Amazon Kurzbeschreibung:
Ein Fischerdorf an der Küste Maines, am nordöstlichsten Zipfel der USA. Dicht an dicht schmiegen die Häuser sich an die Granitfelsen. Florine lebt geborgen bei ihren Eltern und ihrer Großmutter inmitten der Gemeinschaft der Familien, die hier seit Generationen auf Hummerfang gehen. Die kleinen Reibereien zwischen ihrer lebenshungrigen Mutter Carlie und dem bodenständigen Vater können das Leben der Elfjährigen nicht ernsthaft erschüttern. Bis Carlie eines Tages spurlos verschwindet. Alle Nachforschungen scheinen ins Leere zu laufen. Die Frage, ob ihre Mutter Opfer eines Verbrechens wurde oder freiwillig ging, wird Florine in den folgenden Jahren ständig begleiten. Und sie muss mit der Zumutung fertig werden, dass das Leben um sie herum trotzdem weitergeht: Ihr Vater bandelt wieder mit seiner Jugendliebe an, ihre Großmutter altert zusehends, und ihr bester Freund hat nur noch Augen für seine neue Freundin. Doch Florine lässt sich nicht beirren und gibt das Warten auf die Rückkehr der Mutter nicht auf.
Fazit: * * * *
Morgan Callan Rogers erzählt in Ihrem Debutroman die Geschichte der (am Beginn des Buches) 11-jährigen Florine, deren Mutter von heute auf morgen spurlos verschwindet. Vater und Tochter kommen damit nicht wirklich gut zurecht und jeder flüchtet sich in seine eigene Welt voll Wut und Trauer, aber auch Hoffnung, dass die Mutter/Frau wieder zurückkehrt. Kein leichtes Thema für ein Buch und nicht wirklich erheiternd, aber im Gegenteil zu Henning Mankells "Daisy Sisters",das mich mit jeder Seite immer depressiver werden ließ und ich mir meistens dachte...oh nein, nicht schon wieder ein Reinfall/Todesfall oder Absturz....diese gab es auch jede Menge in diesem Buch...so verstand es die Autorin hier immer wieder glückliche Momente, Hoffungen und auch trotzdem gute Laune zu versprühen. Der Ort, an dem Florine mit Ihren Eltern wohnt, wird so toll beschrieben, dass man sich alles super vorstellen kann (selbst in einem Binnenland wohnend sieht man das Meer und die Küste vor sich) und man wächst mit Florine und Ihren Freunden, Ihrer liebevollen Großmutter und Ihrem Vater auf und nimmt regen Anteil an Ihrem Leben. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Den einen Stern Abzug bekommt es, weil mir der Schluss dann doch etwas zu viel war.Damit meine ich nicht, die von Einigen empfundene offene Frage, was mit der Mutter passiert ist....für mich wurde diese Frage eigentlich von der Autorin beantwortet. Ein schöner Debütroman.
Ich werde alleine sein und ohne Party – Sara Barquinero
vor 18 Minuten
















Das Buch mag ich auch noch lesen.
AntwortenLöschenLg Fairy die neue Leserin hier
Hallo Martina!
AntwortenLöschenSchöne Rezension, das Buch werde ich mir gleich mal direkt in der Bücherei reservieren lassen. ;-)
Lg in die Wachau,
Sabine
eine schöne rezension. bei gelegenheit wäre das glabue ich auch ein buch für mich
AntwortenLöschenlg kerry