Opfertod - Hanna Winter


    • Taschenbuch: 320 Seiten
    • Verlag: Ullstein Taschenbuch (17. Februar 2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3548283667
    • ISBN-13: 978-3548283661
    • Genre: Thriller
      Reihe: ja, Erster Fall für Lena Peters

Amazon Kurzbeschreibung: 
Er muss sie töten. Alle. Zusehen, wie ihre Augen brechen. Sie zerstören… Gleich bei ihrem ersten Fall gerät Kriminalpsychologin Lena Peters an einen Killer, der eine tödliche Mission verfolgt. Eine Mission, in der Lena eine entscheidende Rolle spielt. Doch davon ahnt sie nichts. Lena weiß, wie Mörder ticken, was Obsession ist: Denn sie hat ihre eigenen Abgründe. Und dennoch sitzt sie bald in der Falle.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur ABC Challenge

Buch zur Chaos Challenge 2014

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Einmal um die Welt Challenge

Meine Meinung:
Für die ABC Challenge suchte ich verbissen nach einem Buch mit "O" im Titel und wurde in meinem SuB fündig. "Opfertod", der erste Fall für Lena Peters, eine toughe Kriminalpsychologin entführt den Leser nach Berlin.

Nach dem Tod der Eltern trennen sich die Wege der Zwillingsschwestern Lena und Tamara. Während Tamara in einem Internat für schwer erziehbare Jugendliche aufwächst und immer wieder in die Drogenszene abrutscht, macht Lena Karierre als Kriminalpsychologin. Die beiden Schwestern ähneln sich äußerlich zwar aufs Haar, sind in ihrem Charakter und Verhalten jedoch völlig verschieden.
Volker Drescher von der Kripo Berlin holt Lena als  Profilerin zu sich ins Team, nachdem eine brutale Mordserie an Frauen immer schwerer aufzuklären ist und die Polizei unter Druck gerät. Doch auch Lena kann weitere Opfer nicht verhindern. Es werden in immer kürzeren Abständen Frauenleichen mit einem amputierten Körperteil gefunden und der von der Presse als "der Stümmler" genannte Serienmörder wird immer perfider. Doch dann überlebt eine der Frauen und Lena erfährt ein besonders grausames Detail: Der Täter lähmt seine Opfer mit einer Art Betäubungsmittel, die die Frauen bei vollen Bewusstsein die Amputation miterleben lassen. Doch die viel zu früh durchgeführte Befragung der Schwerverletzten, die von Drescher angeordnet wurde, kostet dieser schlussendlich das Leben. Lena ist außer sich und erfährt von ihrer Kollegin Rebecca, dass bereits eine Vorgängern an diesem Fall als Profilerin mitgearbeitet hat. Doch wohin ist Dr. Dobelli seitdem verschwunden? Und warum ist ihre Akte unauffindbar?
Lena stellt Nachforschungen an und wird prompt suspendiert. Als eine alte Schulfreundin von ihr das nächste Opfer ist, ermittelt sie auf eigene Faust weiter. Dabei lernt sie den ebenfalls entlassenen Polizisten Wulf Benning kennen, der ebenfalls in den Mordfall involviert war. Warum hat er ebenfalls seinen Job verloren? Und was verbirgt die Polizei? Peters und Benning beginnen verdeckt zu ermitteln.....

Schon zu Beginn des Buches lernt der Leser den Killer kennen, der sich selbst Artefix nennt. Er gewährt uns einen Einblick in sein Seelenleben und in seine verworrenen Gedanken und Ideen. Sein Motiv liegt in der Vergangenheit und er selbst sieht sich als "den Todeskünstler". Was er mit seinen Morden bezweckt hatte ich bald durchschaut, doch wer er ist und warum er mordet, war mir bis zum Schluss nicht klar.

Durch die sehr kurzen Kapitel baut sich die Spannung sehr gut auf und mit dem Einfließen der Gedankenwelt von Artefix, findet man kaum Zeit Luft zu holen. Leider fand ich einige Details zu konstruiert wie z. Bsp. das zufällige Aufeinandertreffen zwei Ex-Polizisten bzw. einer Profilerin, die genau am selben Fall gearbeitet haben. Auch das Ende kam mir zu rasch und blieb mir etwas zu unaufgeklärt.

Schreibstil:
Hanna Winter hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der mich das Buch sehr schnell lesen ließ. Die Spannung ist gut aufgebaut und die Charaktere sind sehr interessant beschrieben. Die Autorin konzentriert sich auf die beiden verdeckten Ermittler, die Beide sehr sympathisch wirken. Sie tragen zwar etwas viel Probleme mit sich herum, was wir auch schon aus anderen Krimis kennen, aber mir sind Ermittler mit Ecken und Kanten wesentlich lieber als solche, die einfach nur wunderschön und großartig sind.
Die restlichen Personen bleiben teilweise noch undurchschaubar - besonders Volker Drescher, Lenas anfänglicher Vorgesetzter.
Auch Tamara ist so ein gänzlich anderer Typ Mensch, dass man sich nur wundern kann, dass Lena und sie Zwillingsschwestern sind. Und welche Rolle spielt Lenas Nachbar Tom?

Fazit:
Ein spannungsgeladener Thriller mit kleinen Schwächen und einem zu schnellen und zu unausgereiften Ende. Trotzden werde ich mir die Reihe näher anschauen und die Geschichte um Peters und Benning in Band 2 weiter verfolgen.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mit Nutzung der Kommentarfunktion akzeptierst du die Speicherung deiner Daten. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung dieses Blogs.

 

Martinas Buchwelten Copyright © 2012 Design by Antonia Sundrani Vinte e poucos