Die Donauprinzessin und die Toten von Wien - Beate Maly




    • Taschenbuch: 416 Seiten
    • Verlag: Ullstein Taschenbuch (2. Dezember 2016)
    • ISBN-10: 3548287999
    • ISBN-13: 978-3548287997
    • Genre: Historischer Roman, historischer Krimi
    • Reihe: ja - Band 2 


Ullstein Kurzbeschreibung:
Wien, 1531: Die türkische Belagerung ist vorüber, und doch kommt die Stadt nicht zur Ruhe. Der Mathematiker Sebastian Grün wird beauftragt, eine Reihe rätselhafter Todesfälle aufzuklären, tatkräftig unterstützt von seiner Freundin, der Winzertochter Fanny Roth. Alle Morde weisen auf Verbindungen zu den osmanischen Belagerern hin und versetzen die Bürger Wiens in Angst und Schrecken. Doch welche Rolle spielt die mysteriöse Schatulle, die das erste Mordopfer ausgegraben hat und die jetzt verschwunden ist? Mit jeder neuen Leiche wird die Panik der Wiener größer ...

Meine Bewertung: * * * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

 Diesen zweiten Band kann man ohne weiteres auch ohne Vorkenntnisse zu Band 1 lesen!

Meine Meinung:
Nach dem ersten Band "Die Donauprinzessin" (meine Rezi *hier*) freute ich mich schon auf die Fortsetzung rund um die Winzerin und junge Witwe Fanny Roth und dem Mathematiker Sebastian Grün.

1531. Nach der Belagerung von Wien durch die Türken sehnen sich die Bürger der Stadt nach Frieden. Doch der Mord an einem Osmanen mitten auf dem Feld am Rande der Stadt, lässt die Bewohner nicht zur Ruhe kommen. Als bald darauf ein weiterer Toter gefunden wird, setzt Bürgermeister Treu auf die Hilfe des Bauingenieurs Sebastian Grün, der schon einmal einen Mord aufgeklärt hat. Doch so ohne Ansätze und Zeugen ist es für ihn nicht wirklich einfach den Täter zu finden. Einzig der Hinweis auf eine vergrabene Schatulle soll ihn auf die Spur des Mörders führen. Aber auch Fanny bereitet ihm Sorgen, die auf eine Heirat drängt. Ihr Vater hat sich nämlich in den Kopf gesetzt, dass sie lange genug Witwe gewesen ist und hat natürlich schon einen geeigneten Kandidaten in petto: Peter Geiger, seinesgleichen Weinbauer und bekannt für seine Gewalttätigkeiten an seiner ersten Frau. Fanny ist entsetzt, doch ihr Vater, der immer mehr die Anzeichen einer Demenz hat, lässt sich nicht von seinem Plan abbringen....

Ich fand es erfrischend wieder mit Fanny und Sebastian auf Mörderjagd zu gehen und sie durch das historische Wien zu begleiten, das sich nach der Türkenbelagerung nach Frieden sehnt. Dabei wird die Stadt und die Umgebung wieder wunderbar bildhaft beschrieben. Genauso erkennt man die wachsende Unruhe der Einwohner, die mit jedem weiteren Toten argwöhnischer werden und beginnen sich gegenseitig zu verdächtigen.
Die Charaktere sind wunderbar lebendig. Dabei hat die Autorin auch historisch belegte Personen, wie den damaligen Wiener Bürgermeister Wolfgang Treu und den Tiroler Glockengießer Gregor Löffler, mit in die fiktive Handlung miteinbezogen. Neben den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten zeigt Beate Maly auch die Stellung der Frau in der damaligen Zeit auf. Fanny darf zwar Wein keltern, aber nicht unter ihrem Namen verkaufen. Ebenso hat sie keine Chance gegen den Willen ihres Vaters zu heiraten, obwohl sie bereits Witwe ist und somit mehr Freiheiten hat, als eine noch unverheiratete Frau.


Für mich ein perfekter Roman für Leser, die gerne einmal in das Genre des historischen Romanes hineinschnuppern möchten. Das Buch liest sich sehr gut und flüssig und hat auch Spannung zu bieten. Durch den leichten und kurzweiligen Schreibstil ist die Geschichte gut zu verstehen und die knapp 400 Seiten sind ebenfalls von durchschnittlicher Länge.

Schreibstil:
Ich habe schon einige historische Romane und Krimis der Autorin gelesen und finde ihren Schreibstil immer wieder fesselnd und wunderbar kurzweilig. "Die Donauprinzessin und die Toten von Wien" ist außerdem sehr spannend und abwechslungsreich erzählt. Wie immer hat die Autorin großartig recherchiert und der Bezug zum historischen Wien wurde sehr bildhaft und atmosphärisch umgesetzt.

Fazit:
An diesem zweiten Band rund um die Winzerin Fanny und ihren Freund Sebastian Grün ist wirklich NICHTS auszusetzen! Wunderbar kurzweilig, abwechslungsreich und mit einigen tollen und schlüssigen Überraschungen versehen, kann ich nichts anderes als volle fünf Sterne vergeben! Für Historienfans und solche, die es noch werden wollen! Meine Leseempfehlung!

Vielen Dank an den Ullsteinverlag und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar und vorallem an Beate Maly für ihre Geduld, da dieses Buch nicht und nicht bei mir ankommen wollte!

Stiefkind - S.K. Tremayne




    • Broschiert: 400 Seiten
    • Verlag: Knaur TB (1. Dezember 2016)
    • ISBN-10: 3426516624
    • ISBN-13: 978-3426516621
    • Originaltitel: The Fire Child
    • Genre: Psychothriller


 
Knaur Kurzbeschreibung:
Rachel hat es endlich gut getroffen. Nach langen Single-Jahren hat sie den Anwalt David Kerthen kennengelernt und zieht mit ihm in sein Herrenhaus auf den Klippen von Cornwall. Mit den besten Absichten, auch für Davids Sohn aus erster Ehe, den 9-jährigen Jamie, eine gute Mutter zu sein. Denn Davids erste Frau kam auf tragische Weise in einer der überfluteten Zinngruben an Cornwalls Küste ums Leben. Doch Jamie verändert sich, scheint von düsteren Visionen geplagt - und platzt schließlich mit einem Satz heraus, den Rachel nicht mehr vergessen kann: „ An Weihnachten wirst du sterben ... und meine Mummy kommt zurück."

Meine Bewertung: * *

Buch zur Knaur Challenge

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Der Psyochothriller beginnt eher gemächlich und führt uns ins malerische Cornwall. Dort zieht die junge Rachel ins Herrenhaus ihres Mannes, den Anwalt David Kerthen, ein. Das Paar ist erst seit kurzem verheiratet und Rachel, die aus der Unterschicht kommt, scheint der soziale Aufstieg gelungen zu sein. Über dem düsteren Herrenhaus der Kerthens liegt aber noch immer der Schatten von David's erster Frau Nina, die bei einem Unfall in den angrenzenden Minen ums Leben gekommen ist. Ihr Leichnam wurde nie gefunden, doch Rachels Stiefsohn Jamie ist sich sicher noch immer seine Mutter zu sehen und zu spüren.....

Die Inhaltsangabe hat mich sofort in den Bann gezogen und ich erwartete mir hier einen spannenden Thriller mit Gänsehautfeeling, vielleicht auch schon leicht in die Horrorrichtung gehend. Leider fand ich weder Thrill noch Horror, auch die Spannung suchte ich vergeblich.
Mit sehr detailverliebten Beschreibungen der Landschaft und der Mienen der Gegend kam bei mir kein Gänsehautfeeling auf, auch wenn der Autor seine blumig ausgebauten Sätze mit düsteren Worten wie: "Von Felsvorsprüngen hängen Eiszapfen wie Waffen aus Glas" oder Die Landschaft ist erstarrt. Autistisch, stumm. Unheimlich. In Bewegung ist nur die See, die sich endlich in einem Todestanz wiegt" - Seite 313
verwendet. Vielleicht ist die Erklärung der detailverliebten Beschreibungen der Landschaften darin zu finden, dass der Autor ein preisgekrönter Reisejournalist ist. In Psychothrillern haben sie meiner Meinung nichts verloren oder nur in kleinen Dosen. Ebenso hinterließen die sich laufend wiederholenden düsteren Beschreibungen der damaligen Arbeitsverhältnisse in den Minen und die der Ausbeuterei bezichtige Familie der Kerthens, auf denen deswegen ein Fluch liegen sollte, bei mir kein Echo.

Auch die Charaktere blieben mit fremd. Aus Rachel wurde ich nicht schlau, auch wenn dies sicherlich vom Autor beabsichtigt war. Doch ihr Verhalten war so sprunghaft und wirr, dass ich überhaupt kein Gefühl für sie aufbauen konnte. Ihre Gedankengänge und Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen und blieben mir großteils suspekt.
David blieb mir ebenfalls vollkommen fremd...sogar noch ferner als seine Frau Rachel. Dass er ein Geheimnis hat, ist dem Leser sehr früh klar, jedoch nicht, was er verheimlicht.
Jamie wird als verängstigter und traumatisierter Junge dargestellt, der aber mit der Aussage "An Weihnachten bist du tot" in die undurchschaubare Ecke gestellt wird. Kurz musste ich an "Der Exorzist" denken, doch es war nur ein sehr flüchtiger Moment... Besonders genervt hat mich, dass er immer wieder "als der wunderschöne Junge" beschrieben wurde. Ebenso fand ich die Dialoge zwischen Rachel und Jamie weder kindgerecht noch glaubwürdig. Ihre Unterhaltungen drehten sich einzig und allein um die verstorbene Mutter....da wäre selbst ich traumatisiert geworden! Mir kam vor, als ob der Autor damit die Thrillerstimmung aufrecht erhalten will.
Erst zum Ende hin kam etwas Spannung auf und S.K. Tremayne konnte noch mit einer Überraschung bei mir punkten. Allerdings fand ich die Auflösung trotzallem ziemlich konstruiert und weit hergeholt. Schade! Was für ein toller Plot und dann diese enttäuschende Umsetzung....

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr detailliert und teilweise blumig. Bei einem Roman hätte mir das gut gefallen, aber bei einem Psychothriller fand ich es nicht passend. 
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive aus Rachels Sicht geschildert. Einige wenige Kapitel werden aus Davids Sicht in der dritten Person erzählt.
Die einzelnen Kapitel werden tageweise heruntergezählt, wie bei einem Countdown....noch 149 Tage bis Weihnachten....

Cover:
Obwohl die Landschaft auf dem englischen Originalcover düsterer erscheint, hat das deutsche Cover etwas unheimliches an sich. Ich finde beide für einen Thriller eigentlich ansprechend. Besonders gefällt mir, dass das Cover von "Stiefkind" nicht in den typischen Thrillerfarben schwarz-weiß-rot illustriert wurde.

Fazit:
Für mich leider eine große Enttäuschung! Weder Thrill noch Spannung, unsympathische Protagonisten und ein eher zähes Lesevergnügen. Von einem Psychothriller weit entfernt! Toller Plot - mangelhafte Umsetzung!

Mein Dank geht an den Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar!

Doch noch weitere Januar-Neuzugänge

Hallo meine Bücherwürmer!


Eigentlich hatte ich nicht vor, nach meiner vor 12 Tagen ersten und letzten Neuzugängepost, im Januar weitere Neuzugänge zu posten!
Doch die letzten zwei Wochen trudelten hier noch einige Bücher bei mir ein.
Manche hatte ich noch nicht erwartet, während ein anderes Buch schon VOR Weihnachten hätte ankommen sollen. Der Verlag und die Post fanden allerdings nicht den Weg zu mir nach Hause ;) Nun ist es endlich da!
Es sind auf alle Fälle alles Wunschbücher und ich freue mich sehr über diese tolle Bücherpost!


Mark Douglas-Home
Sea Detective
Kriminalroman

Cal McGill ist Meeresbiologe. Seine Spezialität: per Computer die Route von Gegenständen im Wasser zu verfolgen, um Umweltsünder zur Strecke zu bringen. Doch bei seinem Einsatz für die Natur überschreitet der Sea Detective bisweilen legale Grenzen: Als er in den Gärten hochrangiger Politiker Weißen Silberwurz pflanzt, um auf den Klimawandel hinzuweisen, nimmt man ihn fest. Detective Helen Jamieson von der Polizei Edinburgh kommt der sympathische junge Mann gerade recht. Denn vor der Küste wurden kurz zuvor zwei abgetrennte Füße entdeckt. Bei ihren Recherchen stoßen Cal und Helen auf ein Netz aus Korruption, Ausbeutung und Menschenhandel. Und auf ein indisches Mädchen, das sie vielleicht noch retten können.

Den Krimi hatte ich noch nicht erwartet. Der Rowohl Verlag hat ihn aber pünktlich verschickt und so darf ich mich schon auf diesen etwas anderen Krimi freuen.
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Beate Maly
Die Donauprinzessin und die Toten von Wien
Historischer Roman
Band 2

Wien, 1531: Die türkische Belagerung ist vorüber, und doch kommt die Stadt nicht zur Ruhe. Der Mathematiker Sebastian Grün wird beauftragt, eine Reihe rätselhafter Todesfälle aufzuklären, tatkräftig unterstützt von seiner Freundin, der Winzertochter Fanny Roth. Alle Morde weisen auf Verbindungen zu den osmanischen Belagerern hin und versetzen die Bürger Wiens in Angst und Schrecken. Doch welche Rolle spielt die mysteriöse Schatulle, die das erste Mordopfer ausgegraben hat und die jetzt verschwunden ist? Mit jeder neuen Leiche wird die Panik der Wiener größer ...

Dieses Buch ist der vermisste Roman, der nicht und nicht den Weg zu mir finden wollte! Bei der Lovelybooks Leserunde sind natürlich schon alle fertig, aber diese Woche ist der zweite Band rund um Fanny endlich auch bei mir eingezogen!
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Beate Rösler
Die Töchter des roten Flusses
Roman

Nach dem Tod ihrer Stiefmutter findet Tuyet Briefe ihrer Mutter aus Vietnam. Wollte sie den Kontakt zu ihrer Tochter also doch nicht abbrechen? Auf der Suche nach Antworten reist Tuyet von Frankfurt nach Hanoi, der Stadt am Roten Fluss, wo sie die junge Linh kennenlernt und tief in die fremde Exotik ihrer Heimat eintaucht. Als sie eines Tages Linhs Mutter kennenlernt, die als Vertragsarbeiterin in der ehemaligen DDR gelebt hatte, ist Tuyet ihrer Vergangenheit plötzlich näher, als sie ahnt …


Vom Aufbau Verlag ist dieses Buch mit dem wunderschönen Cover, das mich nach Vietnam entführen wird, angekommen.
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Ulrike Renk
Das Lied der Störche
Historischer Roman

Ostpreußen 1920: Frederike verbringt eine glückliche und unbeschwerte Kindheit auf dem Gut ihres Stiefvaters in der Nähe von Graudenz. Bis sie eines Tages erfährt, dass ihre Zukunft mehr als ungewiss ist: Ihr Erbe ist nach dem großen Krieg verloren gegangen, sie hat weder Auskommen noch Mitgift. Während ihre Freundinnen sich in Berlin vergnügen und ihre Jugend genießen, fühlt sich Frederike ausgeschlossen. Umso mehr freut sie sich über die Aufmerksamkeit des Gutsbesitzers Ax von Stieglitz. Wäre da nur nicht das beunruhigende Gefühl, dass den deutlich älteren Mann ein dunkles Geheimnis umgibt ... 

Ebenso vom Aufbau Verlag kam der neue Roman von Ulrike Renk, deren Australien-Saga mit sehr gut gefallen hat. Mit "Das Lied der Störche" bleiben wir aber diesmal in Deutschland. 
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Elisabeth Büchle
Der Korsar und das Mädchen
Historischer Roman

South Carolina, 1814: Die 17-jährige Catherine ist ein Wildfang, der Reiten, Fechten und auf Bäume klettern mehr schätzt als hübsche Kleider und Teekränzchen. Kein Wunder, hat sie doch in Ermangelung eines männlichen Erben von Kindesbeinen an die Erziehung eines solchen erhalten. Als sie und ihre Schwester Emily in den Wirren des Britisch-Amerikanischen Krieges unfreiwillig auf einer Kriegsfregatte landen, gibt sie sich erfolgreich als Schiffsjunge aus.
Lennart Montiniere, der attraktive Lieutenant Commander der "Silver Eagle", findet den ungewöhnlichen jungen "Cato" gleichermaßen interessant wie verdächtig - und für Catherine wird es immer schwieriger, ihre wahre Identität und ihre Gefühle für Lennart zu verbergen. Als sie schließlich ihr Ziel in England erreicht, wo sie den Sohn eines Lords heiraten soll, überschlagen sich die Ereignisse ...

Bei Lovelybooks gewonnen! Erst zu Jahresbeginn haben einige Blogger hier auf meinem Blog die Meindorff-Trilogie der Autorin gelesen und so freue ich mich auf eine weiteres Buch von Elisabeth Büchle.
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Chris Fabry
Wer Hoffnung sät
Roman
 
Karin ist mit einem Pastor verheiratet, hat drei Kinder und lebt in der Kleinstadt Dogwood, West Virginia ein nettes Leben. Doch das seltsam distanzierte Verhalten ihres Mannes irritiert sie mehr und mehr. Ruthie, eine ältere Frau aus Karins Gemeinde, wird ihr eine wichtige Stütze. Doch je mehr die beiden in Karins Vergangenheit vordringen, desto deutlicher wird, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt ...
Die Dinge werden nicht einfacher, als Will nach zwölf Jahren Gefängnis nach Dogwood zurückkommt, wo ihn viele noch immer hassen. Denn damals hat er unter Alkoholeinfluss zwei kleine Mädchen überfahren. Jetzt ist sein Plan, endlich das zu Ende zu bringen, was er damals begonnen hatte: Das Traumhaus für seine Traumfrau zu bauen und sie zu heiraten. Nur dass diese Frau niemand anders ist als ... Karin.

Noch ein Lovelybooks Gewinn, auf den ich mich schon sehr freue...
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Sam Pivnik
Der letzte Überlebende
Biografischer Roman

 Sam war gerade mal 13 Jahre alt, als die Nazis in Polen einmarschierten. Mit der Familie lebte er in einem oberschlesischen Städtchen, der Vater war Schneider und stopfte den Leuten die Hosen. Da wurde aus dem Städtchen ein Ghetto, und Sam, der damals noch »Szlamek« hieß, war mittendrin. Er überlebte, auch den Todesmarsch nach Auschwitz, die Selektion durch Mengele, die Zwangsarbeit, den Schiffbruch auf der Cap Arcona. All das erlebte Sam in den kurzen Jahren seiner Kindheit und Jugend. Vierzehn Mal entging er dem Tod. Am Ende war Sam der einzige Überlebende seiner Familie.
Der Krieg ließ keine Möglichkeit, an ein Morgen zu denken. Und wen interesierte nach dem Krieg das Gestern? Am Ende seines unglaublichen Lebens gelingt es Sam Pivnik, einem der letzten Überlebenden von Auschwitz, darüber zu sprechen.

Dieses Buch erscheint erst am 1. März.....eine Überraschung, dass ich es schon jetzt in den Händen halten darf. Der Literaturtest hat es mir schon zugeschickt - eine Rezension wird es aber erst zum Erscheinungstermin geben.
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Tja, und so sind schon wieder viel mehr Bücher als eigentlich gedacht doch noch im Januar eingezogen. Ist auch etwas für euch dabei? Oder eher nicht? Was sagt ihr zu meinen Neuzugängen?


The Cage - Entführt - Megan Shepherd




    • Broschiert: 464 Seiten
    • Verlag: Heyne Verlag (29. August 2016)
    • ISBN-10: 3453268938
    • ISBN-13: 978-3453268937
    • Originaltitel: The Cage
    • Genre: Science Fiction, Jugendroman 
    • Reihe: ja - Band 1 der Trilogie



Heyne fliegt Kurzbeschreibung: 
Die 16-jährige Cora erwacht mitten in einer Wüste. Sie wurde offensichtlich entführt! Aber von wem? Und wo um Himmels willen ist sie gelandet? Denn an die Wüste grenzen eine arktische Tundra und das Meer, dahinter liegt eine filmkulissenartige Stadt. Fünf weitere Jugendliche irren durch die merkwürdige und, wie sich bald zeigt, sehr gefährliche Szenerie. Und dann tritt Cassian auf: ein unglaublich schöner junger Mann, der sich als ihr Wächter vorstellt. Ihr Wächter in einem Zoo, Millionen Kilometer von zu Hause entfernt. Eine Flucht scheint unmöglich zu sein. Bis sich zwischen Cora und Cassian eine verbotene Anziehung entwickelt. Doch kann Cora ihm genug vertrauen, um zu fliehen?

Meine Bewertung: * * *

Meine Meinung:
Science Fiction ist eigentlich so gar nicht mein Genre, aber die Kurzbeschreibung von "The Cafe-Entführt" machte mich neugierig. Außerdem dachte ich, die Geschichte würde mehr in die Dytopierichtung gehen, denn diese Bücher lese ich ja sehr gerne. Doch die Trilogie ist eindeutig im SciFi Genre zuhause und das hat mir anfangs doch ein bisschen Schwierigkeiten bereitet.

Zu Beginn ist die 16-jährige Cora auf dem Weg in den Schiurlaub. Doch als sie erwacht, findet sie sich in einer Wüstenlandschaft wieder. Als Tochter eines Gouverneurs denkt sie sofort an Entführung, was sich in gewisser Weise auch bestätigt. Jedoch ist die Welt, in der sie sich befindet, eine künstlich angelegte. Verschiedene Klimazonen greifen auf engen Raum ineinander über, Distanzen sind nicht real und die Städte in der Ferne gibt es nicht. Neben Cora befinden sich noch fünf weitere Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern und sozialen Schichten in dieser Szenerie. Der Hüter, ein Mann mit bronzefarbender Haut, der sich vor ihnen materalisiert, erklärt den Jungen und Mädchen relativ bald, wo sie sich befinden und welche Regeln sie einzuhalten haben. Sie sind Teil eines Experiments und haben 21 Tage Zeit diese zu erfüllen....

Die Autorin hat hier ein fiktive Welt erschaffen, die man sich wirklich gut vorstellen kann, da die beschriebenen künstlichen Landschaften der Erde ähneln. Die Außerirdischen möchten für ihre Gefangenen einen Platz erschaffen, der ihrer gewohnten Umgebung gleichkommt. Diese Fakten werden dem Leser relativ schnell klar....der Sinn der Sache jedoch nicht, vorallem weil der Hüter und Seinesgleichen die Menschen für eine niedrige Existenzform halten.

Neben Cora, unserer Hauptprotagonistin, lernt der Leser schon bald die anderen fünf Jugendlichen kennen. Hauptcharakter ist allerdings Cora, die sich als Einzige im Laufe des Romanes auflehnt und sich nicht mit ihrem Schicksal abfinden will. Dies ist ein Fakt, den ich nicht ganz verstehen konnte. Für mich handeln die restlichen Charaktere nicht nachvollziehbar. Sie sind zu passiv - statt Lösungen zu finden und gegen ihr Schicksal anzukämpfen, greifen sie sich gegenseitig an. Es entsteht Agressivität, statt Agilität. Sie geben sich viel zu schnell geschlagen und Cora, die sich als Einzige auflehnt, wird zu ihren Buhmann. So plätschert die Geschichte eine Weile vor sich hin, ohne jegliche Höhen und Tiefen. Die restlichen Charaktere blieben mir weitgehend fremd. Sicher hat jeder von ihnen ein besonderes Merkmal wie Schläue, Schönheit oder Stärke, jedoch birgt der Roman auch einige nicht logische Komponenten. Um nicht zu spoilern möchte ich hier nichts ins Detail gehen..für diejenigen, die den Roman bereits gelesen haben, sage ich nur "verschwundenes Essen".
Erst zum Ende hin steigt die Spannung und die Autorin überraschte mit einer unerwarteten Wendung und einem Cliffhanger.... die perfekte Voraussetzung, um auch Band 2 zu kaufen und zu lesen...Ob ich dazugehören werde, kann ich noch nicht sagen.

Schreibstil:
Der locker leichte Schreibstil von Megan Shepherd lässt sich hervorragend lesen. Die mehr als 400 Seiten sind in angenehmer größerer Schrift geschrieben und so rauscht man nur so durch die Seiten. Obwohl mich der Mittelteil nicht wirklich fesseln konnte, war ich erstaunt, wie viel ich in kurzer Zeit bereits gelesen hatte. Man kann sich die künstlich aufgebaute Welt gut vorstellen und auch die Figuren hatte ich mehr oder weniger konkret vor Augen.
Jedes Kapitel widmt sich einer der sechs Protagonisten, wobei den Hauptteil Cora bestreitet. Es wird aus der Sicht der Person aus der Kapitelüberschrift erzählt, wobei die wechselnden Perspektiven etwas Leben in die Geschichte bringen.

Cover:
Ich muss sagen, dass mir das deutsche Cover um Welten besser gefällt. Es wirkt düsterer, hat mich allerdings auch in die Irre geführt (Dystopie)
Der Beibehalt der Augenpartie im oberen, der Landschaft im unteren Teil und nur die Änderung durch den Farbwechsel, finde ich gelungen.

Das englischsprachigen Cover trifft jedoch mehr den Inhalt und zeigt eine der Jugendlichen - ich nehme an, es ist Cora mit den blonden Haaren - im Käfig.


Fazit:
Ein Reihenauftakt, der einige unlogische Handlungen beinhaltet und der erst am Schluss spannend wird. Wie oft bei Trilogien scheinen kaum alle drei Bücher gleich stark zu sein. Hier kann man noch hoffen, dass sich Band 2 und 3 steigern werden...

Ich danke Heynefliegt und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Ab heute heiße ich Margo - Cora Stephan





    • Gebundene Ausgabe: 640 Seiten
    • Verlag: Kiepenheuer&Witsch (10. März 2016)
    • ISBN-10: 3462048953
    • ISBN-13: 978-3462048957
    • Genre:  Gegenwartsliteratur


gekürzte KiWi Kurzbeschreibung: 
Stendal in den Dreißigerjahren: Hier kreuzen sich die Wege von Margo und Helene. Margo ist Lehrling in der Buchhaltung, Helene Fotografin. Sie lieben denselben Mann, werden durch den Krieg und die deutsche Teilung getrennt und bleiben doch miteinander verbunden. Die Geschichte zweier Frauen mit einem gemeinsamen Geheimnis, berührend, fesselnd und voller Überraschungen!

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung oben habe ich stark gekürzt, da man leider betreffend den Lebenswegen der beiden Hauptprotagonistinnen Margarete Hegewald und Helene Pinkus ziemlich gespoilert wird. Ich bin völlig "unvorbereitet" an die Lektüre herangegangen und würde dies auch allen anderen Lesern empfehlen!

Dieser Roman, mit mehr als 600 Seiten, beschreibt das Leben von zwei sehr starken, aber unterschiedlichen Frauen in Stendal von 1936 bis zum Jahr 2000. Neben den Lebensgeschichten beinhaltet dieses Buch auch jede Menge deutsch-deutsche Geschichte, beginnend beim Zweiten Weltkrieg über die Teilung Deutschlands und die Wiedervereinigung 1989. Eine Zeitreise, die mich unglaublich gefesselt hat....

Margarete, die sich später Margo nennt, beendet vorzeitig die Schule um endlich unabhängig von ihrem tyrannischen Vater und der verschüchterten Mutter zu sein. Beim Fotografen Otto Werner findet sie Arbeit in der Buchhaltung, die ihr Spaß macht. Doch ihr extremer Ehrgeiz macht sie nicht unbedingt beliebt. Margo weiß, was sie will und das sind nicht Heirat, Kinder und der Haushalt, sondern eine Karriere. Trotz der für die damalige Zeit untypischen Ziele, ist sie politisch eher naiv.
Helene, die bereits in ihrer Jugend im Spanischen Bürgerkrieg als Fotografin zwischen den Fronten stand, hat bereits die andere Seite des Lebens kennengelernt. Als Vierteljüdin befindet sie sich auch in Deutschland wieder in Lebensgefahr und findet bei Photo-Werner Unterschlupf und einen Job. Obwohl die jungen Frauen so unterschiedlich sind, entsteht zwischen den Beiden eine Freundschaft. Doch die Liebe zum selben Mann, ein dunkles Geheimnis und der zweite Weltkrieg reißen sie auseinander und ihre Träume und Wünsche lösen sich in Luft auf....
Während Margo nach dem Krieg in Westdeutschland Karriere macht, muss Helene als alleinerziehende Mutter über die Runden kommen und spioniert für die Stasi.
Obwohl mir beide Frauen nicht wirklich sympathisch waren, musste ich doch den Mut und den Ehrgeiz von Helene und Margo bewundern. Beide versuchten aus ihren Situationen das Beste zu machen, auch wenn ich doch einige Handlungen nicht nachvollziehen konnte.

Erstmals hatte ich auch einen Roman vor mir, der während des Zweiten Weltkrieges spielt und der keine Jüdin oder Widerstandskämpferin als Hauptprotagonistin hatte. Im Gegenteil: Margarete war die ersten Jahre dem Hitlerregime nicht abgeneigt.
Die Autorin versteht es zwei typische Frauenbilder dieser Zeit lebendig und authentisch darzustellen. Beide Hauptprotagonistinnen sind nicht unbedingt sympathisch, aber sehr vielschichtig beschrieben. Es gibt kein schwarz-weiß, sondern ein Porträt von Menschen, die sich die jeweiligen politische Lage zu Nutzen gemacht haben oder einfach versuchten zu überleben. Man kann selbst nie beurteilen, wie man wirklich gehandelt hätte, wäre man in eine dieser Situationen gekommen (wobei ich jetzt natürlich nicht das Hitlerregime meine, sondern die Zeit nach dem Krieg).
Die Autorin beschreibt hier gekonnt die verschiedenen Strömungen nach dem Kriegsende und den Zerfall Deutschlands in Ost- und Westdeutschland. Positiv hervorheben sollte man, dass Cora Stephan weder mit den moralisch erhobenen Zeigefinger geschrieben, noch eine der beiden Seiten politisch bevorzugt hat. Einzig die kleinen Spionageeinträge kurz vor dem Ende fand ich etwas too much....

Schreibstil:
Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der mich sofort in die Geschichte eintauchen ließ. Historisch wurde hier sehr gut recherchiert und einige ältere Leser können sich sicherlich noch an diverse Begebenheiten, wie den Mauerfall, erinnern. Die atmosphärisch sehr dichte Geschichte ist lebendig und fesselt den Leser.

Der Roman ist in drei große Abschnitte unterteilt. Teil 1 "Im dritten Reich" spielt von 1936 bis 1945, Teil 2 "Deutschland Ost, Deutschland West" von 1945 bis 1989 und Teil 3 "Nach dem Mauerfall" von 1989 bis 2000. Erzählt wird in der dritten Person, wobei die Sichtweise zwischen Margo und Helen wechselt. Einige wenige Kapitel sind aus der Sicht von Alard geschrieben, der mir etwas zu kurz in der Geschichte kam.

Fazit:
Ein Porträt zweier starker, aber sehr unterschiedlicher Frauen, eingebettet in siebzig Jahre deutsche Geschichte - wunderbar erzählt und mitten aus dem Leben gegriffen. Leseempfehlung!

Beeinflussen die Jahreszeiten euer Leseverhalten?

Hallo meine Bücherwürmer!

Eben habe ich ein bisschen in meinen Regalen gestöbert und da ich generell sehr gerne Bücher zur aktuellen Jahreszeit lese, habe ich mir in paar Winterbücher herausgesucht. 
Wie ist das bei euch? Lest ihr Winterbücher nur im Winter? Sucht ihr euch für die Jahreszeit passende Lektüre? Oder ist euch das egal?


Ich lese sehr gerne nach der jeweiligen Jahreszeit!
Vor Weihnachten mag ich gerne Weihnachtsbücher, die mich ein bisschen in die Weihnachtsstimmung bringen. Im Sommer lese ich gerne leichtere Sommerlektüre und im Frühling bekomme ich Lust auf sonige Cover und Inselromane.  

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Ob ich diese Bücher am Foto noch vor dem Frühlingsbeginn schaffen werde, kann ich nicht sagen, aber 1-2 möchte ich doch noch gerne lesen.
Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr noch winterliche Bücher auf eurer Leseliste? Oder ist euch die Jahreszeit völlig schnuppe?


Neuheiten im Februar



Hallo meine Bücherwürmer!

Wie ich bereits in meiner letzten Vorschau angedeutet habe, hat der Februar sehr viele tolle Neuerscheinungen zu bieten.
Für mich sind wieder einige Bücher dabei, vorallem von Autoren, die ich gerne lese und die einen neuen Roman oder Krimi/Thriller nächsten Monat veröffentlichen.

Da der Februar auch mein Geburtstagsmonat ist, kan ich ja hoffen, dass mir einmal jemand einen Buchgutschein schenkt......bis jetzt höre ich immer nur, ich hätte bereits genug Bücher....tja...

Einige davon möchte ich euch gerne vorstellen


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Meine MUST HAVES kommen diesmal ausnahmslos aus dem Krimi-/Thriller-Genre:


Claudia Rossbacher hat wieder einen neuen Steirerkrimi geschrieben: "Steirerpakt" ist bereits Band 7 rund um Sandra Mohr

Silvia Stolzenburg hat erstmals beim GMEINER Verlag ihren Thriller veröffentlicht. "Blutfährte" ist nun ein Thriller nach ihrer abgeschlossenen Krimi-Reihe rund um Ermittlerin Anna Benz. Da es schon bei ihren historischen Romanen kaum an Leichen mangelt, wird "Blutfährte" sicherlich auch blutig....

Und nach seinen Debüt-Thriller "Federspiel" veröffentlicht auch Oliver Ménard sein zweites Buch: "Das Hospital"
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Meine MIGHT HAVES sind


"Sturmherz" von Corina Bomann steht ziemlich sicher auf meiner Wunschliste, denn bis jetzt haben mich die meisten Bücher der Autorin überzeugt...wenn auch nicht alle....

"Alma" von Dagma Fohl ist mir deswegen ins Auge gesprungen, weil es ein fast identisches Cover zu einen meiner bereits gelesen Romane hat, nämlich zu "Als die Liebe endlich war" von Andrea Maria Schenkel...schau doch mal *hier*

Und hier ist mir auch das Cover aufgefallen....ist es nicht wunderschön? Da ich eigentlich kein Coverkäufer bin, muss natürlich auch der Inhalt simmen ;) Und "Jene Tage voller Träume" von Tamara McKinley spielt natürlich kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges.....meine momentane Lieblingszeit für meine Lektüre.

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Und welche Neuerscheinungen sind euch bereits ins Auge gefallen?



 

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