra Mohr und Sascha Bergmann führt uns wieder in die schöne Steiermark. Diesmal gehts ins sogenannte Vulkanland im Süden des Bundeslandes. Bei Lovelybooks hatte ich wieder Glück...meine Glücksfee ist mir im Moment wirklich sehr freundlich gesinnt!....und ich habe den ersehnten fünften Band der Reihe für eine Leserunde gewonnen. Ich liebe die beiden Ermittler und ihr Geplänkel ganz einfach!
Sandras Auszeit nach ihrem Burnout ist schneller vorbei, als sie dachte. Sie ist gerade beim Ausschecken im Kurhotel, als sie der Anruf ihres Chefinspektors zurück in die Welt des Verbrechens führt. Eine Leiche, nicht allzu weit von ihren Aufenthaltsort entfernt, wurde gefunden. Kurzerhand beordert Sascha die LKA-Ermittlerin zum vermeintlichen Tatort. In einem Waldstück wurde die verstümmelte Leiche eines jungen Mannes entdeckt - beide Hände fehlen. Kurz darauf erfährt Sandra von einem ähnlichen Mord, der erst vor Kurzem passiert ist. Bei dieser Leiche fehlten die Beine und auch hier handelte es sich um einen jungen Mann. Einer Musiker, der andere Fußballspieler und Jungwinzer. Wer trachtet jungen Männern nach dem Leben bzw. ihren Körperteilen? Und handelt es sich womöglich um einen Serientäter?
Der Krimi beginnt sehr spannend. Man steigt sofort in die Geschichte ein und stellt sich wohl ähnliche Fragen wie die Ermittler: Warum fehlen dem jungen Mann die Hände? Was ist das Motiv? Während Sascha und Sandra nach Personen suchen, die beide Männer kannten, läuft ihnen die Zeit davon. Die meisten Einheimischen kennen sich untereinander und so ist es natürlich nicht immer einfach an die Menschen heranzukommen. Die Ermittlungsarbeit verläuft mehr und mehr im Sande und bringt keine Neuigkeiten. Doch dann gibt es einen weiteren Toten....
Leider fand ich die Ermittlungen diesmal etwas einseitig. Ich hatte sehr schnell einen Verdacht, der sich zum Schluss auch noch bestätigte. Das nahm leider etwas den Lesegenuss. Ebenso fehlte es mir im Mittelteil an Spannung. Die kleinen Kabbeleien zwischen Sandra und Sascha genoss ich dafür umso mehr. Meiner Meinung nach machen diese Geplänkel den Reiz dieser Reihe aus. Das Ende konnte mich diesmal leider auch nicht wirklich überzeugen. Obwohl noch genau erläutert wird wie es zum Mordmotiv kam, war es mir etwas zu weit hergeholt.
Hervorheben möchte ich noch die tollen und bildhaften Beschreibungen der Gegend und den heimischen Spezialitäten. Hier lief einem oft das Wasser im Munde zusammen, denn das Vulkanland ist bekannt für Wein, Schokolade, Schinken, Kernöl usw.
Schreibstil:
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und sehr angenehm zu lesen. Es gab wieder jede Menge österreichische und steirische Dialektwörter, die am Buchende in einem Glossar erklärt und zusammengefasst sind. Die Beschreibungen der Gegend sind wieder hervorragend gelungen und eine tolle Werbung für diese Region.
Cover:
Wie schon die Vorgängerbände bleibt der Gmeiner Verlag dem Herz in der Mitte treu. Die Handlung spielt im Herbst und so passt das Laub herum um das "Erkennungslogo" dieser Reihe hervorragend.
Fazit:
Für mich leider der schwächste Krimi der Reihe. Die Spannung im Mittelteil fehlte mir, mein baldiger Verdacht bestätigte sich und das Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen. Trotzdem gefiel mir der Lokalkolorit des Krimis und die bereits liebgewonnen und wunderbar dargestellten Ermittler und ihr Geplänkel. Ich hoffe auf Band 6 und wieder mehr Spannung!
Vielen Dank an Lovelybooks, den Gmeiner Verlag für das Rezensionsexemplar und Claudia Rossbacher für die tolle Begleitung in der Leserunde! Es hat wriklich Spaß gemacht!
Die Reihe um Sandra Mohr und Sascha Bergmann:
















Also falls es dich mal in diese Gegend verschlägt, du bist immer gern willkommen :-)
AntwortenLöschenHab sogar fast 3 Jahre in Straden gelebt!
Liebste grüße Lole
War schon 2x auf der Riegersburg und natrülich bei Zotter =9 mmhhh....
LöschenOh toll :-)
LöschenGestern war wieder die Eröffnung der Riegersburg... Werd jz in den Osterferien auch mal hin :-)
Und Zotter... Ja mmmmhmmm :-)