Englischer Originaltitel: The Far Cry
Amazon Kurzbeschreibung:
Ein Mann, seine Tochter und eine Reise nach Indien Als die vierzehnjährige Teresa in der ausklingenden Kolonialzeit nach Assam reist, um ihre Halbschwester Ruth zu besuchen, bricht das farbenprächtige Indien mit der Macht einer Explosion über sie herein. Doch Teresa begegnet nicht nur einer neuen Welt, sondern auch der Blick auf ihre Familie wird sich für immer verändern
Meine Bewertung: * *
Buch zur Challenge "Die lesende Minderheit"
Buch zur Weltenbummler Challenge
Meine Meinung:
Dieses Buch befindet sich schon sehr lange auf meinen SuB und das hatte wohl seinen Grund, denn so eine langatmige Geschichte über ein fremdes Land, habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Sehr viel erzählt wird auch nicht über Indien, außer über die Überheblichkeit, die die Englänger gegenüber den Indern zeigen, sowie die "Verschlagenheit" der Einheimischen. Alleine diese Aufteilung in schwarz und weiß hat mich sehr verärgert.
Warm wurde ich weder mit dem herzlosen Vater, der hier nur Mr. Digby genannt wird, noch mit seiner Tochter Teresa.
Die 14-Jährige, die im Buch mit einer Kälte und einer Menschenkenntnis einer alten Frau beschrieben wird, konnte mich nicht wirklich berühren. Sie blieb mir während der ganzen Geschichte eine Fremde,
obwohl sie als Kind von einem Tag auf den anderen aus ihren behüteten Leben gerissen wird und vom Vater nach Indien gebracht wird.
Der Vater, Mr. Digby, ein Mann, der starke Frauen nicht leiden kann und vor seiner zweiten Ehefrau flüchtet (warum erfährt man eigentlich nicht wirklich), nimmt Teresa einfach aus der Schule und mit auf das Schiff nach Indien. Während der Überfahrt kümmert er sich kaum um seine Tochter und schließt lieber Geschäfte ab. Andererseits freut er sich auf seine erstgeborene Tochter aus erster Ehe, Ruth, die einen Teeplantagenbesitzer geheiratet hat und mit ihm nach Assam ausgewandert ist.
Bis die beiden in Indien ankommen hat man fast das halbe Buch gelesen! Danach geht es von Bombay (heutiges Mumbai) weiter über Kalkutta nach Assam. Nach einer langen und erschwerlichen Reise sind die Beiden endlich angekommen und werden von Edwin, Ruth's Mann, abgeholt.
In Ruth, findet Teresa auch keine Freundin, doch Edwin bemerkt ihr Interesse an Land und Leute und zeigt ihr die Gegend. Seine Ehe mit Ruth steht vor dem Aus, denn Teresa's Schwester versinkt in Selbstmitleid und Heimweh und lebt nur von ihrem wunderschönen Aussehen. Teresa durchschaut dies mit einem Blick, während der Vater seine Tochter weiter anhimmelt.
Mit Richard, dem jungen Assistenten von Edwin, fährt Teresa etwas in der Gegend herum und nun erfährt endlich auch der Leser etwas über Sitten, Feste und Bräuche. Freunde findet sie aber auch hier nicht wirklich, aber mit Edwin versteht sie sich gut und eine Zugbekannstschaft mit einer eher unkonventionellen englischen Dame, die sie in Kalkutta wieder trifft, hält bis zum Ende des Buches.
Den ganzen Inhalt will ich nicht verraten, jedoch dass mir der Prolog des Buches am Besten gefallen hat. Dort schreibt die Autorin nachträglich (das Buch wurde 2001 wiederveröffentlicht) wie sie selbst am Ende des zweiten Weltkrieges nach Indien ging und später auf die Idee kam dieses Buch zu schreiben.
Fazit: Für mich eindeutig zu wenig Inhalt über Indien, die Protagonisten strotzen alle voller Gefühlskälte, der Inhalt hat mich nicht gefesselt...nur einmal im Verlaufe der Geschichte gibt es eine fast dramatische Wandlung, die auch Teresa's Leben ändert. Schade um die Zeit!
obwohl sie als Kind von einem Tag auf den anderen aus ihren behüteten Leben gerissen wird und vom Vater nach Indien gebracht wird.
Der Vater, Mr. Digby, ein Mann, der starke Frauen nicht leiden kann und vor seiner zweiten Ehefrau flüchtet (warum erfährt man eigentlich nicht wirklich), nimmt Teresa einfach aus der Schule und mit auf das Schiff nach Indien. Während der Überfahrt kümmert er sich kaum um seine Tochter und schließt lieber Geschäfte ab. Andererseits freut er sich auf seine erstgeborene Tochter aus erster Ehe, Ruth, die einen Teeplantagenbesitzer geheiratet hat und mit ihm nach Assam ausgewandert ist.
Bis die beiden in Indien ankommen hat man fast das halbe Buch gelesen! Danach geht es von Bombay (heutiges Mumbai) weiter über Kalkutta nach Assam. Nach einer langen und erschwerlichen Reise sind die Beiden endlich angekommen und werden von Edwin, Ruth's Mann, abgeholt.
In Ruth, findet Teresa auch keine Freundin, doch Edwin bemerkt ihr Interesse an Land und Leute und zeigt ihr die Gegend. Seine Ehe mit Ruth steht vor dem Aus, denn Teresa's Schwester versinkt in Selbstmitleid und Heimweh und lebt nur von ihrem wunderschönen Aussehen. Teresa durchschaut dies mit einem Blick, während der Vater seine Tochter weiter anhimmelt.
Mit Richard, dem jungen Assistenten von Edwin, fährt Teresa etwas in der Gegend herum und nun erfährt endlich auch der Leser etwas über Sitten, Feste und Bräuche. Freunde findet sie aber auch hier nicht wirklich, aber mit Edwin versteht sie sich gut und eine Zugbekannstschaft mit einer eher unkonventionellen englischen Dame, die sie in Kalkutta wieder trifft, hält bis zum Ende des Buches.
Den ganzen Inhalt will ich nicht verraten, jedoch dass mir der Prolog des Buches am Besten gefallen hat. Dort schreibt die Autorin nachträglich (das Buch wurde 2001 wiederveröffentlicht) wie sie selbst am Ende des zweiten Weltkrieges nach Indien ging und später auf die Idee kam dieses Buch zu schreiben.
Fazit: Für mich eindeutig zu wenig Inhalt über Indien, die Protagonisten strotzen alle voller Gefühlskälte, der Inhalt hat mich nicht gefesselt...nur einmal im Verlaufe der Geschichte gibt es eine fast dramatische Wandlung, die auch Teresa's Leben ändert. Schade um die Zeit!

















Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Mit Nutzung der Kommentarfunktion akzeptierst du die Speicherung deiner Daten. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung dieses Blogs.