Sommer offline - Stephanie Kate Strohm


    • Taschenbuch: 304 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (11. März 2013)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3453534239
    • ISBN-13: 978-3453534230
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
    • Originaltitel: Pilgrims don't wear pink
    • Genre: Jugendbuch


Amazon Kurzbeschreibung: 
Libby als geschichtsbegeistert zu bezeichnen wäre eine Untertreibung: Die 16-Jährige hat schon immer davon geträumt, in einer vergangenen Zeit zu leben, in der die Frauen umwerfende Kleider trugen und sich von Gentlemen formvollendet umwerben ließen. Als sie die Chance erhält, die Ferien in Maines ältestem History Camp zu verbringen, ahnt Libby freilich nicht, dass man dort weder das Handy noch Schminkutensilien benutzen darf. Und das ist noch die harmloseste Überraschung, die sie erwartet. Ein unvergesslicher Sommer bricht an, in dessen Verlauf Libby eine Menge über Jungs, vermeintliche Geister und darüber lernt, dass Jane Austen wahrscheinlich auch überschätzt wird

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Sommer Challenge

Meine Meinung:
Dieses nette und unterhaltsame Buch kam erst vor kurzem in meinen Einkaufskorb, als ich bei Thalia zuerst denKlappentext und dann die ersten Seiten las. Außerdem passte es hervorragend zur Sommerchallenge, wo mir - unter anderen - noch ein Jugendbuch fehlt. Da mich die ersten Seiten schon richtig laut lachen ließen, wurde es gekauft und ziemlich schnell gelesen.
Nach dem zuklappen des Buches bin ich nun etwas zwiegespalten. Einerseits hat mich der Jugendroman ganz gut unterhalten, auch wenn er eigentlich für eine Altersgruppe geschrieben wurde, die ich schon sehr, sehr lange hinter mir gelassen habe.....hüstel.....
Außerdem strotzte die Geschichte nur so voller Klischees und bereits zu Beginn wusste ich, wie das Meiste ablaufen wird...und ich hatte vollkommen recht. Dennoch unterhielt mich der Roman teilweise wirklich gut.
Libby, unsere Hauptprotagonistin, war mir anfangs nicht gleich sympathisch. Obwohl immer wieder betont wurde, wie viel sie sich eigentlich aus Geschichte macht und sich total auf die Zeit im History Camp in Maine  freut, waren die ersten Kapitel voll von diversen Markennamen, Schauspielern, Top Locations und Geplapper über die neuersten Modetrends mit dem allerbesten schwulen Freund.
Als Libby dann auch noch im Camp ankommt, wird sie von einer ihrer Zimmergenossinnen genau als das eingestuft, was sie darstellt: ein naives blondes Modepüppchen, die beim Anblick einiger Jungs im Camp, den sogannten Truppies, zu sabbern beginnt. Ganz besonders hat es ihr der gutaussehende Cam angetan....

Als plötzlich die Rede von einem Geist aufkommt, der in Hafennähe herumspuken soll, wird Libby dazu verdonnert mit dem Jungreporter Garrett auf dem Schiff Wache zu halten bzw. sucht dieser Stoff für seine Artikel. Einerseits is Libby froh ihrer Zimmergenossing Ashling zu entkommen, doch auch der Nerd von Reporter ist ihr anfangs mehr als unsympathisch.
So verbringt sie den Tag in Kleidern aus dem 18. Jahrhundert, unterhält kleine Mädchen  im Camp von „anno dazumal" mit sticken und backen, geht abends auf Geisterjagd und flirtet mit Cam.
Mehr will ich hier nicht verraten, obwohl vieles bereits offensichtlich ist.
Was mich noch etwas gestört hat ist, dass Libby mit ihren 16 Jahren so toll backen kann, dass sogar eine Kochzeitschrift ihren Apfelkuchen mit Streuseln veröffentlichen will. Sticken ist auch kein Problem und alles andere kann sie auch aus dem Eff-eff....da muss ich mich mit meinen Vierzig fast schämen....

Trotzdem fand ich die Geschichte ganz witzig und ein paar kleine Überraschungen hatte es auch für mich noch parat. Für die Zielgruppe sicher ein sehr nettes und unterhaltsames Buch.

Cover:
Das deutsche Cover finde ich absolut ungeeignet!  Es schließt viel eher auf einen Frauen-, als auf einen Jugendroman und hat absolut gar nichts mit der Geschichte zu tun!
Da finde ich das englische und amerikanische Cover viel besser. Und wieder ist auch der englische Titel vom amerikanischen zum englischen Buch abgeändert worden, was ich nicht nachvollziehen kann.


Schreibstil:
Leicht, einfach und jugendlich.
Die Charaktere fand ich teilweise etwas zu überzeichnet...allen voran der schwule Dev. Spannungsbogen gab es in der Geschichte nicht wirklich, aber es soll ja auch ein Roman der unterhält sein und kein Krimi ;)

Fazit:
Nett und unterhaltsam, nicht mehr und nicht weniger. Teilweise sehr amerikanisch. Für die Zielgruppe sicher interessanter als für Erwachsene, trotzdem ganz witzig und bezaubernd.


2 Kommentare:

  1. Klingt echt sehr witzig ;)
    Schau ich mir mal näher an :D

    Liebe Grüße

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  2. Eine sehr schöne Rezi, die wirklich neugierig macht .. ich hab nicht so viel Probleme, wenn so viele Klischees bedient werden .. es sind dann halt keine Bücher, die sich für ewig in mein Gehirn brennen, aber unterhalten tun sie mich meist trotzdem.
    Mir gefallen die anderen beiden Cover übrigens auch besser!

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