- Gebundene Ausgabe: 335 Seiten
- Verlag: Suhrkamp Verlag; 1. Edition (15. April 2024)
- Übersetzer: Svenja Becker
- ISBN-10 : 3518432001
- ISBN-13 : 978-3518432006
- Originaltitel : El viento conoce mi nombre
- Genre: Gegenwartsliteratur, Belletristik
![]() |
| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Suhrkamp Kurzbeschreibung:
Wien, 1938. Samuel Adler ist sechs Jahre alt, als sein Vater und die Familie alles verliert. In ihrer Verzweiflung verschafft Samuels Mutter ihrem Sohn einen Platz in einem Kindertransport, aus dem von den Nazis besetzten Österreich nach England. Samuel macht sich allein auf die Reise, außer einer Garnitur Wechselkleidung und seiner Geige hat er bei sich nichts – die Last der Einsamkeit und Ungewissheit wird ihn ein Leben lang begleiten.
Arizona, 2019. Acht Jahrzehnte später steigen Anita Díaz und ihre Mutter in den Zug, um der Gewalt in El Salvador zu entkommen und in den Vereinigten Staaten Zuflucht zu finden. Doch ihre Ankunft fällt mit der neuen brutalen Einwanderungspolitik zusammen: Die siebenjährige Anita wird an der Grenze von ihrer Mutter getrennt und landet in einem Lager. Allein und verängstigt, weit weg von allem, was ihr vertraut ist, sucht sie Zuflucht in Azabahar, einer magischen Welt, die nur in ihrer Fantasie existiert. Wie aber soll sie zurückfinden zur Mutter?
Meine Bewertung: * * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine
Meinung:
Wien November 1938. In der Progrom- oder Reichskristallnacht ändert sich für die jüdische Familie Adler alles. Doktor Rudolf Adler wird vom aufrührerischen Mob zusammengeschlagen und kurze Zeit später ins Konzentrationslager gebracht. Seine Frau Rachel entscheidet sich deshalb schweren Herzens den gemeinsamen sechsjährigen Sohn Samuel mit einem der letzten Kindertransporte nach England zu schicken. Erst nach vielen Hindernissen findet er bei einem Quäkerpaar eine liebevolle Familie, die sich um ihn kümmert. Samuel lebt für seine Musik und war vor der Deportation ein musikalisches Wunderkind. Nach dem Ende des Krieges versucht er seine Eltern ausfindig zu machen...
1981. Im zweiten Handlungsstrang überleben nur Leaticia und ihr Vater das Massaker von El Mozote. Gemeinsam fliehen sie
berall auf der Welt sind Menschen auf der Flucht. Jeder von ihnen hat furchtbare Dinge erlebt, um überhaupt den Entschluss zu fassen, seine Heimat zu verlassen. Kinder sind in besonderem Maße Leidtragende, wenn mächtige Politiker ihre Entscheidungen treffen.
Cover:
von links nach rechts:
das spanischsprachige Originalcover und weitere Cover aus Rumänien, der Ukraine, zwei englischsprachige und das bulgarische Cover
Fazit:
Ein Roman über die Flüchtlingsproblematik, die uns seit Jahrzehnten begleitet und die auch jederzeit uns alle betreffen kann. Ergreifend und aufwühlend, aber für mich mit zu großen Zeitsprüngen und zu vielen Themen. Trotzdem sollte man Allendes neuen Roman lesen!
Vielen Dank an vorablesen und den Suhrkamp Verlag für das Rezensionsexemplar!
















Servus Martina, Allende ist nie eine leichte Lektüre und trotzdem muss ich auch dieses Buch lesen. Danke für deine Zusammenfassung.
AntwortenLöschenLG aus Wien