Amazon Beschreibung:
Ein Schicksal, das erschüttert – und dennoch Mut macht, zu leben
Wie schafft es eine Frau, die ihren Mann und ihre beiden kleinen Kinder durch einen Verkehrsunfall verliert, überhaupt weiterzuleben? Fünf Tage nach dem schrecklichen Ereignis schreibt Barbara Pachl-Eberhart einen offenen Brief an ihre Verwandten und Freunde, der in beeindruckender Intensität ihre Gefühle darlegt. Rasch findet das erschütternde Dokument durch Internet, Zeitungen und Zeitschriften eine große Verbreitung. Die Tragödie dieser Familie bewegt Tausende Menschen.
Zwei Jahre nach dem tragischen Ereignis schildert Barbara Pachl-Eberhart nun ihren Weg in ein neues Leben. Die Offenheit, mit der sie sich ihrem Schicksal stellt, und der Mut, mit dem sie Schritt für Schritt in eine unbekannte Zukunft geht, zeugen auf ergreifende Weise von menschlicher Größe und einem unerschütterlichen Glauben an den Sinn des Lebens.
Die Autorin wurde 2009 mit dem wichtigsten österreichischen Frauenpreis, dem "Leading Ladies Award", ausgezeichnet.
Fazit: * * * * *
Selten bis nie lese ich zwei Bücher zur selben Zeit. Als ich dieses Buch zur Hand nahm, konnte ich nicht anders, als mich mit einem guten Thriller etwas abzulenken, denn die Geschichte, die Barbara Pachl-Eberhart schreibt, ist keine fiktive, sondern ein Teil Ihres Lebens und ging mir wirklich sehr nahe.
Ich kann mich noch gut erinnern, als ich von diesem tragischen Unfall in der Zeitung lesen konnte und dachte mir damals schon "Wie kommt jemand zurecht, der seine ganze Familie auf einem Schlag verloren hat? Seine beiden süßen Kinder und den Ehemann?"
Immer wieder musste ich das Buch nach einigen Kapiteln zur Seite legen. Tränen hat man des öfteren in den Augen, doch die Autorin versteht es mit den Worten umzugehen und man spürt trotz all dem Leid und der Trauer immer wieder Ihre optimistische Art und Ihre Hoffnung durch. Sehr berührend finde ich auch die Fotos in der Buchmitte, die die Leser noch mehr am Leben der Autorin teilhaben lassen, sieht man doch die süße kleine Fini, den hübschen Thimo und den lustigen Ehemann Heli, der als Clown durch die Lande tourte.
Beeindruckt hat mich die Entscheidung den Dreien ein etwas anderes Begräbnis zukommen zu lassen - egal was die Leute sagen...ist es doch hier im erzkatholischen Österreich nicht so einfach ganz vom "Normalen" abzuweichen.
Das Einzige, was ich im Buch vermisst habe, ist der Teil wie die Autorin auf die Idee kam, ein Buch über Ihr Schicksal zu schreiben.
Wer gerne mehr über das Buch und die Autorin wissen will kann sich hier reinklicken. Es gibt eine eigene Homepage.
Rezension: Anne Gordon - Mord & Breakfast
vor 1 Stunde
















Ich hab die Frau letztens bei Lanz gesehen. Total beeindruckend. Das Buch kam gleich auf meine "Habenwollenundlesen"-Liste.
AntwortenLöschenDarf ich unverschämt fragen, ob es Dein Buch ist und Du es mir zum lesen leihen würdest?
Lg Anett
Ich kenne das Gefühl, wenn man sich bei einem traurigen Buch nach Abwechslung sehnt! Jetzt werde ich immer an Snoopy denken müssen, wenn ich dich sehe. *grins*
AntwortenLöschen"Das Blut der Lilie" ist übrigens ausgelesen und rezensiert. Ein Glück habe ich noch weitere Romane von Jennifer Donelly hier liegen. Deine Rezension ist so schön und dein Fazit lässt mich überlegen, ob ich "Vier minus drei" haben muss, oder nicht!
Momentan eher nicht, dennoch werde ich mir Titel und Autor notieren. Ich hoffe du hattest einen guten Start in die Woche.
Liebe Grüße, Tanja