Der tanzende Berg - Elisabeth R. Hager

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
    • Verlag: ‎ Klett-Cotta; 1. Auflage 2022 (20. August 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3608984887
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3608984880
    • Genre: Gegenwartsliteratur



KlettCotta Kurzbeschreibung:
Zwölf Stunden hat Marie Scheringer Zeit, den Schoßhund einer reichen Hotelierstochter auszustopfen. Das ist kaum zu schaffen, doch der Auftrag ist lukrativ und wenn man sonst nur Wolpertinger präpariert, weil die Jäger im Ort eine junge Frau nicht ernst nehmen, ist man dankbar für jede Herausforderung. Immerhin steht Tante Hella ihr mit allerlei pragmatischen Haushaltstipps zur Seite. Doch während Marie das Fell des Hundes abbalgt, suchen sie die Erinnerungen an ihre große Liebe Youni heim, der sechs Wochen zuvor ums Leben kam. Als dann auch eine ehemalige Dorfbewohnerin auftaucht, die einiges über Youni zu erzählen weiß, ist endgültig klar, dass der Tag ungewöhnlich enden wird. Und tatsächlich: Während der nächsten Stunden wird nicht nur ein Tierkörper geöffnet und mit neuem Leben gefüllt, auch die verkrusteten Strukturen im Dorf brechen auf - bis schließlich sogar die Berge in Bewegung geraten. 

Meine Bewertung: * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Vor zwei Jahren habe ich Elisabeth R. Hagers Roman "Fünf Tage im Mai" gelesen, den ich wirklich großartig fand und dem ich 5 Sterne gegeben habe. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass es wieder etwas Neues von der Tiroler Autorin gibt. Leider konnte mich jedoch "Der tanzende Berg" so gar nicht abholen....

Marie ist eine Außenseiterin und hat Tirol verlassen, um in Wien zu studieren. Nach dem Tod ihres Onkels kehrt sie zurück in ihre Heimat, wo sie bei ihrem Onkel Franz und ihrer Tante Hella, nach dem frühen Unfalltod ihrer Eltern, aufgewachsen ist. Schon als Kind hat sie ihm beim Präparieren zugeschaut und das Handwerk mitgelernt. Franz Sche­ringer war die unum­strittene Koryphäe, wenn es um das effekt­volle Aus­stopfen erlegter Wildtiere ging. Als Marie nun seine Arbeit übernimmt, wird sie eher belächelt und als "Bloody Mary" verspottet. Als Frau will sie die Geschäfte ihres Onkels weiterführen? Weder die Einheimischen, noch die Jägerschaft bringen Verständ­nis auf für eine allein­stehende Frau, die mit Einge­weiden hantiert und Tiere aus­stopft. Ab und zu finden Touristen Gefallen an den Produkten und erwerben einen Wolper­tinger. So läuft das Geschäft eher schlecht als recht, bis Marie den Auftrag bekommt das jüngst verstorbene Chihuahua Hündchen der reichen Hotelierstochter des Nachbarortes auszustopfen und beim großen Geburtstagsfest zu präsentieren. Zeitlich ist der Auftrag kaum zu schaffen, aber das Geld wird dringend benötigt. Also macht sich Marie an ihr Werk...
Dabei kommen Erinnerungen an ihren Freund Youni hoch, der als Kind aus Ex-Jugoslawien ins Dorf kam und vor sechs Monaten bei einer Explosion getötet wurde. Youni dealte mit Drogen und seine Kiste voll Marihuana steht noch immer bei Marie. Grund für die Alteingesessenen, ihn zu verurteilen und jede Menge schlechte Eigenschaften anzudichten. Niemanden interessierte es, wer er wirklich war. Dann bekommt Marie unerwartet Besuch von Ursula, genannt "Butz", ebenfalls eine Außenseiterin in der Heimatgemeinde, die ihr einiges über Youni zu erzählen hat...

Die Handlung des Romans spielt exakt 12 Stunden, in denen Marie den unmöglichen Auftrag übernimmt, den Chihuahua der Hotelierstochter bis Mitternacht auszustopfen. Mit der Übergabeszene des Hündchens in Kapitel eins steigen wir als Leser mit einem großen Knall in den Roman ein. Danach geht es wie in einem Countdown zurück von Kapitel zehn bis zum Ende, wo wir wieder am Anfang ankommen. Dies hat die Autorin wirklich großartig gemacht!
Nach dem Einstieg war ich sehr neugierig, was passieren musste, dass es zu diesem Vorfall im ersten Kapitel kam. Voller Enthusiasmus las ich weiter, doch der Roman wurde immer zäher und zäher. Skurille Figuren und ein sehr kurioser Plot machten mir das Lesen schwer. Die großartige Gesellschaftskritik hat mir hingegen sehr gefallen. Es scheint nicht nur Marie aus dem Roman, sondern auch die Autorin ein Hass-Liebe zu ihrer Heimat Tirol zu empfinden. Elisabeth R. Hager thematisiert auch diesmal die eher dunklen Seiten des dörflichen Lebens. Dabei ist mir so einiges bekannt, denn ich komme ebenfalls aus einem kleinen Dorf am Land. Althergebrachte Anschauungen sind hier noch genauso vorhanden, wie die typischen Geschlechterrollen.
Atmosphärisch empfand ich auch die bildhafte Beschreibung der Landschaft und der Berge. Die Figuren sind großartig gezeichnet und auch der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen und trotzdem konnte mich diesmal die Geschichte nicht abholen.

Fazit:
Nachdem für mich "Fünf Tage im Mai" der Autorin ein Highlight war, konnte mich ihr neuer Roman nicht überzeugen. Schreibstil und Plot sind gut, jedoch konnte mich die sehr skurille Geschichte über Ausgrenzung nicht wirklich abholen. Macht euch bitte selbst ein Bild über diese Geschichte, denn der Roman wird (außer von mir) sehr gut bewertet.


Ein Apfelbaum am Meer - Anne Barns

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 320 Seiten
    • Verlag: ‎ HarperCollins Taschenbuch; 1. Edition (25. Oktober 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3365001255
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3365001257
    • Genre: Gegenwartsliteratur





HarperCollins Kurzbeschreibung:

Als Julie die Einladung nach Juist zu Ennas achtzigstem Geburtstag in der Hand hält, kann sie es kaum glauben. Jahre ist es schon her, dass sie die beste Freundin ihrer verstorbenen Oma getroffen hat. In den lebhaftesten Bildern erinnert Julie sich noch an die zauberhaften Urlaube ihrer Kindheit auf der Nordseeinsel mit der Großmutter. Und an Enna, die den besten Apfelkuchen aller Zeiten gebacken hat. Auf Juist angekommen, muss sie feststellen, dass Enna dabei ist, liebgewonnene Dinge zu verschenken, damit sie die Zeit überdauern können. Auch Julie erhält ein Geschenk, mit dem sie niemals gerechnet hätte. Und da ist auch noch Ole, der ihr als kleiner Junge einst versprochen hat, sie zu heiraten, wenn sie beide erwachsen sind. 

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Die Bücher von Anne Barns sind wunderbare Wohlfühlromane, die ich immer wieder gerne lese. Auch in "Ein Apfelbaum am Meer" konnte ich wieder abtauchen und fand mich diesmal auf der Insel Juist wieder.

Vor dem ersten Kapitel gibt es einen kleinen Rückblick ins Jahr 1957 zu Giulietta. Sie ist die italienische Großmutter unserer Hautprotagonistin Julie, die wir in der Geschichte begleiten.
Julie hat sich soeben von ihrem Freund getrennt und außerdem ihren Job verloren. Doch dem nicht genug ist ihre geliebte Nonna Giulietta verstorben. Kurze Zeit später erhält sie eine Einladung ihrer Großtante Enna zum 80. Geburtstag. Sie war die beste Freundin von Giulietta und als Kind war Julie oftmals auf Juist bei Enna zu Gast. Doch die Besuche auf der Insel endeten jäh. Als sie hört, dass Merle, die Enkelin von Enna, dringend Hilfe in ihrem Café und der Backstube benötigt, macht sich Julie auf nach Juist. Schon immer hat sie wahnsinnig gerne gebacken und mit Merle hat Julie sich schon als Kind gut verstanden.
Außerdem ist sie neugierig, warum die Besuche auf Juist damals so plötzlich aufhörten. Gab es dafür einen besonderen Grund? Julie kommt einem Familiengeheimnis auf die Spur, mit dem sie nicht gerechnet hat...

Wer bereits "Apfelkuchen am Meer" gelesen hat, kennt Oma Enna und Merle bereits. Es ist immer schön, wenn man bekannte Figuren wiedertrifft. Trotzdem kann man diesen Roman unabhängig und ohne Vorkenntnisse lesen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Julie in der Ich-Form. Der Schreibstil ist wieder bildhaft und locker leicht.
Man fliegt durch die Seiten und hat das Gefühl selbst Teil der Familie zu sein. Das Setting auf Juist hat mir wieder sehr gut gefallen und sorgt für Lokalkolorit und für Fernweh. Aber auch der deutsch-italienische Mix zu Beginn und die immer wieder angesprochenen italienischen Wurzeln bereichern die Geschichte...auch backtechnisch. Die leckeren Köstlichkeiten aus Merles Bäckerei lassen einem nämlich das Wasser im Mund zusammenlaufen. Es wird sehr viel gebacken und man erlebt die Insel selbst wie ein Tourist - mit Familienanhang.

Die Haupt- und Nebencharaktere sind wieder sehr liebevoll ausgearbeitet. Ich habe mit allen mitgefiebert, gelacht und geweint. Die Figuren haben Ecken und Kanten und wirken wie du und ich.
Ich habe mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt, allerdings kam dann ein sehr abruptes Ende. Ich habe 2x zurückgeblättert, weil ich dachte ich hätte etwas überlesen. Außerdem gab es nach dem Ende nur einen kurzen Epilog und danach fast siebzig Seiten Rezepte. Ich mag es zwar, wenn es zur Geschichte noch tolle Rezepte gibt, aber dass war mir etwas zu viel und ging zu Lasten des Finales.

Ich hätte mir mehr thematische Tiefe im Roman gewünscht und die Figuren etwas länger begleitet. So hatte ich das Gefühl die Geschichte wäre einfach plötzlich aus. Es gab keinerlei Aufklärung, wer welche Geschenke erhielt (im Klappentext groß angekündigt) und aus welchen Gründen. Sehr schade!

Fazit:
Trotz des abrupten Endes und der Kürze hat mich dieser warmherziger Wohlfühlroman wieder sehr gut unterhalten. Zusätzlich bekommt man Fern- und Meerweh, denn das Setting wird sehr bildhaft beschrieben. Eine leichte Sommerlektüre mit schönen Momenten, die einem aus den Alltag abtauchen lassen....

Vielen Dank an das Bloggerportal von Harper Collins für das Rezensionsexemplar!

[Waringham Saga] Das Lächeln der Fortuna - Rebecca Gablé

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

    • Taschenbuch: 1200 Seiten
    • Verlag: ‎ Bastei-Lübbe; 1. Edition (25. November 1997)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 9783404139170
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3404139170
    • Genre: Historischer Roman
    • Reihe: ja - Band 1 der Waringham Saga



Lübbe Kurzbeschreibung:
England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ... 

Meine Bewertung: * * * *undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Es hat einige Zeit gedauert, bis ich endlich zum ersten Band der Waringham Saga von Rebecca Gablé, einem monumentalen Epos mit über 1200 Seiten, gegriffen habe. Nachdem ich gerne historische Romane lese und ich die ersten vier Bände im SuB Regal stehen habe, war es mal an der Zeit diese auch zu lesen.
Schuld daran sind die liebe Andrea vom "Leseblick" und die liebe Aleshanee von "Weltenwanderer". Aleshanee hat die ersten Bände vor cirka zwanzig Jahren schon einmal gelesen und Andrea und ich haben endlich mit der Reihe begonnen. Im Februar und März haben wir den Schmöker nun gemeinsam gelesen.

Der zwölfjährige Robin von Waringham fristet sein Dasein in der Klosterschule St.Thomas, nachdem seine Mutter und seine Geschwister, bis auf seine Schwester Agnes, an der Pest gestorben sind. Sein Vater, Earl of Waringham, ist Ritter und kämpft im hunderjährigen Krieg. Im Kloster erfährt Robin, dass sein Vater gestorben und in Ungnade gefallen ist. Wegen einer Intrige erhält Robin weder den Titel, noch die Ländereien, die ihm eigentlich zustehen. Der Junge ist mittellos und Waise. Nachdem er aus der ungeliebten Klosterschule ausgerissen ist, macht er sich auf den Weg zu seinem ehemaligen Zuhause. In Waringham versucht er als Pferdeknecht unterzukommen, denn Robin hat eine besondere Gabe mit Pferden umzugehen. Ich würde ihn einen Pferdeflüsterer nennen. Der neue Besitzer der Burg und des Gestüts ist Geoffrey Dermond. Er ist ein ehemaliger guter Freund von Robins getötetem Vater, erkennt den Burschen wieder und möchte ihn gerne zum Ritter erziehen. Doch sein verschlagener Sohn Mortimer sieht in Robin den Konkurrenten, den es auszuschalten gilt. Mortimer ist hinterhältig, feige, intrigant und gewissenlos. Zwischen den beiden Jungen entsteht eine lebenslange erbitterte Feindschaft.
Robin kämpft für seine Träume und erregt die Aufmerksamkeit des noch jungen Duke of Lancaster. Er tritt in seine Dienste und findet den Weg zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft...

Der historische Roman bietet alles, was man sich von einem Schmöker erwartet. Der hundertjährige Krieg ist immer allgegenwärtig. Das Spätmittelalter wird sehr gut dargestellt und wir erleben die typischen Machenschaften dieser Zeit: Zwangsehen, die Pest, öffentlichen Hinrichtungen und Aufstände, sowie Ränkespiele in Adelskreisen und Hinterhalte sind immer wieder Teil der Geschichte. Die geschichtlichen Hintergründe sind hervorragend recherchiert und in einer verständlichen und angenehmen Sprache zu Papier gebracht.

Rebecca Gablé hat Robins Geschichte, beginnend vom Knabenalter bis ins Alter, spannend erzählt. Die historischen Begegenheiten rund um den "Schwarzen Prinzen" und dem hundertjährigen Krieg, den Bauernaufständen und den Kampf um den Thron Englands sind perfekt miteingebunden. Der Schreibstil ist sehr detailverliebt und oftmals auch ausschweifend. Über die ziemlich schwarz-weiß gemalten Charaktere muss man manchmal ebenso hinwegsehen.

Die sehr detaillierten und manchmal ermüdenden Gespräche zwischen Robin und seinem Gönner, dem Duke of Lancaster, haben mich allerdings ein bisschen gelangweilt. Die im Laufe der Zeit immer wiederkehrenden gleichen Namen verwirren zusätzlich. Dafür kann allerdings die Autorin nichts, denn wir brauchen nur die Ahnentafel der englischen Könige anzuzusehen und bemerken, dass immer wieder dieselben Vornamen auftauchen. Das hat sich bis heute nicht wirklich geändert...
Eine große Hilfe ist das ellenlage Personenregister am Anfang des Buches, auch wenn es beim erstmaligen Aufklappen den Leser sicherlich erschreckt.

Nicht wirklich lesefördernd bei so einem Schmöker, ist auch das Fehlen von Kapitel.  Das fand ich etwas schade! Trotzdem wird es trotz der über die tausend Seiten selten langweilig. Ich habe vorallem den Beginn der Geschichte auf Waringham und die Zeit in Fernbrook genossen. Die Passagen am Hof fand ich hingegen ein bisschen zu sehr ausgeschmückt.

Fazit:
Ein gelungener historischer Roman aus der Zeit der späteren Plantagenets mit kleinen Schwächen. Natürlich werden wir weiterlesen und ich bin schon sehr gespannt, was uns in "Die Hüter der Rose" erwarten wird.

 

Neuerscheinungen im April

Hallo liebe Bücherwürmer!

Im April erscheinen wieder massenweise neue Bücher und ich hatte richtige Probleme nicht "alle" Bücher  auf meine Liste zu packen. Deshalb ist sie auch wieder sehr lange geworden.
Aufgefallen ist mir, dass es bereits einige sommerliche Cover gibt, vorallem bei den Romanen und Liebesromanen. Man wird schon fleißig auf die warmen Temperaturen eingestimmt.

Ich habe euch wieder aus verschiedenen Genres Neuerscheinungen rausgesucht und wünsche viel Spaß beim schmökern! Das wird diesmal ein sehr langer Post!

 

Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Verlag

********************************* 
Meine MUST HAVES für den April

In Lucy Clarkes neuem Spannungsroman "One of those Girls" habe ich bereits bei vorablesen reingelesen und war begeistert. Leider hatte ich kein Glück bei der Verlosung, aber dieses Buch wird auf jeden Fall hier einziehen.

"Solange wir leben" von David Safier wird ebenfalls hier einziehen. Ich habe meine ersten Bonuspunkte bei vorablesen eingelöst. Von David Safier habe ich bereits einmal einen Roman über den Holocaust gelesen, was ja eigentlich nicht dem Genre entspricht, indem er sonst schreibt. Und dieses Buch war sehr gut. Hier haben wir es mit der Geschichte seiner Familie zu tun.

In "Träume aus Eis" habe ich ebenfalls reingelesen und es wird auch hier einziehen. Ich wusste nicht, dass man, wenn man bei vorablesen seine Punkte einlöst, sich in derselben Zeit nicht für ein weiteres Buch bewerben kann. Ich bin ja noch relativ neu dort. Dieses wäre es nämlich gewesen und da mir die Leseprobe so gut gefiel, werde ich es mir kaufen. Hinter Franziska Winkler versteckt sich übrigens Linda Winterberg aka Nicole Steyer aka Anke Petersen. Ich hoffe ich habe alle ihre Pseudonyme vermerkt ;)

Und nun kommen wir zu den jährlichen Sommerromane Must reads:
Sarah Morgan mit "Das Haus der Sommerfreundinnen" und Petra Schier mit ihrem Hunde-/Liebesroman für den Sommer "Kuschelglück und Gummistiefel". Die Romane dieser beiden Autorinnen werden im Sommer und im Winter mit den jeweiligen Weihnachtsromen IMMER von mir gelesen
___________________________________

REIHENFORTSETZUNGEN


Tja, dass sind eigentlich auch MUST READS, denn es sind Reihen bei denen ich weiterlesen möchte und up-to-date oder fast up-to-date bin.

Momentan lese ich gerade den Vorgängerband zu "A Place to belong" von Lilly Lucas. Eigentlich eher weniger mein Genre, aber den ersten Band der Reihe mochte ich tatsächlich sehr gerne und auch der zweite beginnt wieder richtig gut.

Auf den dritten Band der Mallorca Saga "Zeiten des Umbruchs" von Carmen Bellmonte freue ich mich schon sehr. Hat mich der erste Band noch nicht ganz überzeugt, war der zweite richtig toll. 

Bei der "Falkenbach Saga" von Ellin Carsta bin ich etwas in Verzug geraten. Hier muss ich noch Band 5 und 6 lesen, bevor ich mich auf den siebenten "Die Zeit der Tyrannen" stürze.

Bei Beate Maxian bin ich hingegen up-to-date. "Tod im Belvedere" ist der bereits 13. Fall um Sarah Pauli.
________________________________________

Meine MIGHT HAVES

 

 Eigentlich brauche ich gar keine MIGHT HAVES mehr...die Bücher oben sind mehr als genug! Außerdem werde ich im April nicht wirklich viel Lesezeit haben, aber es muss ja nicht alles im April gelesen werden. Auf die Wunschliste dürfen die Bücher trotzdem wandern....

"Die Kinder von Beauvallon" von Bettina Storks hat nicht nur mein Interesse sofort erweckt, sondern auch von einigen Bloggerinnen, die wie ich in diesem Genre lesen. Ich bin schon sehr auf diesen Roman gespannt.

Gleiches Genre: "1941-Liebe in herzlosen Zeiten" von der mir noch unbekannten Autorin Margrit Cantieni hat ebenfalls sofort mein Interesse geweckt.

Sofia Lundberg hat einen neuen Roman geschrieben. Mit "Wo wir uns trafen" ist sie sofort auf meinen Wunschzettel gehüpft.

In "Die Tage in der Buchhandlung Moriskai" von Satoshi Yagisawa habe ich ebenfalls bei vorablesen reingelesen, aber war glücklos. Klang sehr interessant, aber für EURO 18,50 bei gerade einmal 172 Seiten ist mir das Buch etwas zu teuer. Das wird sicher einmal später und gebraucht einziehen....

________________________________________

Ihr seht, hier wird einfach nur einmal der Wunschzettel gefüllt und dann sehen wir weiter....
Aber für den April sind das wirklich sehr viele interessante Bücher - egal, in welchem Genre man gerne liest.

Was habt ihr für euch notiert? Oder wisst ihr schon, welche Bücher ganz sicher bei euch einziehen werden?


 

Martinas Buchwelten Copyright © 2012 Design by Antonia Sundrani Vinte e poucos