Pinguinwetter - Britta Sabbag


    • Taschenbuch: 256 Seiten
    • Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 2012 (22. Juni 2012)
    • ISBN-10: 3404166523
    • ISBN-13: 978-3404166527
    • Genre: Chick lit; Roman

Amazon Kurzbeschreibung: 
Charlotte wird auf dem Höhepunkt ihrer Karriere gefeuert. Außerdem erhält sie von ihrer Mutter äußerst fragwürdige SMS aus der U-Haft in Grönland. Dann entscheidet sich ihr Immer-mal-wieder-Mann Marc auch noch, endlich in den Hafen der Ehe einzuschiffen - allerdings nicht mit ihr. Und nun? Rein in die rosa Babyelefantenhose und rauf aufs Sofa! Um Charlotte auf andere Gedanken zu bringen, drückt Freundin Trine ihr Sohnemann Finn aufs Auge. Als es bei einem Zoobesuch zu einem Beinahe-Unfall kommt, steht Charlotte der alleinerziehende Eric als Retter in der Not zur Seite. Weil der jedoch glaubt, Charlotte sei Finns Mutter, geht der Schlamassel erst richtig los ...

Meine Bewertung: * * einhalb

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Meine Meinung:
Leider bin ich mit diesem Buch so gar nicht warm geworden. Ich habe mir zwar nicht so viel erwartet und wollte einfach eine lustige Geschichte lesen, die nicht besonders tief geht und mich nur unterhält.
Das war auch teilweise der Fall, aber auf der anderen Seite waren mir viele Sachen viel zu klischeehaft. Auch Charlotte selbst war mir nicht unbedingt sympathisch und bei manchen Stellen konnte ich einfach nur frustriert den Kopf schütteln. Weshalb? Nun.....

Fangen wir einmal mit Charlotte, genannt Charly, selbst an. Gleich zu Beginn verliert sie ihren Job und suhlt sich nur im Selbstmitleid. Statt auf die Suche zu gehen und sich zu bewerben, verbringt sie ihre Tage auf dem Sofa in ihrem Pyjama und stopft Süßigkeiten und Chips in sich hinein. Okay, das könnte man anfangs ja tolerieren, denn jeder der selbst einmal arbeitslos war, weiß, dass man in ein tiefes Loch fällt! Doch Charly entwickelt sich während der 256 Seiten so überhaupt nicht weiter! Im Gegenteil! Sie beneidet ihre beiden Freundinnen: Trine, die gerade ihr zweites Kind erwartet oder Mona, die sich mit ihren Filzarbeiten selbstständig gemacht hat. Ich hatte dauernd das Gefühl, dass Charlotte immer im Mittelpunkt stehen will und selbst so gar nichts ihren Freundinnen weitergibt. Einzige Ausnahme: Sie passt öfters auf ihr Patenkind Finn auf, den Sohn ihrer schwangeren Freundin Trine. Diesen bezeichnet sie aber immer nur als Monster oder Terrorist. Absolut unverständlich war für mich, dass Charly Finn im schwedischen Möbelhaus in die Kinderecke steckt und ihr der kleine Junge auch nach dreimaliger Durchsage, dass sie ihn abholen soll, egal ist und einfach weitershoppt.
Außer dem Jobproblem hat sie auch noch ein Problem mit Männern. Sie ist zwar Single, hat jedoch einen Mann für alle Fälle, Marc. Dieser ist für ihr Sexleben zuständig. Okay, warum auch nicht?!  Als dieser ihr jedoch  mitteilt, dass er nun eine ernsthafte Beziehung hat und seine Besuche bei ihr einstellen wird, reagiert Charly wie ein verzogenes Kind und plötzlich ist nur mehr Marc wichtig. Als sie dann mit Finn in den Tierpark geht, lernt sie Eric kennen, der ein kleines Mädchen dabei hat. Und warum die Autorin auf die Idee kommt, dass Eric an Charlotte nur Interesse haben soll, weil sie ein Kind hat, ist mir schleierhaft. Genauso wie die Vorschläge diverser Menschen, sie sollte doch schwanger werden, wenn sie nun arbeitslos ist. Was sind das bitte für Gedankengänge? Zutiefst schockiert hat mich allerdings die Sache mit Charlottes Mutter, die mit ihrem neuen Freund in Grönland auf Robbenjagd ist und dass die Autorin das auch noch okay zu finden scheint! Dabei habe ich erst vor kurzem im Loveletter Magazin ein total nettes Interview mit Britta Sabbag gelesen. Doch solche Aussagen in einem Roman kann ich absolut gar nichts abgewinnen!

Cover:
Positiv finde ich alleine das gelungene Cover und die süßen Pinguine auf jeder Buch-Innenseite.

Und zum Schluss kann ich nur noch hinzufügen, dass das Ende genauso gekommen ist, wie erwartet und ich dieses Buch mit einem Gefühl zuschlage, dass es wirklich schade um die Zeit war, die ich es gelesen habe!
Ich denke ich werde in Zukunft Bücher aus diesem Genre lieber bleiben lassen.


Noch ein Nachsatz an Sabine Büchersüchtig: Diesmal muss ich dir recht geben, was Mängelexemplare betrifft! Leider!

Fazit: 
Für mich leider eine absolute Niete. Unsympathische Protagonistin, vorhersehbares Ende und unrealistisch. Die oben angeführten Punkte haben mein Lesevergnügen, wenn es mal aufkam, leider auch gehörig beeinträchtigt.


3 Kommentare:

  1. Huhu,
    schade, dass dir das Buch nicht gefallen hat. Ich habe aktuell Panablues auf dem SuB und bin schon sehr gespannt darauf.

    Liebe Grüße,
    Lisa

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  2. Mmh...habe mein Exemplar von "Pinguinwetter" auch auf dem Mängelexemplartisch gefunden und wollte es eigentlich im Sommer lesen. Schade um die 2,99€, aber sollten mir die ersten Seiten nicht gefallen werde ich das Buch wohl "entsorgen". Danke für die Warnung!

    LG Anni

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  3. Ich habe dich zum "Ich möchte unbendingt lesen" Tag getaggt :)
    Ich hoffe du machst mit :)
    Liebe Grüße Jenny :)

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