[Lesung] Zdenka Becker liest aus "Ein fesches Dirndl"

Liebe Bücherwürmer!

So, endlich kann ich euch auch von meiner zweiten Lesung berichten, die ich noch im März besucht habe.
Nach der Lesung von Ursula Poznanski in Linz bei Thalia *meine Post*, war das Ambiente und das Publikum bei Zdenka Becker ein ganz anderes.
"Ein fesches Dirndl" erzählt die Geschichte von Bea Burger, geborene Slowakin, die einen Österreicher geheiratet hat und ohne Sprachkenntnisse zur Zeit des Eiserenen Vorhanges nach Österreich emigrierte.


Kurz zum Inhalt:
Wie lange dauert es, bis der innere Sturm, der während der Flucht in einem entsteht, verebbt? Wie lange dauert es, bis drohende Gefahr vergeht, ein sicherer Hafen in Sicht ist, bis man landet? Wie lange dauert es, bis Heimatgefühl entsteht, die verletzten Wurzeln regenerieren, sich mit der geborgten Erde vereinen, bis man die Sonne und den Mond entdeckt, aufblüht und gedeiht, bis man ein Teil des neuen Ganzen wird? Fragen über Fragen, die nur der beantworten kann, der die Flucht überlebt hat und bei sich angekommen ist.
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Im Sankt Pöltner Stadtmuseum präsentierte die Autorin ihren Roman, deren Inhalt autobiagraphisch angehaucht ist und in dem sehr viele persönliche Erlebnisse eingeflossen sind. Da Zdenka Becker nach Jahren in Wien, später aufs Land gezogen ist und zwar unweit von Sankt Pölten, waren natürlich auch Bekannte der Autorin anwesend.


Obwohl die Geschichte wirklich nicht immer lustig ist und die Probleme von Menschen aufzeigt, die versuchen in einem fremden Land anzukommen, hat Zdenka ihre Lesung mit sehr viel Humor und lustigen Anekdoten ausgefüllt.

Die Lesung wurde musikalisch umrahmt, aber ich Dussel habe vergessen den Keyboardspieler zu fotografieren.

Natürlich wurde danach auch noch fleißig singiert und auch mein Buch erhielt
 einen Eintrag.


Danach gab es noch Brote und etwas zu trinken. Dabei lernte ich eine nette Frau aus der Schweiz kennen, die Zdenkas Bücher schon länger kennt und mit ihr auch in persönlichen Kontakt ist.
Es ist immer wieder inetressant, wie unterschiedlich Lesungen sind.


6 Kommentare:

  1. Hallo Martina,

    hört sich auch nach einem schönen Abend an. Jetzt ist mir natürlich etwas leid drum. Entschuldige bitte, dass ich dich versetzt hatte. In dem ganzen Trubel mit den Jobs habe ich echt nicht mehr daran gedacht, mich zu melden.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Macht doch nichts Nicole. Es ist ja nicht meine erste Lesung, zu der ich alleine gehe =) Du hast dabei etwas verpasst, aber es werden weitere Lesungen kommen, die wir gemeinsam besuchen werden! da bin ich mir sicher! =)
      Liebe Grüße
      Martina

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    2. Ja, aber melden hätte ich mich können. Ich war da total verpeilt. :P

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  2. Oh wie schön! Wäre auch gerne dabei gewesen, besonders weil ich das Buch gelesen habe und es mir ausgesprochen gut gefallen hat.
    Schönes Wochenende und ganz liebe Grüße
    Daniela

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  3. Hallo,

    ich muss ja gestehen, dass ich unter dem Titel "Ein fesches Dirndl" etwas ganz anderes vermutet hätte – irgendwas Flaches mit plattem Humor...

    Klingt so, als wäre die Lesung sehr interessant gewesen!

    LG,
    Mikka
    [ Mikka liest von A bis Z ]

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    1. Das habe ich auch bei meiner Rezension zum Buch geschrieben, allerdings gibt es Sinn, wenn man das Buch gelesen hat. Es lässt aber einen falschen Eindruck entstehen, wenn man das Buch sieht, was ich schade finde.
      Liebe Grüße
      Martina

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