- Taschenbuch: 332 Seiten
- Verlag: Red Bug Books (14. Mai 2019)
- ISBN-10: 3946494099
- ISBN-13: 978-3946494096
- Genre: Young Adult, Liebesroman
- Reihe: ja - Band 1 der Playing Reihe
Red Bug Books Kurzbeschreibung:
Nach einer schmerzhaften Trennung will Kate sich ganz auf ihre Bewerbung an der Kunsthochschule konzentrieren. Auf Wohnungssuche landet sie in dem Loft einer Boyband. Vielleicht nicht der beste Ort, um über eine Trennung wegzukommen? Doch die Jungs erweisen sich als freundlich, professionell und hilfreich. Besonders mit dem Bandleader Ansgar verbindet Kate eine Menge. Nicht nur die Liebe zur Kunst, sondern auch ein tieferes Verständnis für Musik.Zu dumm, dass sie bei ihrem Einzug einen Vertrag unterschrieben hat, der eine enge Beziehung zu den Musikern verbietet. Aber Kate war noch nie sehr gut darin, sich an Regeln zu halten
Meine Bewertung: * * * undeinhalb
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine Meinung:
Nun werden alle, die mich kennen, überrascht auf meine neue Buchvorstellung blinzeln...aber ja, ich habe einen Young Adult Roman bzw. eine sogenannte "rockromance" gelesen. Man sollte ja doch ab und zu über den Tellerand schauen, oder? ;)
Schuld daran ist Lovelybooks bzw. der Verlag Red Bug Books und Friedelchen von Friedelchens Bücherstube, die sooo von diesem Buch geschwärmt hat. Und einige von euch wissen auch, dass ich, wenn es um Bücher mit dem Thema Musik geht schon von ganz alleine zugreife. Dass es auch mal eines aus diesem Genre ist, ist allerdings neu.
Und was soll ich sagen...ich habe das Buch nicht schon nach 60 Seiten zur Seite gepfeffert, wie es bei meinem letzten Versuch in diesem Genre fast der Fall war, sondern ich habe es ausgelesen und für ganz gut befunden....auf jeden Fall hat es mich gut unterhalten.
Worum geht es?
Die angehende Kunststudentin Kate hat sich soeben von einer ungesunden Beziehung gelöst. Ihrem Ziel, Kunst zu studieren, bleibt sie trotzdem treu, obwohl ihr Ex ihr ehemaliger Kunstprofessor ist. Doch nun steht sie ohne Wohnung da und muss sich für die Aufnahmeprüfung an der Kunstuni vorbereiten. Da bietet ihr ihre Freundin Mila an, statt ihrem Freund Sören, der bei der Boyband Milkyway spielt, in deren Berliner Loft einzuziehen. Sören möchte die Boygroup verlassen und mit Mila zusammenzuziehen. Doch noch gibt es einige vertragliche Schwierigkeiten und vorallem Ansgar, Sörens Bruder, ist alles andere als begeistert. Hat Mila auch wirklich ihre Ruhe in einem Loft mit noch anderen Typen, die noch dazu von kreischenden Fans verfolgt werden um zu zeichnen? Überraschender Weise klappt es zu Beginn ganz gut und die Jungs unterstützen Kate auf jede Ebene. Doch dann beginnt es zwischen Kate und Ansgar immer mehr zu knistern. Der Mietvertrag, den sie unterschrieben hat, verbietet ihr nicht nur die Privatsphäre der Jungs zu bewahren, sondern untersagt auch jede nähere Beziehung.....
Die Leidenschaft zur Kunst und Musik ist in jeder Zeile spürbar. Besonders die Beschreibung, wie Kate in der Musik aufgeht und welche Gefühle sie in ihr weckt, fand ich sehr gelungen. Doch seit dem Tod ihres Vaters, der als Musiker auf der Bühne stand, hat sich Kate, wie auch ihr Bruder Tim, von der Musik abgewandt bzw. haben beide aufgehört zu singen und Musik zu machen.
Durch den Aufenthalt bei Milkyway spürt Kate den inneren Drang die Musik wieder in ihr Leben zu lassen...und nicht nur das.... Kates innere Zerissenheit zwischen Kunst und Musik ist sehr gut spürbar. Trotzdem hat sie immer einen lockeren Spruch drauf, der ihre wahren Gefühle verbergen.
Milkyway sind auf den ersten Blick eine stereotypische Boyband, doch schon bald bemerkt Kate, dass sich alle immer mehr gegen diese Art Musik und vorallem ihrer Zurschaustellung wehren. Sie sind talentierte Musiker und wollen die Musik spielen, die sie lieben und ursprünglich auch spielen wollten. Der schleimige Manager der Band scheint jedoch nur um seinen eigenen Vorteil bemüht zu sein unddann gibt es auch noch die weibliche Version von Milkyway, die beim selben Mangament unter Vertrag stehen.
Man spürt sofort die Chemie zwischen Kate und Ansgar und was war ich froh, dass nicht wie so oft in diesem Genre üblich, die beiden nach nur wenigen Seiten im Bett gelandet sind.
Tiefgründig ist der Roman nicht wirklich, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Im Gegenteil - ich hatte viel mehr Vorurteile und wollte das Buch vorallem nur wegen dem Thema Musik und Friedelchens begeisterter Rezension lesen! Nun bin ich neugierig geworden, denn der Roman endet mit einem ganz miesen Cliffhanger! Sowas mag ich nicht wirklich, denn ich sehe darin eher eine Verkaufsstrategie des Verlages. Als Leser will man natürlich wissen, wie es weitergeht, nachdem die Geschichte mitten drin aufhört. Für mich ist das leider ein Kriterium für einen halben Stern Abzug.
Schreibstil:
Der Schreibstil von Katrin Bongard ist jugendlich frisch, rasant und lässt sich sehr gut lesen. Die Sätze sind kurz und knackig. Das Rockstar Feeling hat mir gefallen und besonders begeistert bin ich von der atmosphärischen Beschreibung von Musik und welche Gefühle diese erwecken kann.
Erzählt wird in der Ich-Form aus der Sicht von Kate.
Fazit:
"Playing" ist für mich eine positive Überraschung in diesem Genre und ein Roman, den ich mochte und der mit viel Liebe zur Musik punktet. Was ich erwartet habe, habe ich bekommen - sogar noch mehr, als ich von diesem Genre erwartet habe. Jedoch hat mich der richtig fiese Cliffhanger am Ende doch sehr enttäuscht für den es Punkteabzug gibt.
Vielen Dank an Red Bug Books für das Rezensionsexemplar für die Leserunde!
















Bin schon jetzt sehr gespannt nach deiner Rezension. Werde es im Kastelruth Hotel lesen :)
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