Geocaching: Jemand wird dich töten - Nora von Berg

     

     

    • Taschenbuch: 157 Seiten
    • Verlag: ‎ Independently published (21. Oktober 2022)
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 979-8827496878
    • Genre: Thriller





Amazon Kurzbeschreibung
:
Geocaching, das beliebte und scheinbar harmlose Hobby, wird zur tödlichen Falle. Lässt du dich darauf ein, wirst du nicht entkommen. Ein dunkles Geheimnis führt zum grausamen Tod. Jil und ihre Freunde verstricken sich immer weiter in dieser Spirale. Gibt es für sie einen Ausweg?

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Hast du schon Geocaching ausprobiert? Oder bist du etwa schon ein richtiger Fan davon? Ich war noch nie geocachen, aber nach dieser Lektüre werde ich ziemlich sicher die Finger davon lassen.
Der spannende Kurzthriller von Nora von Berg beschäftigt sich mit dieser modernen Schnitzeljagd, die viele Fans hat. Doch in "Geocaching - jemand wird dich töten" sind die Fundstücke alles andere als ein Gewinn. Ein menschlicher Finger oder gar eine Leiche sind die "Schätze", die von Cachern gefunden werden. Dazu gibt es eine Warnung des Mörders "Du sollst nicht geocachen!" Doch wer hat es auf die Hobby-Schatzsucher abgesehen? Und warum?

Mit einem spannenden Prolog beginnt dieser Suspence-Thriller, in dem man innerhalb kurzer Zeit versinkt. Durch die kurzen Kapitel hat man das Gefühl durch die Geschichte zu fliegen. Gemeinsam mit Jil, die in eine schlimme Lage versetzt wurde, erlebt man puren Nervenkitzel auf 157 Seiten. Einige Kapitel sind mit "Jemand" übertitelt. Hier lesen wir die Gedanken des Täters. Mehr will ich nicht mehr zum Inhalt verraten - lest selbst!

Ein paar mehr Seiten und noch ein paar Hintergrundinformationen zu einigen Figuren hätten mir noch besser gefallen. Die unterschwellige Spannung ist auf jeder Seite zu spüren und bleibt bis zum Ende erhalten. Das überraschende Ende hat mir gut gefallen.

Fazit:
Nora von Berg zeigt mit diesem Kurzthriller auf, dass Spannung auch auf nur wenigen Seiten möglich ist. 

Vielen Dank an ddie Autorin für das Rezensionsexemplar!

Das Wolfsmädchen - Christian Hardinghaus

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
    • Verlag: ‎ Europa Verlag; 1. Edition (29. September 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3958904025
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3958904026
    • Genre: Sachbuch, Biografie



Europa VerlagKurzbeschreibung:
Im Februar 1946 trifft die elfjährige Ursula Dorn einen fatalen Entschluss. Sie lässt ihre Familie in den Ruinen Königsbergs zurück, um sich selbst vor dem Hungertod zu retten. Seit Kriegsende sind in der von den Sowjets besetzten Stadt über 70.000 Deutsche durch Hunger, Krankheiten und Gewalt verstorben, werden bis aufs Skelett abgemagerte Frauen vergewaltigt, erfrorene Säuglinge bleiben in ihren Kinderwagen zurück. Rund 20.000 verwaiste Kinder ziehen bettelnd durchs nördliche Ostpreußen. Ursula erträgt das Elend nicht mehr; sie schleicht sich in einen russischen Güterzug und fährt bis nach Kaunas, wo litauische Familien sich um deutsche Kinder kümmern. Ursula kommt zu Kräften, reist zurück und kann ihre Mutter befreien. Ihre Geschwister allerdings muss sie zurücklassen. Und auch das gelobte Land verändert sich, es tobt ein erbarmungsloser Partisanenkrieg. Fortan werden Familien, die „deutsche Faschistenkinder“ verstecken, in Gulags transportiert. Die Kinder sind gezwungen, sich in die Wälder zurückzuziehen und dort wie Wölfe zu hausen.

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Nachdem der Historiker Dr. Christian Hardinghaus bereits in seinen Büchern über die Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges berichtet und jeweils Frauen, Männer und den Kindersoldaten eine Stimme gegeben hat, erzählt er in "Das Wolfsmädchen" über ein ganz besonderes Schicksal. Stellvertretend für die Gruppe von Kindern, die 1945/46 aus dem ehemaligen Ostpreußen vor den sowjetischen Truppen nach Litauen geflohen sind, spricht Ursula Dorn über ihre Erlebnisse, die teilweise sehr schwer zu verdauen sind. Christian Hardinghaus hat ihr Schicksal in diesem Roman dokumentiert und wieder einen sehr interessanten Zeitzeugenbericht, gemeinsam mit der heute über Achzigjährigen Ursula Dorn, verfasst.

Als elfjähriges Mädchen flüchtet sie aus Königsberg, dem heutigen Kaliningrad, das bis fast zum Ende des zweiten Weltkrieges verschont blieb. Doch nach dem Kriegsende überrennen die sowjetischen Truppen Ostpreußen und lassen eine Spur der Verwüstung hinter sich. Königsberg wird von den Sowjets besetzt und die Einwohner systematisch ausgehungert. Das ehemalige Ostpreußen gibt es nicht mehr und trotzdem bleiben die meisten Königsberger in der Stadt, wo sie elendig verhungerten. Auch Ursulas Mutter Martha weigert sich mit ihren Kindern die zerbombte Stadt zu verlassen. Als Ursula keine Möglichkeiten mehr sieht irgendwo Nahrung aufzutreiben, springt sie auf den nächsten Güterzug ohne zu wissen, wohin der Zug fährt. Sie landet in Litauen, wo die Menschen noch genug zu Essen haben. Dort wird sie mit Nahrung versorgt, kann sich waschen und endlich wieder in einem Bett schlafen. Nachdem sie sich etwas erholt hat, geht sie zurück nach Königsberg und versorgt die nächste Zeit ihre lethargische Mutter und ihre Geschwister. Doch eines Tages kann Ursula nicht mehr zurück....

Im Großen und Ganzen war mir der Begriff "Wolfskinder" bekannt, jedoch habe ich noch keinerlei Literatur dazu gelesen. Nach dieser erschütternden Lektüre empfinde ich es als großes Versäumnis der Deutschen Republik, dass diese Schicksale totgeschwiegen wurden. Tausende von Kinder mussten täglich um ihr Leben kämpfen. Sie hungerten, frierten und waren völlig auf sich alleine gestellt. Die Schilderungen von Ursula Dorn sind teilweise kaum zu ertragen. Als es auch in Litauen nichts mehr zu holen gibt, weil es den Einheimischen verboten wurde den deutschen Kindern zu helfen, wird  die Lage unerträglich. Zwischen den litauischen Partisanen und den sowjetischen Truppen aufgerieben, müssen die Kinder täglich um ihr Leben fürchten. Sie hausen in den Wäldern und verrohen zunehmend. Erst durch die Gefangennahme und Deportierung in die DDR, wird versucht ein "normales" Leben für die ostpreußischen Flüchtlinge wiederherzustellen... Große Hilfe gibt es dabei kaum.

Das Desinteresse von Ursulas Mutter und ihr gefühlskaltes Benehmen hat mich durchgehend entsetzt. Sie hat sich weder um ihre Kinder gesorgt, noch hat sie Verantwortung übernommen. Ursula ist mit ihren zwölf Jahren in die Mutterrolle geschlüpft und hat versucht allen das Leben zu retten. Was für eine Bürde für ein zwölfjähriges Mädchen! Auch wenn man erkennt, dass die Mutter an einer schweren Depression litt, empfand ich ihr Benehmen bereits vor der Vertreibung kaum anders. Meistens hat sich nur der Vater oder die Tante um die Kinder gekümmert.

Positiv fand ich, dass Ursula Dorn ihre Geschichte im hohen Alter erzählte. Sie hat ihre Erlebnisse aufgeschrieben und wollte diese den Menschen mitteilen. Das Schreiben war für sie eine Art Selbsttherapie. Umso unverständlicher war es für mich, dass kein Verlag Interesse an ihrer Geschichte hatte bzw. diese nicht verlegen wollte. Erst viel später wurde ihr Buch doch noch veröffentlicht.  2020 fuhr Ursula Dorn noch einmal nach Kaliningrad. Dieser Besuch war für sie alles andere als einfach und sehr schmerzhaft.  

Am Ende des Buches kommen noch zwei weitere ehemalige Wolfskinder zu Wort. Im Abschluss warnen alle drei von einer Eskalation durch den Ukraine Krieg, was mich mehr als beunruhigt zurückgelassen hat.

Fazit:
Wer wie ich bereits mehrere Bücher des Historikers und Autors gelesen hat, weiß wie einfühlsam und hervorragend recherchiert Christian Hardinghaus die Lebensgeschichten der letzten Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges zu Papier bringt. Seine Bücher sind wertvolle Berichte für alle nachfolgenden Generationen und immer wieder eine Leseempfehlung!

Vielen Dank an den Europa Verlag und vorallem an Christian Hardinghaus für die gewohnt tolle Leserunde

TTT #596 - 10 Bücher mit einem schwarzen Cover

 

Heute bin ich wieder beim Top Ten Thursday dabei, die Aleshanee vom Blog Weltenwanderer jeden Donnerstag veranstaltet.
Anlässlich des Gruselmonates Oktober und der dunklen Jahreszeit suchen wir diesmal

10 Bücher mit einem schwarzen Cover

Ich habe diesmal nicht nur 5 oder 4 Sterne Bewertugen dabei, sondern auch einige Bücher, denen ich 3 Sterne gegeben habe. Ich wollte nicht wieder Bücher, wie z. Bsp. December Park, zeigen, die ich schon so oft für den #TTT genommen habe, sondern auch andere.
 

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Kingsbridge - Ken Follett
Salzburgrache - Manfred Baumann
Der dunkle Bote - Alex Beer
Panem X - Suzanne Collins
Der Palast - Rodice Doehnert
Nosferas - Ulrike Schweikert 
Wenn die Stille schreit - Roman Klementovic
Tod in Baden - Beate Maly
Das Jahr der Hexen - Alexis Henderson
Leopoldstadt - Sabina Naber
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Ken Follett
Kingsbridge
Historischer Roman

 England im Jahr 997. Im Morgengrauen wartet der junge Bootsbauer Edgar auf seine Geliebte. Deshalb ist er der Erste, der die Gefahr am Horizont entdeckt: Drachenboote. Jeder weiß: Die Wikinger bringen Tod und Verderben über Land und Leute. Edgar versucht alles, um die Bürger von Combe zu warnen. Doch er kommt zu spät. Die Stadt wird beinahe völlig zerstört. Viele Menschen sterben, auch Edgars Familie bleibt nicht verschont. Die Werft der Bootsbauer brennt nieder. Edgar bleibt nur ein Ausweg: ein verlassener Bauernhof in einem Weiler fern der Küste. Während Edgar ums Überleben kämpft, streiten andere um Reichtum und Macht in England. Unter ihnen: der gleichermaßen ehrgeizige wie skrupellose Bischof Wynstan, der idealistische Mönch Aldred und Ragna, die Tochter eines normannischen Grafen ...

 
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Manfred Baumann
Salzburgrache
Krimi

Ein Toter am Fuß der Festung Hohensalzburg. Es ist Kris Kailer, der eben ein spektakuläres Konzept für die Salzburger Burgen- und Schlösserlandschaft entwickelte. Das hat vielen nicht gepasst. Vor allem eine Gruppe renommierter Historiker ist vehement dagegen. Welche Rolle spielt die ominöse Vereinigung FFB, Freiheit für Bürger, bei dem Mord? Die selbsternannte Bürgerwehr hat schon Politikern gedroht, sie von den Zinnen der Burg zu werfen. Kommissar Merana und sein Team beginnen zu ermitteln und müssen schnell erkennen: Hinter allem steckt offenbar ein teuflischer Plan, der bald auch Merana bedroht.

meine Rezension

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Alex Beer
Der dunkle Bote
Historischer Krimi

Wien im November 1920: Ein unerwarteter Kälteeinbruch hat die Ernten vernichtet, jeder dritte Mann ist arbeitslos, und das organisierte Verbrechen hat Hochkonjunktur. Doch der Mordfall, der jetzt die Stadt erschüttert, übertrifft alles bislang Dagewesene: Ein Toter wird bizarr zugerichtet und von einer Eisschicht bedeckt aufgefunden. Kurz darauf taucht ein Bekennerschreiben auf. Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter ermitteln – und das ist nicht das einzige Rätsel, das sie zu lösen haben, denn noch haben sie Xaver Koch nicht aufgespürt, den Mann, der Emmerichs Lebensgefährtin entführt hat und der sich als gefährlicher Gegner entpuppt ...

meine Rezension
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Suzanne Collins
Die Tribute von Panem X
Dystopie, Fantasy

Ehrgeiz treibt ihn an. Rivalität beflügelt ihn. Aber Macht hat ihren Preis. Es ist der Morgen der Ernte der zehnten Hungerspiele. Im Kapitol macht sich der 18-jährige Coriolanus Snow bereit, als Mentor bei den Hungerspielen zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Die einst mächtige Familie Snow durchlebt schwere Zeiten und ihr Schicksal hängt davon ab, ob es Coriolanus gelingt, seine Konkurrenten zu übertrumpfen und auszustechen und Mentor des siegreichen Tributs zu werden. Die Chancen stehen jedoch schlecht. Er hat die demütigende Aufgabe bekommen, ausgerechnet dem weiblichen Tribut aus dem heruntergekommenen Distrikt 12 als Mentor zur Seite zu stehen – tiefer kann man nicht fallen. Von da an ist ihr Schicksal untrennbar miteinander verbunden. Jede Entscheidung, die Coriolanus trifft, könnte über Erfolg oder Misserfolg, über Triumph oder Niederlage bestimmen. Innerhalb der Arena ist es ein Kampf um Leben und Tod, außerhalb der Arena kämpft Coriolanus gegen die aufkeimenden Gefühle für sein dem Untergang geweihtes Tribut. Er muss sich entscheiden: Folgt er den Regeln oder dem Wunsch zu überleben – um jeden Preis.

meine Rezension
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Rodica Doehnert
Der Palast
Roman

Berlin, Hauptstadt der DDR, im Frühling 1989. Noch liegt das Land im politischen Dornröschenschlaf – die alten Genossen regieren und glauben an einen unbesiegbaren Sozialismus. Im Friedrichstadt-Palast schert man sich nicht um die morbide Staatspolitik. Hier wird die große Show Jubiläum als Höhepunkt des 40. Jahrestages der DDR vorbereitet. Es geht es um Höchstleistungen für die Tänzer, die Musiker, für Regie und Technik. Christine Steffen, Tänzerin in der berühmten Girlreihe, wird endlich ihr lang ersehntes erstes Solo bekommen. In diesen aufregenden Stunden, die Christines Karriere eine entscheidende Wendung geben sollen, steht sie plötzlich ihrer Doppelgängerin gegenüber. Schnell stellt sich heraus: Marlene ist Chris‘ unbekannte Zwillingsschwester aus Bayern. Was ist geschehen, dass die Schwestern getrennt wurden? Warum wussten sie nichts voneinander? Chris und Marlene beschließen, ihrer ost-westdeutschen Familiengeschichte auf den Grund zu gehen.

meine Rezension
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Urlike Schweikert
Nosferas
Vampirroman

Ende des 19. Jahrhunderts haben sich die letzten sechs Vampir-Clane über ganz Europa ausgebreitet. Feindselig stehen sie einander gegenüber, doch als ihre Art in der modernen Zeit vom Untergang bedroht ist, gibt es nur einen Weg, das eigene Überleben zu sichern: Gemeinsam sollen ihre Kinder, die Erben der Nacht, ausgebildet werden, damit sie von den Stärken jedes Clans profitieren … Die Ausbildung der Erben der Nacht beginnt in Rom. Von den italienischen Meistern sollen die Irin Ivy, der Engländer Malcom, der Wiener Franz-Leopold und die Deutsche Alisa lernen, sich gegen Kirchenkräfte jeder Art zu immunisieren. Doch bald häufen sich die Morde im italienischen Clan. Ein rätselhafter Vampirjäger geht um. Als sich die vier jungen Vampire auf seine Fährte setzen, stoßen sie auf eine teuflische Verschwörung in den eigenen Reihen … 

meine Rezension
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Roman Klementovic
Wenn die Stille schreit
Kurzthriller

Während zwei entflohene Mörder die Gegend unsicher machen, fegt ein gewaltiger Schneesturm über das Land. Der Strom ist ausgefallen, viele Straßen sind nicht mehr passierbar. Tim erreicht erst kurz vor Mitternacht das abgelegene Landhaus, in dem er mit seiner Frau Natalie wohnt. Doch von dieser fehlt jede Spur. Dabei hat sie eben noch am Telefon beteuert, wach bleiben und auf ihn warten zu wollen. In völliger Dunkelheit begibt Tim sich auf die Suche nach ihr. Und macht bald eine verstörende Entdeckung …

meine Rezension
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Beate Maly
Tod in Baden
Historischer Krimi

Baden bei Wien, 1924: Die pensionierte Lehrerin Ernestine und ihr Freund, der Apotheker Anton, fahren zur Erholung nach Baden in die Kuranstalt Sauerhof. Das heilende Schwefelwasser zieht prominente Gäste aus aller Welt an. Doch nicht für jeden ist der Aufenthalt gesundheitsfördernd: Als eine Leiche im Kurpark aufgefunden wird, ist Ernestines und Antons Neugierde geweckt. Wer trachtet den Kurgästen nach dem Leben?

meine Rezension

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Alexis Henderson
Das Jahr der Hexen
Horror, Fantasy

In Bethel ist das Wort des Propheten Gesetz. Allein Immanuelles bloße Existenz durch die Liebe ihrer Mutter zu einem Fremden ist Gotteslästerung. So wie alle anderen Frauen in der Siedlung führt Immanuelle ein Leben der Unterwerfung und absoluten Hingabe. Doch dann betritt sie die verbotenen Dunklen Wälder, die Bethel umgeben. Sie werden von den Geistern von vier Hexen heimgesucht. Diese machen Immanuelle ein außergewöhnliches Geschenk: Das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter ... Fasziniert von den geheimnisvollen Aufzeichnungen, fällt es Immanuelle schwer zu verstehen, weshalb sich ihre Mutter mit den mächtigen Hexen verbündete. Bis sie die grausame Wahrheit über den Heiligen Krieg des ersten Propheten erfährt, bei dem unzählige Frauen und Mädchen missbraucht, gefoltert und verbrannt wurden. 

meine Rezension
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Sabina Naber
Leopoldstadt
Historischer Krimi

Tödliche Hitze in Wien Wien 1966: Ein ehemaliger Besatzungssoldat wird ermordet aufgefunden. Die US-Botschaft will ihn nicht kennen. Wurde er wegen seiner Hautfarbe umgebracht? Oder haben die geheimnisvollen Treffen in einem Hotel etwas mit seinem Tod zu tun? Auf der Suche nach Hinweisen begegnet Chefinspektor Wilhelm Fodor ehemaligen Kämpfern im Spanischen Bürgerkrieg, deutschen Nazis, Südtirol-Aktivisten und liebenden Frauen. Die entscheidende Frage aber ist: Verfolgt ihn der schwarze Mercedes tatsächlich, oder leidet er unter Paranoia?

meine Rezension
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Habt ihre viele Bücher mit schwarzem Cover gefunden? Ich bin schon neugierig, ob es Gemeinsamkeiten gibt!


FELIX BLOM: Der Häftling aus Moabit - Alex Beer

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Broschiert: 368 Seiten
    • Verlag: Limes Verlag; Originalausgabe Edition (26. Oktober 2022)
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3809027596
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3809027591
    • Genre: Historischer Krimi



Limes Kurzbeschreibung:
Berlin, 1878: Der Gauner Felix Blom wird nach drei Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen. Doch in Freiheit ist nichts mehr so, wie es mal war: Sein Hab und Gut gepfändet, seine Verlobte ist mit jemand Neuem liiert. Alle Versuche, an Geld oder Arbeit zu kommen, scheitern. Aber dann hat Blom eine geniale Idee: Warum sich nicht mit der neuen Nachbarin zusammentun? Die ehemalige Prostituierte Mathilde führt eine Privatdetektei, allerdings sind die Aufträge rar, da man ihr als Frau diese Arbeit nicht zutraut. Ihr erster Fall führt die beiden gleich auf die Spur eines mysteriösen Mörders, der seinen Opfern Briefe mit der Botschaft zukommen lässt: „In wenigen Tagen wirst Du eine Leiche sein.“ Als auch Blom eine solche Karte unter seiner Tür durchgeschoben bekommt, wird die Sache persönlich

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Als ich in der Vorschau das neue Buch von Alex Beer gesehen habe, war ich etwas irritiert. Eine neue Reihe? Was ist mit August Emmerich und Jakob Rubinstein?
Nachdem ich nun "FELIX BLOM - Der Häftling von Moabit" gelesen habe, freue ich mich umso mehr, dass es diesen tollen Protagonisten gibt.

Meisterdieb Felix Blom wird nach dreijähriger Isolationshaft aus dem Gefängnis entlassen. Doch der Neustart gestaltet sich schwierig. Ohne Geld und Job und einem fiesen Polizisten, der darauf schaut, dass Felix erfolglos bleibt, wird es nicht einfach. Die Auflage, dass er wieder zurück ins Gefängnis muss, wenn er innerhalb von drei Tagen keine Unterkunft und keine Arbeit gefunden hat, ist kaum zu erfüllen. Außerdem scheint seine große Liebe Auguste bereits mit einem anderen Mann liiert zu sein. Von einem alten Bekannten wird ihm eine Bleibe im Armenviertel angeboten, in dem er aufgewachsen ist. Felix muss zugreifen, obwohl er nie wieder zurückkehren wollte. Und genau dort trifft er auf Mathilde Voss. Die ehemalige Edelprostituierte hat ein Detektivbüro eröffnet, wird jedoch von ihren männlichen Kollegen terrorisiert. Mathilde und Felix ergreifen die Chance....Felix benötigt einen Job und Mathilde einen Mann, der nach außen hin die Detektei präsentiert. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wer Felix damals reingelegt hat und er deswegen unschuldig ins Gefängnis wandern musste.
Doch nicht nur dieser Fall will gelöst werden, denn bereits am zweiten Tag in seinem neuen Zuhause wird ihm eine Karte auf edlem Karton vor die Tür gelegt. Darauf steht: „Binnen weniger Tage wirst Du eine Leiche sein.“ Blom ist nicht der einzige Empfänger dieser Karten, denn in Berlin treibt sich ein Mörder herum, der diese Karten verteilt. Ein Toter wurde bereits gefunden....

Zu diesem Zeitpunkt bekommen die beiden neuen Partner tatsächlich einen Fall zu bearbeiten. In einer Porzellanfabrik verschwinden plötzlich Lieferungen aus China. Blom und Voss müssen in der Berliner Unterwelt nachforschen, in der gerade ein Bandenkrieg herrscht. Dabei erfahren sie von einem weiteren Toten, der dieselbe Nachricht, wie Blom erhalten hat....

Ich liebe den Schreibstil und die Geschichten von Alex Beer einfach. Mit Felix Blom ist ihr erneut ein toller Protagonist gelungen. Der Meisterdieb ist ein Charmeur und Lebenskünstler, der unschuldig verurteilt wurde. Trotzdem ist er kein Unschuldsengel und steht auch zu seinen zuvor ausgeübten Diebstählen.

Alex Beer fängt die damalige Atmosphäre wieder perfekt ein - egal ob Wien oder Berlin. Zum Zeitpunkt der Handlung, im Jahr 1878, findet der Berliner Kongress statt. Die Polizeipräsenz ist groß und doch gelingt es einem Mörder seine Opfer mitten in Berlin zu töten. Und genau dort versuchen Mathilde und Felix ihren ersten Fall zu lösen.
In überraschenden Wendungen und mit immer neuen Tatverdächtigen gelingt es der Autorin die Spannung immer hoch zu halten. Dabei hatte ich die Lösung jederzeit vor Augen....doch gesehen habe ich sie nicht. Das ist Krimi wie er sein sollte! Chapeau!

Fazit:
Alex Beer erzählt die spannende Geschichte des Gauners und Hochstaplers Felix Blom, der nach seiner Haftentlassung zum Meisterdetektiv wird.  Ein toller Auftakt einer neuen Reihe! Ich liebe Felix Blom schon jetzt!

Vielen Dank an Buch Contact für das Rezensionsexemplar!

Ein Heim voller Liebe - Susan Anne Mason

    Die Bildrechte liegen beim Verlag

     

     

    • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
    • Verlag: ‎ Brunnen; 1. Edition (1. Juni 2022)
    • Übersetzer: ‎ Tabitha Krägeloh
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3765536881
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3765536885
    • Genre: christlicher Roman
    • Reihe: Band 2 der "Hoffnung in Toronto" Reihe


Brunnen Kurzbeschreibung:
Toronto, 1943: Jane Linder steckt ihre ganze Energie und Liebe in ihre Arbeit bei der Children's Aid Society, um Heimkindern ein neues Zuhause zu ermöglichen. Dabei hütet sie ein Geheimnis, das ihre Stelle als stellvertretende Direktorin gefährden könnte ― insbesondere jetzt, da Garrett Wilder eingestellt wurde, um die Abläufe und Finanzen der Children's Aid Society zu überprüfen. So muss sich Jane nicht nur mit finanziellen Missständen und zurückgewiesenen Kindern auseinandersetzen, sondern auch mit einem charmanten Buchprüfer, der ihr den Posten als Direktorin streitig machen will. Dabei möchte Jane doch eigentlich nur eins: ungeliebten Kindern ein Heim voller Liebe schenken …

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
"Ein Heim voller Liebe" von Susan Anne Mason ist eigentlich der zweite Teil zu "Miss Rosetti und das Haus der Hoffnung", kann aber völlig unabhängig davon gelesen werden. Hier handelt es sich um eine völlig andere Geschichte und nur ab und zu werden die beiden Protagonistinnen aus den ersten Band erwähnt.

Der Roman beginnt im September 1943. Jane Linders Herz schlägt für die Children's Aid Society, wo sie zurzeit als geschäftsführende Direktorin arbeitet. Die Organisation wird durch Spenden unterstützt und kümmert sich um die Vermittlung von Heimkindern zu Pflegefamilien. Sie vertritt ihren Chef, der seit einiger Zeit krank ist und nun um seine Pensionierung gebeten hat. Jane möchte gerne seinen Posten als Direktorin offiziell übernehmen und hat ihre Bewerbung beim Vorstand abgegeben. Allerdings ist sie nicht die einzige Bewerberin und noch dazu die einzige Frau. Da es die letzten Monate zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist, setzt ihr der Vorstand zusätzlich den Buchprüfer Garrett Wilder vor die Nase. Dieser hat ebenfalls Interesse am Direktorsposten, denn nach einer Kriegsverletzung ist er nicht mehr in der Lage den elterlichen Hof einmal zu übernehmen.

Man findet sehr schnell in die Geschichte, die sehr ähnlich aufgebaut und teilweise ziemlich vorhersehbar ist. Die finanziellen Missstände in der Children's Aid Society wurden mir etwas zu schnell und unspektakulär aufgeklärt. Trotzdem gelingt es der Autorin auch diesmal wieder einige unvorhergesehene Wendungen einzubauen. Diese kommen allerdings etwas spät und auch die Spannung wird erst ab der zweiten Hälfte etwas höher. Zuvor wird eher die emotionale Ebene des Geschehens angesprochen. Dabei spielt das Heimkind Martin eine große Rolle. Jane hat sich schon vor Jahren zum Ziel gesetzt für Martin einen guten Platz zu finden, doch der mittlerweile 8jährige wird immer wieder ins Heim zurückgebracht. Er fühlt sich ungeliebt und abgeschoben. Garrett erkennt wie wichtig Martin für Jane ist und versucht den beiden zu helfen, ohne dabei sein Ziel aus den Augen zu verlieren.

Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Jane und Garrett erzählt. Die Charaktere sind sehr einfühlsam beschrieben. Man erhält ein gutes Bild von ihren Gefühlen und Handlungen. Jane hütet ein Geheimnis, dass schwer auf ihrer Seele lastet. Sie hat ein großes Herz und ist oftmals zu gutmütig. Garrett ist ebenfalls ein sympathischer Charakter, der vorallem an seiner Familie hängt und sich schuldig fühlt, weil er wegen seiner Kriegsverletzung keine große Hilfe am Hof sein kann. Deshalb möchte er durch den Direktorsposten seine Familie geldtechnisch unterstützen. Aber auch Jane benötigt jeden Cent, denn sie lebt mit ihrer schwerkranken Mutter alleine. Als sich die beiden trotzallem zueinander hingezogen fühlen, lässt Garrett die moralische Zwickmühle, in der er sich bald befindet, keine Ruhe.

Insgesamt hat mir "Miss Rosetti und das Haus der Hoffnung" besser gefallen. Es hatte mehr Spannung und Drama zu bieten. Der zweite Band ist nicht so dramatisch und leichtere Lektüre.
Die Kriegsthematik wird nur gestreift. Natürlich kommt auch der Glaube in einem christlichen Roman immer wieder zu tragen. Er steht aber nicht im Vordergrund. Auch diesmal geht es wieder um die Themen Nächstenliebe, Vergebung und Hoffnung, sowie um die zweite Chance, die jedem ermöglicht werden soll.

Cover:


Diesmal habe ich bei Goodreads nur das Originalcover gefunden, welches gut zum ersten Band passt.
Auch hier erkennt man gut, dass es sich um einen christlichen Roman handelt.

Fazit:
Ein einfühlsamer Roman, der zu Herzen geht, jedoch etwas vorhersehbar ist. Mir hat der erste Band der Reihe etwas besser gefallen. Trotzallem hatte ich sehr schöne Lesestunden mit Jane und Garrett.

Vielen Dank an den Brunnen Verlag für das Rezensionsexemplar!

Die Hoffnung in Toronto Reihe:

  1. Miss Rosetti und das Haus der Hoffnung  *Rezi*
  2. Ein Heim voller Liebe


Neuerscheinungen im November

 

Hallo liebe Bücherwürmer!

Während einige von euch gerade bei der Buchmesse sind und schon die Neuerscheinungen der kommenden Monate in den Verlagsvorschauen sehen können, gibt es heute bei mir die Neuerscheinungen des Monats November.
Für mich sind vorallem Reihenforsetzungen dabei, aber natürlich habe ich wieder aus vielen verschiedenen Genres Bücher rausgepickt.

Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Verlag

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Meine MUST HAVES für den November


Bis auf ein Buch sind alles REIHENFORTSETZUNGEN

"Das Labyrinth der Freiheit" ist der dritte und voraussichtlich letzte Band um Isi, Artur und Carl von Andreas Izquierdo. Eine grandiose Reihe, die ich nur empfehlen kann

"Feldpost" von Mechthild Borrmann ist der einzig alleinstehende Roman dieser fünf Must Haves und ich freue mich schon sehr darauf. Mechthild Borrmann ist ein Garant für tolle Bücher.

Ebenso Claire Winter. Ich liebe alle ihre Bücher. "Kinder des Aufbruchs" ist Band zwei zu "Kinder ihrer Zeit", welches von mir den "Lieblingsbuchstatus" bekommen hat.

Julia Fischers "Der Salon - Wunder einer neuen Zeit" war mein absolutes Highlight im März. Nun freue ich mich auf den zweiten Band "Der Salon - Ein hoffnungsvoller Aufbruch".

Ebenfalls ein eher unerwartetes Highlight war "Die Stewardessen - Eine neue Freiheit" von Svea Lenz (Nicole C. Vosseler). Ich hatte mir gar nicht so ein tolles Buch erwartet und war begeistert. Toll, dass der zweite Band "Die Stewardessen - Bis zum Himmel" schon jetzt im November erscheint.

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Meine MIGHT HAVES für den November

 Kai Meyer schreibt erstmal im historischen Genre....hm.Ich bin noch skeptisch, aber liebäugle mit dieser interessanten Geschichte "Die Bücher, der Junge und die Nacht"

"Die Überlebenden" ist Band drei der AMISSA Reihe von Frank Kodiak. Ich wäre fast drübergestolpert, denn das Cover passt so gar nicht zu deb ersten beiden Bänden. Außderm spoilert der Klappenetext ganz gewaltig :( Da hat sich der Droemer Knaur Verlag nichts Gutes getan.

"Die Wilderin" von Sophie Reyer. Das Buch spricht mich an, weil es in Tirol spielt und das Buch der emons Verlag veröffentlicht. Natürllich finde ich auch den Klappentext interessant.

Und irgendwie finde ich es interessant, dass James Patterson mit Dolly Parton einen Roman (Krimi, Thriller?) geschrieben hat. Es geht um eine junge Frau, die Countrysängerin werden will und ein dunkles Geheimnis hat. Natürlich spielt auch die Musik eine große Rolle und deshalb ist das Buch auch gleich auf meine Wunschliste gehüpft.
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Wie sieht bei euch der November aus? Habt ihr viele Bücher auf der Wunschliste? Oder sind es nach den ausufernden September- und Oktober Neuerscheinungen nun deutlich weniger?


 

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