Es wird Tote geben - Georg Haderer


    • Gebundene Ausgabe: 328 Seiten
    • Verlag: Haymon Verlag; Auflage: 1 (1. August 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3709970490
    • ISBN-13: 978-3709970492
    • Genre: Krimi

Amazon Kurzbeschreibung:
Kann Major Schäfer endlich seinen Frieden finden? Die Voraussetzungen sind gut: Aufs Land versetzt macht er Dienst nach Vorschrift und genießt laue Sommerabende am Lagerfeuer. Gestört wird die Ruhe nur durch ein deutsches Filmteam, das in Schäfers idyllischem Revier eine Krimiserie drehen will. Kurz darauf kommt eine Schülerin unter rätselhaften Umständen zu Tode. Und schon spielt Schäfer die Hauptrolle in einem bösen Fall, zu dessen Aufklärung ihm ausgerechnet ein Drehbuchautor mit ausufernder Fantasie verhelfen will.


Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Thriller- und Krimicover Challenge

Buch zur Deutschsprachigen Autoren Challenge 2013

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch aus der Bücherei nur wegen der Thriller- und Krimi Cover Challenge mitgenommen habe. Obwohl mir als Österreicherin natürlich der Name Georg Haderer geläufig ist, habe ich bis jetzt noch kein Buch von ihm gelesen. Und anfangs tat ich mir auch ein bisschen schwer mit seinem Schreibstil. Ich kam einfach nicht voran, obwohl der Krimi nur 328 Seiten hat! Natürlich fehlten mir auch alle Hintergründe zu den vorangehenden Bänden und das muss ich in meiner Bewertung natürlich mitbedenken. Mitten in einer Reihe anzufangen ist nicht gerade sehr sinnvoll, auch wenn jedes Buch für sich abgeschlossen ist.
So lernte ich anfangs den Polizisten Johannes Schäfer kennen, der ehemaliger Gruppenleiter bei der Mordkommission in Wien war und nun als Postenkommandanten in der Provinz eine ruhige Kugel schieben kann. Spaziergänge im Wald, baden im See und ein Gläschen Wein im Garten...so lässt es sich leben. Eine Katze und ein Rabe sind anfangs seine einzigen Freunde und so langsam verfällt Schäfer in Depressionen. Doch nach dem Selbstmord eines 17-jähriges Mädchen unter Drogen und einem ähnlichen Vorfall in einer anderen Gemeinde ist seine Spürnase geweckt. Als dann auch noch anonyme Hinweise per E-Mail eintrudeln, sind alle davon überzeugt, dass es hier um Mord geht. Schnell ist auch ein Verdächtiger gefunden, doch auch das deutsche Filmteam, welches in der Nähe einen Krimi dreht, ist verdächtig. Aber auch ein bereits in der Vergangenheit  zurückliegende Fall bereitet Schäfer Kopfschmerzen und bald sehnt er sich nach Ruhe....doch da wird auch schon der nächste Teenager tot aufgefunden.

Was sich hier spannend anhört ist in Wahrheit auch schon fast der gesamte Inhalt. Der Roman lebt vom Wortwitz, von der zynischen Art und Wortwahl seines Autoren und besonders vom Hauptptotagonisten Schäfer, der ein ganz besonderer Kauz ist. Seine unkonventionelle und ruppige Art findet nicht überall Gefallen. Außerdem eilte ihm sein Ruf als genialer Ermittler voraus und so ist er im Dorf ein bunter Hund. Jeder kennt ihn und so ist ein Ermitteln "Undercover" unmöglich. Deshalb hofft er auf die Hilfe des Drehbuchautors Sander und spannt den Deutschen vom Filmteam gleich als verdeckten Ermittler ein.


Cover:
Das Titelbild passt zu einem der Mordfälle im Buch.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr eigenwillig, aber voller schwarzen Humor. Die gelungenen Anspielungen auf die österreichische Kultur und Politik liesen mich immer wieder schmunzeln und nicken. Auch die Beschreibung der Kunststücke des Raben und der Katze....was für eine Idee!

Fazit:
Ich empfehle bei Band 1 anzufangen (nicht so wie ich mittendrin), damit man die ganze Geschichte rund um Schäfer vom Anfang an mitverfolgen kann, denn der Krimi lebt vorallem von seinem Hauptprotagonisten. Spannung war mir als hauptsächlich Thrillerleser zu wenig dabei, der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber sehr humorvoll.

2 Kommentare:

  1. Hallo Martina,

    ich habe Band 2 und 3 gelesen (und rezensiert), aber mit Major Schäfer bin ich auch nicht richtig warm geworden.

    Liebe Grüße
    Sabine

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  2. Hallo Martina!
    Von Hader las ich noch nichts. Das wird aber demnächst der Fall sein.
    Ich habe mir angewöhnt, die Bücher eines Autors der Reihe nach zu lesen. Es ist sinnvoll, da oft genug ein roter Faden durch alle Bände führt. Das Internet ist hilfreich dabei, die Reihenfolge zu ermitteln.
    Momentan sind mir Thriller zu heftig. Jetzt lese ich gerne "sanfte" Krimis wie die von Ann Granger, Pierre Emme, usw. Die Thriller-Zeit kommt im Winter wieder.
    Lieben Gruß
    Lemmie

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