Der Tote vom Zentralfriedhof - Beate Maxian


    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag (17. Juni 2014)
    • ISBN-10: 3442480698
    • ISBN-13: 978-3442480692
    • Genre: Krimi 
    • Reihe: ja - 4. Band um Sarah Pauli

Goldmann Kurzbeschreibung:

Nun, da ihre Kolumne über Aberglauben ein voller Erfolg ist, will die junge Journalistin Sarah Pauli eine neue Serie über das mystische Wien starten. Spannende Informationen dazu erhofft sie sich von der Fremdenführerin Erika, die Führungen zu den geheimnisvollen Orten der Stadt veranstaltet. Doch kurz vor ihrem Treffen verschwindet Erika spurlos. Sarah macht sich auf die Suche nach ihr und stößt auf einen aufsehenerregenden Fall: Vor Kurzem wurde der Sarg eines verstorbenen Millionärs vom Wiener Zentralfriedhof gestohlen – ein Ort, an dem noch so manches dunkle Geheimnis begraben liegt ...

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Buch zur Einmal um die Welt Challenge

Buch zur Deutsche Autoren Challenge

Meine Meinung:
Wien, Wien nur du allein ;)....ja, endlich wieder ein Buch, das in meiner Bundeshauptstadt spielt. Bei einer Leserunde mit der Autorin Beate Maxian bei Lovelybooks durfte ich diesen Regionalkrimi mitlesen.
Leider habe ich die ersten Bände der Reihe noch nicht gelesen, denn bei diesen Krimis haben wir eine etwas andere "Ermittlerin": Journalistin Sarah Pauli. Diese ist jung und vorallem sehr neugierig ;) Sie arbeitet beim Wiener Boten und schreibt dort eine Kolumne über Aberglauben. Zurzeit plant sie eine Reihe über das mystische Wien. Da kommt ihr das Interesse der Fremdenführerin Erika Holzmann gerade gelegen, die sogenannte mystische Stadtrundgänge durch Wien anbietet. Die beiden Frauen verabreden sich, doch Erika Holzmann erscheint nicht am vereinbarten Treffpunkt. Die Frau scheint wie vom Erdboden verschluckt und Sarah kommt das sehr ungewöhnlich vor. Als kurze Zeit später der Sarg ihres Onkels aus dem Zentralfriedhof verschwindet, sieht Sarah darin ihre Bestätigung, dass Erika Holzmann nicht freiwillig von der Bildfläche verschwunden ist. Doch die Polizei denkt an keine Entführung und sieht auch keine Zusammenhänge zwischen den beiden Fällen. Nur Erikas Ehemann und Sarah glauben an eine Entführung und beginnen ihrerseits Nachforschungen anzustellen....

Sarah Pauli war mir von Anfang an sympathisch. Ihr Faible für Okkultismus und Mystik, die von ihren Kollegen so gar nicht verstanden wird, erinnerte mich oft an die ratlosen Gesichter meiner Freunde oder Kollegen, wenn ich vom Bloggen erzähle ;) LOL Sarah gerät aber auch durch ihre Neugierde in einige sehr brenzlige Situationen! Der Täter ist ihr einmal ganz nah und ich fieberte beim Lesen richtig mit.
Die Charaktere sind von der Autorin unterschiedlich gut beschrieben. Während Sarah lebhaft und sehr sympathisch rüberkommt, bleiben andere oft ein bisschen blass. Vorallem den Mann von Erika Holzmann fand ich manchmal etwas suspekt und unergründlich. Aber vielleicht wollte die Autorin das auch so, denn er zählt ja automatisch mit zum Kreis der Verdächtigen. Die Polizei bleibt in diesem krimi eher im Hintergrund. Gefallen hat mir, dass einer der Täter sehr abergläubisch war und so auch die mystischen Elemente miteinbezogen wurden. Generell hat die Geschichte mit viel Symbolik zu tun. Man muss keinen Dan Brown lesen und nach Rom oder Paris fahren...man findet auch in Wien genug mystische Plätze und Symbolik!

Cover:
Absolut passend...der Eingang zum Wiener Zentralfriedhof.

Schreibstil:
Flüssig und klar, absolut passend für einen Krimi. Die Geschichte wird in der 3. Person erzählt und der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut. Die Autorin beherrscht den Aufbau und die Konstruktion des Krimis perfekt! Zum Schluss hin wird es irre spannend!

Fazit:
Ein gelungener Krimi mit einem sehr spannenden Finale! Das Buch hat mich auf die anderen Fälle rund um Sarah Pauli neugierig gemacht!



Mein Dank geht auch an lovelybooks und die Autorin Beate Maxian, die die Leserunde so nett begleitet hat!

Die Krimireihe um Sarah Pauli:

1. Tödliches Rendevouz
2. Die Tote vom Naschmarkt
3. Tod hinter dem Stephansdom
4. Der Tote vom Zentralfriedhof

1 Kommentar:

  1. Mhm spielt zwar in Wien und lese gerne heimisches, aber so richtig umhauen tut mich das Buch jetzt nicht!?
    Werde ich wohl von der WuLi streichen...hab's mir irgendwie anders vorgestellt^^
    Liebe Grüße
    Jeanne

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