Die Wildrose - Jennifer Donnelly

Englischer Originaltitel: The Wild Rose
3. Teil der "Rosen-Trilogie"
Klappentext:
Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab - die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb


Buch zur Wälzer Challenge

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Liebe, Tod und Ehre Challenge

Meine Meinung:
Was hab ich gehibbelt, als ich las, dass es von der sogenannten Rosentrilogie noch einen dritten Teil geben  wird! Gehören doch "Die Teerose" und "Die Winterrose" eindeutig zu meinen aller-, allerliebsten Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe und das sind jede Menge!
Die Rezensionen waren auch durchwegs gut und so habe ich die fast 800 Seiten mit einem glücklichen Lächeln begonnen.
Die Autorin hat ihren tollen Schreibstil beibehalten und so fiel es mir nicht schwer Seite um Seite zu verschlingen. Die vielschichtigen Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und man kann sich wirklich jede einzelne handelnde Person lebhaft vorstellen.

Obwohl es doch schon länger her war, dass ich die beiden ersten Bücher gelesen habe, fand ich doch schnell wieder in die Geschichte und konnte all die vielen Namen bald richtig zuordnen. Für diejienigen, die noch keines der Bücher gelesen haben, würde ich empfehlen mit "Die Teerose" zu beginnen. Nicht nur weil man sich dann besser auskennt und sich anfangs mit dem Gewirr an Namen schwer zurecht finden wird, sondern auch, weil ich das Buch eindeutig empfehlen kann.

Die Geschichte der Wildrose spielt kurz vor dem ersten Weltkrieg und beginnt eigentlich in Nepal, wo wir Willa kennenlernen, die nach einem schweren Bergunfall ein Teil ihres Beines verloren hat. Seidem verbringt sie ihre Tage einsam in der riesigen Bergwelt des Himalaya's und führt hin und wieder Bergsteiger über teilweise unbekannte Wege durch das Gebirge. Mit einer Beinprothese und viel starken Willen kann sie einiges an Bergen bezwingen, doch nie wieder wird sie wie früher an den Wänden klettern und das hat sie noch immer nicht verschmerzt.

Der Großteil der Geschichte spielt allerdings in London, auch wenn wir später noch nach Syrien und Frankreich gelangen werden....was für ein passendes Buch für die Weltenbumnmler Challenge :)))...leider kommen die beiden Bonusländer Nepal und Syrien nicht länger vor als London und zählen so nicht....seufz!

In London erwartet uns der Rest der Familie: die Frauen der Familie, die um die Rechte der Frauen kämpfen, der "verlorenen Sohn" Seamus, der durch die Welt reist und Polarforscher geworden ist und einst in Willa die Frau fürs Leben gefunden hat, die ihn aber seit dem Unfall nicht mehr sehen will.
So begleiten wir vorallem Seamus genannt Seamie  durch London, wo er ein neues Leben beginnen will.

Das Buch bringt wirklich jede Menge Theman auf den Tisch:
Das Frauenwahlrecht, Spionage, Kunst, Kriegsdepressionen, usw.
Es ist der Autorin gelungen geschichtliche Begebenheiten und Romanfiguren gut miteinander zu verbinden, ebenso wie die vielen Handlungsstränge. Sie hat unendlich viel in diese fast 800 Seiten gepackt und das fand ich sowohl gut als auch schlecht.

Gut deswegen, weil die Geschichte nie langweilig wurde und viele interessante Themen behandelt hat. Ebenso hat Jennifer Donnelly uns fast rund um die Welt geführt und den Leser an den verschiedenen Schauplätzen auch viel vom Land kennen lernen lassen.
Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat waren die Menge an Zufällen! Einige Personen im Buch haben sich auch im letzten versteckten Winkel der Welt wiedergetroffen! Außerdem waren mir manche der Charaktere zu gut und perfekt. Man kommt sich selbst dabei fast als Verlierer vor, weil man mit 30 noch kein Polarforscher oder eine erfolgreiche Journalistin ist ;)
Deshalb habe ich dem Buch auch einen halben Stern abgezogen und keine fünf Sterne verliehen. Manchmal war mir das nämlich wirklich zu viel des Guten.....

Fazit: Ein wundervolles Ende der Familiengeschichte rund um "Die Teerose" Fiona. Jedoch waren mir ein paar Zufälle zu viel. (daher ein halber Stern Abzug). Ein wirkliches Lesevergnügen trotz der vielen Seiten. Spannend geschrieben und mit viel Hintergrund zu den Themen Politik, Krieg, Spionage, Geschichte, Extremsport, Fotografie.......
Wer die beiden ersten Bücher geliebt hat, wird auch dieses mögen!

2 Kommentare:

  1. Ich lese auf Deine Empfehlung hin, "Die Teerose"

    Es ist ein wunderbares Buch und die beiden Folgebände liegen auch schon wartend.
    Herzlichen Dank für Deine Empfehlung.
    Herzlichen Gruß Monika

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  2. Hey Martina,

    das Buch und die ganze Reihe haben mir auch super gut gefallen und ich bin froh, sie gelesen zu haben. Morgen geht meine Rezension online und ich war so frei, deine zu verlinken. Hier gelangst du zum Beitrag: http://www.leseliebe.blog/2016/12/rezension-die-wildrose-jennifer-donnelly.html

    Dir ein wunderbares 3. Adventswochenende,

    Janine <3

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