- Gebundene Ausgabe: 672 Seiten
- Verlag: Blanvalet Verlag (24. November 2014)
- ISBN-10: 376450515X
- ISBN-13: 978-3764505158
- Originaltitel: The Silkworm
- Genre: Krimi
- Reihe: ja - Teil 2 um Cormoran Strike
Blanvalet Kurzbeschreibung:
Als der Romanautor Owen Quine spurlos verschwindet, bittet seine Frau den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe. Es ist nicht das erste Mal, dass Quine für einige Tage abgetaucht ist, und sie möchte, dass Strike ihn findet und nach Hause zurückbringt. Doch schon zu Beginn seiner Ermittlungen wird Strike klar, dass mehr hinter Quines Verschwinden steckt, als seine Frau ahnt. Der Schriftsteller hat soeben ein Manuskript vollendet, das scharfzüngige Porträts beinahe jeder Person aus seinem Bekanntenkreis enthält. Sollte das Buch veröffentlicht werden, würde es Leben zerstören – zahlreiche Menschen hätten also allen Grund, Quine zum Schweigen zu bringen. Als Quine tatsächlich tot aufgefunden wird, brutal ermordet unter bizarren Umständen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um das wahre Motiv des skrupellosen Mörders aufzudecken – eines Mörders, wie Strike ihm noch nie zuvor begegnet ist …
Meine Bewertung: * * * *
Buch zur Blanvalet Challenge
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine Meinung:
Gespannt wartete ich nach "Der Ruf des Kuckucks" auf den nächsten Krimi von Robert Galbraith alias J.K. Rowling rund um Privatdetektiv Cormoran Strike. Die Meinungen zum ersten Band der Reihe gingen ja doch ganz schön auseinander, aber ich fand den typisch englischen Krimi "Der Ruf des Kuckucks" gut.
Auch "Der Seidenspinner" lebt wieder von den exzentrischen und fabelhaft ausgearbeiteten Charakteren, allen voran Comoran Strike und Robin Ellacot. Mit den Beiden hat Galbraight/Rowling ein einzigartiges Ermittlerpaar geschaffen.
Nachdem Comoran seinen ersten Fall um Lula Landry erfolgreich abgeschlossen hat, hat er endlich weniger Geldsorgen. Seine Schulden sind trotzalledem noch nicht beglichen und so versucht er nur mehr profitable Aufträge anzunehmen. Als ihn jedoch die eher mittellose Leonora Quine um Hilfe bittet ihren verschwunden Mann zu finden, nimmt er den Auftrag an. Ihr Ehemann, der Schrifsteller Owen Quine, ist seit einigen Tagen verschwunden. Da der exentrische Autor öfters für ein paar Tage abtaucht, hat sie sein Verschwinden noch nicht der Polizei gemeldet und bittet Comoran um Hilfe. Sie befürchet, dass ihm etwas passiert ist. Normaler Weise bleiben sie in Verbindung, auch wenn er sich gerade seine "Auszeit" nimmt, denn die Beiden haben eine behinderte Tochter für die der Schrifsteller, trotz seines kapriziösen Benehmens, immer zu erreichen ist.
Außerdem hat er erst vor kurzem seinen Roman „Bombyx Mori“ (= lateinischer Name für Seidenspinner) vollendet, den er für sein Meisterwerk hält. Dieser soll für großes Aufsehen sorgen, denn die Enthüllungen darin betreffen die Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung: Verlagsmenschen, Autoren, Freunde und auch seine Familie. Obwohl das Manuskript noch unveröffentlicht ist, kursiert es bereits seit Tagen in der Verlagswelt herum und wirklich jeder, der darin vorkommt, hätte ein Tatmotiv. Als Quines Leiche, die auf bestialische Weise und haargenau wie in seinem Buch hingerichtet gefunden wird, begibt sich Comoran auf Mördersuche. Nicht so einfach bei so vielen Tatverdächtigen!
Auch in diesem Krimi haben sich wieder ein paar Längen im Mittelteil eingeschlichen, jedoch tat dies der Spannung kaum Abbruch. Als Leser versucht man herauszufinden, wer hinter dem Mord steckt und tappt genauso im Dunkeln wie Comoran und Robin, denn wirklich jeder der im Buch "Bombyx Mori" vorkommt, ist der Mord zuzutrauen.
Schreibstil:
Wie bereits im ersten Band der Krimireihe ist der Schreibstil sehr detailliert und dialoglastig. Die Geschichte lebt von den beiden Hauptprotagonisten. Ebenso könnte man mit der Beschreibung der Straßen Londons eine kleine Tour durch die englische Hauptstadt organisieren. Ich bin mir sicher, dass man problemlos die angegeben Plätze finden kann.
Cover:
Das Originalcover wurde vom Blanvalet Verlag übernommen, was ich super finde, da es erstens zum "Der Ruf des Kuckucks" passt und zweitens sehr schön ist.
Fazit:
Auch Teil 2 ist ein typischer englischer Krimi alter Schule, der nahtlos an seinen Vorgänger anschließt. Die sehr detailreichen Beschreibungen sind atmosphärisch dicht erzählt, während die Geschichte großteils von den wundervoll ausgearbeiteten und ungewöhnlichen Charakteren lebt.

















jepp,kann mich Deiner Meinung nur anschließen. Ich fands auch wieder gelungen.
AntwortenLöschenLG Isabel
Hallo Martina! :-)
AntwortenLöschenIch bin Mitglied einer erst kürzlich gegründeten Seite ( https://bloggervernetzt.wordpress.com/about/ ), dort sammeln wir alle möglichen Rezensionen von den verschiedensten Buchblogs. Natürlich stehen wir noch ganz am Anfang, aber jeder hat ja mal klein begonnen.^^ Jedenfalls soll dieser Blog eines Tages ein ganz großes "Buchblog-Rezensionen-Netzwerk" werden. Und jedem Blogger, der dazu beiträgt, sind wir sehr dankbar! :) Deswegen jetzt meine Frage an dich: Darf ich deine Rezension hier zu "Der Seidenspinner" dort verlinken? (Bzw. darf ich in Zukunft generell Rezensionen von dir dort verlinken?)
Ganz herzliche Grüße ♥,
Janine