Der Fluch des Blutaltars - Anne Grießer

    Die Bildrechte liegen beim Verlag


    • Broschiert: 336 Seiten
    • Verlag: Silberburg-Verlag GmbH; Auflage: 1 (1. April 2019)
    • ISBN-10: 3842521391
    • ISBN-13: 978-3842521391
    • Genre: Historischer Roman


Silberburg Kurzbeschreibung:
Im frühen 17. Jahrhundert ist im badischen Odenwald der Boden für eine verhängnisvolle Entwicklung bereitet. Die Anfangsjahre des Dreißigjährigen Krieges halten die Menschen in Schrecken und machen sie empfänglich für Aberglauben und magisches Denken. Beim Bau eines Reliquienaltars häufen sich merkwürdige Zwischenfälle, und der Bruder des Altarerbauers muss den Vorkommnissen auf den Grund gehen, damit Religion und Hexenwahn keine tödliche Kombination eingehen.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb


Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Es sind die Anfangsjahre des Dreißigjähriges Krieges. Im Odenwald ist der Aberglaube tief verwurzelt. Philipp Juncker ist der begabte Sohn eines Bildhauers, der einen Reliquienaltar für die Wallfahrtskirche in Walldürn bauen soll. Doch bei einem furchtbaren Unglück erblindet Philipp und sein älterer Bruder Zacharias soll nun an seiner statt den Altar schnitzen. Philipp hadert mit seinem Schicksal und fällt in eine tiefe Depression. Er verfällt zusehends in Selbstmitleid und schikaniert seine Familie, bis Zacharias ihm ein Ultimatum stellt....

Ich habe bereits "Das Heilige Blut" der Autorin gelesen und war begeistert. Es ist schade, dass Anne Grießer auch bei Liebhabern des historischen Romans noch sehr unbekannt ist. Sie schreibt fesselnd und versteht Spannung aufzubauen, denn auch in "Der Fluch des Blutadlers" kommt eine kleine kriminelle Prise durch. Auch diesmal greift die Autorin auf das Blutwunder von Walldürn zurück. Neben der Religion, die den einfachen Leuten zu dieser Zeit oft Hoffnung gibt, gewinnt der Aberglauben immer mehr an Bedeutung.
Durch Missernten und den andauernden Krieg verfallen die Menschen immer mehr dem Wunderglauben. Hexenprozesse häufen sich und auch auf dem Bau des Altars scheint ein Fluch zu liegen. Merkwürdige Zwischenfälle, die den Bau immer weiter verzögern, lassen die Menschen immer misstrauischer werden. Heimlich flüstern sie vom Blutaltar, der plötzlich fürchterlich stinken und über und über mit Blut besudelt sein soll. Hat hier etwa der Teufel seine Hand im Spiel?

Die Stimmung im Roman ist düster. Der anhaltende Krieg und der immer stärker werdende Aberglauben stürzt die Menschen oftmals ins Verderben. Zusätzliche Missernten und darauffolgende Hungersnöte sind ebenso Zunder für Hexenprozesse und -verbrennungen. Menschen, die andere anprangeren und sie in den Tod treiben gibt es leider seit Menschengedenken. Ob Philipp seiner großen Liebe Katharina helfen kann, als sie plötzlich ebenfalls als Hexe angeklagt wird? Muss er seine eigenen Überzeugungen nun überdenken?
Und warum bringt der Bau des Reliquienaltars immer wieder ungewollte Verzögerungen mit sich?

Was dahintersteckt und wer hier seine Hände im Spiel hat, müsst ihr aber selber lesen! Ich konnte das Buch - kaum angefangen - nicht mehr aus der Hand legen....

Generell sind die letzten Romane und Krimis, die ich aus dem eher unbekannten Silberburg Verlag gelesen habe, allesamt richtig tolle Bücher gewesen!

Charaktere:
Die Charaktere wurden bis hin zu den Nebenfiguren liebevoll ausgearbeitet und sind lebendig dargestellt. Die Entwicklung der Figuren, vorallem von Philipp, ist absolut gelungen. Emilia, die das Herz auf den rechten Fleck hat und Philipp immer treu zur Seite steht, ist zu meiner Lieblingsfigur geworden. Sie versucht Philipp zu überzeugen, dass hinter jedem mysteriösen Vorfall ein Mensch aus Fleisch und Blut steckt.

Schreibstil:
Anne Grießer schreibt fesselnd und bildhaft. Die Sprache ist der damaligen Zeit angeglichen. Die Charaktere sind facettenreich und lebendig dargestellt, haben Ecken und Kanten. Philipp ging mir anfangs mit seinem Selbstmitleid und seiner Ungerechtigkeit anderen Menschen gegenüber ganz schön auf die Nerven. Er entwickelt sich allerdings bis zum Ende hin weiter und wird erwachsen.

Der Roman wird aus der Sicht eines allwissenden Erzählers in der 3. Person erzählt. Über den jeweiligen Kapiteln stehen Orts- und Zeitangabe. Im Nachwort geht die Autorin noch näher auf die Hexenprozesse, das Stadtbild zu dieser Zeit und die Wallfahrtskirche ein und erzählt was Dichtung und Wahrheit ist.

Fazit:
Ein großartiger historischer Roman mit einer kleinen Kriminote und viel Aberglauben, der uns in die dunkle Zeit des Dreißigjährigen Krieges bringt. Facettenreiche Charaktere runden den fesselnden und bildhaften Schreibstil der Autorin ab. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für wahre Freunde des historischen Genres.

Vielen Dank an den Silberburg Verlag für das Rezensionsexemplar und an die Autorin für die Begleitung der Leserunde

Die Hafenschwester - Melanie Metzenthin

    Die Bildrechte liegen beim Verlag


    • Broschiert: 464 Seiten
    • Verlag: Diana Verlag; Auflage: Originalausgabe (9. September 2019)
    • ISBN-10: 3453292332
    • ISBN-13: 978-3453292338
    • Genre: Historischer Roman
    • Reihe: ja - Band 1 (Hafenschwester Reihe)


Diana Kurzbeschreibung:
Hamburg, 1892: Die Cholera erschüttert die Stadt an der Elbe und fordert tausende Opfer. Als Marthas Mutter stirbt, muss sie das Überleben ihrer Familie sichern. Die junge Frau aus dem armen Gängeviertel ergattert eine Lehrstelle am Eppendorfer Krankenhaus und arbeitet sich bis zur OP-Schwester hoch. Während die Ärzte sich im Wettlauf gegen die Zeit befinden, ist Hamburg auch im politischen Umbruch: Die Hafenarbeiter streiken, die Frauen kämpfen ums Wahlrecht und für die Rechte von Prostituierten. Martha schließt sich der Frauenbewegung an und führt gleichzeitig ihren ganz persönlichen Kampf. Denn sie hat nicht nur die Liebe zur Medizin entdeckt, sondern – gegen die strengen Regeln am Krankenhaus – auch zu einem jungen Mann …

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
In der gemeinsamen Leserunde auf meinem Blog zum neuen Roman "Die Hafenschwester - Als wir zu träumen wagten" (Teil 1) von Melanie Metzenthin hat uns die Autorin überraschender Weise begleitet, was ich richtig toll fand!! Nochmals vielen herzlichen Dank liebe Melanie!

In der Geschichte befinden wir uns im Hamburger Gängeviertel Ende des 19. Jahrhunderts. Martha ist gerade erst 14 Jahre alt geworden, als ihre kleine Schwester Anna an der Cholera erkrankt. Sie ist eine der ersten Erkrankten der verheerenden Epidemie, über die zuerst Stillschweigen verbreitet wird. Doch die Zahl der Infiszierten und Toten steigt innerhalb kurzer Zeit in besorgniserreichende Höhe. Als auch Marthas Mutter erkrankt, pflegt sie Martha liebevoll, kann sie aber nicht retten. Ihr Vater beginnt zu trinken und ihr kleiner Bruder Heinrich muss seine Zukunftspläne einer weiteren Schulausbildung begraben.
Martha muss vortan für die Familie sorgen und nimmt den Rat des Arztes an, sich als Krankenwärterin am St. Georg Hospital zu bewerben. Wegen ihrer Pflegekenntnisse wird Martha aufgenommen. Ihr Interesse, ihr logisches Denken und ihr Wille fallen bald einem jungen Arzt auf, der sich für sie einsetzt. Martha erhält einen Platz im Eppendorfer Krankenhaus bei den Erika-Schwestern, der eigentlich nur Töchtern aus gutem Hause "zusteht". Und so sehen es nicht alle wohlwollend, dass eine Frau aus dem Gängeviertel dieselben Chancen erhält....

Die Charaktere sind individuell und entwickeln sich weiter. Martha ist ein starkes Mädchen, das sich aus ihrer Not heraus entwickelt und zu einer engagierten jungen Frau heranwächst. Ihr Vater, gefangen in seiner Trauer, versucht im Alkohol zu vergessen und vergisst dabei seine eigenen Kinder. Vater und Tochter entwickeln sich in gegensätzliche Richtungen, Marthas Bruder versucht sobald wie möglich auf eigenen Füßen zu stehen und aus dem Viertel zu fliehen.
Besonders gut gefallen hat mir die Figur von Millie. Sie ist von Kindesbeinen an Marthas beste Freundin, erwartet jedoch ein schlimmes Schicksal. Ihre Stärke ist bewundernswert und die bedingungslose Freundschaft der Beiden wird oftmals auf die Probe gestellt. Melanie Metzenthin baut neben ihren fiktiven Charakteren auch reale Figuren dieser Zeit geschickt in den Roman ein, wie die Frauenrechtlerin Lida Gustava Heymann oder die Werftsbesitzer Gustav Wolkau und Hermann Blohm.

Melanie Metzenthin, die selbst Medizin studierte, hat sich bei ihrem Roman vom Leben ihrer Urgroßmutter inspirieren lassen. Diese lebte zur selben Zeit wie Martha, überlebte ebenfalls die Cholera-Epidemie, arbeitete aber als Näherin.
Eigentlich dachte ich, dass der Schwerpunkt des Romans im medizinischen Bereich liegt, doch die Autorin hat uns auch in der Leserunde hingewiesen, dass ihr Hauptaugenmerk bei der Cholera-Epidemie und dem größten Hafenarbeiterstreik Deutschlands lag. Es ist das Ende des vorletzten Jahrhunderts und es ist eine Zeit des Umbruchs und des Umdenkens. Die Gesellschaft ist im Aufbruch, denn die Schere zwischen Arm und reich wird immer größer. In der Mitte des Romans nahm mir die politische Sicht, sowie die Reden der Sozialdemokraten, etwas zu viel Raum ein.
Durch die Cholera haben viele Familien ihre Ernährer verloren. Die Armen werden immer ärmer und kaum eine Familie hat mehr genug zu Essen. Die Mieten werden erhöht, ein 72 Stunden-Arbeitstag wird zur "Normalität". Unfälle häufen sich und kaum jemand wird mehr satt. Dies führt zum Streik, der sich immer mehr ausweitet und in die Geschichte als größter deutscher Hafenarbeiterstreik eingeht. Auch Martha unterstützt die Streikenden, engagiert sich für Rechte der Frauen und wird Mitglied bei den Sozialdemokraten. Dort lernt sie bei einer politischen Veranstaltung einen jungen Mann kennen, der dieselben Interessen und Ziele wie Martha vertritt. Als Erika-Schwester ist ihr allerdings der nähere Umgang mit Männern und eine Hochzeit untersagt....

Der erste Teil dieser Reihe konnte mich begeistern und ich freue mich schon auf die beiden Nachfolgebände.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd, atmosphärisch und lässt sich wunderbar lesen. Es ist mein zweites Buch der Autorin und ich bin genauso begeistert, wie schon bei "Mehr als die Erinnerung". Die bildhafte Beschreibung der Stadt Hamburg zu dieser Zeit ließ mich selbst durch das Gängeviertel und den Hafen wandern.
Die Figuren sind lebendig und facettenreich und entwickeln sich weiter. Sie wirken glaubhaft und man fühlt sich ihnen nahe.
Die politischen und historischen Begebenheiten wurden akribisch recherchiert. Die eigenen medizinischen Kenntnisse der Autorin sind wunderbar integriert.
Im Nachwort findet man weitere Erklärungen zur damaligen Zeit bzw. zur Cholera-Epidemie und dem Streik der Hafenarbeiter.

Fazit:
Ein wundervoller Auftakt der neuen Reihe von Melanie Metzenthin, der mich in das Hamburg des vorletzten Jahrhundert katapultiert hat und deren Protagoinisten ich gerne begleitet habe. Die interessanten Themen rund um die Cholera-Epidemie und den Kampf der Armen um mehr Rechte und Lohn haben der Geschichte rund um Martha's Leben nochmehr Tiefe gegeben. Ich freue mich schon auf den Folgeband!

Vielen Dank an den Diana Verlag und an Corinna Schindler vom freelance Team, die mir das Buch zukommen ließ.

Die Rezensionen meiner lieben Kolleginen aus der Leserunde:

Der Geschmack unseres Lebens - Julia Fischer

    Die Bildrechte liegen beim Verlag



    • Broschiert: 400 Seiten
    • Verlag: Knaur HC; Auflage: 1. (2. September 2019)
    • ISBN-10: 3426226820
    • ISBN-13: 978-3426226827
    • Genre: Familienroman, Gegenwartsliteratur


Knaur Kurzbeschreibung:
Die Haselnussplantage ihrer Familie in den Hügeln von Alba ist Ellas ganze Welt. Sie ist erst fünf, als ihre Mutter stirbt und ihr nur ein altes, selbstverfasstes Pralinenrezeptbuch hinterlässt. Dieses Rezeptbuch enthält die Geschichte eines Lebens in Gramm und Millilitern - und den Anfang eines Traums. Als Ella ihr Zuhause verliert und in der historischen Altstadt eine Chocolaterie eröffnet, taucht ein Fremder bei ihr auf, der gegen ihren Willen eine leise Unruhe in ihr weckt. Ist dies aber der richtige Zeitpunkt, sich zu verlieben?

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Knaur Challenge

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Julia Fischers neuer Roman ist von Beginn an ein Buch, das auf der Zunge zergeht. Das liegt an all den beschriebenen Köstlichkeiten, die unsere Sinne ansprechen, wie auch an dem unvergleichlichem poetischen Schreibstil der Autorin, der einem sofort gefangen nimmt.
Aber nicht nur die Süße begleitet uns in der Geschichte rund um Ella Donati, sondern auch der bittere Geschmack des Lebens, der von persönlichen Verlusten und psychischen Krankheiten erzählt. Trotzalledem schwelgt man im intensiven und wohl persönlichsten Roman der Autorin, den man sicherlich nicht so schnell vergisst.

Als Leser begleiten wir Ella, eine junge Frau, die mit fünf Jahren ihre Mutter verloren hat. Ihr Bruder Danilo verlässt die Familie nach einem großen Streit mit dem Vater und verpflichtet sich zum Militär. Ella steht kurz vor ihrer Hochzeit, als ihr Vater an Krebs erkrankt und ihr Verlobter ein Jobangebot in den USA bekommt und annimmt. Ella soll nachkommen, doch sie fühlt sich verpflichtet den Vater zu pflegen. Nach seinem Tod muss die Haselnussplantage, die in jahrzehntelangem Familienbesitz war, verkauft werden. Ein neuerlicher herber Verlust für Ella. Ihren Traum eine eigene Chocolateria zu eröffnen, hat die mittlerweile alleinerziehende Mutter von Zwillingen aber nie aufgegeben. Im kleinen Städtchen Alba im Piemont, unweit ihrer alten Heimat, eröffnet sie im historischen Stadtkern ihre kleine, aber exquisite Chocolateria "La Cuccagna" (= Schlaraffenland). Und genau so fühlt man sich auch, wenn man ihr Geschäft betritt und einem der Duft von Schokolade in die Nase steigt. 32 Pralinensorten hat Ella in ihrem Sortiment, die gleiche Anzahl ihrer Lebensjahre und die ihrer Mutter, als diese starb. In der Bäckerei gegenüber hat Ella einstmals gelernt, jedoch sind die Barberis alles andere als gut auf Ella und Maresh, dem Besitzer des indischen Restaurents nebenan, zu sprechen und machen beiden das Leben schwer.
Als der neue Besitzer der Haselnussplantage ihrer Eltern, Michele Mariani, ihr ein geschäftliches Angebot macht und ihr Bruder Danilo wieder nach Hause zurückkehrt, gerät Ellas Leben erneut aus den Fugen. Während Danilo bei Mariani zu arbeiten begonnen hat und beim alten Trüffelsucher Salvatore wohnt, holt Ella die Vergangenheit ein....

Was nach einem leichten Frauenroman aussieht, ist eine gefühlvolle Geschichte mit Tiefgang, die nicht nur die angenehmen Seiten des Lebens aufzeigt. Julia Fischer spricht Themen wie Trauerverarbeitung, Trennung, Verluste und psychische Krankheiten an. Trotzdem gibt es auch hoffnungsvolle und humorvolle Stellen, vorallem wenn von den "Neun vom Stadtplatz" die Rede ist. Diese illustre Runde alter Herren hat es faustdick hinter den Ohren und beeinflussen das Leben in Alba und ihrer Einwohner mehr als man denkt.

Bildgewaltig hat Julia Fischer auch den historischen Umzug mit dem Eselrennen in Alba beschrieben. Bei der Leserunde gab es zusätzlich jede Menge Fotos der Landschaft, dem Mittelalterfest, zur Pralinenherstellung und den Sehenswürdigkeiten der Umgebung. Ein Fest nicht nur für die Sinne, sondern auch fürs Auge. Neben der Schokolade und den Haselnüssen ist auch der Trüffel und die Trüffelmesse ein Thema.

Wie schon im Vorgängerroman wird auch in "Der Geschmack unseres Lebens" aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dazwischen gibt es kurze Rückblenden in die Vergangenheit. Man erfährt mehr über Ellas Mutter und ihr Leben mit Depression, über Salvatores große Liebe Gianna und ihr gemeinsamer Kampf als Mitglied bei den Partisanen während des Zweiten Weltkrieges, man bekommt ebenso Einsichten in Danilos Kämpfe im Irak und in Afghanistan und sein Leben in der Abgeschiedenheit des Mairatales. Ein weiterer Rückblick in Form von Briefen geht zurück ins 18. Jahrhundert zur Zeit der Besetzung durch die Franzosen. Diese sind in kursiver Schrift geschrieben, um sich vom Rest anzuheben. All diese Informationen geben interessante Einblicke und führen schlussendlich zur Lösung des Familiengeheimnisses.
Ein Thema ist im Roman allerdings allgegenwärtig und zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht: Die Geschichte vom Zauberer von Oz.

Schreibstil:
Julia Fischers Schreibstil ist einnehmend, gefühlvoll und atmosphärisch, die Geschichte vielschichtig undvoller Tiefgang.
Die Charaktere sind sehr lebendig, warmherzig und facettenreich. Die Gefühls- und Gedankenwelt der Figuren wird sehr anschaulich dargestellt und man fiebert und lebt mit ihnen mit.
Die 43 eher kurzen Kapitel verführen zum "ein Kapitel geht noch" lesen ;)
Im Inneren der Klappbroschur findet man das Rezept für Haselnusstrüffel La Cuggana.

Fazit:
Ein Roman der leisen Töne, der die Sinne anspricht und einiges italienisches Flair verbreitet. Intensiv, vielschichtig, melancholisch, aber auch hoffnungsvoll und tiefgründig. Dieser Roman hat einfach alles, was man sich wünschen kann. Julia Fischers bisher persönlichstes und bestes Buch - ich empfehle es gern weiter!
Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag und an Lovelybooks für das Rezensionsexemplar. Ganz besonders "DANKE" sage ich Julia Fischer für ihre einmalige und persönliche Begleitung der Leserunde!

Neu eingezogen - September #2

Liebe Bücherwürmer!

Momentan werde ich fast "erschlagen" von neuen Büchern. Die Post scheint wirklich alles gesammelt zu haben und schickt nun jeden Tag mindestens ein Buchpaket. Es ist die helle Freude!! Wirklich! Ich LIEBE Buchpost!
Aber ich frage mich langsam auch, wann ich das alles lesen soll?! Warum kann die Post es nicht einmal schaffen und die Bücher so versenden, wie ich sie bestelle oder gewinne?
Egal, ich freue mich, dass nun endlich viele der Bücher eintrudeln, auf die ich schon seit Anfang September warte. Und es sind auch schon die ersten beiden Weihnachtsromane dabei......hüstel...

Hier ist mein zweiter Bücherstapel im September:

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Petra Schier
Stille Nacht, flauschige Nacht
Weihnachtsroman, Liebesroman

Es ist kurz vor Weihnachten, Patrick versinkt mit seinem gut gehenden Bauunternehmen in Arbeit. Zu Hause verwandeln die Zwillinge Joel und Jessica gemeinsam mit Hund Oskar noch das bisschen verbliebene Ruhe in Chaos. Dass nach der Kündigung eines Mitarbeiters Patricks einzige Rettung die quirlige und nervenaufreibend gut organisierte Angelique ist, lässt ihn erst recht verzweifeln. Das Konfliktpotenzial zwischen ihnen ist einfach viel zu hoch, niemals kann das gut gehen! Zu seiner Überraschung kommen sie allerdings viel besser miteinander aus, als Patrick erwartet hat - auch privat - und das war auf keinen Fall geplant. Eine verwirrende Romanze ist das Letzte, was Patrick jetzt gebrauchen kann. Mischlingshund Oskar hingegen ist da ganz anderer Meinung.

Hachz, Petra Schiers neuer Hunde-Weihnachtsroman ist bei mir eingezogen. Ich liebe ihre alljährlichen Hunde/Weihnachts/Liebesromane 
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Astrid Töpfner
Wenn Schmetterlinge fliegen lernen
Roman

Olivias Kindheit ist geprägt vom tragischen Unfalltod ihrer Eltern. Früh verlässt sie Zürich und reist seitdem rastlos um die Welt. Erst als ihre Großmutter an Alzheimer erkrankt, kehrt die junge Frau zurück in die Heimat.
Unerwartet erhält sie einen Anruf des früheren Assistenten ihres Vaters, eines angesehenen Schmetterlingsforschers. Er fordert sie auf, Antworten auf die Fragen zu suchen, die Olivia seit zehn Jahren verdrängt: Was ist damals beim Tod der Eltern wirklich geschehen und was hat es mit diesem seltenen Schmetterling auf sich, nach dem sie gesucht hatten?
Ihr Jugendfreund Tom steht ihr dabei zur Seite und aus Freundschaft könnte Liebe werden. Aber dafür müssen erst Olivias Narben heilen: Sie muss den Mut finden, loszulassen – und fliegen zu lernen.

Der neue Roman von Astrid Töfpner durfte via Lovelybooks hier einziehen
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Regina W. Egger
Die vorletzte Reise der Ewa Kalinowski
Roman

Ewa ist krank, todkrank. Für sie jedoch kein Grund, Trübsal zu blasen. Ganz im Gegenteil! Sie verkauft ihre Wohnung und begibt sich gemeinsam mit ihrem guten Freund Lukas und ihrem Yorkshire-Terrier Zizou auf eine Reise quer durch Europa. Der Wohnmobil-Roadtrip ist geprägt von Ewas Erinnerungen an ein langes, erfülltes Leben und alles, was sie je geliebt hat. Sie bringt Lukas ihr Faible für alte Kinofilme, Musik und polnische Speisen näher und erzählt von ihrem Großvater, der in ihrer Kindheit immer für sie da war und sie dennoch schließlich bitter enttäuscht hat. Ihr Humor, ihre Lebensweisheiten sowie die Geschichten aus ihrer Heimat Polen begleiten das ungleiche Trio auf diesem großen Abenteuer. Für Lukas wird Ewas vorletzte Reise schließlich zur schwersten Herausforderung seines Lebens. Und für Ewa wird es Zeit, sich vom letzten, großen Geheimnis ihres Lebens zu befreien...

Die österreichische Autorin hat mich angeschrieben, ob ich ihren Roman lesen möchte und ich fand die Inhaltsangabe sehr ansprechend.  
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Astrid Fritz
Die Tote in der Henkersgasse
Historischer Roman
Band 5

Im Mai 1417 liegt in der düsteren Henkersgasse eine junge Frau mit eingeschlagenem Schädel, das Gesicht mit einem falschen Muttermal am Kinn seltsam geschminkt. Die reiche Kaufmannsgattin ist eines gewaltsamen Todes gestorben. Serafina, Frau des Arztes Achaz, findet in der missgünstigen Hausmagd des Witwers eine erste Verdächtige, der eine weitere Spur folgt. Damit nicht genug, führt Serafinas Bruder nichts Gutes im Schilde, und Stadtapotheker Jonas will ihre Armenapotheke schließen. Serafina hat alle Hände voll zu tun.

Der fünfte Fall für Serafina durfte via den Rowohlt Verlag bei mir einziehen
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Silvia Stolzenburg
Die Flucht der Meisterbanditin
Historischer Roman
Band 2

Nach der gefährlichen Zeit als Spionin im Dienst der Mätresse des württembergischen Herzogs ist endlich etwas Ruhe in Maries Leben eingekehrt. Das ändert sich jedoch schlagartig, als ihr Geliebter Jost von der Leibgarde des Herzogs festgenommen wird. Man bezichtigt ihn des Mordes an einem Soldaten des Markgrafen von Baden-Durlach. Maries Flehen stößt bei der Mätresse auf taube Ohren. Daher bleibt ihr nichts anderes übrig, als Jost selbst aus dem Kerker zu befreien. Allerdings sind ihnen die Männer des Herzogs dicht auf den Fersen …

Diesmal via Lovelybooks für eine Leserunde bei mir eingezogen...der zweite Band rund um die Meisterdiebin Marie 
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Ulrike Schweikert
Die Charite - Aufbruch und Entscheidung
Historischer Roman
Band 2

Rahel Hirsch ist eine der ersten Ärztinnen, die an der Charité praktizieren. Doch als Frau unter lauter männlichen Kollegen hat sie es nicht leicht. Von Gleichberechtigung ist man selbst in der sonst so fortschrittlichen Hauptstadt noch weit entfernt. Das erlebt auch die junge Arbeiterin Barbara täglich. Sie schuftet in der Wäscherei der Charité und muss immer wieder erfahren, was es bedeutet, wenn Männer Frauen als Besitz betrachten.
Ungleicher könnten die beiden Frauen nicht sein, und doch werden sie zu Freundinnen. Während Rahel sich gegen Widerstände in der Charité durchsetzen muss und sich in den jungen Fliegerpionier Michael verliebt, schließt sich Barbara der Frauenbewegung an, kämpft für die Rechte der Arbeiterinnen und das Frauenwahlrecht. Doch dann bricht der 1. Weltkrieg aus und verändert nicht nur die Leben von Barbara und Rahel für immer ...

Ebenfalls direkt vom Rowohlt Verlag hier eingezogen
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Helga Bürster
Luzies Erbe
Roman

Die fast hundertjährige Matriarchin Luzie Mazur hat sich Zeit gelassen mit dem Sterben. Doch nun ist sie doot bleeven und hinterlässt ihrer Familie kaum mehr als einen abgewetzten Koffer voller Erinnerungen auf dem Kleiderschrank und fast ein Jahrhundert »Mazur’sches Schweigen«, das besonders ihrer Enkelin Johanne, selbst längst in ihren Fünfzigern, in den Ohren dröhnt. Es lässt ihr keine Ruhe, was damals war, als sich ihre junge Großmutter Luzie Krusenbusch während des Zweiten Weltkriegs in einem »Reichsmusterdorf« bei Bremen in den polnischen »Fremdarbeiter« Jurek verliebt hat. Johanne will endlich Frieden machen mit der Geschichte ihrer Familie und dem bis in die Gegenwart andauernden Getuschel der Leute im Dorf. Und sie will mehr über »ihn« erfahren, Luzies große Liebe Jurek, eine Liebe, die nicht sein durfte, weil da ein Krieg wütete, der der Liebe einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen wollte.

Via dem Literatursalon bei Lovelybooks gewonnen und hier bin ich bereits mitten drin
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Sarah Morgan
Die Zeit der Weihnachtsschwestern
Weihnachtsroman, Liebesroman

Suzanne McBride hat nur einen Weihnachtswunsch: ihre drei Töchter in ihrem Haus in den schottischen Highlands bei sich zu haben. Und tatsächlich: Posy, Hannah und Beth - so unterschiedlich wie die Plätzchen in der Keksdose - wollen sich wieder unter einer Tanne treffen. Suzanne ist entschlossen, ihnen das perfekte Weihnachtsfest zu bescheren … bis eine Grippe sie ans Bett kettet. Jetzt müssen die Schwestern einspringen. Während die eine oder andere dabei das Fest der Liebe sogar von seiner romantischen Seite kennenlernt, treten bei allen verborgene Geheimnisse und Konflikte ans Tageslicht. Bald wird ihnen klar: Wenn Weihnachten gelingen soll, müssen die McBride-Frauen erst das verlorene Band ihrer Familie wiederfinden …

Und noch ein Weihnachtsroman von Sarah Morgan...ebenfalls für eine Lovelybooks Leserunde
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So und jetzt hätte ich bitte gerne zwei Wochen Urlaub und keine Störung ;) Mal sehen, wie ich die nächsten Wochen voran kommen werde....
Sind bei euch auch schon Weihnachtsromane eingezogen?


Herbstblüten und Traubenkuss - Emilia Schilling

    Die Bildrechte liegen beim Verlag


    • Taschenbuch: 384 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: Originalausgabe
      (19. August 2019)
    • ISBN-10: 3442489245
    • ISBN-13: 978-3442489244
    • Genre: Gegenwartsliteratur, Roman



Goldmann Kurzbeschreibung: 
Als Mona unerwartet ihren Job verliert, bewirbt sie sich in einer Detektei. Ihre erste Aufgabe: Sie soll Oliver Feeberger ausfindig machen und ihn überreden, auf das großelterliche Weingut am Wiener Stadtrand zurückzukehren. Um zu verhindern, dass ein Nobelheuriger den familiären Buschenschank übernimmt, willigt Oliver ein – aber nur, wenn Mona die restliche Saison auf dem Weingut mitarbeitet. Obwohl in derselben Stadt, findet sich die junge Wienerin in einer neuen Welt wieder. Zwischen Weingärten, Heurigenausschank und Hofladen muss Mona erst ihren Platz suchen. Aber ist ihr Herz nicht schon längst angekommen?

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Emilia Schilling's neuer Wohlfühlroman erzählt die Geschichte der 28-jährigen Mona, die ihren Job in der Agentur, die sie mit aufgebaut, verloren hat. Auch ihr Freund hat die Fliege gemacht und so steht sie ohne Job und Wohnung da und kommt kurze Zeit bei ihrer Freundin Bianca unter. Diese nutzt sie allerdings zum Kinderhüten aus und ist ihr nicht wirklich eine Stütze. Da kommt ihr der Buchhalterjob in einer Detektei gerade recht. Doch der Inhaber verspricht ihr den Job nur, wenn sie zuerst den Winzersohn Oliver Feeberger ausfindig machen kann. Dieser soll nach fünf Jahren in die heimatliche Buschenschank zurückkehren und soll verhindern, dass ein Nobelheuriger den Familienbetrieb übernimmt. Oliver wird bald gefunden und willigt ein zurückzukehren, wenn Mona die restliche Saison auf dem Weingut und in der Buschenschank mitarbeitet. Mona überlegt nicht lange...zwei Monate sind schnell rum und das Geld kann sie brauchen. Außerdem muss sie nicht mehr im Kinderbett von Biancas Sohn schlafen, sondern kann direkt am Weingut übernachten. Doch so einfach, wie sich das Mona vorstellt, ist es nicht....

Ich habe bereits "Sommerglück und Blütenzauber" von der Autorin gelesen und fand diesen Roman einfach süß und erfrischend. Deshalb freute ich mich auf ihren neuen Roman wirklich sehr. Es gibt auch ein kleines Wiedersehen mit Rita, der Hauptprotagonistin, aus dem Vorgängerband, was ich toll fand.
Im Gegensatz zur liebenswerten Rita hatte ich allerdings einige Probleme mit Mona, unserer Protagonistin aus "Herbstblüten und Traubenkuss". Sie scheint mit ihren 28 Jahren nicht nur komplett aus der Welt gefallen zu sein, sondern hat absolut kein Selbstbewusstsein. Dies scheint vorallem den Eltern geschuldet, die ihr immer wieder zu verstehen geben, dass sie ihren Anforderungen nicht entspricht. Die beiden Zahnärzte wollten ihre Tochter als Nachfolger einsetzen, doch Mona ist mehr Zahlenmensch und verweigerte das Studium.
Angekommen in der Buschenschank in den Hügeln vor Wien, weiß sie weder wie man kocht, noch wie man sich außerhalb des Büros durchs Leben schlägt. Für mich war Mona weder glaubwürdig, noch konnte ich sie wirklich ins Herz schließen. Auch ihre sofortige Zusage mit Oliver mitzugehen, fand ich etwas unrealistisch. Zusätzlich lässt sich Mona von ihrer "besten" Freunden richtig ausnutzen. Es ist eine sehr einseitige Freundschaft, denn Bianca gibt ihrerseits eigentlich nichts zurück.
Ins Herz geschlossen habe ich jedoch Lore, Olivers Großmutter. Sie ist der Fels in der Brandung und schupft den Betrieb. Aber auch Olivers Schwester Nina ist absolut liebenswert. Seit einem schweren Autounfall sitzt sie im Rollstuhl. Das familiäre Band, das die Feebergers zusammenhält, ist auch durch jede Zeile spürbar, was mir sehr gefallen hat. Manche Leserinnen in der Leserunde haben die fehlende romantische Liebesgeschichte vermisst. Dies hat mich wiederum nicht gestört, denn ich habe es lieber kitschfrei. Ich muss aber trotzdem sagen, dass mir das Prickeln zwischen Mona und Oliver gefehlt hat und die Liebesgeschichte erst gegen Ende hin glaubwürdiger wurde.

Wohlgefühlt habe ich mich in der Buschenschank der Familie. Als Österreicherin waren mit natürlich alle Begriffe und Speisen bekannt. Außerdem lebe ich selbst nur wenige Kilometer vom Weinbauangebiet der Wachau entfernt. Die Landschaftsbeschreibungen sind atmosphärisch. Interessant und realitätsnah sind die Einblicke in die Arbeit der Weinbauern. Die Weinlese und die Erklärungen betreffend dem Unterschied zwischen Buschenschank und Heurigen, wie auch das Leben auf dem Lande, wurden sehr bildhaft beschrieben.

Atmosphärisch wunderbar, das Lokalkolorit stimmt ebenfalls, allerdings hakt es etwas an den etwas überzeichneten Charakteren und manchem Realitätsbezug. Im Großen und Ganzen hat mich der Roman - trotz meiner Kritikpunkte - gut unterhalten. Ich weiß, dass es die Autorin besser kann, deswegen freue ich mich auch schon auf ihr nächstes Buch, das wohl im Winter spielen wird.
  
Schreibstil:
Emilia Schilling schreibt leicht und flüssig. Man kommt schnell in der Geschichte voran. Die sehr bildhaften Beschreibungen der Umgebung, sowie der vorhandene Lokalkolorit konnten mich überzeugen. Die Charaktere sind facettenreich.
Über manche Kapitel steht eine Erklärung zu einer Tradion, die im kommenen Kapitel Einsatz findet. Die Autorin hat ebenfalls die im Roman verwendeten Buschenschank-Rezepte hinzugefügt. Am Ende befindet sich ein österreichisch-deutsches Glosaar, das ich natürlich nicht benötigte ;)

Fazit:
Ein leichter Wohlfühlroman, der das Leben in einem Winzerbetrieb sehr atmosphärisch beschreibt. Leider gibt es einige Kritikpunkte, über die ich nicht hinweg sehen konnte. Wer nette Unterhaltung ohne Kitsch sucht und über einige Logikfehler hinweg sehen kann, ist hier richtig. Für mich war dieses Buch um einiges schwächer, als der Vorgängerroman.

Vielen Dank an den Goldmann Verlag und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar, sowie der Autorin für die nette Begeleitung bei der Leserunde.

Neuerscheinungen im Oktober

Hallo meine Bücherwürmer!

Der goldene September geht dem Ende zu und wir befinden uns demnächst schon im Oktober...DER Buchmesse Monat und das heißt auch jede Menge Neuerscheinungen werden uns erwarten. Ganz fleißige Autoren achten ja auch darauf immer bei Messen zu veröffentlichen....manche sogar im Frühjahr und Herbst. Davon halte ich ehrlich gesagt nicht wirklich viel...aber gut.

Viele Thriller und Krimis sind mir aufgefallen und diese domnieren bei mir auch die Vorschau.
Sonst ist es aber wie gewohnt ein bunter Genre-Mix...

 
Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Verlag 
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Auch im Oktober gibt es wieder jede Menge Bücher, die ich lesen möchte. Wie sollte es auch anders sein? ;)

Meine MUST HAVES für den Oktober


Ganz sicher wird Band 2 der "Schokoladenvilla - Goldene Jahre" von Maria Nikolai einziehen. 

Es geht gleich schokoladig weiter mit dem neuen Roman von Gabriele Diechler "Schokoladentage" Ihr letzter Roman "Lavendelträume" hat mir sehr gut gefallen und deshlab bin ich schon sehr auf ihr neues Buch gespannt.

"Der Kinderzug" von Michaela Küpper ist mir hingegen wegen des Themas aufgefallen.

In die Leseprobe des neuen Romans "Wie ein Leuchten in tiefer Nacht" von Jojo Moyes habe ich bereits hineingelesen und mir hat diese einfach großartig gefallen. Deswegen steht auch ihr neuer Roman ganz oben auf meiner Wunscliste.

Nicht nur Ursula Poznanski und Margret Atwood überraschen im Moment die Leser mit einem unerwarteten zweiten Band zu ihren Bestsellern. Auch Cecilia Ahern hat zu "P.S. Ich liebe dich" nun mit "Postscript"  nachgelegt.

Und natürlich muss ich den nächsten Band der Reihe rund um das Dezernat Q "Opfer 217" von Jussi Adler Olsen lesen
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Meine MIGHT HAVES für den Oktober...ähm...ohne Worte


Nachdem ich diesen Monat den ersten Band der neuen Thrillerreihe aus dem Baskenland von Eva Garcia Sáenz gelesen habe, muss ich auch den Folgeband "Das Ritual des Wasser" lesen. 

Ebenfalls eine Reihenfortsetzung, aber bereits Band 7 ist "Marionettenverschwörung" von Manfred Baumann

Und auch "Tod in Baden" von Beate Maly ist bereits Band 4 ihrer Krimireihe

Von Ellen Sandberg erscheint "Das Erbe" und steht ebenfalls auf meiner Wunschliste

Noch ein Buch von Beate Maly. Mit ihrem neuen historischen Roman "Lottes Träume" begibt sie sich wieder ins historische Genre

"Das Geheimnis des Cellolehrers" hat mich vom Titel her angesprochen, denn die Autorin Wendy Joseph kenne ich noch nicht

Auch Fenja Lüders kenne ich noch nicht. "Der Duft der weiten Welt" ist Teil 1 einer Familiensaga, die in Hamburg spielt. Auch hier habe ich bereits die Leseprobe gelesen, die mir sehr gut gefallen hat

Bettina Storcks kenne ich bereits und ich bin schon sehr auf ihren neuen Roman "Leas Spuren" neugierig. Ich verfolge die Autorin bereits seit Monaten auf facebook und habe schon einige Einblicke in ihr neues Buch gewonnen

Und last but not least hat mich der historische Roman "Tränen der Erde" des österreichischen Autorenduos Bastian Zach und Matthias Bauer sehr angesprochen. Das Buch habe ich schon einige Zeit auf meiner Wunschliste.
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Wann ich all das lesen soll oder werde...keine Ahnung! Aber so nach und nach wird wohl das eine oder andere Buch dieser Liste bei mir einziehen und darauf freue ich mich schon.
Ist euer Oktober auch so voll mit Buchwünschen??


 

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