Kindeswohl - Ian McEwan



    • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
    • Verlag: Diogenes; Auflage: 5 (9. Januar 2015)
    • Übersetzer: Werner Schmitz
    • ISBN-10: 3257069162
    • ISBN-13: 978-3257069167
    • Originaltitel: The Children Act
    • Genre: Gegenwartsliteratur



Diogenes Kurzbeschreibung:
Scheidungen, Sorgerecht, Fragen des Kindeswohls – das ist das Spezialgebiet der Richterin Fiona Maye. In ihrer eigenen, kinderlosen Ehe ist sie seit über dreißig Jahren glücklich. Bis zu dem Tag, als ihr Mann ihr einen schockierenden Vorschlag unterbreitet und ihr ein dringlicher Gerichtsfall vorgelegt wird, in dem es für einen 17-jährigen Jungen um Leben und Tod geht.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Bei einer Seitenzahl von 224 denkt man sich, man wäre schnell durch die Geschichte, die uns Ian McEwan hier erzählt. Doch schon sein Roman "Abbitte" hat mich eines anderen belehrt und ist noch heute in meinem Kopf allgegenwärtig.
Mit "Kindeswohl" hat mir der Autor wiederum ein sehr intensives Leseerlebnis hinterlassen.
Familienrecht ist das Spezialgebiet unserer Protagonistin Fiona Maye. Sie ist erfolgreich im Job und ist seit 30 Jahren glücklich verheiratet - denkt sie. Doch eines Tages erbittet ihr Mann Jack ihren Segen für eine außereheliche Affäre. Fiona fällt aus allen Wolken und denkt gar nicht daran den Wunsch ihres Mannes zu erfüllen. Kurz darauf bekommt sie es mit einem eher außergewöhnlichen Fall zu tun. Die Familie eines 17jährigen leukämiekranken Jungen verweigert aus religiösen Gründen die lebensrettende Bluttransfusion. Adam Henry, der Sterbenskranke selbst, lehnt diese, ebenso wie seine Eltern ab. Er kennt die Einstellung seiner Familie und Glaubensgemeinschaft seit seiner Kindheit und ist damit aufgewachsen. Fiona beschließt daraufhin den jungen Mann im Krankenhaus zu besuchen, um sich ein Bild von ihm zu machen. Sie weiß, dass sie im Sinne des Kindeswohl entscheiden muss, denn jeder Patient hat ein Selbstbestimmungsrecht. Adam ist jedoch noch minderjährig, steht aber kurz vor seinem 18. Geburtstag. Als sie ihn kennenlernt ist Fiona ist beeindruckt von diesem sensiblen Jungen, der berührende Gedichte schreibst, musiziert und doch so fest an seiner Meinung festhält. Sie findet eine besondere Verbindung zu Adam und er auch zu ihr. Und doch lädt Fiona eine schwere Schuld auf sich....

Ian McEwan zeigt in seinem Roman auf, wie schwer es für einen einzelnen Menschen ist, ein so weitreichendes Urteil zu fällen, welches über Leben und Tod entscheidet. Aber nicht nur darüber, sondern auch über Schuld, Moral oder Ethik. Fiona, die selbst in privaten Schwierigkeiten steckt, widmet sich diesen Fall sehr intensiv. Sie versucht ihre persönlichen Probleme damit zu kompensieren und handelt nicht mit der von ihr geforderten beruflichen Distanz, die sie sonst auszeichnet. McEwan stellt ihre Fähigkeiten in Form einiger Beispiele vor: Sei es die streng katholische Familie, deren Glaube es nicht zulässt Siamesische Zwillinge zu trennen oder der musllimische Vater, der sein Kind in sein Heimatland bringen möchte. Fiona entscheidet juristisch zu 99% richtig. Doch bei Adam steht die emotionale Betroffenheit im Vordergrund und die geforderte berufliche Distanz fällt.

Die justischen Feinheiten erklärt der Autor so, dass es auch ich verstanden habe ;)  Er beleuchtet wirklich alle Seiten sachlich und begründet diese auch aus ethischer, religiöser und juristischer Sicht. Die inneren Kämpfe, die Fiona mit sich selbst ausmachen muss, werden sehr feinfühlig, realistisch und emotional dargestellt. Gleichzeitig regt der Roman zum Nachdenken an und wirft viele Fragen auf, die man sich beim lesen (und auch danach) selbst immer wieder stellt.

Die Problematik rund um die Ehe von Fiona und Jack war mir allerdings zu wenig tiefgehend und hätte auch weggelassen werden können.

Der Schreibstil ist eher anspruchsvoll, aber lässt sich flüssig lesen. Die Charaktere sind stimmig, wobei mir Jack etwas zu blass blieb.
Musik spielt ebenfalls eine große Rolle im Roman, genauso wie Schuld, Moral und Ethik 

Cover:


Die ersten vier Cover sind englischsprachige Ausgaben, danach ist das niederländische, das französiche und das italienische Cover zu sehen.

Fazit:
Ein Roman, der zum Nachdenken anregt und bei dem man sich selbst immer wieder fragt, wie man gehandelt hätte. Es geht um Schuld, Moral, Ethik, aber auch um Treue, Familie und die verlorene Liebe. Mein nächster Roman des Autors liegt schon bereit....


Neu eingezogen im November

Hallo meine Bücherwürmer!

Natürlich sind auch im November wieder einige Buchlinge bei mir eingezogen.
Bei diesem grauen Wetter, wo man den ganzen Tag Licht benötigt, ist es immer etwas schwierig zu fotografieren. Ich hoffe man kann trotzdem alle Bücher schön erkennen ;)

Wie gewohnt ist es wieder ein bunter Genre-Mix...ein Weihnachtsbuch, Thriller, Krimis, Familiensagen, historische Romane.... Alle gekauft, von Lovelybooks, der Autorin selbst und ein Buch vom Verlag.

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Petra Schier
Ein Weihnachtshund auf Glücksmission
Liebesroman, Weihnachtsbuch

In zwei Dingen ist Annalena erfolgreich: in ihrem Beruf als Sachbuchautorin und darin, ernsthaften Beziehungen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Sie will ihr Leben strikt nach ihren eigenen Vorstellungen leben und dazu auf keinen Fall Kompromisse eingehen. Einen gründlichen Strich durch die Rechnung machen ihr jedoch pünktlich zur Vorweihnachtszeit zwei Männer, ein vierbeiniger und ein zweibeiniger: Da ist einmal Asco, ein eigensinniger schwarzweißer Border Collie mit undurchsichtiger Vorgeschichte. Und da ist Christian, ein alter Bekannter, von dem Annalena gehofft hatte, ihm niemals wieder begegnen zu müssen. Beide wirbeln Annalenas Leben ordentlich durcheinander und nehmen darin bald immer mehr Platz ein – ganz gegen ihren Willen. 

Bereits gelesen und rezensiert  *klick*
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Anna Simons
Verborgen
Krimi, Thriller

Neuer Job, neue Stadt – Eva hofft, die Schatten ihrer Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen. Aber noch vor ihrem ersten Arbeitstag als Gefängnisärztin in einer Münchner Haftanstalt wird sie in einen Kriminalfall verwickelt: Die Frau eines Inhaftierten bittet sie verzweifelt um Hilfe. Eva weist sie zurück, doch am nächsten Tag ist die Frau spurlos verschwunden. Eva macht sich Vorwürfe: Was hatte sie ihr sagen wollen? Wovor hatte sie Angst? Auf eigene Faust versucht Eva, der Wahrheit auf die Spur zu kommen – ohne zu ahnen, dass der Täter sie längst im Blick hat und ihr schon ganz nahe ist. Gefährlich nah …

Bereits angefangen mit diesem sehr gut bewerteten Krimi oder Thriller...spannend!
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Maria Nikolai
Die Schokoladenvilla
Familiensaga

Stuttgart, 1903: Als Tochter eines Schokoladenfabrikanten führt Judith Rothmann ein privilegiertes Leben im Degerlocher Villenviertel. Doch die perfekte Fassade täuscht. Judiths Leidenschaft gehört der Herstellung von Schokolade, jede freie Minute verbringt sie in der Fabrik und entwickelt Ideen für neue Leckereien. Unbedingt möchte sie einmal das Unternehmen leiten. Doch ihr Vater hat andere Pläne und fädelt eine vorteilhafte Heirat für sie ein – noch dazu mit einem Mann, den sie niemals lieben könnte. Da kreuzt ihr Weg den des charismatischen Victor Rheinberger, der sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen will ...

Bereits gelesen - Rezi folgt!
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Katrin Tempel
Das Novembermädchen
Historischer Roman

1866: Am Vorabend des Krieges herrschen Hunger und Leid in Berlin. Da hat die junge Mutter Lina Morgenstern eine Idee: Wenn man Nahrungsmittel in großen Mengen einkauft und zubereitet, können viele Menschen eine gesunde, warme Mahlzeit bekommen. Kurz darauf beginnt ihr Kampf für die erste Berliner Volksküche: der Grundstein für ein Netz aus Suppenküchen in der ganzen Stadt. Doch wird Lina es dabei nicht belassen. Während ihr Mann zu Hause dafür sorgt, dass die fünf Kinder nicht zu kurz kommen, wird aus ihrem sozialem Engagement bald auch ein politischer Kampf für Gerechtigkeit und Frieden.

Bin schon sehr gespannt auf diesen Roman  
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Astrid Fritz
Der Hexenjäger
Historischer Roman

Schlettstadt im Elsass 1484: Margaretha, die Mutter der jungen Krämertochter Susanna, liegt tot in der Stube aufgebahrt. Bruder Heinrich, päpstlicher Inquisitor und Prior des hiesigen Predigerklosters, erscheint, um Trost zu spenden. Fast väterlich sorgt er sich um die junge Susanna.
Doch bald schlägt die Fürsorge in Wahn um. Er lässt Susanna nicht mehr aus den Augen. Was sie nicht weiß: Seit einiger Zeit verfolgt Bruder Heinrich als Inquisitor die Vernichtung der «brandgefährlichen Sekte der Hexen». Viel zu spät erkennt Susanna, dass auch sie sich vor Heinrich in Acht nehmen muss.

Ein spannender neuer Roman von Astrid Fritz
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Lisa Brandstätter/Clemens Wenger
Treibts zua!
Krimi

Ein Toter liegt auf der Grenze zwischen Bayern und Salzburg. Die alleinerziehende Kommissarin Lilly Engel von der bayerischen Kripo und ihr machohafter österreichischer Kollege Sigmund Huber müssen sich bei ihren gemeinsamen Ermittlungen zusammenraufen: Sie stehen im Wettlauf mit einem Serienmörder, der immer neue Opfer sucht. Haben regionale Bräuche etwas mit den Morden zu tun? Die Spur führt die beiden Kommissare in die Welt der alpenländischen Sagen.


Ein österreichisch-bayrischer Krimi....perfekte Lektüre! 
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Michaela Grünig/Marc Girardelli
Eiskalte Spiele 
Krimi
Band 3

Eine Selbstmordwelle unter Profi-Trainern erschüttert die Wintersportszene – neben den Toten wird jeweils die gleiche Nachricht aufgefunden. Doch die Polizei tappt im Dunkeln. Als das Leben von Marc Gassmanns Trainer ebenfalls bedroht ist, entscheidet der Skistar, zusammen mit seiner On/Off-Freundin Andrea undercover bei den Olympischen Winterspielen zu ermitteln. Sind die beiden dem größten Doping-Verbrechen auf der Spur, das die Ski-Welt je erlebt hat?

 Auf den dritten Band rund um Marc Gassmann freue ich mich schon seit dem Erscheinungstermin! 
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Ella Zeis
Wie Gräser im Wind
Historischer Roman
Band 1

1930 wütet das Sowjetregime mit Enteignungen und Verhaftungen in den ehemals wohlhabenden deutschen Dörfern der Krim. Jeder, der noch Land oder Einfluss hat, schwebt in Gefahr. Wilhelm Scholz weigert sich, seinen letzten Grundbesitz an den Staat zu überschreiben. Mitten in der Nacht zerren bewaffnete Männer ihn, seine Frau Anna und ihre kleinen Kinder aus dem Haus. Die Familie wird in die eisige Wildnis des Hohen Nordens gebracht und Baumfällarbeiten zugeteilt. Inmitten von Hunger, Krankheit und klirrender Kälte kämpfen Anna und Wilhelm ums Überleben und um einen Platz in der neuen Weltordnung. Samuel Pfeiffer entgeht einem ähnlichen Schicksal nur durch eine rechtzeitige Flucht. In einer Nacht- und Nebelaktion verlässt er mit seiner Familie das Dorf und lässt alles zurück. Doch die Verschnaufpause währt nicht lang. Als deutscher Lehrer wird er immer wieder verfolgt und denunziert. Eine Odyssee von der Krim bis nach Baku beginnt …

Hierzu gibt es demnächst eine Leserunde auf meinem Blog! Mitleser sind willkommen!
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Lucinda Riley
Die Mondschwester
Roman
Band 5

Tiggy d’Aplièse hat sich schon als Kind mit Hingabe um kranke Tiere gekümmert. Auch jetzt, als junge Zoologin, ist die Beschäftigung mit Tieren ihre Erfüllung. Als sie das Angebot erhält, auf einem weitläufigen Anwesen in den schottischen Highlands Wildkatzen zu betreuen, zögert sie nicht lange. Dort trifft sie auf Chilly, einen weisen, alten Zigeuner aus Andalusien. Es ist eine schicksalhafte Begegnung, denn er hilft Tiggy, die ein Adoptivkind ist, das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Sie reist nach Granada, wo sie dem ebenso glamourösen wie dramatischen Lebensweg ihrer Großmutter Lucia folgt, der berühmtesten Flamenco-Tänzerin ihrer Zeit. Und Tiggy versteht endlich, welch großes Geschenk ihr zur Stunde ihrer Geburt zuteil wurde ... 

Bin mitten im Buch...auch hierzu gibt es eine Blogger Leserunde bei Andrea 
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Wieder eine ganze Menge! Zwei davon habe ich bereits gelesen und eines ist fast beendet....
Habt ihr bereits eines der Bücher gelesen?

Die Liebesbriefe von Montmarte - Nicolas Barreau



    • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
    • Verlag: Thiele & Brandstätter Verlag (4. September 2018)
    • ISBN-10: 3851794109
    • ISBN-13: 978-3851794106
    • Genre: Liebesroman


Thiele Kurzbeschreibung:
Als seine Frau Hélène mit nur dreiunddreißig Jahren stirbt, ist Julien Azoulay, ein Autor von Liebeskomödien, am Boden zerstört. Doch Hélène hat ihrem Mann ein Versprechen abgenommen: Julien soll ihr nach ihrem Tod dreiunddreißig Briefe schreiben – für jedes gelebte Lebensjahr einen. Verwundert stellt Julien fest, dass ihn das Schreiben der Briefe auf seltsame Weise tröstet. Er berichtet Hélène von dem Leben, das er jetzt ohne sie führen muss. Von seiner Liebe, die keine Antworten mehr bekommt. Von ihrem Sohn Arthur, der keinen traurigen Papa möchte. Von Cathérine, die ihn so gern trösten will, aber selbst zu unglücklich ist über den Tod ihrer Freundin. Hélène liegt auf dem Friedhof am Montmartre begraben, und dort, in ein Geheimfach am Grabstein, legt Julien seine Korrespondenz. Doch eines Tages sind alle Briefe verschwunden. Statt ihrer entdeckt Julien ein kleines Herz aus Stein. Julien ist fassungslos. Er hat keinem Menschen von den geheimen Briefen erzählt. Und noch seltsamer: Auf jeden Brief, den er nun schreibt, erfolgt eine »Antwort«: ein Gedicht von Prévert, Kinokarten für Orphée, ein Vergiss-mein-nicht-Sträußchen ...

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Was für ein bezaubernder Roman! Obwohl das eigentliche Thema in dieser Geschichte die Trauerbewältigung nach dem Tod eines geliebten Menschen ist, versteht es Nicolas Barreau mit seiner wundervollen Sprache den Leser zu verzaubern und sehr viele positive Gedanken und auch Hoffnung zu verbreiten.

Der Roman handelt von Julien. Er ist vor kurzem Witwer geworden und man spürt den Schmerz über seinen Verlust in jeder Zeile. Julien ist gefangen in seiner Trauer. Wäre nicht sein kleiner Sohn Arthur und sein Verleger, der immer wieder unangemeldet an seine Tür pocht und nach seinen Fortschritten für den nächsten Roman fragt, würde er im Schmerz um Hélène versinken. Sein Kopf ist leer und das eigentliche Leben läuft ereignislos an ihm vorbei. Erst nach einiger Zeit kann er sich dazu aufraffen Hélènes letzten Wunsch zu erfüllen. Er soll 33 Briefe an sie schreiben - für jedes ihrer Lebensjahre einen. Mit der Zeit bemerkt er, dass ihm das Schreiben dieser Briefe hilft, die er in einem Geheimfach im Grabstein versteckt. Als eines Tages alle verschwunden sind und durch ein Herz aus Stein ersetzt wurden ist Julien sicher, dass Hélène mit ihm kommuniziert. Doch wie soll das möglich sein?

Gespannt verfolgt man als Leser, wie Nicolas Barreau dieses Rätsel lösen wird. Zu oft wurde ich bei ähnlichen Vorkommnissen in einem Roman enttäuscht. So fragte ich mich: Bleibt das Ende offen? Wird es übersinnlich oder bleibt der Autor rational? So wie er es gelöst hat, war es für mich perfekt.
Julien verbringt viele Tage auf dem Friedhof von Montmartre. Aus seinen Briefen an Hélène erzählt er aus seinem Alltag, der auch ohne seine geliebte Frau weitergehen muss. Gleichzeitig ist es aber auch eine Art Hommage an Hélène, die er tagtäglich sehr vermisst und dies auch in seinen Briefen ausdrückt.  Der Leser erfährt dadurch auch mehr aus dem gemeinsamen Leben der Beiden und besonders Juliens Gefühle und Gedanken. Es dauert bis man den Tod eines geliebten Menschen verarbeiten kann und auch Julien benötigt dazu seine Zeit. Unterstützt wird er von seinem Freund Alex, einem Goldschmied, von Cathérine, der besten Freundin seiner Frau, die im selben Haus wohnt, seiner Mutter und Sophie, Steinbildhauerin und Restaurateurin, die seine oftmaligen Friedhofsbesuche etwas auflockert. Als Julien weitere Botschaften im Geheimfach entdeckt, klammert er sich an die Hoffnung, dass es doch noch Dinge zwischen dem Himmel und der Erde gibt, die wir nicht verstehen. Ist es Hélène, die ihm diese kleinen Botschaften hinterlässt? Oder kennt noch jemand außer er selbst, dem Steinmetz und seinem Sohn Arthur sein geheimnes Versteck? Julien fragt sich, was wohl passieren wird, wenn er den dreiundreißisgten Brief geschrieben hat....und ich mich genauso =)

Die Botschaft, dass man nicht auf Dauer in der Vergangenheit leben und man die Trauer hinter sich lassen soll - ohne den geliebten Menschen dabei zu vergessen - kommt beim Leser zu hundert Prozent an. Sehr gefühlvoll und warmherzig wird diese überbracht.

"Wenn sich ein Tor des Glücks schließt, öffnet sich ein anderes. Aber oft schauen wir so lange auf das verschlossene Tor, dass wir das andere, das sich für uns geöffnet hat, gar nicht sehen" - Seite 227

Dabei gelingt es dem Autor weder kitschig zu werden, noch ins Melancholische abzugleiten und den Leser in Trübsal zu versetzen. Durch das Schreiben der Briefe findet Julien langsam wieder den Weg zurück ins Leben und überwindet seine Trauer.
Wie gewohnt bringt Nicoals Barreau eine Art Zauber und Magie in seine Geschichte. Manchmal gelingt das besser, manchmal nicht so gut. Diesmal wurde ich aber wieder von dieser zauberhaften Geschichte überzeugt.

Nicoals Barreau hat auch den Nebencharaktere Leben eingehaucht und diese lebendig und facettenreich dargestellt. Manche nehmen dabei mehr Raum ein, als andere.
Der Roman enthält viele wunderschöne Zitate, aber auch Filme oder Gedichte werden erwähnt. Die bildhafte Beschreibung von Paris, dem Viertel rund um die berühmte Sacre Coer und dem Friedhof Montmarte ist wunderbar eingefangen.

Das Cover, welches in Sepia-Tönen gehalten ist, passt zu den Vorgängerromanen des Autors und ist wunderbar stimmig. Wiederum ist es eine Frau in einem roten Mantel oder Jacke, wie auf den meisten Buchcovern des Autors.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Nicolas Barreau (oder wer auch immer hinter diesem Pseudonym steckt) verzaubert mit einer wundervollen Sprache und ganz besonderer Wortwahl. Nicht nur die eingestreuten französischen Wörter, sondern generell der Schreibsstil vermittelt viel französisches Flair. Die Zitate, Gedichte und auch die Romantik geben der Geschichte das gewisse Etwas.

Erzählt wird der Roman aus der Sicht von Julien in der Ich-Form. Die Briefe an Hélène heben sich in kursiver Schrift vom Rest ab. Unter jedem Kapitel steht ein Satz, der einen Bezug zum folgenden Inhalt hat.

Fazit:
"Die Liebesbriefe von Montmarte" haben mich verzaubert. Gerne habe ich Julien auf seinem Weg aus der Trauer begleitet. Perfekte romantische und leichte Wochenendlektüre - ganz einfach ein Barreau, wie man es sich wünscht!


Flohmarkt in der Bücherei

Hallo meine Bücherwürmer!

Am Samstag war in meiner Bücherei wieder Flohmarkt angesagt. Ich bin jedes Jahr dabei, denn die Bibliothekarinnen bemühen sich immer sehr. 
Jedes Mal werden die Besucher auch mit diversen Köstlichkeiten versorgt.


Da weiß man gar nicht, was man zuerst kosten soll!
Aber bevor ich mich Kaffe und Kuchen widmete war mal richtiges Stöbern angesagt.

Die Bücherei ist im Gemeindeamt untergebracht. Doch schonn am Eingang im Erdgeschoß standen Bücher zur freien Entnahme herum, danach ging es die Stufen hinauf bis in den etwas größeren Gang im ersten Stock und dann weiter in den 2. Stock in die eigentliche Bücherei. Auch dort gab es noch einen kleinen Stöbertisch und bei den Kindern im rückwertigen Bereich einen weiteren.

Und das ist meine Ausbeute:


Ehrlich gesagt war ich etwas entsetzt, dass mein Lieblingsbuch💕 von Jodie Picoult ausgemustert wurde. Deshalb habe ich "19 Minuten" ein neues Zuhause gegeben.

Ebenso erstaunt war ich, dass man Benedict Wells mit "Vom Ende der Einsamkeit" weggab. Da nutze ich ebenfalls die Gelegenheit.

"Das Lied der weißen Wölfin" von Claire Bouvier war kein Buch der Ausmistaktion und wanderte auch in meine Tasche. Ich mag Indianergeschichten...

Und dann war ich hoch erfreut, dass ich "Friedhof der Kuscheltiere" von Stephen King fand. Mit diesem Buch wollte ich endlich mal mit dem Autor beginnen und hatte es schon eine Zeit auf meiner rebuy und medimops Liste. Jetzt habe ich das Buch endlich. Es gab auch weitere Stephen Kings, doch die blieben dort.

Von Sanna Seven Deers, einer Deutschen, die nach Kanada gezogen ist und einen Indianer geheiratet hat, habe ich bereits "Sommervogel" gelesen. Nun ist "Das Windlied des Bären" mitgekommen.
 
Geht ihr auch gerne auf Bücherflohmärkte?

Marie - Anja Lehmann



    • Taschenbuch: 386 Seiten
    • Verlag: Anja Lehmann (Nova MD); Auflage: 1. Auflage 2018 (6. Juli 2018)
    • ISBN-10: 396111756X
    • ISBN-13: 978-3961117567
    • Genre: Historischer Roman



Amazon Kurzbeschreibung:
Marie ist siebzehn Jahre, als sich ihr bisheriges Dasein drastisch verändert. Gemeinsam mit ihrer Schwester Sarah wird sie im Frühjahr 1941 als Ostarbeiterin nach Berlin gebracht. In Nazideutschland muss sie erfahren, dass sie als Halbjüdin keine Rechte mehr hat, weshalb sie alles dafür tut, ihre wahre Identität zu verschleiern. Ihr Leben wird zu einem Kampf, an dessen Ende ihr der Tod bereits zulächelt. Wagemutig stellt sich das Mädchen ihrem Schicksal und eine atemberaubende Flucht beginnt.

Meine Bewertung: * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Der Roman "Marie" von Anja Lehmann handelt von zwei halbjüdischen Schwestern, der titelgebenden Marie und ihrer jüngeren Schwester Sarah. 1941 werden die beiden Mädchen, die alles verloren haben, auf einen Gutshof in der Nähe von Berlin als Ostarbeiterinnen eingestellt und dort zur Zwangsarbeit angehalten. Ihre halbjüdische Vergangenheit können die gebürtigen Polinnen, durch bestimmte Umstände, geheim halten. Während Sarah, noch halb Kind, sich den Umständen anpasst und sich am Gutshof einlebt, bereitet Marie die Flucht vor. Doch das Schicksal schlägt erbarmungslos zu....

Schon auf den ersten Seiten merkt man, dass dieser Roman keine leichte Kost sein wird. Marie und Sarah sind plötzlich auf sich alleine gestellt, nachdem die Mutter bei der Geburt des jüngsten Kindes stirbt. Ihr Vater und der Bruder wurden deportiert und in ein Arbeitslager gebracht. Zuerst kommen die beiden Schwestern bei einer nicht-jüdischen Nachbarin unter, bis sie selbst als Ostarbeiterinnen zu einem Gutshof in der Nähe von Berlin gebracht werden. Dort werden die Mädchen getrennt und Marie erfährt ein Martyrium sondergleichen, während Sarah später ins Konzentrationslager gebracht wird, als ihre richtige Identität aufgedeckt wird.

Schonunglos erzählt Anja Lehmann das Schicksal der beiden Schwestern, ähnlich wie es auch vielen Menschen in dieser Zeit ergangen ist. In wechselnden Perspektiven lesen wir einmal aus Maries und dann wieder aus Sarahs Sicht, aber auch andere Figuren kommen zu Wort, wie Liam oder Heinrich. Während ich zu Beginn Marie's Stärke bewunderte, die die noch kindliche und naive Sarah beschützte, wechselten im Laufe des Romans meine Sympathien zu Sarah. Die Erlebnisse im Konzentrationslager wurden von der Autorin sehr bewegend geschildert. Ich habe schon einige Bücher gelesen, sowohl Biografien, als auch Romane, die Schicksale in verschiedenen Konzentrationslager schildern. Anja Lehmanns Roman steht hier in keiner Weise nach.
Auf anderen Plattformen gab es einige Kriktiker, die manche historische Begebenheiten als nicht authentisch anerkennen. Der Autorin war es wichtig, die Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Charakteren festzuhalten, das Kriegsgeschehen dient als dramtischer Hintergrund, in der die Figuren agieren (O-Ton Anja Lehmann). Sie erzählt über das Leben von zwei jungen Frauen und deren Schicksal, allerdings nicht in einer Art Biografie, sondern als fiktiven Roman. Wichtige historische Ereignisse, wie die Bombardierung Hamburgs oder der Gewaltmarsch der KZ-Häftlinge am Ende des Krieges, sind sehr wohl belegbar. Und dass Juden als U-Boote den Krieg überlebt haben, ist ebenfalls nicht an den Haaren herbeigezogen. (Ich erwähne nur den Film "Die Unsichtbaren", der mit Interviews von jüdischen Zeitzeugen untermalt wird). Falls die Anzahl der Besatzung eines U-Bootes fälschlicher Weise nicht ganz stimmt, sehe ich nicht ein dem Roman deswegen nur einem Stern zu geben. Einzig die Liebesbeziehung, die Marie im Laufe des zweiten Teiles eingeht, konnte ich weniger nachvollziehen, besonders nach den furchtbaren Geschehnisse, die sie zuvor durchmachen musste und durch wen.

Die Charaktere sind wunderbar lebendig dargestellt. Ich fühlte die Emotionen, die Schmerzen und die Hoffnung der Figuren durch die Seiten. Und ich hasste den einzigen, wirklich durch und durch bösen Charakter, dessen Handlungen ich kaum aushielt zu lesen.
Das Buch hinterlässt ein Wechselbad der Gefühle. Das Ende ist ein bisschen offen gehalten, aber der Großteil des Romans wurde abgeschlossen. Ein Spielraum für eine Fortsetzung wäre allerdings gegeben, die ich auf jeden Fall lesen würde. 

Schreibstil:
Anja Lehmann schreibt emotional, bewegend und abwechslungsreich. Ich konnte den Roman schwer aus der Hand legen und bangte mit den beiden Schwestern bis zum Ende mit, ob sie den Krieg überleben. Man fühlte sich beim Lesen, als würde man Marie und Sarah begleiten und mit ihnen mitleiden.

Fazit:
Ein bewegender Roman, der besonders zu Beginn alles andere als Leicht Kost ist. Das Schicksal zweier halbjüdischen jungen Frauen im Zweiten Weltkrieg, der mich in der ersten Hälfte begeistern konnte, der aber danach etwas abfällt. Ich fand die Geschichte trotzdem sehr lesenswert und empfehle sie gerne weiter!
Mein Dank gilt der Autorin für das Rezensionsexemplar und die Begleitung der Leserunde bei Lovelybooks, welches jedoch nicht meine Meinung zum Buch beeinflusst!

Zerrissene Wahrheit - Heike Rommel



    • Taschenbuch: 400 Seiten
    • Verlag: KBV (29. Oktober 2018)
    • ISBN-10: 3954414376
    • ISBN-13: 978-3954414376
    • Genre: Krimi
    • Reihe: ja - Band 4 um Kommissar Domeyer


KBV Kurzbeschreibung:
Ausgerechnet an der steilsten Stelle der Dornberger Straße versagen kurz darauf die Bremsen ihres Wagens. Der tödliche Autounfall entpuppt sich sehr schnell als Mord. Dass die unscheinbare Bibliothekarin ihrem untreuen Ehemann und der Tochter mit den Drogenschulden ein beträchtliches Vermögen hinterlässt, ist überaus interessant für Kommissar Domeyer und seine Kollegen vom Bielefelder KK11. Offenbart sich hier das Tatmotiv? Oder liegt der Schlüssel zur Lösung des Rätsels in Margrets Vergangenheit? Was wollte sie ihrer ehemaligen Freundin Karen so dringend mitteilen? Karen macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Brief – ohne zu ahnen, in welcher Gefahr sie schwebt …

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Heike Rommel legt mit ihrem vierten Fall rund um das Bielefelder Kripoteam einen sehr spannenden Krimi vor. Nachdem ich Band drei "Zwischen Licht und Schatten" bereits gelesen habe, freute ich mich sehr darüber, dass ich in der Lovelybooks Leserunde mitlesen durfte.

Als Leser ist man sofort mitten im Geschehen, denn die Story beginnt mit einem tödlichen Autounfall. Ungebremst rast Margret Lückner den Abhang hinunter und in den Gegenverkehr. Der Wagen wird untersucht und sehr schnell entdeckt man manipulierte Bremsen, die der Frau das Leben kosteten. Doch wer wünscht sich den Tod der eher unscheinbaren Bibliothekarin, die ein solides Leben führt? Bald sind der untreue Ehemann, von dem sich Margret trennen wollte und dessen Galerie sie finanziert, als auch ihre Tochte Rike, die auf die schiefe Bahn geraten ist, unter Verdacht. Rikes Freund ist drogenabhängig und beide brauchen laufend Geld. Außerdem scheint Margret Lückner ein beachtliches Vermögen zu hinterlassen, jedoch haben sowohl der Ehemann, als auch die Tochter ein Alibi.

Nach den ersten achzig Seiten denkt man sich nur "So einfach kann es doch nicht sein!". Jedoch ist weit und breit kein weiteres Motiv zu finden und die Bielefelder Kripo tappt im Dunkeln. Das Ermittlerteam stochert in der Vergangenheit von Margret und stößt schließlich auf einen weiteren tödlichen Unfall im Freundeskreis der Bibliothekarin. Toni Achleitner, der Bruder ihres ersten Ehemannes Hubert, kam bei einer gemeinsamen Bergwanderung der Freunde vor 25 Jahren ums Leben. Führt die Spur zurück in die Vergangenheit? Oder verbirgt Margret etwas vor ihrer Familie?
Ein weitere Handlungsstrang befasst sich mit Karen, die unter einer Angststörung leidet. Im Prolog erhält der Leser einen kleinen Hinweis dazu. Seit einer Bronchitis fühlt sie sich schlecht und ist immerzu müde. Sie erfährt, dass Margret ihr einen Brief geschrieben hat, den sie allerdings nie erhalten hat...

Das eher große Ermittlerteam erweist sich für Quereinsteiger der Reihe eventuell als etwas verwirrend, deshalb ist es günstig die Vorgänger zu kennen. Ich bin auch erst im dritten Fall eingestiegen und hatte dabei einige Probleme alle Figuren richtig zuzuordnen. Diesmal war es aber fast wie ein nach Hause kommen und ich freute mich auf Nina, Dominik, Bent und auch Frank. Die sehr individuellen Charaktere sind mitten aus dem Leben gegriffen, wobei einige auch für "Krimihelden" eher untypisch sind. Ninas Bruder Kai hat das Down-Syndrom, spielt in diesem Band aber nur eine kleine Rolle, da er von zuhause ausgezogen ist. Einen schwulen Ermittler findet man jedoch nicht so oft. Dagegen stehen Ninas Liebesprobleme eher im Hintergrund und Frank ist generell ein Weiberheld, der jedoch am allerliebsten von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt. So findet man auch immer wieder eine Prise Humor in Heike Rommels Bielefeld Krimis.

Die Handlung ist komplex, aber kurzweilig. Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an. Ab der Hälfte kann man das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die Autorin hat ein gut verflochtenes Gerüst für ihre Geschichte aufgebaut, viele Wendungen eingebaut und bietet dem Leser so einige Überraschungen. Das Ende ist logisch und lässt mich zufrieden den Buchdeckel zuklappen. Und nun warte ich auf Band Nummer fünf....

Schreibstil:
Heike Rommel schreibt flüssig, spannend und abwechlungsreich. Sie überrascht mit verblüffenden Wendungen und hält den Spannungsbogen hoch. Lebendige Dialoge und einen Fúnken Humor beleben die Handlung. Auch das Lokalkolorit kommt nicht zu kurz. Die Charaktere sind lebendig gezeichnet, haben alle Ecken und Kanten und werden nach jedem weiteren Band immer mehr zu Freunden des Lesers.

Fazit:
Ein richtig spannender Regionalkrimi mit herrlich erfrischenden Ermittlern, einer komplexen Handlung, die einige Überraschungen bereit hält und einem logischen Ende, das mich zufrieden zurück lässt. Zum besseren Verständnis empfehle ich die Bücher der Reihe nach zu lesen!

Vielen Dank an den KBV Verlag für das Rezensionsexemplar und für die nette Begleitung der Autorin bei der Leserunde

Die Reihe rund um Dominik Domeyer und das Bielefelder KK11:
  1. Nacht aus Eis
  2. Das fremde Grab
  3. Zwischen Licht und Schatten  *Rezi*
  4. Zerrissene Wahrheit

Neuerscheinungen im Dezember

Der letzte Monat des Jahres 2018 hat einige sehr interessante Neuerscheinungen zu bieten, ebenso wie Reihenfortsetzungen.
Probleme einmal nichts zu finden habe ich eigentlich  nie ;). Aber ich denke euch geht es nicht anders.

Ich habe wieder einen kleinen Überblick aus verschiedenen Genres für euch zusammengestellt, wobei diesmal die Romane der Gegenwartsliteratur kaum aufscheinen. Hier habe ich nicht wirklich viel gefunden. Dafür bin ich bei Thrillern fündig geworden, die ich am liebsten alle lesen würde ;)

Hier wieder mein Überblick:

Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Verlag 

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Meine MUST HAVES für den Dezember 


Die neue Buchreihe von Ulrike Renk, die mit "Jahre aus Seide" beginnt, möchte ich auf jeden Fall lesen. Ich habe bereits in die Leseprobe hineingelesen, da ich mich bei der Lesejury für den Roman beworben habe, aber leider kein Glück hatte. Ich fand den Schreibstil wieder hervorragend. 

Natürlich muss ich auch den dritten Band von "Die Frauen vom Löwenhof - Solveigs Versprechen" von Corina Bomann lesen und ich denke wir werden auch dazu wieder eine Blogger Leserunde bei Sabine haben. 

Was Neues von Oliver Ménard...hurra! Natürlich muss auch "Der Kratzer" bei mir einziehen, nachdem mir "Federspiel" und "Das Hospital" super gut gefallen haben.

Genauso begeistert war ich von Ellen Sandbergs ersten Roman bzw. Spannungsroman "Die Vergessenen". Deswegen muss ich auch "Der Verrat" lesen.

Und der fünfte Band rund um Max Heller in "Roter Rabe" von Frank Goldammer wird auch hoffentlich bald bei mir einziehen.

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Meine MIGHT HAVES im Dezember:


Der neue Roman von Jessica Brockmole "Florence" hört sich wieder wahnsinnig gut an. Nachdem ich "Eine Liebe über dem Meer" toll fand, möchte ich auch den neuen Roman lesen.

Und dann kommt der vierte Band rund um Cormoran Strike von Robert Galbraight alias J.K. Rowling "Weißer Tod" auf den Markt. Nach den ersten drei Fällen muss auch der vierte Fall gelesen werden.

Ebenso greife ich immer wieder zu Michael Robotham neuen Thrillern. "Die andere Frau" liest sich nach der Leseprobe sehr gut und unheimlich an. Ich bin gepsannt!
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Eigentlich würde ich am liebsten alle Thriller und Krimis, die ich oben aufgezählt habe lesen! Diesmal ist die Auswahl wirklich groß.

Auf welche Neuerscheinungen habt ihr bereits ein Auge geworfen???


 

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