- Taschenbuch: 336 Seiten
- Verlag: KiWi-Paperback; Auflage: 3 (14. Mai 2012)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3462044109
- ISBN-13: 978-3462044102
- Genre: Roman - 2. Teil
Amazon Kurzbeschreibung:
Die Dienstagsfrauen gehen fasten. Fünf ungleiche Freundinnen, ein gemeinsames Ziel: Entschleunigen, entschlacken, abspecken, so lautet das Gebot der Stunde. Zu ihrem jährlichen Ausflug checken die Dienstagsfrauen im einsam gelegenen Burghotel Achenkirch zum Heilfasten ein. Sieben Tage ohne Ablenkung. Kein Telefon, kein Internet, keine Männer, keine familiären Anforderungen und beruflichen Verpflichtungen. Leider auch sieben Tage ohne Essen. Theoretisch jedenfalls. Quälender Heißhunger, starre Regeln und nachreisende Probleme führen zu immer neuen Heimlichkeiten und gefährden jeden Therapieerfolg. Statt Entspannung gibt es Missverständnisse, Streit und schlaflose Nächte. Die schwerste Prüfung jedoch steht Eva bevor. Hinter den dicken Burgmauern begibt sie sich auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater. Sie entdeckt, dass man manche Familiengeheimnisse besser ruhen ließe..
Meine Bewertung: gute * * * undeinhalb
Buch zur deutschsprachigen Autorenchallenge 2013
Meine Meinung:
Die Fortsetzung der Dienstagsfrauen.....
....jedoch auch als Einzelband zu lesen, für all Jene, die den ersten Band nicht gelesen haben.
Nach ihrer Pilgerreise nach Lourdes ist wieder der Alltag bei den Dienstagsfrauen eingezogen. Sogar das monatliche Treffen am ersten Dienstag im Monat wird in letzter Zeit immer weniger eingehalten und so beschließt Judith, dass es an der Zeit ist, endlich wieder eine Woche gemeinsam zu verbringen.
Diesmal ist Heilfasten angesagt....denn Eva findet nach einem Treppensturz ihrer Mutter Regine eine mysteriöse Karte und Fotos am Speicher im Haus ihrer Großeltern. Seit über 40 Jahren will Eva wissen, wer ihr Vater ist, den ihr ihre Mutter hartnäckig verschweigt. Auf den Fotos erkennt sie ihre Mutter als Teenager und einen Unbekannten. Die Karte zeigt die Burg Achenkirch und nach einigen Recherchen im Internet findet Eva heraus, dass im Almmühltal zwar sonst nichts los ist, aber auf der Burg diverse Kurse zum Thema Heilfasten geboten werden. Mit der Idee im Hinterkopf dort ihren Vater zu suchen, macht sie ihren Freundinnen die Idee schmackhaft, es doch einmal mit Heilfasten zu versuchen. Und so brechen Eva, Judith, Kiki, Estelle und Caroline auf nach Achenkirch....mit ihnen im Gepack: ihre Sorgen und Probleme.
Der Schreibstil der Autorin ist wieder locker und leicht, sehr lebhaft und amüsant. Des Öfteren konnte ich nicht nur schmunzeln, sondern musste laut drauflos lachen.....Man fühlt so richtig mit jeder der fünf Frauen mit, die alle versuchen ihre eigenen Probleme zu lösen und das mit knurrenden Magen, denn das Programm wird natürlich durchgezogen.
Während Eva versucht herumzuschnüffeln, Caroline ihren neuen Liebhaber verheimlicht, Kiki an sich selbst verzweifelt, Judith unbedingt wieder einen Mann an ihrer Seite haben will und Estelle so gar nicht mit der Kursleiterin kann und überhaupt nichts vom Fasten hält, erlebt der Leser unterhaltsame Lesestunden.
Natürlich finden wir hier auch viele Klischees und wer etwas anspruchsvolles sucht, ist hier falsch. Trotzdem findet man auch hier einige tiefergehende Momente. Für mich ist "Sieben Tage ohne" ein würdevoller Nachfolger der "Dienstagsfrauen".
Das Cover finde ich zwar nicht wirklich toll, aber es passt hervorragend zum Thema Heilfasten: Fünf farbig unterschiedliche Säfte.
Fazit: Ein kurzweiliger und unterhaltsamer Roman, witzig erzählt ...gerade richtig für zwischendurch.
















Hi Martina,
AntwortenLöschenich fand das Buch auch sehr gut und fand es fast besser als "Die Dienstagsfrauen". Am Ende war ich jedoch froh, dass ich es wirklich in der richtigen Reihenfolge gelesen habe. Es nimmt schon sehr viel vorweg, was in Band 1 passiert, was ja auch verständlich ist :)
Deine 3 undeinhalb Sterne-Bewertung kann ich aus der Rezi nicht herauslesen. Laut Rezi müssten es für mich mind. 4 sein, wenn nicht mehr. LG
Liebe Lesegiraffe,
Löschendu hast gut augepasst...;)...ich hatte zuerst 4 Sterne....und hab dann gesehen, dass ich für die Dienstagsfrauen 3 1/2 vergeben hatte. Besser oder schlechter fand ich es nicht...deshalb habe ich es auf 3 1/2 zurückgeschraubt.....fand ich auch etwas dumm, aber ich muss wohl mein Bewertungssystem überdenken ;) Und in meiner Bewertungsbeschreibung steht bei 3 1/2: "Gutes Buch, aber Durchschnitt"...das passt von daher!!
Liebe Grüße
Martina
Hey, das erklärt es :)
LöschenIch hab nicht auf die Bewertungsbeschreibung geachtet. Allgemein bin ich kein so großer Freund von Punktebewertungen, weil man oft eben nicht liest was der Blogger damit überhaupt meint :)
Ich bin aber froh, dass es dir trotzdem gut gefallen hat! LG :)
Hallo Martina,
AntwortenLöschenso wie du habe ich das Buch auch empfunden, als ich es letzte Jahr gelesen habe: kein großes Highlight, aber eine nette Unterhaltung.
LG Ingrid
(http://zwei-sichten-auf-buecher.blogspot.de)
Schade, das hatte irgendwie nach mehr geklungen. Nette Unterhaltung ist zwar immer "nett" .. aber dafür gibts zu viele tolle Bücher :)
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