Am Montag, den 9. April startet die
LESERUNDE
zu
"Eine Geschichte der Zitrone"
Dem Königskinder Verlag verdanken wir viele tolle Bücher. Leider ist bereits das letzte Verlagsprogramm erschienen und es wird keine weiteren Bücher aus diesem Verlag geben
Ein Buch, das schon länger im SuB Regal schlummert ist das oben abgebildete. Im Mai wird es eine weitere Leserunde zu einem Königskinder Buch geben, auf die ich mich auch schon sehr freue!
KLAPPENTEXT:
Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch nur gut ist, wenn sie am Ende richtig heulen muss. Aber Calypsos Dad findet, man soll sich nicht auf andere einlassen. Er hat ohnehin keine Zeit für so was – er schreibt sein Meisterwerk über die Geschichte der Zitrone. Und scheint darüber oft zu vergessen, dass er eine Tochter hat. Je mehr Zeit Calypso bei Mae und ihrer herzlichen Familie verbringt, desto klarer wird ihr, wie seltsam, staubig und leer ihr eigenes Zuhause ist. Damit sich das endlich ändert, müssen alle zusammenhelfen.
__________________________________
EINTEILUNG DES BUCHES:
Abschnitt 1 (Seite 1 - 98) Kapitel 1-14
Abschhnitt 2 (Seite 99 - 183) Kapitel 15-29
Abschnitt 3 (Seite 184 - Ende) ab Kapitel 30
TEILNEHMER:
Nicole von Zeit für neue Genres
und ich
Sonst noch jemand???? Wir würden uns über weitere Mitleser freuen...















OFF TOPIC:
AntwortenLöschenAbschnitt 1:
AntwortenLöschenIch habe heute morgen bevor ich ins Büro gefahren bin angefangen und schwupps alle 98 Seiten gelesen.
LöschenEs liest sich sehr kurzweilig - ist ja ein Jugendbuch. Calypso ist ein sehr einsames Mädchen, deren vater ihr die falschen Werte vermittelt. Sicher soll man stark sein, aber eigentlich liegt sämtliche Verantwortung auf ihren Schultern! Ihr Vater schafft es nicht einmals einzukaufen! Wer ist hier der Erwachsene? Ich finde das unverantwortlich! In Mae hat sie eine liebe Freundin gefunden, mit der sie viele Dinge teilt. Ich hoffe diese freundschaft hilft Calypso ein bisschen Verstehen und Liebe zu finden. Vieles ist ihr fremd, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Mir tut sie sehr leid...
Ich habe den ersten Abschnitt auch heute im Zug geschafft.
LöschenEhrlich gesagt, das erinnert mich total an meine Kindheit. XD Meine Eltern waren auch wie Calypsos Vater total verteilt und haben solche Sachen nie auf die Reihe gekriegt. Wahrscheinlich kann ich mich daher gut in das Mädchen einfühlen.
Ich finde es bezaubernd wie sich die Freundschaft zwischen Mae und Calypso entwickelt. Natürlich ist es auch traurig, weil Calypso sieht, wie es sein könnte. Spannend, wie die Mädchen ein Buch gemeinsam schreiben und nun sogar das 1. Kapitel veröffentlichen. Ihr Vater hat ja schon merkwürdig reagiert. Warum wohl? Neid? Überraschung? Ich kann ihn nicht einschätzen.
Das mit dem Buch kann ich auch noch nicht nachvollziehen. Mein erster Gedanke war Neid,,,aber mal sehen.
LöschenEine große Familie hatte ich trotz drei Geschwister auch nie, da ich ja ein extremer Nachzügler war und immer alleine spielen musste...so wie sich Calypso alleine beschäftigen kann und muss. Ist aber auch wichtig und viele Kinder können das heutzutage nicht. Aber die Rolle der Mutter sollte Calypso trotzdem nicht übernehmen und neben der Schule noch kochen und putzen. Hier wäre mehr verantwortung vom Vater zu erwarten gewesen. Mithilfe gut, aber so?
Abschnitt 3:
AntwortenLöschenIch bin heute schon durchgeflutscht. Es liest sich ja besonders leicht, ist aber sehr schön!
LöschenCalypsos Vater hat wohl eine Depression, die nie behandelt worden ist. Und Calypso weiß es eben nicht besser. Ich finde es schön wie sich Maes Eltern einbringen und das Vater-Tochter-Gespann aus der Misere ziehen. Das hat etwas sehr Märchenhaftes und gefällt mir unheimlich gut.
Die Geschichte, die Vater und Tochter sozusagen gemeinsam schreiben, gefällt mir auch total gut. Von Calypso verlangt die Situation schon eine sehr erwachsene Haltung. Schlimm, was man der Kleinen zumutet. Die Rolle der Sozialarbeiterin würde ich hier echt nicht haben wollen.
Am Ende bleiben mir aber zu viele Fragen offen: Warum hat der Vater so auf die erste Geschichte reagiert? Warum hat er die Zitronen in den Schrank gelegt? Warum hat er Calypso überhaupt so vernachlässigt?
Für mich ist es im Endeffekt eher ein Kinder- als ein Jugendbuch mit einem märchenhaften Touch.
Ich wurde leider im letzten Leseabschnitt sehr oft unterbrochen, was etwas den Lesefluss genommen hat. Ja, es ist eindeutig ein Jugendbuch, aber auf sehr einfühlsame Art geschrieben. Ich mochte die Geschichte, die Calypso angefangen hat und die der Vater fortgesetzt hat, sehr!
LöschenInteressanter Weise blieben mir diesmal nicht zu viele Fragen offen ;)
Ich denke, dass er seinen Kummer mit seiner Aufgabe die Geschichte der Zitrone zu schreiben umfokussiert hat! Er hat sich darin verbissen und so keinen Kummer zugelassen. Dadurch hat er eben auch Calypso vernachlässigt. Als die Geschichte fertig war, ist er in ein tiefes Loch gefallen, weil er ja eigentlich seine Trauer nicht verarbeitet hatte.
Warum er aber die Zitronen in den Schrank gegeben hat und die Bücher weg, weiß ich auch nicht.
Ja, das ist eine Erklärung. Aber die Zitronen im Regal? :D
LöschenMir hat das Buch auch gefallen, es hat mich gefreut, dass wir gemeinsam gelesen haben. :)
Das mit den Zitronen im Bücherschrank war echt heftig. Warum hat er das gemacht? Und warum hat er die Bücher nach draußen in den Schuppen geschleppt? Bei einem Büchermensch würde man meinen, dass sowas nicht vorkommen kann.
AntwortenLöschenCalypso tut mir leid. Dafür fand ich die Reaktion von Maes Mutter toll. Sie ist nicht ausgetickt sondern hat ganz cool reagiert.
Ja, das war eine sehr negative Überraschung! Ich kann verstehen, dass Calypso ausgtickt ist! Das sind einige ganz wenige Erinnerungen von ihrer Mutter. Auch für mich ist es unverständlich, dass er das gemacht hat.
AntwortenLöschenIch hatte ein bisschen Angst, dass sie Calypso in eine andere Familie oder ins Heim geben. Traurig, wenn man so die anderen Kinder hört....
Maes Mutter hat wirklich wundervoll regaiert.
Die Angst hatte ich auch, dass sie Calypso von ihren Vater wegholen. Diese Horrorvorstellung hat man sofort vor Augen, wenn etwas in einer Familie nicht ganz rund läuft. Von daher freut es mich, dass ein so offener Therapie-Zugang von Sozialamt angewandt wird. Also, tatsächlich als Unterstützung.
AntwortenLöschen