Obsidian - Jennifer L. Armentrout



    • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
    • Verlag: Carlsen (25. April 2014)
    • ISBN-10: 3551583315
    • ISBN-13: 978-3551583314
    • Originaltitel: Obsidian - They're not like us
    • Genre: Fantasy
    • Reihe: ja - Band 1 von 5 (?)

Carlsen Kurzbeschreibung: 
Als die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um "neue Freunde" zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat…

Meine Bewertung: * * *

Buch zur Weltenbummler Challenge

Darum geht's:
Nach dem Tod des Vaters ziehen Katy und ihre Mutter vom sonnigen Florida in ein kleines Kaff in West Virgina. Um Anschluss zu finden und sich nicht nur in der virtuellen Welt aufzuhalten, nimmt Katy Kontakt zu den Teenager-Geschwisterpaar, Dee und Daemon, im Nachbarhaus auf. Während Dee bald zu ihrer Freundin wird, ist Daemon ein Ekelpaket. Auch die Menschen in der Kleinstadt verhalten sich gegenüber den Beiden etwas merkwürdig. Bis Katy bemerkt, dass mit ihren Nachbarn etwas nicht stimmt, ist es bereits zu spät....

Meine Meinung:
Nachdem vor cirka 1 1/2 Jahren die Hype um diesen ersten Band einer Reihe (wie viele Bände wird es eigentlich geben???) losging und man auf jeden zweiten Blog, der sich mit Jugendbücher und/oder Fantasy beschäftigt, immer wieder auf Jennifer L. Armentourts Fantasyroman traf, habe ich mir beim letzten Büchereibesuch gedacht, ich probiere es doch einmal mit "Obsidian - Schattendunkel" und schaue mal, ob der Roman auch mich begeistern kann.
Obwohl ich ja nur hin und wieder Jugend- und/oder Fantasybücher lese, aber trotzdem manchmal gerne reinschnuppere und dadurch schon tolle Bücher kennengelernt habe, war mir die Handlung nicht unbekannt. Zu sehr erinnerte mich Obsidian an "Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen". Statt Vampire tummeln sich hier andere paranormale Wesen in perfekten menschlichen Körpern.
Auch der Beginn des Buches ist ähnlich, denn Katy, unsere Hauptprotagonistin, zieht aus einem sonnigen US Staat in ein kleines Kaff. Sie ist ebenso tollpatschig wie Bella, doch lässt es jedes Bloggerherz schneller schlagen, wenn man liest, dass sie Bücher liebt und selbst Buchblogger ist. Außerdem mag sie Gartenarbeit, lebt aber trotzdem lieber in ihrer virtuellen Welt, wo sie eine gefragte Bloggerin ist.
Als sie das Geschwisterpaar Daemon und Dee Black aus dem Nachbarhaus kennenlernt, ist ihr Leben nicht mehr wie zuvor. Dee erinnerte mich an Alice aus der Biss-Reihe. Sie ist kontaktfreudig, voller Elan und nimmt sich Katy's an. Daemon ist das komplette Gegenteil: arrogant, unfreundlich, ein Einzelgänger. Aber er sieht heiß aus und dieses Detail lesen wir im Roman nicht nur einmal. Eigentlich sollten es alle Leser des Buches schon nach der dritten Wiederholung verstanden haben, doch die Autorin dachte wohl, wir haben so  wie Katy, ebenfalls alle unsere Gehirnzellen ausgeschaltet, sobald sie Daemon gegenübersteht. Noch dazu verhält er sich ihr gegenüber wie ein echter Kotzbrocken.

Dass Daemon und Dee anders sind, wird sehr bald klar, auch Katy. Und diese neue paranormale Eigenschaft ist der Autorin ganz gut gelungen. Daemons Fähigkeiten und sein Aussehen werden sehr gut beschrieben. Auch wenn es etwas schwerer fällt, bildete sich in meinem Kopfkino eine sehr "reales" Abbild von Deamon.
Jedoch frage ich mich manchmal, ob wir Frauen nur mehr Bücher lieben, wo der Hauptprotagonist uns wie den letzten Dreck behandelt ? (siehe auch "Shades of Grey") Das "Geplänkel" zwischen Daemon und Katy war ja noch auszuhalten und manchmal auch komisch, aber sein Verhalten ihr gegenüber eine emotionale Folter.
Während der erste Teil des Buches noch eher ruhig war, was auch als Einführung in die Geschichte gedacht ist, wurde es nach der Hälfte etwas rasanter und actionreicher. Das Geheimnis um Daemon und Dee, sowie ihren "Verwandten" und Freunden, wird hier gelüftet und bald darauf kommt auch etwas mehr Spannung auf. Dieser Abschnitt gefiel mir um einiges besser, weil er mit neuen Ideen punkten konnte. Trotzdem hat mich die Geschichte nicht wirklich gefesselt. Ich werde wohl die nächsten Bände nicht mehr lesen.

Schreibstil:
Obwohl ich die Idee teilweise abgekupfert finde, habe ich am Schreibstil von Jennifer L. Armentrout wirklich nichts zu bemängeln. Sie schreibt so leicht und flüssig, dass man gar nicht bemerkt, wie man durch sie Seiten fliegt. Obwohl das Buch eher an der Oberfläche bleibt und auch die restlichen Charaktere nicht wirklich allzu genau beschrieben wurden, versteht es zu unterhalten.

Cover:

Hier die Cover, die ich gefunden habe. Das zweite Cover von links erinnert mich jedoch stark an Ute Jäckles "Verlorene Sehnsucht", den zweiten Teil von "Verloren in der grünen Hölle". Gesichter auf Titelbildern sind ja nicht so meines, deshalb mag ich eigentlich das deutsche Cover ganz gerne. Wie seht ihr das?

Fazit:
Ich hatte mir mehr von dieser so gehypten Reihe erwartet. Die Ähnlichkeit zu Twilight lässt sich nicht bestreiten. Der gut lesbare Schreibstil der Autorin konnte allerdings bei mir punkten, die Geschichte eher weniger. Wer eine innovative und neue Romantasygeschichte lesen will, sollte lieber zu einem anderen Buch/anderen Reihe greifen....

Kräuter der Provinz - Petra Durst-Benning


    • Taschenbuch: 512 Seiten
    • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (14. September 2015)
    • ISBN-10: 3734100119
    • ISBN-13: 978-3734100116
    • Genre: Gegenwartsroman


Blanvalet Kurzbeschreibung: 
Bürgermeisterin Therese liebt ihre schwäbische Heimat – Wiesen mit sattgelbem Löwenzahn, ein paar sanft geschwungene Hügel und mittendrin Maierhofen. Doch die jungen Leute ziehen weg, und der Dorfplatz wird immer leerer. Als Therese krank wird und das Dorf kurz vor dem Aus steht, raufen sich alle Bewohner zusammen – seien es die drei Greisen, die immer auf der Bank sitzen, der linkische Metzgermeister Edi oder die schüchterne Christine. Und sie haben nur noch ein Ziel: ihre schöne kleine Stadt zu retten und das erste Genießerdorf entstehen zu lassen – einen Ort, an dem der echte Geschmack King ist!


Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Blanvalet Challenge

Buch zur Weltenbummler Challenge

Darum geht's:
Der kleine Ort Maierhofen liegt idyllisch im schwäbischen Allgäu. Die jungen Einwohner zieht es mehr und mehr in die Stadt, wo es noch Arbeitsplätze gibt. Nur die Älteren bleiben und der Ort beginnt auszusterben. Theresa, allseits beliebte Bürgermeisterin und Inhaberin des Gasthauses "Zur Goldenen Rose", versucht alles, um etwas Leben in die Gemeinde zu bringen. Doch als sie selbst schwerkrank wird, beginnen die Probleme erst so richtig. Wie soll es mit Maierhofen weitergehen und wie soll sie ihren Dorfbewohnern eine Zukunftsperspektive geben? Da fällt ihr eines Tages ihre Kusine Greta ein, eine erfolgreiche Werbefachfrau, die einige Sommer ihrer Kindheit in Maierhofen verbracht hat.....

Meine Meinung:
Ich liebe die historischen Romane der Autorin und freue mich immer wieder sehr, wenn ein neues Buch von Petra Durst-Benning erscheint. Nun hat sie sich das erste Mal an einen Roman der Gegenwartsliteratur gewagt und ich muss sagen, es ist ihr geglückt! Die Historischen werden zwar trotzdem meine Favoriten bleiben, aber warten wir mal auf ihre kommenden Romane aus diesem "neuen" Genre.

"Kräuter der Provinz" hat mich sofort gepackt und ich fühlte mich auch gleich zu Beginn sehr wohl in der Geschichte. Das kann auch daran liegen, dass mir der kleine Ort Maierhofen im schwäbischen Allgäu fast wie mein eigener Heimatort vorkam: verschlafen, zwischen zwei Touristenregionen "eingeklemmt", kaum Arbeitsplätze......nur die Abwanderung ist hier Gott sei Dank (noch) nicht zu spüren!
In Maierhofen aber hat der letzte kleine Supermarkt vor kurzem geschlossen, die Töchter und Söhne leben in der Stadt und Arbeitsplätze gibt es, bis auf ein paar kleine Familienunternehmen, auch keine. Also nicht gerade ein aufstrebender Ort mit Zukunftsmöglichkeiten. Das möchte unsere Hauptprotagonistin Theresa ändern. Sie ist die Bürgermeisterin und Besitzerin des einzigen Gasthofes in Maierhofen. Als bei ihr Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert wird, verdrängt sie zuerst den niederschmetternden Befund, doch im Hinterkopf spinnt sie bereits Pläne für die Zukunft ihres geliebten Fleckens. Dazu gehört auch Greta, ihre Kusine, die in Frankfurt sehr erfolgreich bei einer Werbeagentur arbeitet. Diese hat früher einige Sommer bei Theresa und ihrer Mutter verbracht und kennt Maierhofen wie keine Andere. So ist sie DIE perfekte Person, um für den unbekannten Flecken Erde die Werbetrommel zu rühren und dabei die Besonderheiten des Ortes  zu beschreiben. Mit einer kleinen List täuscht Theresa sowohl Greta, als auch ihre Einwohner, um ihren Wunsch durchzuführen.....

Die Geschichte lebt von den einzigartigen Charakteren, die man alle sehr schnell ins Herz schließt. Die Dorfgemeinschaft ist nach einiger Überredungskunst plötzlich Feuer und Flamme für die Idee aus Maierhofen ein Genießerdorf zu machen. Denn in dem kleinen Ort gibt es genug Menschen, die produktiv und kreativ sind. So stellt Christine wohlschmeckende Kräutersalze her und versteht es ihr Haus und ihren Garten zu stylen, dass man es in einem Life Style Magazin ablichten könnte. Sie hat ein gutes Händchen für alles Schöne und Dekorative. Bald entdeckt sie aber auch, dass sie gut organisieren kann und ist Theresa und Greta eine große Hilfe. Aber auch Jessy mit ihren Limonaden und Likören und die Sennerin Madara und ihr exzellenter Käse sind neben den althergebrachten Bäcker und Metzger kulinarische Highlights.

Gefallen hat mir auch, dass die Protagonisten großteils bereits über Vierzig sind und alle gemeinsam etwas Neues wagen. Sie stechen  mitten im Leben, haben teils größere oder kleinere Probleme, manche haben weder Träume, noch Lust ihr Leben zu ändern oder haben sich bereits mit ihrem "Los" abgefunden. Andere sind glücklich mit dem, was sie sich erschaffen haben und bekommen trotzdem keine Anerkennung. Doch die Idee aus Maierhofen ein Genießerdorf zu machen, lässt die Dorfgemeinschaft so richtig zusammenwachsen. Alle rappeln sich auf und wollen der geliebten Bürgermeisterin ihren Wunsch erfüllen, wohlwissend, dass dabei ihre eigene Zukunft auf dem Spiel steht....
Es ist zwar einiges vorhersehbar und die Autorin bedient sich etlicher Klischees, trotzdem hinterlässt der Roman beim Lesen einen richtigen Wohlfühlfaktor, dass man deswegen gerne ein Auge zudrückt.

Petra Durst-Benning hat im Nachwort noch einmal versucht zu erklären, wie wichtig es ist, den ländlichen Raum zu erhalten und zu unterstützen, regional zu denken und mit der Natur zu leben. Auch der Gemeinschaftssinn wird hier groß geschrieben und hinter jedem zweiten Satz verbirgt sich die Botschaft seinen Traum zu leben und nicht auf morgen zu warten.

Ebenfalls am Ende des Buches gibt es einige der angesprochen Rezepte aus dem Roman.

Schreibstil:
Petra Durst-Benning hat einen locker leichten Schreibstil. Man liest das Buch, trotz der über 500 Seiten, in einem Rutsch durch und hat das Gefühl mitten in dieser wohligen Geschichte zu stecken. Trotz der lockeren Erzählweise macht der Roman auch nachdenklich und verbirgt einige Überraschungen und aktuelle Themen in sich.
Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr bildhaft und ausdrucksstark. Die vielen Genüsse und Düfte so atmosphärisch, dass man diese fast riechen und schmecken kann.

Charaktere:
Wie bereits oben erwähnt lebt diese Geschichte von ihren wunderbaren und einzigartigen Charakteren. Sei es Stadtpflanze Greta, die sich in der Werbeagentur in der sie arbeitet, plötzlich durch eine jüngere Kollegin ersetzt sieht; Christine, die ihrem Mann alles recht zu machen versucht und auf einmal ihr Organisationstalent entdeckt oder Rosemarie, die ihre Eltern pflegt und aus ihrem tristen Lebensalltag als Kartoffelbäuerin ausbrechen möchte.... Es gibt noch so viele andere liebenswerte und lebensnahe Charaktere in diesem Roman, dass man sich richtig zugehörig fühlt. Jeder trägt seine Probleme mit sich herum und greift trotzdem den Anderen unter die Arme. Gemeinschaft wird hier groß geschrieben.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Wohlfühlroman, der zwar locker und leicht geschrieben ist, aber auch einige ernsthafte Themen wie Abwanderung, fehlende Arbeitsplätze und den heutigen Lebensmittelkonsum anspricht. Mich hat das Buch auf eine wunderbare kulinarische Reise mitgenommen und hervorragend unterhalten.


Mein Dank gilt dem Blanvalet Verlag und dem Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares

Tödliche Jagd - Silvia Stozenburg



    • Broschiert: 288 Seiten
    • Verlag: Bookspot Verlag (1. September 2015)
    • ISBN-10: 3956690524
    • ISBN-13: 978-3956690525
    • Genre: Krimi 
    • Reihe: ja - Band 1 von ?

Kurzbeschreibung: 
Als an einem verregneten Samstagmorgen im März 2015 das Bereitschaftshandy von Oberkommissarin Anna Benz klingelt, ahnt sie nicht, dass schon bald ihr ganzes Leben aus den Fugen geraten wird. Denn die Leiche, die im Stuttgarter Schlossgarten entdeckt wurde, ist keine Unbekannte für Anna. Die Ermittlungen führen Anna und ihren Kollegen Markus Hauer in eine Welt von Sex und Gewalt, doch schon bald lassen die Spuren am Tatort vermuten, dass etwas noch weitaus Beängstigenderes hinter der Tat stecken könnte. Als wenige Tage später ein Toter im Tigergehege des Züricher Zoos auftaucht, scheint das Rätsel perfekt.

Meine Bewertung: * * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Darum geht's:
Im Züricher Zoo stößt ein Unbekannter einen Mann ins Tigergehege. Die zerstückelte Leiche lässt keinen Aufschluss auf die Identität des Toten zu. Etwa zeitgleich wird Oberkommissarin Anna Benz in den Stuttgarter Schlossgarten gerufen, wo die Leiche einer Frau gefunden wurde. Die Ermordete ist Dr. Sarah Martin, eine ehemalige Freundin von Anna, mit der sie seit ihrem Schulabschluss keinen Kontakt mehr hatte. Das Doppelleben der ehemaligen Mitschülerin wirft einige Fragen auf. Genauso wie der Fund eines Tigerhaares bei beiden Toten....

Meine Meinung:
Silvia Stolzenberg, erfolgreiche Autorin im Genre "Historischer Roman", hat mit ihrem Krimidebüt einen sehr spannenden Roman mit aktuellen Bezug erschaffen. Bereits nach dem ersten Kapitel im Züricher Zoo konnte ich das Buch schwer aus der Hand legen.
In der Leserunde bei Lovelybooks, die die Autorin begleitete, gab es jedoch sehr unterschiedliche Meinungen zu ihrem Krimidebüt. Ich finde jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden....meine ist eindeutig sehr positiv!

Anna Benz ist eine Ermittlerin mit vielen Ecken und Kanten. Sie wirkt ziemlich getrieben und neben den aktuellen Fall, der sie etwas befangen macht, bedrückt sie auch ein privates Problem. Der am Anfang des Romans von ihr in Auftrag gegebene Test lässt einige Spektualtionen für den Leser offen. Aber auch das Tatmotiv ist sehr lange unklar, denn das Doppelleben der Ermordeten lässt viele verschiedene Rückschlüsse zu....neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit im toxikologischen Institut hat Sarah erfolgreich als Domina in einem SM-Studio gearbeitet. So gibt es zwei sehr unterschiedliche Spuren zu verfolgen...

Die Handlungsstränge wechseln zwischen Zürich und Stuttgart, wobei zuerst der Fokus bei Anna Benz und ihrem Team in der schwäbischen Metropole liegt, jedoch im letzten Drittel auf die schweizer Stadt gerichtet ist. Neben unserer Hauptprotagonistin Anna Benz, lernen wir ihren Partner Markus Hauer und auch den Rest des neu zusammengestellten SOKO Teams kennen. Sehr gefallen hat mir die detaillierte Beschreibung der Ermittlungsarbeit. Ich habe schon eine große Anzahl an Krimis gelesen, doch in keinen der bisherigen Bücher wurde erklärt, wie die am Tatort gefundenden Spurenträger untersucht werden. Dies war in keiner Weise langweilig, sondern sehr aufschlussreich! Auch die tolle Zusammenarbeit der einzelnen SOKO Mitarbeiter werden hervorgehoben. Hier gibt es keine Eifersüchteleien, sondern alle ziehen an einem Strang und letztendlich gelingt es zwei "Nebendarstellern" wichtige Details für die Lösung der beiden Fälle zu finden.
Auch in den Kopf des Mörders darf der Leser schauen. Immer wieder erfahren wir in eigenen Abschnitten wie er denkt, ohne dabei sein Motiv zu verraten. So ist man immer einen kleinen Schritt weiter, als das Ermittlerteam. 
Bei der Figur des Täters ist auch mein halber Stern Abzug versteckt, denn ich hätte mir zur Person und ihrem Hintergrund noch ein paar mehr Informationen gewünscht.

Die Autorin versteht es den Leser auf viele falsche Fährten zu schicken und mir war bis zum Schluss das Motiv nicht klar...perfekt für einen Krimi und Thriller! Am Ende fügen sich die beiden Handlungsstränge und das Motiv zu einem Gefüge zusammen. Leider ist es etwas zu realistisch und aktuell....was mir etwas Unbehagen bereitet.

Schreibstil:
Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und lassen sich schnell weglesen. Dazu trägt auch die Spannung bei und der leichte und bildhafte Schreibstil der Autorin. Die Schauplätze und die Tatortbeschreibung haben mein Kopfkino nur so in Gang gesetzt. Betreffend der Polizeiarbeit hat Silvia Stolzenburg großartig recherchiert.

Charaktere:
Mit unserer Hauptprotagonistin Anna Benz hatten einige in der Leserunde Probleme. Ich mochte sie allersdings sehr, denn sie ist eine toughe Frau und eine richtige Teamplayerin, die wie jeder Mensch auch ihre eigenen Probleme mit sich herumträgt. Und nein...wir haben hier keinen weiblichen Abklatsch eines  kettenrauchenden skandinavischen Kommissars mit gescheiterter Ehe vor sich, sondern eine sehr realistische junge Frau mit Ecken und Kanten. Mit ihrem Kollegen Martin Hauer, ein kleiner Macho, wurde ich anfangs nicht ganz warm, doch im Laufe der Handlung verkniff sich der Herr dann doch einige seiner chauvinistischen Sprüche ;)
 
Cover:
Ein tolles Cover! Endlich kein schwarz-rotes, wie ihn fast jeder Thriller und Krimi hat, und trotzdem sofort als solcher zu identifizieren. In natura sieht der Tiger am Cover noch viel besser aus ;) Auch die Schriftfarbe und -größe des Titels passt.

Fazit:
Für mich ein gelungenes Krimidebüt, der aus dem historischen Roman kommenden Autorin, mit jeder Menge Spannung und einem leider sehr aktuellen Thema als Motiv. Ich möchte gerne noch mehr von Anna Benz und ihrem Team lesen!


Auch hier vielen Dank an Lovelybooks und dem Bookspot Verlag für das Rezensionsexemplar, sowie
an Silvia Stolzenburg für die wunderbare Begleitung zur Leserunde!

Tod in der Hofburg - Beate Maxian



    • Taschenbuch: 384 Seiten
    • Verlag: Goldmann Verlag (17. August 2015)
    • ISBN-10: 3442482852
    • ISBN-13: 978-3442482856
    • Genre: Krimi 
    • Reihe: ja - Ein Fall für Sarah Pauli - Band 5


Goldmann Kurzbeschreibung: 
Ganz Wien ist anlässlich des Jahreswechsels in Feierlaune. Auch Journalistin Sarah Pauli – sie hat tatsächlich Karten für das weltberühmte Neujahrskonzert der Philharmoniker ergattert. Doch die feierliche Hochstimmung schlägt in tiefes Entsetzen um: Als die Besucher nach der Veranstaltung den Konzertsaal verlassen, eröffnet ein Heckenschütze das Feuer und tötet ein Ehepaar. Sarah lässt die schreckliche Tat keine Ruhe. Sie recherchiert und entdeckt einen Zusammenhang mit einem Mord, der sich wenige Tage zuvor in der Wiener Hofburg ereignet hat. Doch der Todesschütze nimmt schon sein nächstes Opfer ins Visier ...

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Goldmann Challenge

Buch zur Weltenbummler Challenge

Darum geht's: 
Am ersten Tag des neuen Jahres kommt es nach dem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker am Platz vor dem Musikvereinshaus zu einem tödlichen Schusswechsel. Ein Heckenschütze feuert in die Menge der Konzertbesucher. Ein Ehepaar ist tot, eine junge Frau verletzt. Auch die Journalistin Sarah Pauli und ihr Lebensgefährte David sind vor Ort und entsetzt über den Vorfall. Besonders Sarah lässt die Schießerei keine Ruhe und ihre Spürnase findet bald heraus, dass die Tat im Zusammenhang mit einer Explosion in der Hofburg zu stehen scheint....

Meine Meinung:
"Tod in der Hofburg" ist der bereits 5. Band mit Spürnase Sarah Pauli, der jedoch auch ohne Probleme alleinstehend gelesen werden kann. Für mich ist es nach "Der Tote vom Zentralfriedhof" die zweite Geschichte rund um die Journalistin Sarah Pauli, die liebend gern Verbrechen aufdeckt. In einer Leserunde bei Lovelybooks durfte ich wieder gemeinsam mit der sympathischen Autorin ihren Wien-Krimi mitlesen.

Bereits der Prolog des Krimis hat es in sich. Mit Spannung verfolgt der Leser eine Erpressung und die darauffolgende Übergabe des Geldes....doch die Bombe platzt...mitten auf der Toilette im Sisi Museum in der Hofburg. Danach folgt eine Schießerei am Musikvereinsplatz mit zwei Toten und einer Verletzten. So legt die Autorin einen fulminanten Start hin und beginnt mit einer sehr hohen Spannungskurve, die sie leider nicht halten kann.  

Als unmittelbare Zeugin und Betroffene der Schießerei möchte Sarah, neben ihrer Kolumne über Aberglauben, einen eigenen Bericht über den Vorfall nach dem Neujahrskonzert im Wiener Boten verfassen. Der Zufall ist ihr hold, denn eine der Nachbarinnen des getöteten Ehepaares ist ihre ehemalige Schulkollegin Astrid. Von ihr erfährt Sarah so einiges über die Keruzwiesers aus dem Nachbarhaus. Aber auch die seltsame Frau, die vor Beginn des Konzerts auf einem imaginären Cello spielte, trifft sie in der Siedlung der Opfer wieder. Und nach einigen Recherchen haben fast alle der handelnden Personen etwas mit dem Sozialmedizinischen Zentrum Baumgartner Höhe und dem Otto Wagner Spital zu tun....

Der wunderbar flüssige und sehr bildhafte Schreibstil der Autorin lässt einem durch das Buch "rasen". Es liest sich großartig und ich hatte das Gefühl selbst an den Schauplätzen in Wien zu sein. Auf jeden Fall muss ich mir bei meinen nächsten Wien-Besuchen das Sisi Museum und die wunderschönen Jugendstilbauten von Otto Wagner auf der Baumgartner Höhe ansehen!
Leider entstammt die Gefährdung dieser einmaligen Kulturdenkmäler nicht einer Idee der Autorin, sondern der Verbau des Steinhof-Areals soll tatsächlich so geschehen! Beate Maly hat die Problematik, dieses für mich einfach unfassbaren Projektes, in ihrem Krimi angesprochen und obwohl ich selbst nur 100 km von Wien enfernt wohne, wusste ich nichts davon. Ich möchte euch gerne den link zum Otto Wagner Spital und der Kirche am Steinhof geben: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto-Wagner-Spital

Neben vielen Charakteren gibt es auch einige Handlungsstränge, die das Gehirn des Lesers rattern lassen. Vermutungen und Theorien werden aufgestellt und wieder fallen gelassen. Manche Zufälle sind ein bisschen weit hergeholt, fügen sich aber ins Bild. Mit ihrer Hauptprotagonistin Sarah Pauli beweist die Autorin, dass man die Abläufe einer Zeitungsredaktion, Sarah's eigenwilligen Ermittlungen, aber auch ihr Privatleben hervorragend miteinander verbinden kann. So erhält der Leser sein Krimi-Feeling und jede Menge Wissen über Aberglauben und Mystik, sowie ganz nebenbei eine Führung durch das wunderschöne Wien.  
Das Ende kommt dann etwas plötzlich. Motiv und Täter bleiben aber unvorhersehbar - für mich ein Pluspunkt. Trotzdem hat mir der Vorgängerband einen Tick besser gefallen....

Charaktere:
Die Charaktere sind facettenreich und sehr charismatisch beschrieben. Unsere Hauptprotagonistin Sarah Pauli ist eine toughe, sympathische und sehr neugierige Frau, die gerne ihre "Spürnase" in Dinge steckt, die sie meistens in brenzlige und gefährliche Situationen bringen. Ihr Hang zum Okkultismus und zum Aberglauben wird in jedem Teil der Reihe besonders hervorgehoben und macht ihre Person einzigartig. Besonders eindringlich beschrieben ist die Figur der Michaela Adam, die geistig verwirrte Cellistin. Auch die Opfer werden sehr bildhaft beschrieben, sowie die Nachbarschaft.

Cover:
Wieder absolut passend....natürlich ein Bild der Hofburg. Es hätte auch ein Foto des Musikvereines oder die Kirche am Steimnhof sein können, welches aber schlussendlich nicht zum Titel gepasst hätte.

Fazit:
Ein Krimi mit sehr viel Wien-Bezug und einem wunderbaren bildhaften Schreibstil, der leider in der Mitte etwas an Spannung vermissen lässt. Das Ende ist ein bisschen übereilt, aber wieder spannend. Motiv und Tat sind passend und aufschlussreich. Es bleiben keine Fragen offen.



Die Reihe rund um Sarah Pauli:

1. Tödliches Rendevouz
2. Die Tote vom Naschmarkt
3. Tod hinter dem Stephansdom
4. Der Tote vom Zentralfriedhof *Rezi*


Mein Dank geht an den Goldmann Verlag und Lovelybooks für das rezensionsexemplar, sowie an die sympathische Autorin, die den Leser Wien so richtig schmackhaft machen kann ;)

Neuheiten im November

Hallo meine Bücherwürmer!



Schon der vorletzte Monat des Jahres steht vor der Tür...einfach unglaublich!
Welche Buchneuheiten hat uns der November zu bieten?
Meiner Meinung wieder eine ganze Menge! Seht nur selbst:




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Zu meinen MUST HAVES gehören diese vier Bücher:
 

Jennifer Donnelly ist eine meiner absoluten Lieblingsschriftstellerinnen. Die Rosentrilogie gehört zu meinen All-Time-Favourites und die Autorin hat einen neuen Roman "Straße der Schatten" geschrieben.Das Buch MUSS in mein Regal.

Der zweite Band von Jeffrey Archers Clifton Saga "Das Vermächtnis des Vaters" ist nach "Spiel der Zeit" ganz klar mein absolutes Wunschbuch des Monats.

"Die Sturmschwester", der zweite Band der Schwesternsaga von Lucinda Riley, ist natürlich auch ein MUST HAVE.

Und die Thriller von Karin Slaughter dürfen auch nie auf meiner Leseliste fehlen. "Cop Town" ist steht ebenfalls auf meiner Leseliste.

Meine MIGHT HAVES:


Der Roman "Jene Jahre in Paris" von Rachel Hore hat mich schon länger angelacht und hört sich interessant an.

Und bei den Krimis und Thriller lacht mich "Während du stirbst" von Tammy Cohen an. Mir ist die Autorin noch völlig unbekannt.

Das neue Buch von Cecila Ahern "Der Glasmurmelsammler" kommt diesmal mit ganz untypischen Cover daher. Ich bin schon sehr gespannt auf diese außergewöhnliche Geschichte.

Wie sieht es bei euch im November aus?
Was darf voraussichtlich bei euch einziehen?


Witches of London [Vom Teufel geküsst] - Laura Powell



    • Taschenbuch: 480 Seiten
    • Verlag: cbj (8. September 2015)ISBN-10: 357040286X
    • ISBN-13: 978-3570402863
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
    • Originaltitel: Burn Mark 
    • Genre: Fantasy
    • Reihe: ja - Band 1 von ?



 Cbt Kurzbeschreibung:
Glory und Lucas könnten unterschiedlicher nicht sein. Glory kommt aus einer Hexenfamilie und für sie steht fest: Sobald sich ihr Fae, ihre magische Fähigkeit, entwickelt hat, wird sie die Macht der Hexen wiederherstellen. Lucas weiß, dass er einmal in die Fußstapfen seines Vaters treten wird – der Inquisition beitreten, um die Hexen in London zu maßregeln. Doch was dann geschieht, konnte niemand vorhersehen. Lucas entwickelt auf einmal selbst ein Fae und muss seine Loyalität gegenüber der Inquisition unter Beweis stellen. Glory erfährt, dass ihre Tante schon seit Jahren Informantin der Inquisition ist, um gegen einen sehr mächtigen und gefährlichen Hexenzirkel zu bestehen. Glory soll ihr dabei helfen, einen Hexenagenten in den Zirkel einzuschleusen – und der ist niemand geringerer als Lucas …

Meine Bewertung: * * * undeinhalb

Buch zur Weltenbummler Challenge

Darum geht's:
Lucas ist der Sohn eines Geschlechtes von Inquisitoren. Schon sein Vater und sein Großvater gehörten zur Inquisation, eine Vereinigung, die über die Macht der Hexen herrscht und diese kontrolliert. Er ist privilegiert und bereitet sich auf sein zukünftiges Leben vor. Glory ist in einem Hexenzirkel aufgewachsen und wartet sehnsüchtig darauf Hexe, wie ihre Mutter, zu werden. Sie lebt in den Slums der Stadt, gemeinsam mit ihrer Tante.
Doch noch vor Glory entdeckt Lucas an sich Fähigkeiten, die man eindeutig der Hexenkunst zuschreiben kann. Sein Fae, das Hexen-Gen, ist völlig unerwartet bei ihm ausgebrochen und so wird er als Hexenagent in die Welt von Glory eingeführt....

Meine Meinung:
Ich liebe Hexengeschichten und deshalb war für mich sofort nach Entdeckung des Romans klar, dass ich diesen (das angegebene Alter von "ab 12 Jahren" finde ich etwas unpassend!) unbedingt lesen möchte. Die Autorin hat mich dann allerdings mit ihrer Geschichte etwas überrascht.
Laura Powell hat in ihrem Jugend-Fantasy-Roman "Witches of London" eine komplett neue Welt erschaffen, eine Art Parallelwelt, in der Hexen und Inquisatoren leben. Es ist eine moderne Welt, in der trotzallem Hexen, die sich nicht an die Gesetze halten, am Scheiterhaufen landen. Um diese davon abzuhalten, werden sie mit Eisen gezäumt - je größer die Hexenkräfte, umso mehr Eisen.
Man merkt, hier kommt etwas Neues und es hat leider auch einige Zeit gedauert, bis ich mich in diese andere Welt einfinden konnte. Trotzdem war die Weltenstruktur sehr gut überlegt und ausgebaut.

Gloriana ist ein richtiger Sturschädel und sie vertritt ihre einmal gefasste Meinung ohne zu zögern. Lucas hingegen war mir vom Anfang an sympathisch. Er ist anfangs zwar wegen seiner Wandlung zur Hexe ziemlich verstört, doch er versucht sich eine eigene Meinung zu bilden und das Beste aus seiner Situation zu machen. Man merkt sehr schnell, dass er ein kluger Kopf ist und ganz gut in die Organisation WICA, die Hexenabteilung der Inquisition, passt, die ihn als Agent in Glorys Welt einführt. Nach und nach kommen viele dunkle Geheimnisse ans Licht, die die Sichtweise der Beiden für immer verändert.....

Hier beginnt sich der Roman zu wandeln, denn der zweite Teil der Story erinnerte mich ein wenig an eine Mafiageschichte. Es gab Kämpfe zwischen den  Hexenclans, Anschläge und Intrigen.....teilweise sehr spannend erzählt.
Sehr gefallen hat mir auch die Entwicklung zwischen Lucas und Glory. Bis sich die Beiden von ihren Vorurteilen gelöst hatten und sich begannen gegenseitig zu vertrauen, dauerte es einige Zeit, wurde dadurch aber sehr realistisch dargestellt.

Wer sich eine Liebesgeschichte zwischen Glory und Lucas erwartet, wird enttäuscht werden. Ich jedoch war sehr zufrieden damit, dass der Roman keine Romanze eingebaut hat, auch wenn sich die beiden Jugendlichen immer besser verstehen. Die Aussage, die die Autorin ihren Lesern mitgeben möchte, ist dass eine Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen, die mit ihren von Klein auf vorgegeben Vorstellungen aufgewachsen sind, möglich ist. Jeder sollte sich ein eigenes Bild seines Gegenübers machen , bevor er jemanden verurteilt oder in bestimmte Schubladen steckt.

Schreibstil:
Gerade zu Beginn der Story war mir die Autorin etwas zu detailverliebt. Hier wird der Leser  mit Informationen überschüttet, die einem fast Kopfweh bereiten ;) Nein, das ist übertrieben, aber diese völlig andere Welt benötigt einige Zeit verstanden zu werden. Das ist auch einer der Punkte, warum ich die Altersempfehlung nicht richtig finde. Im zweiten Teil geht es etwas härter zu, wenn die Hexen sich untereinander bekriegen und einige Inquisatoren ihre eigenen Regeln aufstellen.
Wie weit die Übersetzung mitspielt, dass der Schreibstil manchmal ein bisschen hölzern rüberkommt, kann ich nicht sagen, aber die Bewertungen der englischen Leser sind allesamt besser, als die des übersetzen Buches.

Cover:
Das Originalcover ist nicht schlecht und passt sehr gut, doch mit dem wirklich tollen deutschen Cover kann es nicht mithalten (auch wenn Glory eigentlich hellblond und nicht schwarzghaarig ist!) Ich muss zugeben, dass auch ich mich ins deutsche Cover verliebt habe, obwohl ich eine Leserin bin, die nach Inhalt und Klappentext geht und nicht beim Kauf auf andere Prioritäten setzt ;)

Fazit:
Ein interessanter Auftakt einer neuen Jugend-Fantasy-Reihe, die anders ist, als ich erwartet hatte.  Der Weltenaufbau ist gelungen, die Erzählung selbst war allerdings zu Beginn etwas schleppend.  Im Grunde mochte ich die Geschichte, doch fehlte mir das gewisse Etwas.


Vielen Dank an den cbt Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares


Neu im Regal - weitere Oktober Neuzugänge

Hallo meine Bücherwürmer!

Auch im Oktober gibt es wieder einen Teil 2 meiner Neuzugänge. Die Genre sind wieder bunt gemischt, nur das Farbschema scheint diesmal sehr blaulastig ;) Das ist natürlich NICHT Absicht, sieht aber gar nicht schlecht aus. Blau bzw. türkis ist ja auch meine Lieblingsfarbe. Aber kommen wir zu meinen neuen Büchern. Hier seht ihr wieder alle aufgestapelt:


Auch bei Lovelybooks hatte ich wieder zweimal Glück. Diesmal bei den Krimis:

Lovelybooks


Silvia Stolzenburg, bekannt als Autorin für historische Romane, hat sich an einem Kriminalroman gewagt und ich bin schon sehr gespannt! "Tödliche Jagd" sieht vorallem mal wirklich richtig cool aus!

Beate Maxian hat wieder eine neue Folge ihrer Sarah Pauli Krimis geschrieben, die mich immer in totale Wien Stimmung versetzen =) "Tod in der Hofburg" habe ich bereits ausgelesen und meine Rezi dazu folgt demnächst.

Überraschungspost

Wie viele von euch,  hatte auch ich Überraschungspost vom Goldmann Verlag im Briefkasten. 
"Aller Anfang fällt vom Himmel" von der mir noch unbekannten Autorin Veronika Peters, war schon auf meinem Radar. Ich bin schon sehr gespannt auf diesen Roman.

Direkt von der Autorin

Beate Maly hat mich direkt über LB angeschrieben und gefragt, ob ich gerne ihren neuen historischen Roman "Der Raub der Stephanskrone" lesen und rezensieren möchte. Und ob ich will! =) Die Bücher von Beate Maly finde ich richtig toll und auch diese haben immer einen Wien-Bezug! Nach der Hofburg gehts also in den Stephansdom! =)

Gekauft


Ja, auch ich komme nicht darum herum, mir den Nachfolgetitel zu "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes "Ein ganz neues Leben" zu kaufen. Natürlich möchte ich wissen, wie es mit Lou weitergeht.

Und beim letzten Besuch im Libro konnte ich nicht an "Winter und Schokolade" von Kate Defrise vorbeigehen. Der Roman war ja schon auf meiner Might Have Liste....und das Cover zieht mich einfach magisch an ;) Das soll auch schon mal eine kleine Einstimmung zu meinen geplanten Winterbüchern werden...

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Das waren wieder meine letzten Neuzgänge.  Ist was für euch dabei?




 

Martinas Buchwelten Copyright © 2012 Design by Antonia Sundrani Vinte e poucos