Dunkelnah - Roman Klementovic

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    • Taschenbuch: 384 Seiten
    • Verlag: ‎ Gmeiner-Verlag, 1. Auflage (10. September 2025)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3839208696
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3839208694
    • Genre: Psychothriller, Thriller


Gmeiner Kurzbeschreibung:
Ein seit Jahrzehnten stillgelegtes Kurhotel tief im Wald ist Simons neuer Arbeitsplatz. Er soll dem einstigen Luxustempel zur baldigen Wiedereröffnung verhelfen. Doch das Gebäude entpuppt sich als Bruchbude und die sonderbaren Besitzer scheinen etwas zu verbergen. Als Simon von dem mysteriösen Verschwinden einer jungen Frau erfährt, regt sich in ihm ein schlimmer Verdacht: Hat jemand aus der Hoteliersfamilie etwas damit zu tun? Er macht sich in dem riesigen Haus auf die Suche und ahnt dabei nicht, dass er längst in der Falle sitzt …

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Dies ist leider der erste Thriller von Roman Klementovic, der mich nicht wirklich überzeugen konnte. Ich bin schon seit "Verspielt", seinem ersten Thriller, ein Fan des Autors.
Daher war es für mich überraschend, dass ich schon von Beginn an schwer in die Geschichte fand. Das ist mir bisher bei Klementovic noch nie passiert. Der Prolog war hingegen noch richtig fesselnd und auch sehr grausam. Ein toller Start!

Danach trat ich gemeinsam mit unserem Protagonisten Simon Winter aus dem Wald, den er auf den Weg zu seinen neuen Arbeitsplatz durchquerte. Ein vor langer Zeit erfolgreiches Hotel, welches nun eher einen Lost Place entspricht, wartet auf seine Renovierungskünste. Das zukünftige Luxushotel soll bald eröffnet werden, was für Simon beim Anblick als unmöglich erscheint. Als er auf die sehr merkwürdigen Besitzer des Hotels trifft, scheint er außerdem der einzige Arbeiter zu sein. Der Mann empfängt ihn mit angelegten Gewehr und einem bissigen Hund, während seine Frau von den grandiosen Möglichkeiten des Hotels schwärmt und den desolaten Zustand nicht zu erkennen scheint. Die vielen dunklen Gänge und Zimmer wirken wie ein Labyrinth und Simon verirrt sich immer wieder darin. Als er erfährt, dass vor nicht langer Zeit eine Frau, die im Hotel gearbeitet hat, verschwunden ist, will er unbedingt herausfinden, was mit ihr geschehen ist. Dies wird bald zur Obsession und man fragt sich als Leser, warum ihm die Sache keine Ruhe lässt. Außerdem spürt man, dass im Hotel etwas Unheimliches vor sich geht und das Gebäude, sowie ihre Bewohner, Gefahr ausstrahlen. 
Die inneren Monologe, die Simon mit sich führt, lassen auf sein Innenleben und seine Gefühlswelt schließen.

Zitat, Seite 26:
„Dabei meldet sich seine innere Stimme zurück – noch eindringlicher als zuvor: Du machst einen großen Fehler! Verschwinde, solange du noch kannst!“

Doch Simon bleibt und wird in ein unergründliches Spiel hineingezogen, in dem nichts so ist, wie es scheint.
Von der ersten Seite an weiß man, dass hier etwas nicht stimmen kann. Genau solche Ausgangssituationen beherrscht Roman Klementovic hervorragend. Bei jedem seiner Psychothriller fragt man sich, wer hier die Wahrheit spricht und wer ein unzuverlässiger Erzähler ist. Am Ende gelingt es dem Autor immer wieder, den Leser mit seinen Auflösungen zu überraschen.

Klementovic erzählt seine Psychothriller in Präsens. Die Spannung erhöht er gekonnt mit falschen Fährten. Die düstere und beängstigende Atmosphäre, die der Autor meisterhaft beherrscht, ist ihm auch diesmal gelungen und deshalb gebe ich dem Psychothrilller gerade noch 3 Sterne.
Leider hat mich alles andere an der Geschichte diesmal nicht wirklich überzeugen können und ich kann euch gar nicht wirklich erklären WARUM. Es hat mich ganz einfach nicht gepackt und ich fand doch einiges etwas konstruiert. Das überraschende Ende war jedoch wieder gewohnt unerwartet und trotzdem logisch.

Fazit:
Vielleicht war es nicht der richtige Zeitpunkt oder dieser Psychothriller des Autors ganz einfach nicht meins. Bisher haben mich alle seine Geschichten begeistert und ich kann nicht genau sagen, warum es diesmal leider nicht so war. Am Besten ihr macht euch selbst ein Bild davon oder lest einfach einen seiner anderen tollen Thriller.

Vielen Dank an den Gmeiner Verlag für das Rezensionsexemplar!

1 Kommentar:

  1. Hallo Martina,

    sehr schade, dass dich Klementovic diesmal nicht abholen konnte. Aber es darf auch mal einen Ausreisser geben.

    Mir steht noch "Tränengrab" bevor, worauf ich mich freue. Mal schauen, ob ich später auch zu dem Buch greifen werde. Ich mag seine Thriller mittlerweile auch sehr gern.

    Liebe Grüße
    Nicole

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