Das Hexenbuch von Salem - Katherine Howe


    • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
    • Verlag: Page & Turner (24. August 2009)
    • ISBN-10: 3442203562
    • ISBN-13: 978-3442203567
    • Originaltitel: The Physick Book of Deliverance Dane
    • Genre: Roman, Fantasy, Hexen
Amazon Kurzbeschreibung: 
Connie Goodwin ist eine hervorragende Studentin der Harvard Universität und schreibt gerade an ihrer Doktorarbeit über Sitten und Gebräuche im Amerika des 17. Jahrhunderts. Ihr Spezialgebiet sind die Hexenverfolgungen in Salem. Als Connies Mutter Grace sie eines Tages bittet, das halbverfallene Haus der Großmutter in Marblehead, Massachusetts, in Ordnung zu bringen, ist Connie wenig begeistert. Mit gemischten Gefühlen reist sie in das Küstenstädtchen, das nicht weit von Salem entfernt liegt. Immerhin hofft Connie, in den alten Kirchenregistern von Salem etwas über die Hexenprozesse zu finden, und ist froh, dass ihr der gutaussehende Restaurator Sam, den sie in der Kirche antrifft, bei den Recherchen helfen möchte. Kurz darauf entdeckt Connie im verwunschenen Haus der Großmutter ein vergilbtes Pergament, das sie auf die Spur eines alten Buches mit sonderbaren Formeln und Rezepten bringt.....

Meine Bewertung: * * *

Buch zur ABC Challenge

Einmal um die Welt Challenge

Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Bevor die ABC Challenge 2013/14 nun am Ende des Monats zu Ende geht, musste ich noch ein Buch mit dem Buchstaben "X" im Titel lesen. "Das Hexenbuch von salem" lag shcon ewaig auf meinen SuB und nicht einmal die Platzierung auf mein Nachttischkästchen half, dass ich es endlich las! Doch  mit der ABC Challenge war jetzt endlich der richtige Zeitpunkt gekommen, denn damals musste ich das Buch unbedingt haben!
Ich liebe nämlich Hexengeschichten! Wer gute Buchtipps mit dem Thema Hexen für mich hat: Nrr her damit!!!

Die Geschichte wird in zwei verschiedene Zeitebenen erzählt. Der kleinere Teil des Romans spielt Ende des 17. Jahrhunderts, sowie zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Die Gegenwart (hier im Jahre 1991) nimmt allerdings den größten Teil des Buches ein.
Connie Goodwin, die in Harvard die Geschichte Neuenglands im 17. Jahrhunderts studiert, schreibt gerade an ihrer Doktorarbeit. Ihr Doktorvater möchte für seine Spitzenschülerin ein ganz besonderes Thema, das ihr den Weg auf der Karriereleiter ebnen und nebenher auch seiner Karriere etwas nachhelfen soll. Ein glücklicher Umstand führt sie zum Haus ihrer Großmutter Sophia in Marblehead/Massachusetts. Ihre Mutter, ewiger Hippie, will das Häuschen loswerden und beauftragt Connie es auszuräumen und zu verkaufen. Das ist allerdings eine viel größere Aufgabe, als Connie und ihre Mutter denken, denn das ganze Grundstück ist total verwahrlost, der Garten verwachsen und das Haus kurz vorm Verfallen. 

Beim Aufräumen findet Connie in einer Bibel einen alten Schlüssel und ein Baltt Papier, auf dem die Worte "Deliverance Dane" stehen. Connies Neugier ist geweckt, besonders nachdem sie herausfindet, dass die zwei Worte der Name einer Frau aus dem 17. Jahrhundert gehörte, die anscheinend bei den Hexenprozessen von Salem verurteilt wurde. Connie beginnt zu recherieren und findet immer mehr Fragen als Antworten....

Was ist mit ihr genau passiert und warum scheint ihr Name in den alten Papieren der großen Hexenverfolgung von Salem nicht auf? Und was macht das Stück Papier mit ihren Namen im Haus von Connie's Großmutter? Und wo ist das mysteriöse Rezepturenbuch, welches sich im Nachlass von Deliverance Dane befand ?
Auf ihrer Suche lernt Connie den smarten Studenten und Restaurator Sam kennen, der ihr mit seinem Wissen über die Stadt hilfreich zur Seite steht.
Die Geschichte wechselt laufend zwischen Connies gegenwärtigen Recherchen und den vergangenen Ereignissen des 17. Jahrhunderts. So ist der Leser die meiste Zeit Connie eine Nase voraus. Und den Bösewicht erkannte ich auch schcn nach der Hälfte der Lektüre...

Überhaupt fand ich Connie etwas naiv und langsam von Begriff, was doch etwas seltsam wirkt für eine herausragende Harvard Doktorandin. Der Inhalt klingt auch so vielversprechend...leider war das Buch nicht ganz so toll, wie ich mir dachte. Es zieht sich teilweise sehr und die Spannung fehlt an manchen Stellen. Der Leser weiß meistens mehr als unsere Hauptprotagonistin und der Teil aus der Vergangenheit ist etwas zu kurz geraten. Die Personen bleiben etwas zu blass und ich hätte mir mehr Hintergrundinformationen zu Connies Vorfahren gewünscht. Dafür ist die Geschichte in der Gegenwart fast zu lang.

Die historischen Fakten und die Geschichte der Hexenverfolgung und aus dem Leben einer heilenden Frau werden allerdings sehr gut erzählt. Katherine Howe hat fantastisch recheriert und erklärt uns im Nachwort, welche Begebenheiten sich tatsächlich abgespielt habenund wie grausam diese Zeit tatsächlich war.

Fazit:
Eine hervorragend recherierte Geschichte um die Hexenverfolgung in Salem. Leider etwas zu lang geraten und mit fehlenden Spannungsbogen (erst zum Schluss wird es richtig spannend und mystisch). Die Idee ist toll, die Umsetzung nur halb so gut.

3 Kommentare:

  1. Danke für deine ausführliche Rezi. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieses Buch in mein Beuteschema passt, und dein Bericht hat mir Lust gemacht, es zu lesen.
    Liebe Grüße
    Susanne

    AntwortenLöschen
  2. Huhu Martina,
    eine wirklich sehr gelungene Rezi, die mich nun das Buch aus den Tiefen meines SuBs etwas nach vorne rücken lässt ;)
    Liebe Grüße
    Steffi

    AntwortenLöschen
  3. Huhu,

    sehr schöne, ausführliche Rezi.
    ich hab das Buch vor Jahren mal gelesen und fand es richtig spannend und die Charaktere sehr sympathisch. Aber da haben wir ja zum Glück alle einen etwas anderen Geschmackt ;)

    LG Caro

    AntwortenLöschen

Mit Nutzung der Kommentarfunktion akzeptierst du die Speicherung deiner Daten. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung dieses Blogs.

 

Martinas Buchwelten Copyright © 2012 Design by Antonia Sundrani Vinte e poucos