Irgendwo für immer - Sarah Jio



    • Taschenbuch: 352 Seiten
    • Verlag: Diana Verlag (11. März 2013)
    • ISBN-10: 3453356551
    • ISBN-13: 978-3453356559
    • Originaltitel: The Violets of March 
    • Genre: Roman



Diana Verlag Kurzbeschreibung: 
Emily Wilsons perfektes Leben zerbricht, als ihr Mann Joel sie nach sechs Jahren für eine andere Frau verlässt. In der Hoffnung, dass das Meer ihren Schmerz fortspülen wird, reist sie zu ihrer Großtante Bee nach Bainbridge Island, um dort auf der malerischen Insel vor Seattle einen Neuanfang zu wagen. Als sie in der Strandvilla ein altes Tagebuch aus dem Jahr 1943 findet, ahnt sie noch nicht, dass dieser Fund ihr Leben von Grund auf verändern soll...

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Romane mit kleinen Geheimnissen, die unsere Hauptprotagonisten enträtseln müssen, gibt es mittlerweile viele und mir kommt es manchmal so vor, wie wenn es immer mehr werden würden.....
Einige davon sind wirklich sehr gut, doch oft liest man von Ereignissen, wo man sich denkt diese schon einmal irgendwo anders gelesen zu haben. Oder man erahnt schon zu Beginn, wie die Geschichte enden wird.
Dieser Roman von Sarah Jio - mein erstes Buch der Autorin - ist gefüllt mit vielen Geheimnissen und rätselhaften Anspielungen. Dieser Roman hebt sich durch den sehr flüssigen und einfühlsamen Schreibstil und vorallem durch die tollen Landschaftsbeschreibungen von vielen Geschichten dieser Art ab.

Die Schriftstellerin Emily steht vor den Scherben ihrer Ehe. Nach sechs Jahren lässt sich ihr Ehemann Joel wegen einer anderen Frau von ihr scheiden. Um sich abzulenken bricht Emily zu einer Reise in ihre Kindheit auf - dorthin wo sie immer ihre Ferien verbracht hat: Bei Großtante Bee auf der Insel Bainbridge, die der Großstadt Seattle vorgelagert ist.
Kaum befindet sie sich wieder auf dem kleinen Eiland, ist sie wieder verzaubert von der Schönheit der Landschaft, den eigenen Geruch und den Menschen, die dort leben. Sie hofft endlich ihrer Schreibblockade zu entrinnen, denn  nach dem großen Erfolg ihres ersten Romanes, hat sie keine Geschichte mehr zu Papier gebracht.
Großtante Bee, eine eher unkonventionelle alte Dame, die am Strand in einer alten und sehr großen Villa lebt, empfängt ihre Großnichte herzlich. Bald schon lenken Strandspaziergänge und Ausflüge mit Bee Emily von ihren Problemen ab. Eines Abends findet sie in ihrem Zimmer in der Nachttischschublade ein altes Tagebuch aus dem Jahre 1943. Fasziniert beginnt sie zu lesen und stellt sich die Frage, ob diese junge Frau, namens Esther, hier einmal gelebt hat. Ihre Geschichte zieht sie immer mehr in den Bann und bald hat Emily auch schon eine Idee für ein neues Buch. Doch vorher muss sie unbedingt die Hintergründe der rätselhaften Vergangenheit von Esther auf den Grund gehen, denn diese war in der Vergangenheit plötzlich von einen Tag auf den anderen spurlos verschwunden. Aber nicht nur dieses rätselhafte Tagebuch verwirrt sie und bringt sie auf andere Gedanken, sondern auch zwei grundverschiedene Männer: Greg, ihre einstige Jugendliebe und Jack, ein Maler aus der Nachbarschaft.

Die Tagebucheinträge von Esther fand ich sehr interessant und spannend. Mir gefiel die Geschichte in der Vergangenheit fast besser, als die in der Gegenwart und doch hängen beide zusammen, auch wenn Emily das anfangs noch nicht ahnt. Einige Klischees werden hier zwar auch bedient, aber das Rätsel in der Vergangenheit und die atmosphärischen Schauplätze konnten dies wieder etwas gutmachen.

Schreibstil:
Der einfühlsame und flüssige Schreibstil der Autorin ist hier ein großer Pluspunkt! Auch die sehr bildhafte Beschreibung der Schauplätze, die ich am liebsten auf der Stelle hätte besuchen wollen. Der leicht angehauchte esoterische Touch betreffend den Hornveilen, die für Heilung und Hoffnung stehen, und an bestimmten Plätzen wachsen sollen, sowie das plötzliche Auftauchen des Tagebuches, haben der Geschichte einen leichten mystischen Charme verliehe.

Cover:


Ich habe zuhause eine Weltbildausgabe mit dem ganz linken Cover, das mich an einen Lucinda Riley Roman erinnert ;)
Die englischen Cover nehmen Bezug zu den Hornveilchen, die im Buch immer wieder angesprochen werden und gefallen mir besser....besonders das Cover in der Mitte.

Fazit:
Eine nette, leichte und romantische Geschichte rund um ein Familiengeheimnis, welche vorallem durch die flüssige Schreibweise der Autorin und durch die atmosphärische Beschreibung der Insellandschaft punkten kann. Die Erzählung in der Vergangenheit hat mich mehr fasziniert, als die in der Gegenwart.


2 Kommentare:

  1. Das Buch hab ich schon ewig auf meiner Wunschliste. Danke für die tolle Rezension!
    lg Sonja

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  2. Ich habe das Buch im April 2013 gelesen und bin immer noch davon angetan. Danke für deine tolle Meinung
    LG HANNE

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