- Taschenbuch: 416 Seiten
- Verlag: Goldmann Verlag, 1. Auflage, (19. November 2025)
- ISBN-10 : 3442496381
- ISBN-13 : 978-3442496389
- Genre: Historischer Krimi
- Reihe: ja - Band 2 zu Ein Fall für Rieker und Ahrens
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| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Hamburg 1887. Die Richterstochter Johanna Ahrens hat sich Hals über Kopf in einen Sozialisten verliebt. Als sie ihn zu einer Protestaktion vor einer Tapetenfabrik begleitet, wird sie Zeugin, wie zwei Männer eine Leiche aus einem Nebengebäude tragen. Schockiert wendet Johanna sich an Criminalcommissar Hermann Rieker. Der kann vor Ort zunächst keine Spur eines Verbrechens finden, wird aber hellhörig, als auf einem nahe gelegenen Brachgelände ein grausam zugerichteter Toter entdeckt wird. Während Johanna auf eigene Faust inkognito in der Fabrik ermittelt, forscht Rieker nach der Identität des Toten. Schon bald stößt er auf weitere Leichen, die ähnlich entstellt sind …
Meine Bewertung: * * * * undeinhalb
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine Meinung:
Letztes Jahr habe ich den ersten Band des historischen Kriminalromanes von Ralf H. Dorweiler gelesen, der von mir 5 Sterne bekommen hat! Deshalb war ich besonders neugierig auf den zweiten Band rund um Criminalcommissar Hermann Rieker und der Richterstochter Johanna Ahrens - einem etwas ungewöhnlichem Schnüfflerpaar.
Letztes Jahr habe ich den ersten Band des historischen Kriminalromanes von Ralf H. Dorweiler gelesen, der von mir 5 Sterne bekommen hat! Deshalb war ich besonders neugierig auf den zweiten Band rund um Criminalcommissar Hermann Rieker und der Richterstochter Johanna Ahrens - einem etwas ungewöhnlichem Schnüfflerpaar.
Richterstochter Johanna Ahrens ist mit ihren 23 Jahren noch unverheiratet, was vor allem ihrer Mutter nicht wirklich gefällt. Als sie bei einer Feier den Sozialisten Jan kennenlernt, ist sie von ihm schwer beeindruckt und stimmt einem Treffen vor der Kunsthalle (ohne Begleitung, wie es zur damaligen Zeit üblich war) zu. Doch Jan möchte nicht mit ihr Kunstwerke bestaunen, sondern nimmt sie mit zu einer Protestaktion gegen die schlechten Arbeitsbedingungen in der Tapetenfabrik Trempin & Co. Dabei wird sie Zeuge, wie zwei Männer eine vermeintliche Leiche, die in einem Teppich gewickelt ist, aus einem Nebengebäude tragen. Sie informiert Commissar Rieker davon, doch in der Fabrik scheint niemand zu fehlen. Jan und seine Freunde versuchen Johanna zu überreden sich in bei Trempin als Arbeiterin einzuschleusen, damit sie mehr über die Arbeitsverträge erfahren. Das nutzt Johanna, um auf eigene Faust nachzuforschen....
Diesmal bringt Johanna durch ihre Impulsivität nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen in Gefahr. Während Hermann Rieker mehr über die Tapetenfabrik herauszufinden versucht, stößt er nicht nur auf einen Leichenacker, sondern auch auf sehr dubiose Geschäftspraktiken. Zusätzlich muss er sich auch immer wieder gegen seinen Vorgesetzen durchsetzen, der ihm am liebsten keinen Mordfall, sondern zum Schnüffeln bei den Sozialisten einsetzen würde. Die Klassenunterschiede, die zu dieser Zeit herrschen, bekommt auch Rieker immer wieder zu spüren.
Ralf H. Dorweiler hat wieder einen sehr spannenden historischen Krimi geschrieben. Nach dem Totenfotograf im ersten Band, habe ich wieder völlig neue Informationen über dubiose Geschäfte und Gifte erfahren. Das macht die Geschichte einfach noch spannender, vor allem der Einblick in die damalige Medizin und Forensik war sehr interessant.
Der Autor stellt die damalige Zeit im späten 19. Jahrhundert sehr atmosphärisch und authentisch dar. Auch die Sprache ist perfekt angepasst und vermittelt das besondere historische Flair ohne antiquiert zu wirken. Neben den teilweise schaurigen Beschreibungen kommt auch der Wortwitz nicht zu kurz.
Über den einzelnen Kapiteln steht der Ort und ein genaues Datum, denn der Krimi geht nur über wenige Tage.
Fazit:
Wieder ein absolut gelungener historischer Kriminalroman, spannend und atmosphärisch. Für Fans der historischen Wienkrimis von Alex Beers - nur mit Hamburgfeeling und zeitlich etwas früher. Empfehlung!
Vielen Dank an den Goldmann Verlag und an Lovelybooks für das Rexensionsexemplar!















Danke für die Empfehlung, liebe Martina! Vor allem Edi mag historische Krimis, aber auch ich lese sie ab und zu gerne - vor allem, wenn sie Empfehlungen sind 😊
AntwortenLöschenWas Locken und FriseurInnen betrifft: Ja, ich habe auch oft ein Problem, welche zu finden, die damit ungehen können (und bin schon sehr oft frustriert vom Friseur heimgegangen, überhaupt in jungen Jahren). Meine vorige hat selber Naturlocken gehabt und kannte daher die Tücken - aber wie fast immer, wenn ich zufrieden bin, war auch diese nach zwei Friseurbesuchen nicht mehr da. (Was vielleicht auch damit zu tun hat, dass ich mit meinen Haaren nicht sooo oft zum Friseur gehe 😉. Mit glatten, kurzen Haaren muss man das viel häufiger...) Ich wusste gar nicht, dass du auch Locken hast - auf deinem Profilfoto sehen deine Haare nur etwas gewellt aus...
Alles Liebe und einen glückliches Start in ein gutes Neus Jahr
🎇🍀🐞✨ Traude
rostrose.blogspot.com/2025/12/leben-lesen-weitergehen-und-ein-gedanke.html
Ich sollte mal mein Profilfoto ändern, denn es ist mittlerweile 10 Jahre alt. Und meine Locken kommen mit dem Alter immer mehr raus.
LöschenWenn du zum Reite "Über mich" gehst, hast du ein Foto, wo man schon mehr Locken sieht (mit Autor Andreas Gruber).
Liebe Grüße
Martina