Das Eulentor - Andreas Gruber

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Broschiert: 370 Seiten
    • Verlag: ‎ Luzifer Verlag; 1. Edition (30. November 2021)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3958356214
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3958356214
    • Genre: Horrorthriller



Luzifer Kurzbeschreibung:
Im August 1911 segeln Alexander Berger, der Kartograph Hansen und eine Handvoll Norweger ans Ende der Welt. Inmitten zerklüfteter Gletscher und arktischer Temperaturen sterben die Teilnehmer an Erfrierungen, stürzen in Gletscherspalten oder verschwinden unter mysteriösen Umständen im Blizzard. Kurz vor Abbruch der Expedition entdecken die Überlebenden einen mysteriösen Schacht, der senkrecht und scheinbar endlos tief in die Erde führt. Sie wollen dieses Rätsel, das jedem physikalischen Gesetz widerspricht, lösen. Der gefährliche Abstieg in die Dunkelheit beginnt, wo Tod und Wahnsinn lauern … 

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Das ist mein zweites Buch aus dem Horror-Genre von Andreas Gruber. "Der Judasschrein" war ein Highlight für mich und auch "Das Eulentor" ist eine tolle spannende Geschichte, die mich fasziniert hat. Andreas Gruber ist ja mein Lieblings-Thriller-Autor, aber er kann vorallem auch Horror sehr gut.

Wir befinden uns in Spitzbergen im Jahre 1911 und in der Gegenwart im Jahre 2021. Andreas Gruber hat "Das Eulentor" bereits vor Jahren geschrieben und die Geschichte vor kurzem überarbeitet und den Gegenwartsstrang um Neele hinzugefügt, der sich perfekt ergänzt.

Der Wiener Arzt Alexander Berger reist 1911 mit einer kleinen internationalen Expeditionsgruppe nach Norwegen, Richtung Nordpol. Ihr Ziel ist die Erkundung von Spitzbergen und die Erstellung einer Karte des bisher unerforschten Gebietes. Die Gruppe merkt jedoch sehr schnell, dass die Expedition unter keinem guten Stern steht. Als sie kurz davor sind diese abzubrechen, entdecken sie einen mysteriösen Schacht. Dieser führt senkrecht und immer mit gleichbleibendem Durchmesser in die Tiefe. Er widerspricht allen physikalischen Gesetzen und erweckt ihre Neugier. Die Gruppe wagt den Abstieg in den Schacht, wo Tod und Wahnsinn lauern....

Der Gegenwartsstrang ist die Rahmenhandlung und beginnt temporeich. Neele Tujunen reist undercover nach Spitzbergen zur Ice-Station "Sibirion", wo es zu unerklärlichen Todesfällen gekommen ist. Auch Neele verspürt sehr schnell die Gefahr, die von diesem Flecken Erde ausgeht. Sie verschanzt sich in einem der Gebäude, wo sie die Tagebücher von Alexander Berger findet und liest. Nach und nach erfährt sie, was sich von Beginn der Expedition 1911 bis zum Jahre 1914 ereignet hat und übersieht dabei fast das Grauen vor der eigenen Tür...

Der Hauptfokus liegt auf den Vergangenheitsstrang, der eher gemächlich beginnt und wir der Expedition folgen. Mit der Zeit lassen einem die unterschwelligen Horrormomente, die Gruber perfekt insziniert, das Blut in den Adern gefrieren. Der Schacht, der eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf die Gruppe ausübt, sowie die mysteriöse Atmosphäre, halten die Spannung aufrecht. Mit eisiger Kälte, Stürmen und aufbrechenden Gletscherspalten entsteht beim Lesen noch dazu ein eisiger Schauer, der einem den Rücken runterläuft....

Man fühlt sich beim Lesen selbst als Teilnehmer der Gruppe und wird trotzdem immer wieder von Wendungen überrascht, die man nicht vorausgeahnt hat. Der Schreibstil ist, wie von Andreas Gruber gewohnt, temporeich. Die Charaktere sind sehr detaiiliert beschrieben und facettenreich. Man fiebert mit den Figuren auf den gesamten 370 Seiten mit.
Obwohl ich sonst eigentlich kaum Horror lese, ist auch dieses Werk von Andreas Gruber wieder ein Spitzentitel.

Fazit:
Ein düsterer und spannender Aufenthalt im ewigen Eis. Nicht umsonst ist Andreas Gruber mein Lieblingsautor, der mich immer wieder aufs Neue begeistert. Horror und Mystic kann er hervorragend und überzeugt sogar mich damit, obwohl ich nur sehr wenig in diesem Genre lese. Leseempfehlung!

5 Kommentare:

  1. Hallo Martina,

    vielleicht kommst du ja doch noch auf den Horror-Geschmack. :D Die Horror-Romane von Andreas Gruber sind wirklich exzellent und liegen mir viel mehr als seine Thriller. Mir wäre es ja lieber, wenn er sich darauf spezialisieren würde. XD

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Servus Nicole,
      die beiden Bücher von ihm fand ich super. Was kannst du mir empfehlen?
      LG Martina

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    2. Hallo Martina,

      Empfehlungen finde ich schwierig, weil ich nicht so genau weiß, was du daran besonders mochtest. :D

      Einige Horror-Tipps:

      "Elm Haven" - Dan Simmons
      "Violet" - Scott Thomas
      "Hex" - Thomas Olde Heuvelt

      Liebe Grüße
      Nicole

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  2. Hi Martina!

    Ich fand ja den Judas Schrein auch großartig und ich möchte Das Eulentor auch unbedingt bald lesen! Freut mich dass es dir so gut gefallen hat!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  3. Hey liebe Martina

    Die Horror-Romane von Gruber habe ich auch schon bei Nicole gesehen und es scheint, als hättet ihr da wahre Schätze entdeckt. Ich werde mir das Buch auf jeden Fall einmal ansehen. Vielleicht wäre das ja doch auch etwas für mich ;-)

    Alles Liebe
    Livia

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