Schwedischer Originaltitel: Kommer aldrig mer igen
Amazon Kurzbeschreibung:
Auf dem Heimweg von der Arbeit wird Ylva entführt. Man verfrachtet sie
in einen schalldicht isolierten Keller und demütigt sie. Ylva kennt ihre
Entführer, ein lang zurückliegendes Ereignis, das Ylva eigentlich für
immer vergessen wollte, verbindet sie mit den Tätern. Der Keller, in dem
Ylva gefangen gehalten wird, liegt nur wenige Meter von ihrem Zuhause
entfernt. Über einen Bildschirm, den ihre Entführer in dem Kellerverlies
angebracht haben, kann sie verfolgen, was dort vor sich geht. Sie sieht
ihren Mann Mike, wie er das Haus verlässt. Oder ihre achtjährige
Tochter Sanna, wie sie im Garten spielt. Wie gern wäre sie bei ihnen!
Aber Ylva kann sich nicht bemerkbar machen. Verzweifelt trommelt sie an
die Tür, an die Wände, auf den Boden und schreit sich die Seele aus dem
Leib. Doch das ist erst der Anfang ihrer Pein.
Meine Bewertung: * * *
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine Meinung:
Wieder ein neues Skandinavischer Autor...für mich jedenfalls. Manche liebe ich, manche mag ich gar nicht lesen....hier bin ich mir noch unschlüssig, ob ich Hans Koppel's nächsten Thriller lesen werde, aber das "ja" überwiegt noch.
Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und anfangs war ich ziemlich verwirrt, denn die ersten Kapitel handeln alle von verschiedenen Personen und ich hatte bald den Überblick verloren. Doch langsam dämmert dem Leser warum alle diese Personen aufgelistet werden,
Hauptperson im Buch ist allerdings Ylva, ihre Familie und zwei ehemalige Schulkollegen.
Ylva wird auf dem Heimweg entführt. Das konnte ich schon am Klappentext lesen und so erwartete ich mir einiges an Spannung. Doch Ylva steigt einfach ins Auto alter Bekannter, die in die gleiche Straße gezogen sind. Sie wird fortan als Gefangene in einem Keller gehalten und kann
perfiderweise auf einem Monitor mitansehen, wie ihre Familie weiterlebt und mit der neuen
Situation umgeht. Dass die Beiden mit voller Absicht dort eingezogen sind, erfährt auch der Leser bereits in den ersten Kapiteln: den Grund, warum Sie sich an Ylva rächen wollen, allerdings erst zum Schluss.
Ylva selbst wird nicht wirklich sympathisch beschrieben, so dass es mir auch etwas schwer fiel, mich in die Hauptprotagonistin einzufühlen. Als sie sich dann bei ihrem Entführer auch immer mehr anbiedert und das
perfide Spiel ihres Vergewaltigers mitspielt, hat sie sämtliche
Sympathiepunkte verspielt. Auch ihr Mann konnte bei mir nicht wirklich punkten. Durch seine eherhilflose Art war er mir nicht wirklich sympathisch und ein richtiges "Weichei".
Auch die beiden Kommissare, die den Fall leiten, werden als Volltrottel dargestellt, die nicht einmal nach einen Hinweis versuchen zu ermitteln. Keine überzeugende Darstellung der Polizei und für mich etwas unglaubhaft. Warum der Autor die beiden überhaupt eingebaut hat, ist mir ein Rätsel.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig, einfach und etwas oberflächlich. Ich konnte keine richtige Beziehung zu den Hauptpersonen aufbauen. Die Grundidee des Romans allerdings gut. Man liest zwar immer wieder Geschichten zu diesem Thema und leider hat die Realität oft viel Grausamere parat, aber von der Idee her wäre noch viel möglich gewesen.
Fazit: Für einen Debütroman ganz nett, aber ein richtiger Thriller war das für mich nicht. Außerdem fehlte es mir an Hintergründen und Sympathie zu den Hauptpersonen der Geschichte. Das Buch kann man lesen, aber man hat auch nicht wirklch etwas versäumt, wenn man es nciht liest.
















Oje, der Klappentext hört sich richtig gut an. Aber Deine Rezi lässt doch auch etwas zurückschrecken.
AntwortenLöschenMomentan hab ich aber genug Bücher, die alle erst gelesen werden wollen - so komm ich dann sicher nicht in Versuchung.
lg Sandra
Hallo Martina,
AntwortenLöschenheute habe ich nun dieses Buch bekommen und bin schon ganz hibbelig darauf,es zu lesen.Aber erst muss ich noch den Augensammler von Sebastian Fitzek zu Ende lesen.
Dein Bücherblog ist eigentlich überhaupt nicht gut für mich,denn ich finde hier immer wieder einen neuen
Lesestoff.*grins*
Liebe Grüße
Angela