- Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
- Verlag: Kindler Verlag; 2. Edition (18. April 2023)
- ISBN-10 : 346300030X
- ISBN-13 : 978-3463000305
- Genre: Familiensaga, biografischer Roman
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| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Kindler Kurzbeschreibung:
David Safier erzählt in diesem dramatischen und zärtlichen Roman die Geschichte seiner Eltern: Sie führt uns vom Wien des Jahres 1937, durch die Gefängnisse der Gestapo, nach Palästina, wo sein Vater Joschi als Barmann und Spion arbeitet und schließlich zur See fährt. Seine Mutter Waltraut wächst als Tochter eines Werftarbeiters in Bremen auf, erlebt Kriegszeit, Trümmerjahre und Wirtschaftswunder. Bei ihrer ersten Begegnung ist Waltraut eine junge alleinerziehende Witwe, Joschi zwanzig Jahre älter als sie. Wenig spricht dafür, dass die beiden sich ineinander verlieben und ein gemeinsames Leben wagen - ein Leben geprägt von steilen Höhenflügen und dramatischen Schicksalsschlägen.
Meine Bewertung: * * * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine
Meinung:
Dies ist nicht mein erstes nicht-humoristisches Buch aus der Feder von David Safier. Vor Jahren hat er einen Jugendroman über das Warschauer Ghetto und den Holocaust geschrieben: "28 Tage lang", den ich sehr gut fand. Kann ich deshalb jedem empfehlen, der noch mehr in diese Richtung lesen möchte.
Nun widmet sich David Safier wieder diesem Thema und hat eine Art biografischen Roman über seine eigene Familie geschrieben. Im Mittelpunkt stehen dabei seine Eltern.
Die Geschichte beginnt mit einem Prolog aus dem Jahre 1997 und beginnt anschließend im Jahre 1937, genau sechzig Jahre zuvor. David Safiers Vater Joschi ist Student und wächst in Wien auf. Er ist ein kleiner Hallodri, ein Draufgänger, der bei den jungen Frauen nichts anbrennen lässt. Seine Schwester Rosl liebt das Theater. Die beiden haben eine sehr enge Verbindung zueinander. Eltern und fast alle seine Verwandten während des dritten Reiches getötet wurden. Wie und warum er dennoch in Deutschland seine Waltraud findet, müsst ihr selbst lesen.
Nach dessen Ende fristeten sie ihr Dasein in einem Eisenbahnwaggon.
Am Anfang und Ende des Buches sind verschiedene Fotos der Familie Safier abgebildet. Dazu hätte hätte ich mir noch Bildunterschriften gewünscht.
Leider bin ich auch über ein paar Fehler gestolpert, die das Lektorat wohl übersehen hat. Das sind aber auch schon die einzigen Kritikpunkte, die ich benennen kann. Ein Roman, den ich jedem ans Herz lege!
Fazit:
Ein berührender Roman über Familienbande, Schicksalsschläge, die Liebe und natürlich auch über den Holocaust. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!
Vielen Dank an vorablesen für das Rezensionsexemplar, das ich für meine ersten Punkte eingetauscht habe.















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