-
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
- Verlag: Blanvalet Verlag; Originalausgabe Edition (24. Mai 2021)
- ISBN-10 : 3764506679
- ISBN-13 : 978-3764506674
- Genre: Historischer Roman
- Reihe: ja - Band 5 der Reihe um Mimi Reventlow
![]() |
| Die Bildrechte liegen beim Verlag |
Blanvalet Kurzbeschreibung:
Gerade erst haben sich Mimi Reventlow und ihr langjähriger Geschäftspartner Anton ihre Liebe gestanden. Und dennoch entscheidet sich die Wanderfotografin wie vor vielen Jahren schon einmal gegen den sicheren Hafen der Ehe und bricht stattdessen zu neuen Ufern auf! An der Westküste Amerikas – genauer gesagt in Hollywood – wartet ein spannender Auftrag auf sie. Für einen großen Bildband soll Mimi den derzeit größten weiblichen Stummfilmstar der Vereinigten Staaten fotografieren. Was Mimi nicht weiß: Die berühmte Schauspielerin »Chrystal Kahla« ist niemand anderes als Christel Merkle, das Mädchen, das seit einem kalten Wintertag im Jahr 1911 in Laichingen als spurlos verschwunden gilt ...
Meine Bewertung: * * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Man sollte die Bücher der Reihe nach lesen, weil die Handlung aufeinander aufbaut
Meine
Meinung:
Den Abschlussband der Fotografinnen-Saga um Mimi Reventlow durfte ich vorab lesen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Vielen herzlichen Dank!
Schon nach den ersten Zeilen war ich wieder mitten im Geschehen und freute mich über das Wiedersehen mit Mimi und Anton, die endlich ein Paar sind. Doch der Krieg hat einiges verändert. Anton vernachlässigt zunehmend die Druckerei, denn er kann die
Kriegserlebnisse nicht vergessen. Immer wieder hat er seine verletzten Kameraden
vor Augen und versucht den Amputierten mit
Prothesen zu helfen. Doch er ist kein Fachmann und verzweifelt langsam an seiner Unfähigkeit. Das von ihm immer wieder angesprochene Thema bei Treffen mit Freunden nimmt immer mehr Raum ein und bringt Spannungen mit sich. Da kommt für Mimi ein Angebot eines Filmstudios in Hollywood gerade zur rechten Zeit, um etwas Abstand in die Beziehung zu bringen. Sie soll für einen Bildband den großen Stummfilmstar Chrystal Kahla ablichten. Etwas verwundert, dass jemand in Amerika ihren Namen kennt, nimmt sie das großzügige Angebot des Regisseurs an und reist gleich zu Beginn des fünftes Bandes über den großen Ozean.
Anton ist dadurch irritiert und verletzt. Obwohl sie durch den Krieg solange getrennt und erst dadurch erkannt hatten, dass sie sich mehr bedeuten, will ihn Mimi schon wieder verlassen? Beide ahnen nicht, dass hinter dem berühmten Stummfilmstar Chrystal Kahla Antons Jugendliebe Christel Merkle aus Laichingen steckt, die vor Jahren Deutschland verlassen hat. Nun versteht Mimi auch, warum gerade sie in die Filmstudios eingeladen wurde.....
Wir begleiten Mimi auf ihrer Reise in die USA und erleben mit ihr neue Abenteuer. Von der Westküste und den Filmstudios geht es weiter in den Südwesten und in die Weite der Wüste, die Mimi hilft über ihr Leben nachzudenken.
Mimis Beschäftigung mit der titelgebenden Fotografie habe ich in diesem letzten Buch der Reihe etwas vermisst. Sie arbeitet zwar am Bildband von Chrystal, der jedoch mit der Zeit mehr und mehr zu einer Biografie wird. Der Leser erfährt dadurch wie es Christel nach ihrer Flucht aus Laichingern ergangen ist. Viele Seiten werden mit verschiedenen Themen gefüllt, z. Bsp. habe ich etwas mehr über die damalige Stummfilmzeit erfahren, was ich sehr interessant fand.
Während Anton an einem Scheideweg steht, treffen wir auch wieder auf Alexander, was mich sehr gefreut hat. Nachdem er im Abschluss von Band vier endlich seinen Mentor Mylo verlassen hat, findet er zu sich selbst zurück und aus Paon wird wieder Alexander. In Bad Kreuznach lebt er inkognito und lernt die hübsche Lena kennen, die so wie er aus einer Arbeiterfamilie stammt. Es ist für beide Liebe auf den ersten Blick. Doch auch hier hat die Autorin weitere Überraschungen für den Leser parat.
Die Charaktere sind wieder sehr lebendig beschrieben. Wie gewohnt erzählt Petra Durst-Benning aus verschiedenen Perspektiven, wobei diesmal neben Mimi der Hauptaugenmerk auf Christel und Alexander gelegt wird.
Gelungen fand ich die Verbundenheit der Freunde, die nach all den Jahren noch immer verhanden ist, auch wenn sich ihre Wege getrennt hatten. "Wir alle haben uns nie für den einfachen Weg entschieden, im Gegenteil" meint Alexander bei der Réunion der Freunde in Bad Kreuznach, die noch einige Überraschungen birgt. Ein Aufruf an uns alle, sich um alte Freundschaften zu kümmern!
Und so kommt die Reihe zu einem gelungen Abschluss, der mich wehmütig auf die gelesenen fünf Bücher zurückblicken lässt. Die gemeinsame Reise ist nun zu Ende. Die Saga um Mimi Reventlow wird aber immer einen Platz in meinem Bücherregal und in meinem Herzen haben. Vielen herzlichen Dank Petra Durst-Benning!
Fazit:
Der finale Band der Fotografinnen-Saga hat mich nun mit einem weinenden und lachenden Auge zurückgelassen, denn die Reihe ist zu Ende erzählt. Vom Beginn der Wanderfotografin bis hin zum Ende der Stummfilmzeit durften wir Mimi Reventlow begleiten. Eine wunderbare Reise über fünf Bände geht zu Ende - eine Reise, die ich allen ans Herz legen möchte!
















Hallo Martina,
AntwortenLöschenes klingt schon sehr reizvoll, aber 5 Bände lassen mich zögern. Das mit der Foto- und Filmgeschichte stelle ich mir recht interessant vor.
Liebe Grüße,
Nicole
Die Filmgeschichthe spielt erst im letzten Band eine Rolle. Eigentlich hat jeder band ein vorherrschendes Thema neben der Fotografie, nur in Band 1 ist es die Fotografie selbst.
LöschenAlles Liebe
Martina
Alles klar! Daher habe ich die Reihe nur am Rande verfolgt.
LöschenHallo Martina,
AntwortenLöschenoh, den Abschlussband hätte ich beinah verpasst, wie gut, dass du deine Rezi schon so zeitig postest. Ich hatte den Erstveröffentlichungstermin gar nicht auf dem Schirm.
Die Figuren habe ich immer noch mit ihren Eigenarten im Kopf, das schafft nicht jede Autorin.
LIebe Grüße
Barbara
Das stimmt Barbara! Man hat Mimi, Alexander und Anton total abgespeichert =)
LöschenLiebe Martina
AntwortenLöschenIch habe jetzt nur dein Fazit gelesen, weil ich mich natürlich nicht spoilern möchte, aber du hast mich definitiv überzeugt, bald mit der Reihe zu beginnen. Schliesslich entscheidet der Abschlussband immer sehr deutlich mit, wie man die Reihe in Erinnerung behält.
Alles Liebe an dich
Livia
Ich mochte die Reihe, aber ich habe bemerkt, dass es ähnlich wie bei der Sieben schwestern Reihe unterschiedliche Meinungen zu den Büchern gibt. Mein Lieblingsband war z. Bsp. der vierte...der war aber auch düsterer, weil er viel im 1. Weltkrieg spielt. Ich mochte auch das Thema Druckerei, weil ich selbst mal dort gearbeitet habe. Im 3. band geht es viel um schafe...das mochten einige weniger...ich schon =) Dafür hat mich jetzt beim letzten band ein bisschen gestört, dass es nach Amerika und zur Filmbranche ging. So hat jeder seine Lieblingsbände.
LöschenLiebe Grüße
Martina