Hallo meine Bücherwürmer!
Ich bin euch noch immer die Post zur Lesung von Herbert Dutzler in meiner Bücherei schuldig.
Ich lese schon sehr lange die Regionalkrimis des Autoren, die mit der Zeit immer dicker und spannender, aber auch gesellschaftskritischer werden und trotzdem immer einen Hauch Humor beinhalten. Nicht zu viel, denn diese Art Regionalkrimis lese ich eigentlich nicht mehr.
Begeistert hat mich der Autor allerdings mit seinen Thrillern, die er leider zur Zeit kaum mehr schreibt und mit der Reihe um den jungen Sigi, der ein bisschen an Herbert Dutzlers eigene Kinder- und Jugendzeit erinnert. Einfach großartige Bücher!
Wie ihr rechts sehen könnt, gab es auch ein tolles Buffet.
Der Autor hat aus beiden Büchern kurz gelesen und zwar aus "Letztes Zuckerl", den 11. Band seiner Franz Gasperlmaier Reihe und aus dem 3. Band seiner Reihe um den Sigi. Dabei hat er auch erzählt, dass er noch immer am richtigen Altausser Dialekt feilt, der sich - obwohl er aus der Gegend stammt - sich von seinem eigenen doch unterscheidet.
Auch sind manche Ähnlichkeiten zu seiner Kinder- und Jugendzeit in den Büchern um den Sigi nicht abzustreiten.
___________________________________________________
Full House bei den Gasperlmaiers! Die bereits erwachsenen Kinder kehren mit ihren Familien zurück ins elterliche Nest und auch außerhalb des Gasperlmaier-Hauses geht es rund: Zuerst geschieht ein Unfall mit Todesfolge, dann gräbt ein Hund nicht etwa ein Stöckchen, sondern eine Leiche aus dem Schnee. Dass es Franz Gasperlmaier bei seinen Ermittlungen mit Männern zu tun bekommt, die sich mit Frauenhass brüsten, jemand um jeden Preis Altausseer Immobilien ergattern will und ein Hauch von Marihuanaduft in der Luft liegt, lässt seinen Vorsatz, es ruhiger anzugehen, gehörig wackeln.
Siegfried ist 13 – ein Alter, in dem Abenteuerromane und das Spielen draußen auf den Feldern in den Hintergrund rücken, etwas anderes dafür immer interessanter wird: Mädchen. Was zuerst lästiges Geschnatter war, hört sich plötzlich an wie engelsgleicher Gesang. Außerdem locken der erste Schluck Alkohol, der erste Zug an der Zigarette – die Kindheit ist vorbei, die Ära der Pubertät ist eingeläutet! Doch eigentlich hat er fürs Verliebtsein gar keine Zeit: In der Frühstückspension seiner Tante taucht Sigi in die alltäglichen (und ihm sehr fernen) Probleme der Erwachsenen ein. Ein Ausflug nach Wien lässt das Landleben daheim nahezu beschaulich wirken. Zuhause trüben Streitereien der Eltern die Stimmung, denn der Papa kann die mühsam erarbeitete Unabhängigkeit seiner Frau nur schwer akzeptieren. Nachrichten darüber, was sich in den 70ern in der Welt tut, haben auch auf die Jugend in Österreich Wirkung: Parolen für Frieden und gegen den Vietnamkrieg zieren die Wände von Siegfrieds Schule, Beatles-Frisuren sind todschick und Flower-Power wird groß!
______________________________________________________________
Natürlich habe ich mir auch den dritten Sigi-Band signieren lassen und ein Foto mit dem Autor zusammen gab es ebenfalls.




















Liebe Martina,
AntwortenLöschenwas für ein schöner Bericht. Von Dutzler habe ich eine weihnachtliche Krimigeschichte gelesen, die mir richtig gut gefallen hat.
Übrigens merkt man, dass du die Bücher des Autors sehr schätzt. Auf dem Foto strahlt ihr beide um die Wette und ich finde, Herbert sieht wirklich sehr sympathisch aus. Und die belegten Brote sehen auch verführerisch aus. *lach
Jetzt bekomme ich Hunger! Gibt bald Abendessen!
Liebe Grüße
Barbara