Amazon Kurzbeschreibung:
Lübeck, anno 1397. Die Goldspinnerin Cristin Bremer führt mit ihrem Mann Lukas eine angesehene Werkstatt in der florierenden Hansestadt. Mit der Geburt ihrer ersten Tochter scheint das Glück des Ehepaars perfekt. Doch kurz darauf wird Lukas vergiftet und die junge Mutter von ihrer eigenen Schwägerin des Mordes und der Hexerei beschuldigt – und dem Henker übergeben. Nur dessen Sohn Baldo glaubt an ihre Unschuld. Gemeinsam fliehen sie aus der Stadt, doch nichts wird Cristin daran hindern heimzukehren, um die hinterlistigen Mörder ihres Mannes zu überführen und ihre Tochter wiederzufinden …
Meine Bewertung: * * * undeinhalb
Buch zur "Deutschsprachige Autoren Challenge"
Meine Meinung:
Gerit Bertram war für mich als Leser von historischen Büchern mal ein neuer Name. Und wer verbirgt sich dahinter? Tja, wieder einmal ein Pseudonym für ein Autorenpaar, das sich 2007 durch ein Internet-Schreibforum kennen gelernt hat: Iris Klockmann und Peter Hoeft. Beide leben mit ihren Familien in Lübeck bzw. Bad Oeynhausen. Mich fasziniert es immer wieder wie zwei Autoren zusammen ein Buch schreiben können, vorallem, wenn die Beiden nicht einmal verwandt oder verheiratet sind und nicht am selben Ort leben.
Auch der Titel "Die Goldspinnerin" lässt auf eine gewollte Verbindungen zu Iny Lorentz Leser schließen, denn sehr viel über diesem Beruf kann man leider in diesem Roman nicht finden! Die Protagonistin übt zwar diesen Beruf aus und ihr gehört eine Goldspinnerei, aber das war aber auch schon alles, was man darüber erfährt.
Aber nun etwas mehr zum Inhalt:
Die Geschichte beginnt eigentlich spannend: Christin, verheiratet mit Lukas, erwartet ihr erstes Kind. Kurz nach der Geburt stirbt ihr Mann und sie wird als seine Mörderin angeklagt und zum Tode verurteilt. Baldo, der Sohn des Henkers, rettet sie und die beiden haben eine abenteuerliche Flucht vor sich. Anfangs noch spannend und flüssig geschrieben, wurde mir im Laufe der Geschichte die Handlung zu abwegig! Zufälle um Zufälle häuften sich (natürlich immer im positiven Sinn der Protagonistin) und haben mir daduch wirklich die gute Meinung über das Buch revidiert. Muss Christin auch noch "heiliende Hände" haben? Muss ein unbekannter Bruder auftauchen, der auch noch Hellseher ist? Überall erwartet Christin Hilfe und "stolpert" fast über die Mörder ihres Mannes....mit der zeit hat mich das wirklich sehr genervt. Auch die Spannung nahm in der Mitte des Buches, steigerte sich aber zum Schluss hin wieder.
Fazit: Das Autorenduo hat sich sichtlich Mühe gegegen. Die Geschichte ansich ist gut, einfach und flüssig geschrieben, die Plätze in Deutschland und Polen sind sehr bildhaft beschrieben.....trotzdem konnte mich das Buch nur teilweise überzeugen, vorallem wegen der unglaubhaften Zufälle.
















Hallo, hab ich genauso gesehen mit den Zufällen :-) Ich habe Dich in meinen Blogroll aufgenommen, damit ich mal auf dem Laufenden bin..L.G. Annette
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