- Broschiert: 273 Seiten
- Verlag: Gmeiner; Auflage: 5., 5., Aufl. (7. Februar 2011)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3839211360
- ISBN-13: 978-3839211366
- Genre: Krimi; Alpenkrimi
Als Abteilungsinspektorin Sandra Mohr vom LKA in Graz ausgerechnet in die steirische Krakau gerufen wird, um in einem rätselhaften Mordfall zu ermitteln, ist sie alles andere als begeistert. Schließlich hat sie ihrer Heimat nicht ohne Grund vor Jahren den Rücken gekehrt.
Die Suche nach dem Mörder der Journalistin Eva Kovacs, deren nackte, grausam zugerichtete Leiche im Wald aufgefunden wurde, gerät für sie zur Konfrontation mit einer verschworenen Dorfgemeinschaft, aber auch mit der eigenen Vergangenheit ...
Meine Bewertung: * * * *
Buch zur Chaos Challenge
Buch zur Querbeet Challenge
Meine Meinung:
Alpenkrimis boomen zurzeit ja richtig. Bei uns in der Bücherei sind fast immer alle regionalen Krimis ausgeliehen.
"Steirerblut" hebt sich von diesen sogenannten Alpenkrimis wie "Winterkartoffelknödel" & Co. folgendermaßen ab, indem wirklich richtig ermittelt und nicht nur auf Humor aufgebaut wird. Natürlich gibt es auch hier eingebaute Dialektworte, da ich aber selber Österreicherin bin, kann ich jetzt nicht sagen wie verständlich diese für deutsche Leser sind. Wörterbuch oder Untertitel gibt es auf jeden Fall nicht dazu ;)
Die Autorin beginnt im Prolog gleich mit dem Mord an einer noch unbekannten Frau, deren schlimm zugerichteter Körper am nächsten Tag im Wald gefunden wird.
Der Leser lernt nun die Inspektorin Sandra Mohr kennen, die ihrer damaligen Heimatgemeinde St. Raphael im Krakautal, Bezirk Murau, den Rücken gekehrt hat. Gemeinsam mit ihrem neuen Kollegen Sascha Bergmann, der ihr alles andere als sympathisch ist, führt sie dieser Mord jedoch wieder zurück in die ungeliebte Gegend und zu ihrer hartherzigen Mutter und ihren vorbestraften Halbbruder Mike.
Prompt rückt der verhasste Halbbruder auch gleich ins Visier des Mordfalles.
Doch auch der Ehemann der Toten, der sich vor kurzem von ihr getrennt hat und dem wegen Wirtschaftskriminalität das Wasser bis zum Hals steht, ist einer der Tatverdächtigen. Denn die ermordete Eva Kovacs war nicht nur seine Ehefrau, sondern auch Enthüllungsjournalistin.
Die Autorin beginnt nun den Leser auf alle möglichen Fährten zu locken, denn Eva Kovacs hat nicht nur gegen Wirtschaftskriminalität, sondern auch gegen Sexualdelikte und Cyberkriminalität "ermittelt". So wird der Kreis der möglichen Tatverdächtigen immer größer und Sandra und Sascha tappen ganz schön im Dunkeln....genauso wie der Leser. Doch der Inspektorin machen auch noch ihr Ex-Verlobter Max und ihre Familie das Leben schwer....
An und für sich ein solider und unterhaltsamer Krimi im lockeren Schreibstil. Zum Schluss kommt noch ordentlich Spannung auf, die vorher vielleicht ein bisschen gefehlt hat. Die typische eingeschworene Dorfgemeinschaft und der Neid untereinander wird sehr bildhaft beschrieben. Den österreichischen Dialekt fand ich natürlich gut ;)
Fazit: Ein Krimi der unterhält, der den Leser auf viele Fährten lockt und zum Schluss hin noch recht spannend wird.
















Hallo Martina,
AntwortenLöschenmir hat der Krimi ebenfalls gut gefallen und als Nicht-Österreicherin habe ich auch keine Probleme mit dem Dialekt gehabt ;). Das zweite Buch der Reihe ist übrigens auch richtig gut.
LG Isabel
Hi Martina,
AntwortenLöschendanke für die schöne Rezi :)
Ich habe schon mehrere solcher Krimis gelesen und fand sie oftmals nur durchschnittlich. Vielelleicht sollte ich mir aber auch einfach eingestehen, dass Krimis nicht so sehr meinem Genre entsprechen und in Zukunft die Finger davon lassen.
Dieses Buch hier werde ich aber dennoch mal auf meine Wunschliste packen, denn einem weiteren Krimi-Versuch bin ich ganz und garnicht abgeneigt :)
Lg von der Lesegiraffe an dich!
Ja, das ist mal was anderes. Klingt auf jeden Fall spannend.
AntwortenLöschenlg Sandra