Die Hexe von Maine - Natalie Winter



    • Taschenbuch: 286 Seiten
    • Verlag: Dryas Verlag; Auflage: Taschenbuchausgabe (18. September 2017)
    • ISBN-10: 3940855731
    • ISBN-13: 978-3940855732
    • Genre: Fantasy, Urban Fantasy, Krimi 
    • Reihe: ja - Band 1 der Shifter Cops



Dryas Kurzbeschreibung: 
Julie Mireau glaubt nicht an Magie. Doch als sie eine Esoterikbuchhandlung in Maine mit treuem Kundenstamm erbt, ahnt sie bald, dass mehr Dinge zwischen Himmel und Erde existieren, als wissenschaftlich erforscht sind. Welche Kräfte ihr Schicksal tatsächlich beherrschen, begreift sie erst, als es beinahe zu spät ist. Madoc Blair will nur eines: in Ruhe seinen Job als Polizist in der Einheit der „Shifter Cops“ erledigen. Als er in das kleine Nest an der Küste Maines gerufen wird, um einen gewaltsamen Todesfall zu untersuchen, wird ihm schnell klar, dass dies kein Routinefall ist. Jemand hat ein magisches Feuer entfacht, das ihn und seine besonderen Talente vor eine tödliche Herausforderung stellt.

 Meine Bewertung: * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Dieses Buch wurde als Krimi mit Fantasyelementen vorgestellt, was mich sehr neugierig gemacht hat. Vorallem, weil es auch um Hexen geht und ich liebe einfach Romane mit Hexen als Protagonisten. Dass ich gerne Krimis lese, wissen wohl die meisten, die meinen Blog verfolgen.
Schon beim reinlesen habe ich allerdings feststellen müssen, dass das Wort "Krimi" etwas weit hergeholt ist. Noch dazu nennt sich die Reihe "Shifter Cops", also Cops = Polizisten und Shifter = Gestaltenwandler.
Letzteres trifft eindeutig zu, den Madoc, unser Shifter Cop, ist ein Drachenwandler. Er ist auch ein Beschützer, aber ein Cop? Die kleine Polizeitruppe vor Ort spielt ebenfalls nur eine untergeordnete Rolle und in Wahrheit ist hier Julie die Hauptprotagonistin. Somit ist der Untertitel "Shifter Cops 1" nicht wirklich passend...

Aber beginnen wir von vorne: Julie Mireau hat ihre Zelte in New York, wo sie Psychologie studiert hat,  abgebrochen. Nach einem Vorfall, der nicht weiter erklärt wird, muss sie wohl auch um ihren Job bangen und hat sich auch gleich noch von ihrem Freund getrennt. Doch der wichtigste Grund ihrer Rückkehr in das kleine Stätdchen Yarnville ist ihre Tante Laurie, die im Sterben liegt. Nach dem Tod ihrer Eltern und ihrer Großmutter ist Laurie die letzte lebende Verwandte in Julies Familie. Die Mireaus entstammen seit Generationen einem angesehenen Hexengeschlecht und Julies Mutter war eine der bedeutendsten Hexen in ganz Maine. Julie hat jedoch die Gabe nicht vererbt bekommen und glaubt auch nicht an Magie. Als sie den Esoterikladen "Itchy Witchy" von ihrer Tante erhält, passieren allerdings immer wieder ungewöhnliche Dinge und Julie quälen böse Albträume. Kurz darauf stirbt eine der Hexen, die dem Hexenzirkel angehört, der sich wöchentlich im "Itchy Witchy" trifft....

Die Geschichte lässt sich sehr schnell lesen, doch genauso schnell vergisst man sie wieder...leider! So richtig gefesselt hat mich weder die Story, noch der Schreibstil der Autorin. Der Crime Hintergrund fehlte fast komplett, auch wenn die eine oder andere Hexe in Flammen aufging und man den "Täter" suchte. Doch Polizeiermittlungen konnte ich keine im Buch finden.
Ein Hexenzirkel, ein Hexenjäger und ein paar Gestaltenwandler machen nicht unbedingt ein gutes Buch aus - vorallem wenn er als Krimi mit übersinnlichen Elementen verkauft wird.
Im Allgemeinen hatte ich das Gefühl, dass hier einige Themen auf knappe 286 Seiten gequetscht wurden, die jedoch nur an der Oberfläche gekratzt haben.

Auch die Charaktere bleiben sehr oberflächlich. Außer zu Julie erfährt man kaum Hintergründe zu den Figuren. Sie können willkürlich ausgetauscht werden. Ich konnte zu keinen der Charaktere irgend eine Beziehung aufbauen und kann leider nur sagen, dass mich dieses Buch so gar nicht überzeugen konnte. Ich werde die Reihe definitiv nicht weiter verfolgen...

Fazit:
Ich hatte mir hier mehr Krimi erhofft, vorallem nach dem Untertitel des Reihenerstlings. Leider wandelt die ganze Story sehr an der Oberfläche dahin und vermag auch nicht wirklich zu fesseln, obwohl man sie schnell weglesen kann. Genauso schnell ist die Geschichte aber auch wieder vergessen. Vielleicht ist sie für Urban Fantasy Leser besser geeignet...
Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen und kann sie leider nicht empfehlen.

Mein Dank geht an den Dryas Verlag und an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

2 Kommentare:

  1. Achje, da kann ich aber verstehen das du nicht zufrieden warst. Ich hatte da auch schon einige Reinfälle, das ist immer sehr ärgerlich. Sei lieb gegrüßt :)

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  2. Schade! Hier hätte mich gleich der Titel angesprochen, aber das lasse ich lieber sein.

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