- Gebundene Ausgabe: 768 Seiten
- Verlag: Knaur HC (1. Oktober 2012)
- ISBN-10: 3426663791
- ISBN-13: 978-3426663790
- Genre: Historischer Roman
Amazon Kurzbeschreibung:
Ciara, die Schwester eines rebellischen Clanoberhaupts, kehrt nach Jahren der Verbannung mit ihrer Familie in ihre Heimat in Ulster zurück. Doch bedeutet dies beileibe nicht Ruhe und Frieden, denn ihr Bruder und seine Männer wollen erneut für die Freiheit Irlands in den Kampf ziehen. Ohne Unterstützung scheint dies ein aussichtsloses Unternehmen zu sein, und so rufen sie dafür den deutschen Söldnerführer Simon von Kirchberg zu Hilfe. Dieser war die erste große Liebe in Ciaras jungem Leben, aber ist er noch der Mann, dem sie einst ihr Herz geschenkt hat?
Meine Bewertung: * * undeinhalb
Buch zur Deutschsprachigen Autorenchallenge 2013
Buch zur Chaos Challenge AGAIN
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Meine Meinung:
Puh...im Moment dürfte ich wohl gröbere Schwierigkeiten mit historischen Romanen haben oder mit Romanen im Allgemeinen, denn auch dieser Wälzer hier schien gar kein Ende nehmen zu wollen. Selten hat mich ein Buch des Autorenpaares so gelangweilt. Ich denke, dass wird mein letzter Roman von Iny Lorentz gewesen sein. Dabei dachte ich zuerst, es ist toll, dass die Geschichte diesmal in Irland spielt und man etwas ganz Neues bekommt. Als ich mehr als die Hälfte gelesen hatte, war irgendwie noch immer nichts Aufregendes passiert und wenn ich nicht schon fast 500 Seiten von den 768 gelesen hätte, hätte ich das Buch abgebrochen. Doch genau ab diesen Zeitpunkt kam endlich etwas Schwung und Spannung in die Geschichte.
Die oben angegeben Kurzbeschreibung ist bestenfalls die Wiedergabe der ersten 50-100 Seiten. Im Allgemeinen dreht es sich um die Freiheitskämpfe der Iren gegen die Engländer, was eigentlich ein interessantes Thema ist.
Im Prolog wird Ciaras Mutter von den Engländern aus ihrem Stammsitz vertrieben. Unsere Protgonistin ist zu diesem Zeitpunkt noch ein Säugling und sieht ihr eigentliches Zuhause erst nach Jahren der Verbannung wieder. Zusammen mit ihrer Cousine und einigen Getreuen wollen sie ihr altes Leben auf den Stammsitz wieder aufnehmen. Ihr älterer Bruder, der Stammesoberhaupt ist, will jedoch weiter für die Befreiung der Iren von den Engländern kämpfen.
Das Buch ist in neun Teile aufgeteilt und hat teilweise recht kurze Kapitel, was den Lesefluss begünstigt. Abwechselnd erzählt nicht nur Ciara, die Hauptprotagonistin, sondern auch Oisin, Ferdinand oder Simon. Und da bin ich schon beim nächsten Thema...den Namen. Bei Simon und Ferdinand, den deutschen Söldnern, gibt es ja keine Probleme, jedoch haben die irischen Männer allesamt ähnlich klingende Namen. Diese werden einmal mit irischen und dann wieder mit englischen Titeln angesprochen, was den Leser leicht verwirrt. Mit der Zeit findet man aber heraus, wer welche Namen hat. Eine große Hilfe war auch die am Beginn des Buches angeführte Namensliste. Auch am Ande des Buches gibt es ein Glossar mit Übersetzungen der irischen Wörter und eine Auflistung irischer Städte und Provinzen. Auch einen kurzen geschichtlichen Überblick liefert das Autorenpaar am Ende. Kurz vor Schluss kommt dann endlich Spannung auf und man fiebert beim großen "Endkampf" so richtig mit. Das sind die positiven Punkte des Buches.
Nun zum Negativen. Im Großteil der Geschichte tut sich eigentlich gar nichts. Bis es zu den ersten Kämpfen kommt, dauert es, und auch diese sind nicht wirklich spannend oder aufregend. Die Geschichte ist außerdem sehr vorhersehbar und wie der Schluss aussieht, war mir eigentlich schon zu Beginn klar. Das kommt zwar bei vielen Büchern vor und stört mich auch nicht immer oder selten, aber nur wenn vorher alles andere stimmig ist oder zu unterhalten weiß. Wie gesagt, wenn ich nicht 500 Seiten gelesen hätte, hätte ich das Buch abgebrochen.
Bei historischen Romanen werde ich in Zukunft zu anderen Autoren greifen wie z. Bsp. Sabine Ebert oder Charlotte Thomas, Ken Follet oder einigen interessanten Debütromanen in diesem Genre.
Fazit: Diese Geschichte wäre bei den mehr als 700 Seiten mit 250 ausgekommen um den Inhalt zu erzählen und Spannung aufkommen zu lassen. Für mich eine herbe Enttäuschung.
















Hallo Martina, danke für die Rezension.Spätestens, als Du geschrieben hast, dass die irischen Namen sich alle ähneln,war klar,dass ich das Buch nicht lesen muß...L.G. Annette
AntwortenLöschenBisher habe ich von Iny Lorentz nur die Wanderhuren-Serie gelesen und die fand ich ganz gut. Hab aber auch schon gelesen, dass die übrigen Bücher nicht so der Hammer sein sollen. Dann staune ich wirklich über dein Durchhaltevermögen.
AntwortenLöschenL.G.
Sabine
Die Wanderhure habe ich geliebt...jedenfalls den ersten Band. Der Rest war gut oder okay bis Durchschnitt...ganz verschieden, aber dieses Buch hat mir nicht wirklich gefallen. Es hat aber gar keine so schlechten Kritiken....vielleicht war es einfach nicht das richtige Buch zur richtigen Zeit für mich.
LöschenMartina